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Ein Jesus von heute


Ralf

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Eine kleine wahre Geschichte:

 

Im Monat Oktober hatten wir im Chrischtehüsli Besuch von einem Drogensüchtigen im Rollstuhl. Ihm musste, infolge Drogenkonsums und verschiedener Infektionen, ein Bein amputiert werden. Zusätzlich zu seinem körperlichen Handicap kam auch noch eine starke Grippe mit Fieber dazu und er hustete hundserbärmlich. Was für ein trauriger Anblick dieses obdachlosen, leidenden Menschen! Vielleicht werden einige sagen: Aber der ist doch ganz selber schuld an seiner Situation! – Doch seien wir ehrlich: Wer kennt schon die Lebensgeschichte dieses Menschen?

 

Vor lauter Erschöpfung und Angeschlagenheit, schlief der Süchtige einen ganzen Tag lang am Boden des Ruheraums im Chrischthüsli. An uns war nun die Frage, was wir ganz konkret für seine Situation beitragen können, um seine Not etwas zu lindern. Am Nachmittag nahm sich Martin des Rollstuhls an und fuhr zum Balgrist, die Reifen zu reparieren. Während unserer abendlichen Gebetsstunde lag er vor uns ausgestreckt am Boden. In der Gebetszeit für die Anliegen der Gasse bemühte sich Maria-Theresia um einen Schlafplatz, denn wir konnten ihn bei diesem Regenwetter unmöglich wieder auf die Strasse stellen! Dank guter Kontakte zum „Sunneegge“ von Pfr. Sieber konnte ein warmes Bett und medizinische Betreuung organisiert werden. Als wir ihn schliesslich wachrütteln mussten, um seinen Namen aufzunehmen, staunten wir nicht schlecht als er uns mitteilte: JESUS I.

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Frage:

 

ändert sich die Geschichte oder der Eindruck, wenn ich die Person wie folgt abändere:

 

Im Monat Oktober hatten wir im Chrischtehüsli Besuch von einem Neonazi im Rollstuhl. Ihm musste, infolge von Prügeleien, Drogenmissbrauch und verschiedener Infektionen nach Tätowierungen und Piercings, ein Bein amputiert werden. Zusätzlich zu seinem körperlichen Handicap kam auch noch eine starke Grippe mit Fieber dazu und er hustete hundserbärmlich. Was für ein trauriger Anblick dieses obdachlosen, leidenden Menschen! Vielleicht werden einige sagen: Aber der ist doch ganz selber schuld an seiner Situation! – Doch seien wir ehrlich: Wer kennt schon die Lebensgeschichte dieses Menschen?

 

 

fragenden Gruß

Erich

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Ja, lieber Erich. Die Geschichte wird weniger glaubwürdig.

Einem Drogensüchtigen siehst Du die Drogensucht an (Einstichstellen z. B.) - einem Neonazi siehst Du die Gesinnung nicht an. Meinst Du etwa, er schmiert die jedem aufs Butterbrot, wenn er Hilfe sucht?

 

Gruß,

Lucia

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Nehmen wir doch einen drogensüchtigen Neonazi.

 

Nein, die Geschichte würde sich für mich nicht wesentlich ändern, bis auf die Tatsache, das Jesus I. noch ein Problem mehr hat. »Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht auf das Herz.«

 

Worauf möchtest du hinaus, Erich?

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Uii, die Geschichte ist aber doch schon etwas älter - bin beim googeln drüber gestolpert.

 

Vielleicht freut es jemanden zu hören, dass es mir seit genau 5 Jahren gut geht - im April 03 hab ich einen Entzug mit anschliessender Therapie gemacht. Natürlich bin ich vor 5 Jahren auch gläubig geworden - ohne ginge das gar nicht.

 

Konnte sogar heiraten und den Rollstuhl auf die Seite stellen, mittlerweile kann ich mit Krücken laufen.

 

Ich danke Gott für alles was ER an mir gemacht hat und noch machen wird!!

 

Freundliche Grüsse

 

JESUS I.

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Uii, die Geschichte ist aber doch schon etwas älter - bin beim googeln drüber gestolpert.

 

Vielleicht freut es jemanden zu hören, dass es mir seit genau 5 Jahren gut geht - im April 03 hab ich einen Entzug mit anschliessender Therapie gemacht. Natürlich bin ich vor 5 Jahren auch gläubig geworden - ohne ginge das gar nicht.

 

Konnte sogar heiraten und den Rollstuhl auf die Seite stellen, mittlerweile kann ich mit Krücken laufen.

 

Ich danke Gott für alles was ER an mir gemacht hat und noch machen wird!!

 

Freundliche Grüsse

 

JESUS I.

 

 

 

Hallo wheelchair, bist du echt der aus der Geschichte?

Es freut mich das es dir gut geht :angry2:

 

Als ich die Geschichte gelesen habe, fragt ich mich was das Jesus I. genau bedeutet? Jetzt kann ich dich sogar persönlich fragen :angry2: Wieso JesusI.?

bearbeitet von Icoon
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Frage:

 

ändert sich die Geschichte oder der Eindruck, wenn ich die Person wie folgt abändere:

 

Im Monat Oktober hatten wir im Chrischtehüsli Besuch von einem Neonazi im Rollstuhl. Ihm musste, infolge von Prügeleien, Drogenmissbrauch und verschiedener Infektionen nach Tätowierungen und Piercings, ein Bein amputiert werden. Zusätzlich zu seinem körperlichen Handicap kam auch noch eine starke Grippe mit Fieber dazu und er hustete hundserbärmlich. Was für ein trauriger Anblick dieses obdachlosen, leidenden Menschen! Vielleicht werden einige sagen: Aber der ist doch ganz selber schuld an seiner Situation! – Doch seien wir ehrlich: Wer kennt schon die Lebensgeschichte dieses Menschen?

 

 

fragenden Gruß

Erich

 

 

man kann zuhören.

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Hallo wheelchair, bist du echt der aus der Geschichte?

Es freut mich das es dir gut geht :angry2:

 

Als ich die Geschichte gelesen habe, fragt ich mich was das Jesus I. genau bedeutet? Jetzt kann ich dich sogar persönlich fragen :angry2: Wieso JesusI.?

 

 

Danke sehr - ziemlich simpel: Jesús ist mein Vorname und Iglesias mein Nachname. Äusserst "heiliger" Name, wenn man ihn übersetzen würde : Jesus Kirchen ;-)

 

Der Schreiber der Geschichte wollte ja nicht meinen ganzen Namen veröffentlichen, daher hat er das abgekürzt.

 

 

Die anderen Kommentare versteh ich nicht....

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Hallo wheelchair, bist du echt der aus der Geschichte?

Es freut mich das es dir gut geht :unsure:

 

Als ich die Geschichte gelesen habe, fragt ich mich was das Jesus I. genau bedeutet? Jetzt kann ich dich sogar persönlich fragen :evil: Wieso JesusI.?

 

 

Danke sehr - ziemlich simpel: Jesús ist mein Vorname und Iglesias mein Nachname. Äusserst "heiliger" Name, wenn man ihn übersetzen würde : Jesus Kirchen ;-)

 

Der Schreiber der Geschichte wollte ja nicht meinen ganzen Namen veröffentlichen, daher hat er das abgekürzt.

 

 

Die anderen Kommentare versteh ich nicht....

 

 

:angry2: Ach soooo, danke für die Aufklärung.

 

Ja, wirklich ein frommer Name. Aber sei froh, in Italien sagt man: Wie du das Kind nennst, so wird es werden. :angry2:

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