Jump to content

Was tut Leid mit mir, wenn es mich niederdrückt,.........


helmut
 Share

Recommended Posts

Natürlich muss man auch beim Kreuz (Leid und Tod) verweilen können.

Hast du das in deinem Leben bisher immer gekonnt?.....

Ja konnte ich, weil ich Menschen habe die bei mir sind und mit mir verweilen und die mir helfen meine Kreuze zu tragen.

hast du es auch lange genug getan?

Ich denke nicht, daß es in unser Belieben gestellt ist, wie lange wir in Gethsemani oder unter dem Kreuz oder vor dem verschlossenen Grab auszuharren haben.

ich denke aber, dass man sich sehr wohl der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leid entziehen kann

Was ist, wenn das eigene Leid so nieder drückt, dass man sich 'nicht mehr auf den Beinen halten kann'? (Bildlich gesprochen?)

was tut das leid dann mit mir?

Link to comment
Share on other sites

[was tut das leid dann mit mir?

 

Man geht durch seine eigene, ganz private Hölle.

 

oder

 

Man gerät in eine Glaubenskrise, auf die man in keinster Weise vorbereitet wurde,

geschweige denn, Hilfen an die Hand bekommt, wie man sie bewältigen kann,

geschweige denn einen geistlichen Ansprechpartner hat

 

oder

 

?

Link to comment
Share on other sites

was tut das leid dann mit mir?

 

Man geht durch seine eigene, ganz private Hölle.

 

oder

 

Man gerät in eine Glaubenskrise, auf die man in keinster Weise vorbereitet wurde,

geschweige denn, Hilfen an die Hand bekommt, wie man sie bewältigen kann,

geschweige denn einen geistlichen Ansprechpartner hat

 

oder

 

?

wie wolltest du hilfe bekommen, wo würdest du einen geistlichen ansprechpartner suchen? was erwartest du von einem ansprechpartner? muß es ein geistlicher ansprechpartner sein?

Link to comment
Share on other sites

Ein Thema, das nicht interessiert

Dich.

Mich schon.

Ich weiß bloß noch nicht, wo es hin will.

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Und das womöglich auf lange Zeit? Oder so heftig, dass man den Blick nicht zum vielleicht schon helleren Horizont erheben kann?

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

Link to comment
Share on other sites

Ein Thema, das nicht interessiert

Dich.

Mich schon.

Ich weiß bloß noch nicht, wo es hin will.

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Und das womöglich auf lange Zeit? Oder so heftig, dass man den Blick nicht zum vielleicht schon helleren Horizont erheben kann?

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

tod, krankheit, sucht, einsamkeit, verlassenwerden, trennung.

Link to comment
Share on other sites

Nun, auch Gläubige können Depressionen haben. Und Leid, dass einen niederdrückt, geht schon an die Substanz. Den Glauben zu behalten, die Hoffnung nicht ganz zu verlieren, ist dann schon etwas. Auf jeden Fall verändert Leid einen Menschen. Wut, Enttäuschung, Hilflosigkeit machen sich irgendwann Luft- und machmal in den unmöglichsten Situationen. Gegenüber Menschen, die nichts dafür können und/oder damit nicht umgehen können zB. Und dann macht man sich Vorwürfe, sich so verhalten zu haben. Aus so etwas heil heraus zu kommen, ist schwer, vermutlich bleiben Narben zurück- aber es kann einen auch erwachsener machen , einen Entwicklungsschritt auslösen. Man ist nicht mehr ganz der Alte, aber das Nwuw oder Andere kann ja auch sehr positiv sein.

Edited by mn1217
Link to comment
Share on other sites

Ein Thema, das nicht interessiert

Dich.

Mich schon.

Ich weiß bloß noch nicht, wo es hin will.

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Und das womöglich auf lange Zeit? Oder so heftig, dass man den Blick nicht zum vielleicht schon helleren Horizont erheben kann?

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

tod, krankheit, sucht, einsamkeit, verlassenwerden, trennung.

Enttäuschung,; verraten werden; belogen werden

Link to comment
Share on other sites

Ein Thema, das nicht interessiert

Dich.

Mich schon.

Ich weiß bloß noch nicht, wo es hin will.

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Und das womöglich auf lange Zeit? Oder so heftig, dass man den Blick nicht zum vielleicht schon helleren Horizont erheben kann?

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

tod, krankheit, sucht, einsamkeit, verlassenwerden, trennung.

Enttäuschung,; verraten werden; belogen werden

für diese dinge reicht es schon das gefühl zu haben, selbst wenn es in der realität weniger begründet ist. vielleicht wird es dadurch noch schlimmer weil die anstrengungen zur klärung nicht ankommen.

Link to comment
Share on other sites

Ein Thema, das nicht interessiert

Dich.

Mich schon.

Ich weiß bloß noch nicht, wo es hin will.

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Und das womöglich auf lange Zeit? Oder so heftig, dass man den Blick nicht zum vielleicht schon helleren Horizont erheben kann?

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

 

 

Ein Thema, das nicht interessiert!!! sollte es heißen.

 

Ein Thema, das mich sehr wohl interessiert.

 

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Das kann m.E. sehr schnell passieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie lange es dauert, bis man sich wieder ein klein wenig fängt, bzw. das Ganze überwindet, hängt vom Umfeld ab. Je nachdem, wie dieses gestaltet ist, geht es schneller oder dauert sehr lang.

 

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

Nein, Depression ist etwas ganz anderes. Depression ist letztendlich eine Stoffwechselstörung im Gehirn, die bewirkt, dass derjenige jeden Antrieb und jede Hoffnung verliert. Sie muss und kann gut medizinisch behandelt werden.

Depression kann allerdingst durch ein Unglück ausgelöst werden, aber nur dann, wenn eine Disposition vorhanden ist.

 

Ich hab Maari so verstanden, dass sie den flapsigen Worten eines Touch-me-Flo eine Frage entgegen stellen wollte, die eben nicht einfach flapsig zu beantworten ist. Die Frage bezieht sich auf den Moment des Geschehens bzw. die erste Zeit danach.

 

Schatir

Link to comment
Share on other sites

Ein Thema, das nicht interessiert

Dich.

Mich schon.

Ich weiß bloß noch nicht, wo es hin will.

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Und das womöglich auf lange Zeit? Oder so heftig, dass man den Blick nicht zum vielleicht schon helleren Horizont erheben kann?

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

 

 

Ein Thema, das nicht interessiert!!! sollte es heißen.

 

Ein Thema, das mich sehr wohl interessiert.

 

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Das kann m.E. sehr schnell passieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie lange es dauert, bis man sich wieder ein klein wenig fängt, bzw. das Ganze überwindet, hängt vom Umfeld ab. Je nachdem, wie dieses gestaltet ist, geht es schneller oder dauert sehr lang.

 

Ich hab den Verdacht, dass hier von Depression die Rede ist.

Nein, Depression ist etwas ganz anderes. Depression ist letztendlich eine Stoffwechselstörung im Gehirn, die bewirkt, dass derjenige jeden Antrieb und jede Hoffnung verliert. Sie muss und kann gut medizinisch behandelt werden.

Depression kann allerdingst durch ein Unglück ausgelöst werden, aber nur dann, wenn eine Disposition vorhanden ist.

 

Ich hab Maari so verstanden, dass sie den flapsigen Worten eines Touch-me-Flo eine Frage entgegen stellen wollte, die eben nicht einfach flapsig zu beantworten ist. Die Frage bezieht sich auf den Moment des Geschehens bzw. die erste Zeit danach.

 

Schatir

aus wiki, deine behauptung ist wohl etwas zu vereinfacht und veraltet. stoffwechselstörungen können auch ergebnis der depression sein.

Die Ursachen depressiver Erkrankungen sind komplex und nur teilweise verstanden. Es ist von einem Zusammenwirken mehrerer Ursachen auszugehen: sowohl biologische Faktoren als auch entwicklungsgeschichtliche Erfahrungen, aktuelle Ereignisse und kognitive Verarbeitungsmuster spielen eine Rolle.

Link to comment
Share on other sites

aus wiki, deine behauptung ist wohl etwas zu vereinfacht und veraltet. stoffwechselstörungen können auch ergebnis der depression sein.

Die Ursachen depressiver Erkrankungen sind komplex und nur teilweise verstanden. Es ist von einem Zusammenwirken mehrerer Ursachen auszugehen: sowohl biologische Faktoren als auch entwicklungsgeschichtliche Erfahrungen, aktuelle Ereignisse und kognitive Verarbeitungsmuster spielen eine Rolle.

 

Klar: für einen Mediziner ist meine Aussage viel zu lapidar. Aber wir befinden uns hier nicht in einem Medizinforum. Mir ging es darum, dass ursprünglich das 'Boden unter den Füßen verliert' mit Depression gleich gesetz wurde.

 

Vielleicht könnte man es auch noch so formulieren: Durch unterlassene Hilfe kann dann eine Depression ausgelöst werden.

 

Schatir

Link to comment
Share on other sites

aus wiki, deine behauptung ist wohl etwas zu vereinfacht und veraltet. stoffwechselstörungen können auch ergebnis der depression sein.

Die Ursachen depressiver Erkrankungen sind komplex und nur teilweise verstanden. Es ist von einem Zusammenwirken mehrerer Ursachen auszugehen: sowohl biologische Faktoren als auch entwicklungsgeschichtliche Erfahrungen, aktuelle Ereignisse und kognitive Verarbeitungsmuster spielen eine Rolle.

 

Klar: für einen Mediziner ist meine Aussage viel zu lapidar. Aber wir befinden uns hier nicht in einem Medizinforum. Mir ging es darum, dass ursprünglich das 'Boden unter den Füßen verliert' mit Depression gleich gesetz wurde.

 

Vielleicht könnte man es auch noch so formulieren: Durch unterlassene Hilfe kann dann eine Depression ausgelöst werden.

 

Schatir

mir ging es darum die depression als störung zu zeigen die einmal von außen erzeugt, stimuliert wird und gleichzeitig nach außen wirkt. eine wirksame medizinische und psychotherapeutische hilfe ist gut möglich.

Link to comment
Share on other sites

wie wolltest du hilfe bekommen, wo würdest du einen geistlichen ansprechpartner suchen? was erwartest du von einem ansprechpartner? muß es ein geistlicher ansprechpartner sein?

 

Die Frage habe ich mir auch gestellt, als mein geistlicher Begleiter eines Tages fort war, ohne sich von seiner Gemeinde zu verabschieden. War wie ein schwarzes Loch. Trauer, die nicht verschwand. Und kein Vertrauen mehr, dass es einen wirklichen Ansprechpartner geben könnte. Ich habe einige Versuche gemacht, bei geistlichen Ansprechpartnern. Es gibt keine Erklärung für schlimmen Verlust. Vielleicht hätte ich mit jemand anderem darüber reden sollen.

Link to comment
Share on other sites

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Das kann m.E. sehr schnell passieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie lange es dauert, bis man sich wieder ein klein wenig fängt, bzw. das Ganze überwindet, hängt vom Umfeld ab. Je nachdem, wie dieses gestaltet ist, geht es schneller oder dauert sehr lang.

Gut.

Ich weiß jetzt, dass sowas schnell passieren kann, und dass es vom Umfeld abhängt, wie lang es dauert.

Ich weiß aber noch immer nicht, welche Art von Leid das sein kann.

Link to comment
Share on other sites

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Das kann m.E. sehr schnell passieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie lange es dauert, bis man sich wieder ein klein wenig fängt, bzw. das Ganze überwindet, hängt vom Umfeld ab. Je nachdem, wie dieses gestaltet ist, geht es schneller oder dauert sehr lang.

Gut.

Ich weiß jetzt, dass sowas schnell passieren kann, und dass es vom Umfeld abhängt, wie lang es dauert.

Ich weiß aber noch immer nicht, welche Art von Leid das sein kann.

 

Warum ist es denn so wichtig, um welche Art von Leid es sich handelt.

Für den einen ist eine Enttäuschung schwerwiegend, ein anderer steckt eine tödliche Krankheit relativ gut weg. Die Schwere von Leid ist immer subjektiv.

 

Schatir

Link to comment
Share on other sites

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Das kann m.E. sehr schnell passieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie lange es dauert, bis man sich wieder ein klein wenig fängt, bzw. das Ganze überwindet, hängt vom Umfeld ab. Je nachdem, wie dieses gestaltet ist, geht es schneller oder dauert sehr lang.

Gut.

Ich weiß jetzt, dass sowas schnell passieren kann, und dass es vom Umfeld abhängt, wie lang es dauert.

Ich weiß aber noch immer nicht, welche Art von Leid das sein kann.

 

Warum ist es denn so wichtig, um welche Art von Leid es sich handelt.

Für den einen ist eine Enttäuschung schwerwiegend, ein anderer steckt eine tödliche Krankheit relativ gut weg. Die Schwere von Leid ist immer subjektiv.

 

Schatir

 

Ich habe Zweifel, ob hier die richtige Plattform für ein Thema ist, dass ich nicht durch Wortklaubereien und gedankenloses Drauflosposten zerpflückt sehen möchte.

Meine Gedanken gingen in die Richtung: Wie gehe ich als Christ damit um, wenn mich Leid niederdrückt, dass ich kaum mehr atmen kann?

Da ist es erstmal unerheblich, ob das nun Leid oder Depression ist.

Link to comment
Share on other sites

......Meine Gedanken gingen in die Richtung: Wie gehe ich als Christ damit um, wenn mich Leid niederdrückt, dass ich kaum mehr atmen kann?

Da ist es erstmal unerheblich, ob das nun Leid oder Depression ist.

im niedergedrücktsein wird der umgang mit leid als christ nicht anderssein. du brauchst einen weg aus dir heraus und ich denke der ist alleine nicht machbar. du brauchst wohl einen psychologen mit christlichem hintergrund oder einen seelsorger mit psychologischen kenntnissen.

Link to comment
Share on other sites

Welche Art Leid kann einen so niederdrücken, dass man den Boden unter den Füßen verliert?

Das kann m.E. sehr schnell passieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Wie lange es dauert, bis man sich wieder ein klein wenig fängt, bzw. das Ganze überwindet, hängt vom Umfeld ab. Je nachdem, wie dieses gestaltet ist, geht es schneller oder dauert sehr lang.

Gut.

Ich weiß jetzt, dass sowas schnell passieren kann, und dass es vom Umfeld abhängt, wie lang es dauert.

Ich weiß aber noch immer nicht, welche Art von Leid das sein kann.

 

Warum ist es denn so wichtig, um welche Art von Leid es sich handelt.

Für den einen ist eine Enttäuschung schwerwiegend, ein anderer steckt eine tödliche Krankheit relativ gut weg. Die Schwere von Leid ist immer subjektiv.

 

Schatir

 

Ich habe Zweifel, ob hier die richtige Plattform für ein Thema ist, dass ich nicht durch Wortklaubereien und gedankenloses Drauflosposten zerpflückt sehen möchte.

Meine Gedanken gingen in die Richtung: Wie gehe ich als Christ damit um, wenn mich Leid niederdrückt, dass ich kaum mehr atmen kann?

Da ist es erstmal unerheblich, ob das nun Leid oder Depression ist.

Das mein ich ja auch.

Ich beobachte nur, dass Leid in der Sprache meiner Mitmenschen höchst Unterschiedliches bedeutet. Manche, die das Wort gebrauchen, sind einfach nur ein bissel wehleidig.

 

Leid, das mich niederdrückt, dass ich kaum mehr atmen kann, damit kann ich schon eine Vorstellung verbinden.

Depression ist schon sowas.

Ich denke mir und glaube, Entsprechendes beobachtet zu haben:

Was einer nicht ertragen kann, daran stirbt er. Ob er Christ ist, oder nicht.

Was einer kaum ertragen kann, da wird's interessant (Blödes Wort in dem Zusammenhang, aber ich weiß kein besseres).

Jede Last ist leichter zu tragen, wenn einer mit anpackt.

Jesus Christus ist schon so einer. Aber ich kann zum Leidenden nicht sagen: Wirf deine Sorgen auf den Herrn!

Im Moment der Begegnung sind wir es ja für einander, Christus nämlich.

Aber hier komm ich jetzt argumentativ leicht aufs Helfergleis. Das ist aber nicht das Thema, sondern: Was, wenn ich der Leidende bin?

 

Kurz: Ich weiß es nicht.

Vor solchem Leiden bin ich in meinem Leben bewahrt geblieben.

Wohl aber kenn ich welche, die so gelitten haben.

Die Wahl der Zeitform verrät es schon: Sie sind alle tot.

Manche haben sich selbst aus dem Leben geholfen, manche sind einfach- gestorben ist ein zu sanftes Wort.

Es mag einem Leidenden helfen, wenn er in der Lage ist, helfendes Mittragen anzunehmen, ob er in dem Helfer nun Christus erkennt oder nicht.

Aber viele leiden so, dass sie nicht einmal das können.

 

Du siehst: Ich bin ratlos.

Link to comment
Share on other sites

Christen können fühlen, das Christus bei ihnen ist, einen Teil der Last trägt. "Und muss ich auch wandern in tiefem Tal, ich fürchte kein Unheil, dnn du bist bei mir, dein Stab und dein Stecken geben mir festen Halt". Allerdings gibt es sicher Momente, in denen ein Mensch auch das nicht spüren kann.

Seelsorger sind allerdings Seelsorger und sollten ihre Grenzen kennen, genauso wie Therapeuten. Es kann Leid bedeuten, einen Seelsorger zu verlieren. Generell ist es schmerzhaft, Menschen zu verlieren, enttäuscht zu werden, schwer krank zu sein- oft manchmal kommt auch viel zusammen oder bedingt sich gegenseitig.

Link to comment
Share on other sites

Christen können fühlen, das Christus bei ihnen ist, einen Teil der Last trägt. "Und muss ich auch wandern in tiefem Tal, ich fürchte kein Unheil, dnn du bist bei mir, dein Stab und dein Stecken geben mir festen Halt". Allerdings gibt es sicher Momente, in denen ein Mensch auch das nicht spüren kann.

 

 

Schön, für den, der das kann. Aber ich bin mir sicher, dass das bei weitem nicht jeder kann. Ist dessen Glaube dann zu klein?

Link to comment
Share on other sites

......Meine Gedanken gingen in die Richtung: Wie gehe ich als Christ damit um, wenn mich Leid niederdrückt, dass ich kaum mehr atmen kann?

Da ist es erstmal unerheblich, ob das nun Leid oder Depression ist.

im niedergedrücktsein wird der umgang mit leid als christ nicht anderssein. du brauchst einen weg aus dir heraus und ich denke der ist alleine nicht machbar. du brauchst wohl einen psychologen mit christlichem hintergrund oder einen seelsorger mit psychologischen kenntnissen.

 

Ich brauche gar nichts mehr, ich bin damit durch.

 

Ich finde nur, dass in der Kirche erhebliche Defizite im Umgang mit "leidenden" Menschen bestehen.

Aber, ich hab keine Lust mehr, mich darüber zu ärgern oder zu schreiben

Link to comment
Share on other sites

......Meine Gedanken gingen in die Richtung: Wie gehe ich als Christ damit um, wenn mich Leid niederdrückt, dass ich kaum mehr atmen kann?

Da ist es erstmal unerheblich, ob das nun Leid oder Depression ist.

im niedergedrücktsein wird der umgang mit leid als christ nicht anderssein. du brauchst einen weg aus dir heraus und ich denke der ist alleine nicht machbar. du brauchst wohl einen psychologen mit christlichem hintergrund oder einen seelsorger mit psychologischen kenntnissen.

 

Ich brauche gar nichts mehr, ich bin damit durch.

 

Ich finde nur, dass in der Kirche erhebliche Defizite im Umgang mit "leidenden" Menschen bestehen.

Aber, ich hab keine Lust mehr, mich darüber zu ärgern oder zu schreiben

:lol:

Link to comment
Share on other sites

Christen können fühlen, das Christus bei ihnen ist, einen Teil der Last trägt. "Und muss ich auch wandern in tiefem Tal, ich fürchte kein Unheil, dnn du bist bei mir, dein Stab und dein Stecken geben mir festen Halt". Allerdings gibt es sicher Momente, in denen ein Mensch auch das nicht spüren kann.

 

 

Schön, für den, der das kann. Aber ich bin mir sicher, dass das bei weitem nicht jeder kann. Ist dessen Glaube dann zu klein?

 

Nein. Leidende brauchen andere Menschen. Eigentlich braucht jeder Mensch andere Menschen- die einander gegenseitig das Schöne aber auch das Schlechte mitteilen, miteinander teilen.

Was Leid anbetrifft, so hat nicht nur die Kirche, sondern die Gesellschaft an sich damit ein Problem.

Die Kirche hat die Chance zu sagen und zu zeigen: Gott ist für jeden da, wir sind da, wir unterstützen, egal wie lange (die unterstützung ist nämlich auch anstrengend), und Gott gibt uns die Kraft dazu. Und:in der dunklen Nacht hat die Auferstehung stattgefunden. Das Leid gewinnt nich.

Edited by mn1217
Link to comment
Share on other sites

Christen können fühlen, das Christus bei ihnen ist, einen Teil der Last trägt. "Und muss ich auch wandern in tiefem Tal, ich fürchte kein Unheil, dnn du bist bei mir, dein Stab und dein Stecken geben mir festen Halt". Allerdings gibt es sicher Momente, in denen ein Mensch auch das nicht spüren kann.

 

 

Schön, für den, der das kann. Aber ich bin mir sicher, dass das bei weitem nicht jeder kann. Ist dessen Glaube dann zu klein?

 

Nein. Leidende brauchen andere Menschen. Eigentlich braucht jeder Mensch andere Menschen- die einander gegenseitig das Schöne aber auch das Schlechte mitteilen, miteinander teilen.

Was Leid anbetrifft, so hat nicht nur die Kirche, sondern die Gesellschaft an sich damit ein Problem.

Die Kirche hat die Chance zu sagen und zu zeigen: Gott ist für jeden da, wir sind da, wir unterstützen, egal wie lange (die unterstützung ist nämlich auch anstrengend), und Gott gibt uns die Kraft dazu. Und:in der dunklen Nacht hat die Auferstehung stattgefunden. Das Leid gewinnt nich.

 

Schau mal ganz genau in unsere Gesellschaft: Läuft es da nicht oft nach dem Muster: Der Christ betet für den anderen, der Atheist hilft!

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...