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Limbus


abraxas
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Frage:

 

Nachdem der Papst vor kurzem ausführte, dass es für ungetaufte Säuglinge keinen Limbo gibt, stellt sich die Frauge ob dies nun die Lehrausseage

der Kirche ist oder die Privatmeinung von Herrn Ratzinger, wie mir erste Katholiken mitteilten.

Was wisst Ihr?

Vielen Dank für Infos

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Frage:

 

Nachdem der Papst vor kurzem ausführte, dass es für ungetaufte Säuglinge keinen Limbo gibt, stellt sich die Frauge ob dies nun die Lehrausseage

der Kirche ist oder die Privatmeinung von Herrn Ratzinger, wie mir erste Katholiken mitteilten.

Was wisst Ihr?

Vielen Dank für Infos

 

Gibts freilich: http://www.youtube.com/watch?v=Uje2BRctxWc

Ich schätze, daß der Papst sowas nicht sonderlich mag. Ich auch nicht.

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vielen Dank,

 

ich dachte eigentlich an eine sehr ernste Frage die eigige Katholiken beschäftigt, ob die Kinder die nicht getauft sind in den Himmel kommen oder nicht.

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vielen Dank,

 

ich dachte eigentlich an eine sehr ernste Frage die eigige Katholiken beschäftigt, ob die Kinder die nicht getauft sind in den Himmel kommen oder nicht.

Wahrscheinlich meinst du "Limbus", Informiere dich halt, ehe du hier einen Thread eröffnest.

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Franciscus non papa

schau einfach mal mit der suchfunktion nach. da gibts nämlich threads, die dir den horizont weiten würden.

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Frage:

 

Nachdem der Papst vor kurzem ausführte, dass es für ungetaufte Säuglinge keinen Limbo gibt, stellt sich die Frauge ob dies nun die Lehrausseage

der Kirche ist oder die Privatmeinung von Herrn Ratzinger, wie mir erste Katholiken mitteilten.

Was wisst Ihr?

Vielen Dank für Infos

Kann ein Kleinkind schon Limbo tanzen? ;)

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Frage:

 

Nachdem der Papst vor kurzem ausführte, dass es für ungetaufte Säuglinge keinen Limbo gibt, stellt sich die Frauge ob dies nun die Lehrausseage

der Kirche ist oder die Privatmeinung von Herrn Ratzinger, wie mir erste Katholiken mitteilten.

Was wisst Ihr?

Vielen Dank für Infos

Oder bist Du aus Österreich und hast zu viel Billa-Werbung abbekommen? - Limbo!

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Frage: Nachdem der Papst vor kurzem ausführte, dass es für ungetaufte Säuglinge keinen Limbo gibt, stellt sich die Frauge ob dies nun die Lehrausseage der Kirche ist oder die Privatmeinung von Herrn Ratzinger

 

Radio Eriwan antwortet:

 

http://www.ridiculopathy.com/stock/pope_limbo.jpg

 

Im Prinzip ja, der Papst hängt - wie auf dem Bild zu sehen - die Limbo-Stange sehr tief, so daß selbst ungetaufte Kinder darüber in den Himmel hüpfen können.

 

Seit wann hat Ratzinger eine Privatmeinung?

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Hallo, ich meinte natürlich

 

 

 

limbus puerorum ...

 

[überlanges Zitat gelöscht, benedetto als Mod.]

 

 

ich bitte mir das o für das us zu vergegen

Edited by benedetto
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Ändert nichts an der Empfehlung, Dich mittels Gebrauch der Suchfunktion um die Erweiterung Deines Horizontes zu bemühen.

 

Im übrigen hat der Papst dazu nichts "vor kurzem ausgeführt", sondern vor mehr als 3 Jahren einen Text der Internationalen Theologenkommission zu diesem Thema approbiert. Womit sich Deine Frage erledigt hat, ob es sich dabei um die Privatmeinung des Papstes handelt.

Edited by Julius
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Verstehe ich das so richtig - er hat die Spekulationen der Theologen zu diesem Thema geschlossen, indem er von Amts wegen erklärte, dass der Limbus eine Theorie ist, die von der RKK nicht geglaubt wird?

 

Denn offizielle Lehrmeinung war doch der Limbus nie - oder?

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Verstehe ich das so richtig - er hat die Spekulationen der Theologen zu diesem Thema geschlossen, indem er von Amts wegen erklärte, dass der Limbus eine Theorie ist, die von der RKK nicht geglaubt wird?

 

Denn offizielle Lehrmeinung war doch der Limbus nie - oder?

nein hat er nicht es gibt blos eine Äusserung der internationalen Theologenkomission ,

also nicht mal etwas von der Glaubenskongregation, noch etwas daß die Unterschrift des Papstes trägt

das Votum der Theologenkomission geht davon aus daß ungetaufte Kinder sehr wahrscheinlich in den Himmel kommen

verbindlich ist das in keinster weise also es kann weiterhin jeder Theologe die Minderheitsmeinung vertreten ungetaufte Kinder kommen in den Limbus

es wure nur in den Zeitungen so dargestellt als sei der Limbus abgeschafft

ein bewährter Trick der Kurie man kann in der Öffentlichkeit sagen wir sehen daß jetzt anders

und zur Beruhigung zu konservativen Katholiken was wollt ihr es ist nicht verbindlich

Edited by Siri
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Verstehe ich das so richtig - er hat die Spekulationen der Theologen zu diesem Thema geschlossen, indem er von Amts wegen erklärte, dass der Limbus eine Theorie ist, die von der RKK nicht geglaubt wird?

 

Denn offizielle Lehrmeinung war doch der Limbus nie - oder?

nein hat er nicht es gibt blos eine Äusserung der internationalen Theologenkomission ,

also nicht mal etwas von der Glaubenskongregation, noch etwas daß die Unterschrift des Papstes trägt

das Votum der Theologenkomission geht davon aus daß ungetaufte Kinder sehr wahrscheinlich in den Himmel kommen

verbindlich ist das in keinster weise also es kann weiterhin jeder Theologe die Minderheitsmeinung vertreten ungetaufte Kinder kommen in den Limbus

es wure nur in den Zeitungen so dargestellt als sei der Limbus abgeschafft

ein bewährter Trick der Kurie man kann in der Öffentlichkeit sagen wir sehen daß jetzt anders

und zur Beruhigung zu konservativen Katholiken was wollt ihr es ist nicht verbindlich

 

Der Limbus ist mE ein Postulat der scholastischen Theologie, er basiert auf der These, daß die Taufe zwingend heilsnotwendig sei. Dann entsteht natürlich die Frage, was unschuldige Kinder denn dafür könnten, daß sie nicht mehr getauft werden konnten und in Ermangelung persönlicher Schuld konnte man sie schlecht der Verdammnis überweisen. Diese dogmatische Zwickmühle tat sich auf, weil man der intellektuellen Spekulation über die letzten Dinge zu viel zutraute. Da der Limbus in diesem Sinn nie existierte, das Postulat von der Kirche auch nie anerkannt wurde, gibt es nichts, was man abschaffen könnte oder müßte. Gott wird für sündlos Ungetaufte schon irgendwie sorgen, unser Ding ist das nicht.

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Der Limbus ist mE ein Postulat der scholastischen Theologie, er basiert auf der These, daß die Taufe zwingend heilsnotwendig sei. Dann entsteht natürlich die Frage, was unschuldige Kinder denn dafür könnten, daß sie nicht mehr getauft werden konnten und in Ermangelung persönlicher Schuld konnte man sie schlecht der Verdammnis überweisen. Diese dogmatische Zwickmühle tat sich auf, weil man der intellektuellen Spekulation über die letzten Dinge zu viel zutraute. Da der Limbus in diesem Sinn nie existierte, das Postulat von der Kirche auch nie anerkannt wurde, gibt es nichts, was man abschaffen könnte oder müßte. Gott wird für sündlos Ungetaufte schon irgendwie sorgen, unser Ding ist das nicht.

Hola Kam,

 

das Thema hatten wir schon mal Ende 2008 diskutiert und ich stelle Dir gern noch einmal meine Frage, die nie beantwortet wurde: Glaube, Liebe und Hoffnung werden den Menschen erst bei der Taufe gnadenhaft zuteil. Wie kann eine Mensch ohne diese Gnadengaben erloest werden? Wieso kann Gott ausserhalb der fuer Christen festgelegten Heilsordnung handeln?

 

DonGato.

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OneAndOnlySon
Hola Kam,

 

das Thema hatten wir schon mal Ende 2008 diskutiert und ich stelle Dir gern noch einmal meine Frage, die nie beantwortet wurde: Glaube, Liebe und Hoffnung werden den Menschen erst bei der Taufe gnadenhaft zuteil. Wie kann eine Mensch ohne diese Gnadengaben erloest werden? Wieso kann Gott ausserhalb der fuer Christen festgelegten Heilsordnung handeln?

 

DonGato.

Ich bin zwar nicht Kam, antworte dir aber trotzdem. Zunächst zu deiner zweiten Frage:

Wenn Gott allmächtig ist, erübrigen sich alle Fragen, wieso er dieses oder jenes kann. Er kann es, weil er allmächtig ist. Man kann allerdings fragen, wieso er es tun will. Und da haben wir den Punkt, dass Gott grundsätzlich das Gute mit dem Menschen im Sinn hat. Ein Gott, der aus reiner Prinpipienreiterei einen Menschen unverschuldet in die Hölle gehen lässt, ist im christlichen Kontext nicht vorstellbar.

 

Auch ohne die Taufe glauben Menschen, hoffen und lieben sie. Auch ohne die Taufe wird ihnen die Gnade, dies geben und empfangen zu können, zu teil. Deswegen sagt die Kirche, dass auch unter den Nichtchristen viele sind, die in den Himmel kommen. Die Taufe ist kein magischer Akt, sondern ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem einzelnen Menschen.

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Ich kann mich deiner meinung schon irgenwie anschließen, ich möchte eigentlich nur wissen, was die offiezielle Lehrmeinung der Kirche ist

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OneAndOnlySon
Ich kann mich deiner meinung schon irgenwie anschließen, ich möchte eigentlich nur wissen, was die offiezielle Lehrmeinung der Kirche ist

OK, du bekommst jetzt mal die Kurzfassung: Die Kirche weiß nicht, was mit Nichtgetauften ist und kann dazu keine definitive Aussage machen. Allerdings hofft die Kirche auf den Heilswillen Gottes, seine Güte, Gnade und eine leere Hölle.

Edited by OneAndOnlySon
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Der Limbus ist mE ein Postulat der scholastischen Theologie, er basiert auf der These, daß die Taufe zwingend heilsnotwendig sei. Dann entsteht natürlich die Frage, was unschuldige Kinder denn dafür könnten, daß sie nicht mehr getauft werden konnten und in Ermangelung persönlicher Schuld konnte man sie schlecht der Verdammnis überweisen. Diese dogmatische Zwickmühle tat sich auf, weil man der intellektuellen Spekulation über die letzten Dinge zu viel zutraute. Da der Limbus in diesem Sinn nie existierte, das Postulat von der Kirche auch nie anerkannt wurde, gibt es nichts, was man abschaffen könnte oder müßte. Gott wird für sündlos Ungetaufte schon irgendwie sorgen, unser Ding ist das nicht.

Hola Kam,

 

das Thema hatten wir schon mal Ende 2008 diskutiert und ich stelle Dir gern noch einmal meine Frage, die nie beantwortet wurde: Glaube, Liebe und Hoffnung werden den Menschen erst bei der Taufe gnadenhaft zuteil. Wie kann eine Mensch ohne diese Gnadengaben erloest werden? Wieso kann Gott ausserhalb der fuer Christen festgelegten Heilsordnung handeln?

 

DonGato.

 

So generell scheint das nicht zu gelten. Gott kann vom Menschen durch Vernunftgebrauch erkannt werden, es geht also auch ohne Mission. Ebenso können vom Menschen gut und böse unterschieden werden. Auch die Naturehe wird anerkannt. Zum Volk Gottes gehören prinzipiell alle Menschen, auch die, die der besonderen Gnadengaben der Kirche entraten müssen, solange sie sich selbst nicht ausschließen.

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Ich bin zwar nicht Kam, antworte dir aber trotzdem. Zunächst zu deiner zweiten Frage:

Wenn Gott allmächtig ist, erübrigen sich alle Fragen, wieso er dieses oder jenes kann. Er kann es, weil er allmächtig ist. Man kann allerdings fragen, wieso er es tun will. Und da haben wir den Punkt, dass Gott grundsätzlich das Gute mit dem Menschen im Sinn hat. Ein Gott, der aus reiner Prinpipienreiterei einen Menschen unverschuldet in die Hölle gehen lässt, ist im christlichen Kontext nicht vorstellbar.

Vom 12. bis zum 20.Jhr. war es im christlichen Kontext vorstellbar, dass ... Ob das wirklich mit christlichen Werten vereinbarlich ist, scheint in den letzten 800 Jahren kaum jemanden gestoert zu haben. Zum anderen: Wozu benoetigt man eine Heilsordnung, wenn man sich nicht daran halten muss?

 

Auch ohne die Taufe glauben Menschen, hoffen und lieben sie. Auch ohne die Taufe wird ihnen die Gnade, dies geben und empfangen zu können, zu teil. Deswegen sagt die Kirche, dass auch unter den Nichtchristen viele sind, die in den Himmel kommen. Die Taufe ist kein magischer Akt, sondern ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem einzelnen Menschen.

Im „decretum de peccato originali" wurde festgehalten, dass alle Menschen von der Erbsuende betroffen sind. Erst die Taufe tilgt diese. Ich sehe darin einen Widerspruch zu Deinen Aussage ueber die Bedeutung der Taufe.

 

DonGato

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So generell scheint das nicht zu gelten. Gott kann vom Menschen durch Vernunftgebrauch erkannt werden, es geht also auch ohne Mission. Ebenso können vom Menschen gut und böse unterschieden werden. Auch die Naturehe wird anerkannt. Zum Volk Gottes gehören prinzipiell alle Menschen, auch die, die der besonderen Gnadengaben der Kirche entraten müssen, solange sie sich selbst nicht ausschließen.

Bist Du Dir ganz sicher, dass nicht im KKK von der Unverzichtbarkeit der Taufe fuer das Seelenheil gesprochen wird?

 

DonGato.

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OneAndOnlySon
Vom 12. bis zum 20.Jhr. war es im christlichen Kontext vorstellbar, dass ... Ob das wirklich mit christlichen Werten vereinbarlich ist, scheint in den letzten 800 Jahren kaum jemanden gestoert zu haben. Zum anderen: Wozu benoetigt man eine Heilsordnung, wenn man sich nicht daran halten muss?
Ob etwas früher einmal vorstellbar war, ist irrelevant. Gott benötigt natürlich keine Heilsordnung.

Im „decretum de peccato originali" wurde festgehalten, dass alle Menschen von der Erbsuende betroffen sind. Erst die Taufe tilgt diese. Ich sehe darin einen Widerspruch zu Deinen Aussage ueber die Bedeutung der Taufe.

 

DonGato

Wieso sollte das einen Widerspruch zu meiner Aussage enthalten? Josef Ratzinger hat dazu einiges geschrieben. Kurz gefasst hat die Erbsünde nichts damit zu tun, ob man in den Himmel kommt oder nicht. Was in irgendeinem Dekret steht, ist für das Heil der Menschen wohl kaum von Bedeutung. Die Liebe Gottes ist von Bedeutung. Der Rest ist philosophische Spielerei.

Edited by OneAndOnlySon
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So generell scheint das nicht zu gelten. Gott kann vom Menschen durch Vernunftgebrauch erkannt werden, es geht also auch ohne Mission. Ebenso können vom Menschen gut und böse unterschieden werden. Auch die Naturehe wird anerkannt. Zum Volk Gottes gehören prinzipiell alle Menschen, auch die, die der besonderen Gnadengaben der Kirche entraten müssen, solange sie sich selbst nicht ausschließen.

Bist Du Dir ganz sicher, dass nicht im KKK von der Unverzichtbarkeit der Taufe fuer das Seelenheil gesprochen wird?

 

DonGato.

 

Ja, der Katechismus spricht nur davon, dass die Kirche keine andere Möglichkeit kennt, das Seelenheil sicherzustellen.

Das heißt nicht, dass es keine andere gibt.

 

Außerdem sagt er ganz klar:

 

KKK 1260

Jeder Mensch, der ohne das Evangelium Christi und seine Kirche zu kennen nach der Wahrheit sucht und den Willen Gottes tut, soweit er ihn kennt, kann gerettet werden. Man darf annehmen, daß solche Menschen ausdrücklich die Tauft gewünscht hätten, falls ihnen deren Notwendigkeit bewußt gewesen wäre.

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Wieso sollte das einen Widerspruch zu meiner Aussage enthalten? Josef Ratzinger hat dazu einiges geschrieben. Kurz gefasst hat die Erbsünde nichts damit zu tun, ob man in den Himmel kommt oder nicht. Was in irgendeinem Dekret steht, ist für das Heil der Menschen wohl kaum von Bedeutung. Die Liebe Gottes ist von Bedeutung. Der Rest ist philosophische Spielerei.

Wuerdest Du das bitte etwas genauer erklaeren? Das Konzept der Erbsuende im Verbindung mit Gottschau oder Verdammnis bildet die Grundlage fuer die Erloesung im christlichen Sinne. Wie will man die Notwendigleit der Erloesung rechtfertigen, wenn man auch mit Erbsuende in den Himmel kommt?

 

DonGato.

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