Jump to content

Glauben finden


Albo
 Share

Recommended Posts

Hallo liebe Forumsmitglieder,

 

Ich bin brand neu hier im Forum. Zu meiner Person: Ich bin Schweizer, noch jung römisch-katholisch.

 

Jetzt habe ich ein konkretes Problem, ein Problem welches ich wohl auch mit einem Priester besprechen sollte. Jedenfalls hoffe ich, dass die Katholiken in diesem Forum mir helfen können :lol:

 

Es geht um folgendes:

Ich habe mich eigentlich immer als gläubig bezeichnet und über eine relativ lange Zeit morgens und abends auch immer Laudes und Komplet gebetet. In letzter Zeit fehlt mir aber die Kraft zum Beten, selbst von mir selber formulierte Gebete welche ja nicht lang sein müssen.

Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Frage gestellt, weshalb ich eigentlich glaube. Auf die Frage konnte ich mir leider nicht antworten. War es wegen der Gewohnheit? Weil ich so erzogen wurde? Ich musste festellen, dass ich nie ein Erlebnis hatte weshalb ich glaube. Seit ich mir diese Frage gestellt habe, scheint meine Glaubenskraft abzunehmen.

Ich war kürtzlich auch wieder mal in einem Gottesdienst und kam nicht mehr so befriedigt aus der Kirche wie früher. Das hat mich eigentlich erstaunt, weil ich früher durch den Glauben sehr viel Kraft erhielt.

 

Jetzt frage ich mich (bzw Euch): Was ist mit meinem Glauben passiert und warum scheint er zu schwinden? Und noch ein weniger wichtiger ist: wie kann ich den Glauben wieder zurückgewinnen?

 

Ist das bloss eine kleine Durststrecke die man irgendwann wieder mal überwinden kann? Irgendwie scheint bei mir seit dieser erwähnten Frage der Sinn hinter dem Glauben nicht mehr so geläufig zu sein.

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Kirche toll, sowie auch die Instituationen und Werke der Kirche (bei denen ich auch mithelfe) Aber irgendwie fehlt mir der Enthusiasmus zum glauben und den würde ich gerne wieder kriegen. Nur wie?

 

Vielen Dank für Eure Hilfestellung!

 

Herzliche Grüsse

 

Albo

Link to comment
Share on other sites

RetrogradeSinopessen
etzt frage ich mich (bzw Euch): Was ist mit meinem Glauben passiert und warum scheint er zu schwinden? Und noch ein weniger wichtiger ist: wie kann ich den Glauben wieder zurückgewinnen?

 

Mancher Gläubige ist Zeit seines Lebens vom Zweifel geplagt.

 

Aber sei getrost, wie bei Dir auch ist das kein echter Zweifel.

 

Weil das Ziel klar ist, wie die Auseinandersetzung mit ihm enden soll: Der Glaube soll überleben.

 

Weißt Du, jemand, der wahrhaft zweifelt, ob A oder B stimmt, der sagt doch nicht: Wie kann ich trotz aller Zweifel an B festhalten und A ausschließen? Echter Zweifel würde dazu führen, dass man nicht weiß, ob man an A oder B festhalten sollte. Also sei ganz beruhigt...

 

;o)

Link to comment
Share on other sites

Hallo Albo,

 

erst einmal "Herzlich willkommen" im Forum!

 

Auf deine Frage nach dem "Warum" zu antworten ist nicht leicht, da gibt es sicherlich vielfältige und vor allem individuelle Gründe. Aber sei gewiss, es ist nichts, was nur dich "trifft". Ich denke auch der gläubigste Christ fragt sich gelegentlich, was das ganze denn soll. Es würde mich eher wundern, wenn es nicht so ist.

 

Du schreibst, dass du noch jung bist. Bei mir hat es eine Phase gegeben, wo mein Kinder- und Jugendglaube nicht mehr tragfähig wahr. Und es hat doch einiges gedauert, bis ich wieder "drin" war.

 

Ob es bei dir eine Durststrecke oder eine finale Sickergrube ist, entscheidest letztendlich du selber. Aus eigener Erfahrung möchte ich dir raten, diese Strecke nicht alleine zurückzulegen. Suche Dir jemanden, der Dir Impulse gibt, der mit Dir die Dinge hinterfragt. Durch ein kont. Hinterfragen entwickelt man seinen Glauben weiter.

 

Dieser Begleiter kann auch ein Priester sein. (Ich habe in dein "wohl auch mit einem Priester besprechen sollte" einige Vorbehalte hineingelesen...) Es ist m.E. keine ungewöhnliche Anfrage an einen Geistlichen, einem auf dem Weg zum Glauben zu begleiten. Es muss ja nicht dein Heimatpfarrer sein. Schau dich doch mal in Klöstern oder Bildungshäusern um, oft gibt es hier Kurse oder Begleitungen zur "Glaubenswiederbelebung".

Link to comment
Share on other sites

In diesem Forum werden eigentlich eher Probleme gewälzt und meist Ansichten vertreten, die doch recht deutlich vom Lehramt abweichen.

 

Ich kann Dir nur sagen, dass mir in der Kindheit die Freude zunächst an biblischen Lesebüchern dann an der Bibel selber durch sehr gute Pfarrer geholfen hat.

 

Als Jugendlicher und junger Erwachsener hatte ich mich von der Kirche - leider - völlig entfremdet. Da brauchte ich was handfestes: die Naturwissenschaften. Insofern denke ich, ist Deine Entwicklung normal.

 

Als Erwachsener braucht man dann was handfestes: die Bücher des Papstes geben Orientierung (Einführung ins Christentum, Jesus von Nazareth), aber auch MP3-Predigten im Internet anderer Denominationen können vor allem auch unterhaltsam in die Glaubenslehre/Bibel einführen.

 

Auf Nachfrage mehr.

Link to comment
Share on other sites

Dieser Begleiter kann auch ein Priester sein. (Ich habe in dein "wohl auch mit einem Priester besprechen sollte" einige Vorbehalte hineingelesen...) Es ist m.E. keine ungewöhnliche Anfrage an einen Geistlichen, einem auf dem Weg zum Glauben zu begleiten. Es muss ja nicht dein Heimatpfarrer sein. Schau dich doch mal in Klöstern oder Bildungshäusern um, oft gibt es hier Kurse oder Begleitungen zur "Glaubenswiederbelebung".

 

Das ist für den Anfang sehr gut.

 

So kam ich recht schnell auf das Problem: christlicher Glaube, was soll das? Worin besteht er überhaupt?

Das ist nämlich gar nicht so einfach.

Link to comment
Share on other sites

etzt frage ich mich (bzw Euch): Was ist mit meinem Glauben passiert und warum scheint er zu schwinden? Und noch ein weniger wichtiger ist: wie kann ich den Glauben wieder zurückgewinnen?

 

Mancher Gläubige ist Zeit seines Lebens vom Zweifel geplagt.

 

Aber sei getrost, wie bei Dir auch ist das kein echter Zweifel.

 

Weil das Ziel klar ist, wie die Auseinandersetzung mit ihm enden soll: Der Glaube soll überleben.

 

Weißt Du, jemand, der wahrhaft zweifelt, ob A oder B stimmt, der sagt doch nicht: Wie kann ich trotz aller Zweifel an B festhalten und A ausschließen? Echter Zweifel würde dazu führen, dass man nicht weiß, ob man an A oder B festhalten sollte. Also sei ganz beruhigt...

 

;o)

Natürlich sind das echte Zweifel. An B festhalten möchte man ja nur deshalb, weil man die Konsequenzen fürchtet, die einem angedroht werden, falls man B verlässt und zu A wechselt.

"Falsche Zweifel" gibt es nicht.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Willkommen im Forum, Albo!

 

Ich glaube diese Entwicklung ist völlig normal.

 

Der Kinderglaube trägt selten einfach "durchgehend".

Selbst ein weitergebildeter Glaube kann irgendwann aufhören zu tragen.

 

Ich weiß nicht, ob es Dich tröstet: man kann sich völlig entfremden und es gibt trotzdem irgendwann den Moment, wo genau das passiert, was Dir - wenn ich richtig verstanden habe - fehlt: das Erlebnis, warum man glaubt.

(Man kann danach sogar den Kinderglauben wiederfinden und trotzdem den erwachsenen, weitergebildeten und kritischen Glauben beibehalten.)

 

Grundsätzlich halte ich den Rat von mbo für sehr gut.

Aber mach Dir nicht zuviel Gedanken, wie Du es "machen" kannst.

In Wahrheit kann man nicht mehr machen, als Gott machen zu lassen.

Sich dem willig auszuliefern, ist natürlich nicht schlecht.

Aber selbst sich gegen Gott zu sperren, hindert ihn nicht unbedingt.

 

Außerdem:

So gläubig, dass man nicht hin und wieder dasteht und sich fragt: was soll das eigentlich?

Oder feststellt: ich kann nicht beten, die Messe hinterlässt irgendwie nur ein Gefühl von Leere etc..... ich glaube, so gläubig kann man nicht sein.

Link to comment
Share on other sites

Bruno-Maria Schulz
..... ich glaube, so gläubig kann man nicht sein.

Doch. Kann man. Viele sind es. Lasst euch nicht täuschen. Viele haben ihr Leben lang nicht gezweifelt. Und noch mehr die erst später zum Glaben fanden, haben nie wieder gezweifelt.

Es gibt Situationen, wo Zweifel an uns herangetragen werden, denn Satan darf uns sieben wie Weizen (Lk 22,31). Gläubige aber erkennen diese Verschung als solche und retten sich in die Hand Gottes.

 

Eingangs steht da:

Ich habe mich eigentlich immer als gläubig bezeichnet

Wir selbst sind nicht in de Lage uns als tatsächlich gläubig zu erkennen - das kann nur Gott. Viele die glauben gläubig zu sein, sind es nicht - siehe Mt 7,22

über eine relativ lange Zeit morgens und abends auch immer Laudes und Komplet gebetet

Das ist für den Normalsterblichen (Christen) schlicht zu viel. Und wenns ein Muss ist und kein Verlangen, ist's noch dazu falsch. In dem Fall ist weit weniger, weit besser. Ein Gebet wie das des sinkenden Petrus HERR HILF MIR oder Lieber "Gott bitte sei bei mir" ist hier weit erbaulicher und wertvoller.... und Jesus zog ihn zu sich empor. Gott wird auch dich wieder zu sich empor ziehen, wenn du Ihn darum bittest im einfachen Gebet des Petrus HERR HILF MIR (Mt 14,30)

In letzter Zeit fehlt mir aber die Kraft zum Beten, selbst von mir selber formulierte Gebete welche ja nicht lang sein müssen

Selbstverständlich geht Jedem dabei die Kraft eines Tages aus, und genau das ist ja die Gefahr! Daher eben ist weniger, weit mehr, denn was nutzt das Viele, wenn's eines Tages hohl wird.

 

In diesm Fall würde ich meiner Tochter empfehlen das eigene Verhältnis zu Gott zu erforschen, und nach Mat 7,8 zu bitten und zu suchen, denn: Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Aufgetan wird nur dem nicht, der hinter der Tür niemand wirklich vermutet. Es ist aber bereits die Tür Jesus Christus: Johannes 10,7-9: ICH BIN DIE TÜR.

 

Du bist nicht allein, denn du hast Gott - und... es geht Vielen wie dir. Gott weiß darum. Doch siehe Lk 11,13, wo Gott weiß dass wir schwach sind und uns dennoch gibt um was wir ihn bitten - Seine Nähe und den rechten Glauben

 

Da in diesem Form meine Beiträge gewohnheitsmäßig von gewissen Mitgliedern wie Wolfgang/Wien und Helmut mit Freude mißinterpretiert werden,sehe ich nur selten in dieses Forum, biete aber Jedem der will, das direkte Gespräch an - per Mail an mich: Krippenfiguren@t-online.de

Link to comment
Share on other sites

Hallo

 

Erstmal herzlichen Dank für die vielen Antworten :wub:

 

Dieser Begleiter kann auch ein Priester sein. (Ich habe in dein "wohl auch mit einem Priester besprechen sollte" einige Vorbehalte hineingelesen...) Es ist m.E. keine ungewöhnliche Anfrage an einen Geistlichen, einem auf dem Weg zum Glauben zu begleiten. Es muss ja nicht dein Heimatpfarrer sein. Schau dich doch mal in Klöstern oder Bildungshäusern um, oft gibt es hier Kurse oder Begleitungen zur "Glaubenswiederbelebung".

 

In der Tat habe ich einige Vorbehalte das ganze mit einem Priester zu besprechen. Zu dem Priester in unserer Gemeinde habe ich leider (noch?) nicht so einen guten Draht und könnte mir tatsächlich andere Priester besser vorstellen um diese Probleme mit ihnen zu teilen.

 

Ich kann Dir nur sagen, dass mir in der Kindheit die Freude zunächst an biblischen Lesebüchern dann an der Bibel selber durch sehr gute Pfarrer geholfen hat.

 

Als Jugendlicher und junger Erwachsener hatte ich mich von der Kirche - leider - völlig entfremdet. Da brauchte ich was handfestes: die Naturwissenschaften. Insofern denke ich, ist Deine Entwicklung normal.

 

Ich habe es noch nie von der Seite her betrachtet, das ich bis anhin einen "Kinderglauben" hatte. Wenn ich es mir aber Recht überlege, macht das durchaus Sinn. Ich habe jetzt neuerdings auch begonnen die Bibel mal bewusst zu lesen (natürlich nicht wie ein Schmöcker von Anfang bis Ende). Was ich bisher gelesen habe, gefällt mir auch und ich werde die Bibel gerne weiterlesen. Zusätzliche Lektüre kann aber wirklich nicht schaden.

Die Naturwissenschaften sind ja so ein Thema... ich persönlich kann den Glauben und die Naturwissenschaften ohne Problem miteinander vereinbaren :D Aber vielleicht ist das auch wieder die kindliche Naivität :lol:

Ich weiß nicht, ob es Dich tröstet: man kann sich völlig entfremden und es gibt trotzdem irgendwann den Moment, wo genau das passiert, was Dir - wenn ich richtig verstanden habe - fehlt: das Erlebnis, warum man glaubt.

(Man kann danach sogar den Kinderglauben wiederfinden und trotzdem den erwachsenen, weitergebildeten und kritischen Glauben beibehalten.)

 

Na es hat was tröstendes viele Dank :lol: Das ist wohl aber das Problem bei mir. Ich bin manchmal ein wenig ungeduldig und möchte diese Dinge sofort sehen. Bzw ich kann mir heute nicht vorstellen wie sich so ein Erlebnis gestalten würde. Und mir sind schon einige Dinge passiert bei denen ich einfach nicht glauben kann, dass sie bloss zufällig passiert sind.

 

In diesem Sinne hoffe ich auf der Suche wieder auf den Weg zu kommen :) Vielen Dank für Eure Hilfe! Ich werde mich tatsächlich mal um einen geistlichen Begleiter umschauen.

Link to comment
Share on other sites

Da in diesem Form meine Beiträge gewohnheitsmäßig von gewissen Mitgliedern wie Wolfgang/Wien und Helmut mit Freude mißinterpretiert werden,sehe ich nur selten in dieses Forum

 

Vielen Dank für Deine Worte! Da habe ich ja Glück gehabt, dass Du gerade ins Forum geguckt hast!

 

Es stimmt, die Laudes und die Komplet sind schon sehr viel. Vielleicht habe ich mich da tatsächlich übernommen. Es war einfach so, als ich zum erstenmal damit in Kontakt kam, war ich dermassen davon berührt, dass ich es nachher auch noch weiterverfolgen bzw -beten wollte.

Wir selbst sind nicht in de Lage uns als tatsächlich gläubig zu erkennen - das kann nur Gott. Viele die glauben gläubig zu sein, sind es nicht - siehe Mt 7,22

 

Das habe ich jetzt auf eine spezielle Art und Weise selber erfahren müssen :lol:

 

Vielen Dank für die Hilfe :lol:

Link to comment
Share on other sites

RetrogradeSinopessen
etzt frage ich mich (bzw Euch): Was ist mit meinem Glauben passiert und warum scheint er zu schwinden? Und noch ein weniger wichtiger ist: wie kann ich den Glauben wieder zurückgewinnen?

 

Mancher Gläubige ist Zeit seines Lebens vom Zweifel geplagt.

 

Aber sei getrost, wie bei Dir auch ist das kein echter Zweifel.

 

Weil das Ziel klar ist, wie die Auseinandersetzung mit ihm enden soll: Der Glaube soll überleben.

 

Weißt Du, jemand, der wahrhaft zweifelt, ob A oder B stimmt, der sagt doch nicht: Wie kann ich trotz aller Zweifel an B festhalten und A ausschließen? Echter Zweifel würde dazu führen, dass man nicht weiß, ob man an A oder B festhalten sollte. Also sei ganz beruhigt...

 

;o)

Natürlich sind das echte Zweifel. An B festhalten möchte man ja nur deshalb, weil man die Konsequenzen fürchtet, die einem angedroht werden, falls man B verlässt und zu A wechselt.

"Falsche Zweifel" gibt es nicht.

 

Werner

 

 

Die Alternative Theist oder Atheist stellt sich Albo nicht. Also SO ist der Zweifel am Glauben nicht mißzuverstehen.

Woran es natürlich keinen Zweifel gibt, das ist sein Wille zu Glauben.

Und darauf kommt es schlißlich an.

Link to comment
Share on other sites

Na es hat was tröstendes viele Dank :lol: Das ist wohl aber das Problem bei mir. Ich bin manchmal ein wenig ungeduldig und möchte diese Dinge sofort sehen. Bzw ich kann mir heute nicht vorstellen wie sich so ein Erlebnis gestalten würde. Und mir sind schon einige Dinge passiert bei denen ich einfach nicht glauben kann, dass sie bloss zufällig passiert sind.

Das ist ja schon sehr viel.

 

Aber es gibt ein Form des Erlebnisses, da geht es nicht mehr darum, dass irgendein Ding passiert, das ein Zufall sein könnnte oder auch nicht.

Da ist einfach spürbar, dass Gott da ist.

 

Ob man danach dann tatsächlich nie mehr zweifelt, weiß ich nicht.

ich bin ja noch nicht tot.

Schon gar nicht, ob man ohne dieses Erlebnis ein Leben lang glauben kann, ohne je zu zweifeln.

Bruno-Maria Schulz weiß das alles.

Ich nicht.

 

Ich kann Dir nur sagen: ich hätte auch nicht gewust, wie sich so ein Erlebnis gestalten müsste.

Ich hätte es eher ausgeschlossen, dass es überhaupt möglich ist.

Und dass das jedenfalls falsch gewesen ist, das weiß ich.

 

Ich würde Dir herzlich wünschen, dass Du das erlebst.

Link to comment
Share on other sites

Hallo liebe Forumsmitglieder,

 

Ich bin brand neu hier im Forum.

Zuerst mal herzlich willkommen im Forum.

 

 

Es geht um folgendes:

Ich habe mich eigentlich immer als gläubig bezeichnet und über eine relativ lange Zeit morgens und abends auch immer Laudes und Komplet gebetet. In letzter Zeit fehlt mir aber die Kraft zum Beten, selbst von mir selber formulierte Gebete welche ja nicht lang sein müssen.

 

Es gibt verschiedene Formen zu beten - und zwar nicht nur mit dem Lippen. Wer nach dem Willen Gottes lebt, betet mit seiner Existenz.

 

Es gibt auch verschiedene Phasen im Leben. Das Buch Koholet führt einige an: Es gibt eine Zeit zu lachen- eine Zeit zu weinen - und so gibt es eine Zeit, wo das Gebet leichter fällt und wo es weniger leicht fällt. Auch eine erfahrene Beterin wie die hl. Teresa von Avila äußerte, dass ihr das Gebet manchmal wie "Strohkauen" war. Schwierigkeiten im Gebetsleben sind also nicht "unnormal".

 

Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Frage gestellt, weshalb ich eigentlich glaube. Auf die Frage konnte ich mir leider nicht antworten. War es wegen der Gewohnheit? Weil ich so erzogen wurde? Ich musste festellen, dass ich nie ein Erlebnis hatte weshalb ich glaube. Seit ich mir diese Frage gestellt habe, scheint meine Glaubenskraft abzunehmen.

 

Wenn der Glaube nicht aus einer persönlichen Antwort auf die Liebe Gottes kommt, dann sollte man sich bemühen, dahin zu wachsen.

 

Ich war kürtzlich auch wieder mal in einem Gottesdienst und kam nicht mehr so befriedigt aus der Kirche wie früher. Das hat mich eigentlich erstaunt, weil ich früher durch den Glauben sehr viel Kraft erhielt.

Der hl. Franz von Sales (ein Seelenkenner und Kirchenlehrer) meinte: Wenn WIR beim Gebet, durch den Gottesdienst schöne Gefühle und Erlebnisse haben, dann macht Gott uns Freude - die Absicht der Seele die Gott sucht und liebt sollte allerdings jene sein, Gott zu erfreuen. Und wer z.B. auch dann treu ist im Gebet, im Erfüllen religiöser Pflichten wenn es nicht so angenehm ist- der reift zu jener Liebe, die nicht von schönen Gefühlen abhängig ist, sondern die in der Hingabe lebt.

 

Jetzt frage ich mich (bzw Euch): Was ist mit meinem Glauben passiert und warum scheint er zu schwinden? Und noch ein weniger wichtiger ist: wie kann ich den Glauben wieder zurückgewinnen?

 

Die Wüstenväter gaben (sinngemäß) u.a. folgendes Rezept: Wenn der Glauben in dir zu erlöschen droht, dann verbinde dich mit einem Menschen, dessen Glaube "brennt" - das wird auch dein Herz entzünden.

 

Ist das bloss eine kleine Durststrecke die man irgendwann wieder mal überwinden kann? Irgendwie scheint bei mir seit dieser erwähnten Frage der Sinn hinter dem Glauben nicht mehr so geläufig zu sein.

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Kirche toll, sowie auch die Instituationen und Werke der Kirche (bei denen ich auch mithelfe) Aber irgendwie fehlt mir der Enthusiasmus zum glauben und den würde ich gerne wieder kriegen. Nur wie?

 

Das menschliche Leben verläuft nicht immer geradling- auch das Glaubensleben ist nicht immer so einfach, klar. Es kann auch starke Krisen geben- und gerade dort kann der Mensch reifen, wachsen und sehen, wie es mit seiner Glaubenskraft aussieht.

Link to comment
Share on other sites

Grüß Gott Albo,

 

diese Gefühle sind (denke ich zumindest) normal und jeder hier hat diese "Durststrecken" erlebt.

Du schreibst, daß Du noch jung bist. Als junger Mensch ist man auf der Suche nach seinem Weg und auch später hält man oft inne und blickt zurück, ob dieser Weg, den man einige Zeit gegangen ist, der richtige war und überlegt, ob man ihn weitergehen soll. Diese Frage selbst zu beantworten ist unglaublich schwer und Du solltest mit einem Priester oder einem anderen Gläubigen darüber sprechen. Eine gute Anlaufstelle sind auch Klöster, die man um ein Gespräch bitten kann. Mir tut es manchmal gut, über Probleme zu sprechen, wenn mich der Gegenüber nicht kennt. Aber das mußt Du selbst für Dich entscheiden.

Zu Deinem Gefühl, daß Dein Glaube schwindet: In einem alten Kathechismus von meiner Mutter habe ich mal gelesen, daß Glaubensschwierigkeiten gut sind, da man durch sie genötigt wird, sich auf die Suche nach Antworten zu machen. Sicherlich kann man diese Schwierigkeiten auch hinnehmen oder wegdiskutieren, aber das führt selten zu einer befriedigenden Lösung. Versuche, Antworten auf Deine Fragen zu finden. Suche sie bei Gott, in Deinem Glauben, in der Kirche. Mir persönlich haben bei dieser Suche die beiden Bände des Erwachsenenkathechismus geholfen. Zugegeben, manche Kapitel sind recht schwer zu lesen und zu verstehen, aber es lohnt sich.

Zu Deinen Betschwierigkeiten: beten bedeutet nicht, daß man vorformulierte gebete hersagt. Gerade beim Stundengebet ist es schwierig, das nötige Durchhaltevermögen aufzubringen. Es gibt als Alternative das Magnificat: es ist wie das Stundengebet gegliedert, nur wesentlich kürzer! Versuche doch einfach Dir jeden Tag etwas Zeit zu nehmen und vor dem Kruzifix (zu Hause oder in der Kirche) über Dich, Dein Leben, Deinen Glauben nachzudenken. Und denke daran: beten heißt nicht nur Gott zu danken oder um etwas zu bitten. Beten kann auch bedeuten, mit dem Herrn zu hadern. Du kannst sogar mit ihm so sprechen, wie Du mit Deinem Freund sprichst.

Noch einen letzten Gedanken: glaube und vertraue! Gott hilft Dir, wenn Du darum bittest und vertraue auf ihn. Als Bild gebe ich Dir die Geschichte von den Spuren im Sand

 

Gott schütze Dich

Link to comment
Share on other sites

Justin Cognito

Lieber Albo,

 

wie jemand seinen oder ihren Glauben erlebt und wie sich dieses Erleben verändert, hängt sicherlich viel vom Persönlichkeitstyp ab - der Umstand, dass wir uns überhaupt verändern ist aber nicht nur unausweichlich, sondern macht uns als Menschen tatsächlich auch aus. Und das Erleben unseres Glaube ist davon nicht ausgeschlossen.

 

Mir persönlich - ich bin da eher ein sehr rationaler Typ - hat es sehr geholfen, als mir der Unterschied zwischen Erlebnisdichte und personaler Tiefe näher gebracht wurde. Und zwar mit einem Beispiel, das mit Glauben erst einmal gar nichts zu tun hat: Der erste Kuss zwischen Neuverliebten ist (wenn ich mich da recht erinnere) ein unglaublich schöner, spannender und intensiver Augenblick, dem man - abstrakter gesprochen - sicherlich eine sehr hohe Erlebnisdichte attestieren kann. Wenn die beiden zusammen bleiben und sich einige Jahre oder auch nur Monate später wieder küssen, ist das für sie hoffentlich auch noch sehr schön, aber viel weniger aufregend und wohl auch weniger einprägend - die Erlebnisdichte hat abgenommen. Das ist bedauerlich (zumindest ich empfinde das so) und es gibt manchmal Menschen, die darum auch eine Beziehung beenden und eine neue anfangen - sie suchen einfach das intensive Erlebnis, das dem Neuen innewohnt. Um was sich diese Menschen aber bringen, ist die Erfahrung personaler Tiefe. Die ist emotional vielleicht weniger aufwühlend, doch ebenso intensiv - wie wenn man eine Person küsst, mit der man schon viel Schönes und Schwieriges gemeinsam erlebt hat, ihre Stärken und Schwächen kennt und im Laufe der Jahre immer besser kennen gelernt hat. Das prägt sich vielleicht im Moment nicht so ein, doch ist die Vertrautheit einer solchen Begegnung sicherlich nicht weniger wichtig oder weniger wert, als die Hubschrauber im Bauch. Ähnlich ist es wohl, wenn man die Primiz mit dem goldenen Priesterjubiläum vergleicht: erstere ist emotional sicherlich wesentlich dichter, doch wenn ich manche alte Priester beim Gottesdienst erlebe, scheint das für sie auf ganz andere Weise ein sehr intensiver Moment. Das ist mir nur so eingefallen - und diese Überlegungen haben mir im Bezug auf mein Glaubensleben wirklich weiter geholfen .....

 

liebe Grüße und gute Wünsche

 

Justin Cognito

Edited by Justin Cognito
Link to comment
Share on other sites

Lieber Albo,

Oooooh die immerwiederkehrenden Zweifel :-) Heute hatte ich sie wieder... ich habe in der Uni gesessen und gelesen und geschrieben und dann überkam mich Unruhe, also bin ich in die Stadt gefahren (übrigens wohne ich zur Zeit in Stockholm) und habe erstmal Geschäfte geschaut und in Bücherläden rumgestöbert. Dann bin ich zur Kirche St.Eugenia gefahren, weil dort ein katholischer Buchladen ist und dann fand ich die Bücher über die Jesuitischen Exerzitien so wundervoll, weil die Jesuiten von mit seit jeher Bewunderung erfahren haben. Leider fehlt mir immer die Zeit mich damit ernsthaft auseinanderzusetzen...und das hat mich dann irgendwie traurig gemacht. Fehlt mir die Zeit für Gott? Ich möchte nicht, dass mir die Zeit für Gott fehlt... Ich stehe jeden Tag relativ früh aus, so ab 6.30 oder 7...bete meist um 12 und um 18 Uhr meinen Angelus, bete fast immer zum Schlafengehen den Rosenkranz (wechselweise Maria oder Herz Jesu), dann versuche ich so viel wie möglich in die Kirche zu gehen, insofern es mein Studium zulässt. Sonntag ist für mich Kirchentag und absolute Ruhe...das lasse ich mich nicht nehmen, denn zu tun habe ich eigentlich immer...aber ich will nicht jeden Tag in der Woche schuften. Und ich frage mich dennoch...ist es zu wenig? sollte ich aktiver sein? Ich ging in der selben Kirche dann zu Maria und habe gebetet und dann habe ich sie mir anschaut...und ihr hübsches Kind, das sein Leben für uns alle gegeben hat. Und da hat sie gelächelt und das war so schön. Prompt war der Schmerz weg...

Ich dachte dann wieder positiv: Jeder kleine Aktion und jeder kleine Gedanke an Gott zählt im Leben. Und darüber zu schreiben und zu berichten ist das schönste auf der Welt. Und das spüren auch andere Menschen, denn so ungläubig, wie wir denken dass viele oder wir selbst sind, sind es eigentlich gar nicht. Man muss nur mit Liebe und ohne Verbitterung auf etwas zugehen...denn Gott und alle seine Diener vermitteln in erster Hand Liebe.

Also wenn du mal zweifelst, dann frag Gott und dein Herz, er weist den Weg.

Link to comment
Share on other sites

Vielen Dank :wub:

 

Es gibt auch verschiedene Phasen im Leben. Das Buch Koholet führt einige an: Es gibt eine Zeit zu lachen- eine Zeit zu weinen - und so gibt es eine Zeit, wo das Gebet leichter fällt und wo es weniger leicht fällt. Auch eine erfahrene Beterin wie die hl. Teresa von Avila äußerte, dass ihr das Gebet manchmal wie "Strohkauen" war. Schwierigkeiten im Gebetsleben sind also nicht "unnormal".

 

beten heißt nicht nur Gott zu danken oder um etwas zu bitten

 

Tja ich muss immer mehr feststellen, dass ich relativ wenig über den praktizierten Katholizismus (wenn das der richtige Ausdruck ist) weiss. Vielmehr habe ich mir die ganze Zeit alles irgendwie zusammengelegt, dass es gerade passte. Zum Beispiel beim Beten, habe ich tatsächlich immer nur gedankt und um etwas gebeten, plus das Vaterunser. Daher fand ich eben die Komplet und die Laudes auch eine schöne Abwechslung.

Ich habe jetzt in den letzten Tagen wieder versucht ein wenig mehr zu beten, wobei mir dabei noch irgendwie mumlig zumute ist :lol:

Seit einiger Zeit lese ich mal die Evangelien etwas intensiver und vor allem bewusster durch. Vielleicht mache ich es mir hier etwa zu einfach, aber ich betrachte das auch irgendwie als eine Art des Gebet.

 

 

 

Noch einen letzten Gedanken: glaube und vertraue! Gott hilft Dir, wenn Du darum bittest und vertraue auf ihn. Als Bild gebe ich Dir die Geschichte von den Spuren im Sand

 

Vielen Dank! Das ist wirklich eine schönes Gedicht! Diese Vorstellung hat irgendwie etwas beruhigendes und zugleich rührendes! Ich habe früher immer gemerkt, wie gut mir der Glaube getan hat, wenn es mir etwas schlechter gegangen ist.

 

 

Unter dem Strich hat das ganze wohl auch etwas gutes! Jetzt bin ich wenigstens mal gewillt und ein Stück weit auch dazu gedrängt (durch mich selber) mich mit dem Glauben etwas intensiver auseinanderzusetzen!

 

Vielen Dank für Eure Hilfe :lol:

 

Herzliche Grüsse und ein schönes W-End!

 

Albo

Link to comment
Share on other sites

Tja ich muss immer mehr feststellen, dass ich relativ wenig über den praktizierten Katholizismus (wenn das der richtige Ausdruck ist) weiss. Vielmehr habe ich mir die ganze Zeit alles irgendwie zusammengelegt, dass es gerade passte. Zum Beispiel beim Beten, habe ich tatsächlich immer nur gedankt und um etwas gebeten, plus das Vaterunser. Daher fand ich eben die Komplet und die Laudes auch eine schöne Abwechslung.

Ich habe jetzt in den letzten Tagen wieder versucht ein wenig mehr zu beten, wobei mir dabei noch irgendwie mumlig zumute ist :lol:

Seit einiger Zeit lese ich mal die Evangelien etwas intensiver und vor allem bewusster durch. Vielleicht mache ich es mir hier etwa zu einfach, aber ich betrachte das auch irgendwie als eine Art des Gebet.

 

In

ER und Ich (Gabrielle Bossis) las ich einmal folgenden Satz: Beten soll doch keine ermüdende Anstrengung sein! Warum quälst du dich so? Es soll ganz einfach, ganz natürlich sein, wie ein Gespräch daheim.

Das Gebet ist die Antwort unserer Seele, unseres Lebens auf die Liebe Gottes.Wenn wir glauben, dass Gott uns liebt und mit uns eine persönliche Freundschaft pflegen will, dann ist unser Beten die Antwort auf den Ruf seiner Liebe. So wie Menschen die sich schätzen ihrer Verbundenheit auf vielerlei Weise Ausdruck geben, so ist es auch mit dem Gebet. Dabei haben sowohl Dankgebet, Bittgebet, Lobpreis aber vor allem auch die persönliche Zwiesprache ihren Platz.

 

Wenn wir bewußter in der Gegenwart Gottes leben, dann können wir auch aus unserenArbeiten und unserem Tun eine Form des Gebetes machen. Ich sehe das Wort Gebet auch als Aufforderung: "Gebet euch (Gott) hin." Wo wir aus dieser Hingabe leben, den Kontakt mit Gott bewußt suchen, dort wird unser Leben immer mehr von einer Haltung des Gebetes durchdrungen, die uns auch aufmerksamer und sensibler dafür macht, auf wie viele Weisen Gott zu uns spricht. Ich meine, dass das Hinhören auf Gott dem Gebet dann auch Tiefe und Lebendigkeit verleihen- dass wir nicht nur zu Gott sprechen- sondern besser auf das hören, was Gottes Geist uns sagen und zeigen will.

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Um das kurz zu fassen: wenn es in Stress ausartet, dann hat es nichts mit Gott zu tun.

Link to comment
Share on other sites

Um das kurz zu fassen: wenn es in Stress ausartet, dann hat es nichts mit Gott zu tun.
*unterschreib*

Schwierig wird es dennoch immer mal wieder :lol:

Link to comment
Share on other sites

"Gott in allen Dingen suchen und finden" sagt Ignatius von Loyola. Genau darum geht es für mich: nicht um eine Maximierung der geistlichen Anstrengungen, um möglichst viel Gebet, sondern um eine Lebenshaltung, die offen ist für die Begegnung mit Gott in meinem Leben.

Mir hilft dabei das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit --> http://www.exerzitien-herzensgebet.de/gebe...it_struktur.pdf

 

Alles Gute Dir!

 

Laura

Link to comment
Share on other sites

Um das kurz zu fassen: wenn es in Stress ausartet, dann hat es nichts mit Gott zu tun.
*unterschreib*

Schwierig wird es dennoch immer mal wieder :lol:

Ja, leider. :lol:

Link to comment
Share on other sites

Die Suche nach Gott in meinem Leben, immer wieder neu ... das wäre für mich eher der "steinige Weg" (--> kleiner Bezug zu einem anderen Thread).

 

Laura

Link to comment
Share on other sites

Lieber Albo,

 

 

 

...Jetzt habe ich ein konkretes Problem...

 

Es geht um folgendes:

Ich habe mich eigentlich immer als gläubig bezeichnet...

In letzter Zeit fehlt mir aber die Kraft zum Beten, selbst von mir selber formulierte Gebete welche ja nicht lang sein müssen.

 

Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Frage gestellt, weshalb ich eigentlich glaube. Auf die Frage konnte ich mir leider nicht antworten. War es wegen der Gewohnheit? Weil ich so erzogen wurde? Ich musste festellen, dass ich nie ein Erlebnis hatte weshalb ich glaube. Seit ich mir diese Frage gestellt habe, scheint meine Glaubenskraft abzunehmen.

 

Jetzt frage ich mich (bzw Euch): Was ist mit meinem Glauben passiert und warum scheint er zu schwinden?

Glückwunsch, lieber Albo!

Du bist auf dem Wege vom Gewohnheitschristen zum wahren Christen.

Immer wieder verstehen es JESUS CHRISTUS und der HEILIGE GEIST, die Gewohnheits-Christen zur Auseinandersetzung mit der Befindlichkeit des Menschen zu bewegen um sie dann mit GOTT aussöhnen zu können.

Also, nur Mut!

 

Wir leben in einer schwierigen Umbruchszeit.

Die Menschheit hat erkannt daß die Wirklichkeit um Vieles komplexer ist als es der flachköpfig-naive Rationalismus des 19. Jahrhunderts wahrhaben wollte.

Der kritische Rationalismus ist dabei, sich gegen den erbitterten Widerstand der Gestrigen durchzusetzen.

 

Und Kritische Rationalisten erleben wie sich die Lehre JESU, so wie es SEINE Augen- und Ohrenzeugen in den Evangelien niedergeschrieben haben, an ihrer Lebenserfahrung bewahrheitet.

 

"So ist es und nicht anders" stimmen nachdenkliche Menschen JESUS zu, der in Johannes 14,6-9 bezeugt:

·
6
JESUS spricht zu ihm: ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum VATER denn durch MICH.

 

·
7
Wenn ihr MICH erkannt habt, so werdet ihr auch MEINEN VATER erkennen. Und von nun an kennt ihr IHN und habt IHN gesehen.

 

·
8
Spricht zu IHM Philippus: HERR, zeige uns den VATER, und es genügt uns.

 

·
9
JESUS spricht zu ihm: So lange bin ICH bei euch, und du kennst MICH nicht, Philippus?
Wer MICH sieht, der sieht den VATER!
Wie sprichst du dann: Zeige uns den VATER?

 

... Und noch ein wenig wichtiger ist: wie kann ich den Glauben wieder zurückgewinnen?

1. Vertraue JESUS CHRISTUS daß ER die
zur hier- und heutigen Lebenspraxis der Menschen lehrt - vom Gesellschafts- bis zum Privat-leben.

 

2. Mit "Wahrheit " werden Vorstellungen bezeichnet, die die Wirklichkeit
zutreffend
abbilden.

Im Gegensatz zu Vorstellungen die die Wirklichkeit, wenn überhaupt, nur unzutreffend darstellen.

 

3. Glaube JESUS CHRISTUS daß ER die zutreffenden Vorstellungen - eben die Wahrheit - zur Befindlichkeit des Menschen lehrt.

 

4. Laß Dich vom HEILIGEN GEIST GOTTES, hier und heute und allezeit Beistand aller Menschen guten Willens in die Vorstellungen die JESUS durch die Evangelien lehrt, einführen.

Bedenke was JESUS in Johannes 16,13-14 verkündet:

·
13
Wenn aber JENER, der GEIST der WAHRHEIT, kommen wird,
wird ER euch in alle Wahrheit leiten
. Denn ER wird nicht aus SICH selber reden; sondern was ER hören wird, das wird ER reden, und was zukünftig ist, wird ER euch verkündigen.

 

·
14
ER wird MICH verherrlichen; denn von dem MEINEN wird ER's nehmen und euch verkündigen.

 

Können Dir die Kirchenfunktionäre helfen?

Zur Zeit nicht.

Sieht man daran, das die Kirchenfunktionäre zur Zeit alles falsch machen was sich falsch machen lässt.

Weil ihnen der Kontakt zum HEILIGEN GEIST fremd ist - und dafür beziehen sie Prügel.

...So, wie es JESUS in Matthäus 5,13 gezeigt hat:

·
13
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als daß man es wegschüttet und läßt es von den Leuten zertreten.

"Die Kirche blutet aus tausend Wunden".

Und wer lässt die Kirche bluten? Die Kirchenfunktionäre!

 

Der Papst ist zur Zeit die einzige Person unter den Menschen auf die SICH der HEILIGE GEIST verlassen kann.

Überprüfe also Deine Glaubensvorstellungen anhand der Veröffentlichungen die der HEILIGE GEIST die Päpste machen lässt - zB. im Katechismus der Katholischen Kirche .

 

"Beten" heißt: mit dem HEILIGEN GEIST GOTTES reden.

Der Mensch hat nur einen einzigen Seelsorger: den HEILIGEN GEIST GOTTES - gehorche SEINER Rede und Du wirst den wahren Glauben und das Heil finden.

Gruß

josef

Edited by josef
Link to comment
Share on other sites

Franciscus non papa
Der Papst ist zur Zeit die einzige Person unter den Menschen auf die SICH der HEILIGE GEIST verlassen kann.

 

 

smile, falsch - und auf josef, der keinen einzigen beitrag schreiben kann, ohne den papst und den hl. geist zu strapazieren.

 

merke: nicht jeder, der ständig "der hl. geist" im mund führt, hört auf den hl. geist.

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...