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Datenbanken fuer alle


Elrond
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Die Regierung hat schon seit einiger Zeit das Problem, dass z.B. die Datenbank "Gewalttaeter Sport" rechtswidrig ist und diese Datensammlung so nicht haette zusammengetragen werden duerfen. Und man war bei der Befuellung nicht gerade zimperlich, so sind z.B. auch Zeugen von Gewalttaten oder Menschen, die garnicht fuer ein entsprechendes Delikt veruteilt wurden, gleich mit aufgenommen worden. Auf Basis dieser Datei hat man dann Ausreiseverbote verhaengt.

 

Beim Versuch, das durch eine Verordnung zu reparieren, hat man sich nun unter Federfuehrung vom BKA eine Verordnung schreiben lassen, die so ziemlich jede Form von taeter- oder phaenomenspezifische Datenbank erlaubt, die eine Vielzahl von Merkmalen enthalten darf, als da waren

 

Familienname

Vornamen

Geburtsnamen

sonstige Namen wie Spitznamen

andere Namensschreibweisen

andere Personalien wie Alias-Personalien

Familienstand

akademischer Grad

erlernter Beruf

ausgeübte Tätigkeit

Schulabschluss

Geschlecht

Geburtsdatum

Geburtsort einschließlich Kreis

Geburtsstaat

Geburtsregion

Volkszugehörigkeit

aktuelle Staatsangehörigkeit und frühere Staatsangehörigkeiten

gegenwärtiger Aufenthaltsort und frühere Aufenthaltsorte

Wohnanschrift

Sterbedatum

Lichtbilder

Personenbeschreibungen wie

a) Gestalt

b ) Größe unter Angabe der Art ihrer Feststellung

c) Gewicht

d) scheinbares Alter

e) äußere Erscheinung

f) Schuhgröße

besondere körperliche Merkmale

verwendete Sprachen

Stimm- und Sprachmerkmale wie eine Mundart

verfasste Texte

Handschriften

Angaben zu Identitätsdokumenten wie Personalausweis, Reisepass und andere die Identitätsfeststellung fördernde Urkunden (Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunde)

Blutgruppe

Zahnschemata

Bekleidung

DNA-Identifizierungsmuster

Aufenthaltsstatus und Aufenthaltsanlass

Beziehungen zu Personen, Gruppenzugehörigkeit

personengebundene Hinweise wie „Freitodgefahr“, „bewaffnet“, “gewalttätig“, „Explosivstoffgefahr“

Bestehenden Auflagen oder Verboten wie Hausverbot, Kontaktverbot, Meldeauflage, Betretens- und Aufenthaltsverbot, Ausreiseuntersagung, Pass- und Personalausweisbeschränkung

 

Unter bestimmten Umstaenden kommen noch dazu

 

alle Kontakdaten, das heißt alles von der Telefonnummer über die E-Mail-Adresse bis zur IP-Adresse des Internetanschlusses.

 

Außerdem Konten, Karten, Vermögen und Finanztransaktionen.

 

Autokennzeichen, Vielfliegernummer.

 

Angaben zu “Publikationen, die Gegenstand der Straftat waren” sowie “Beziehungen zu Institutionen, Örtlichkeiten, Ereignissen und Sachen”.

 

Attribute wie “Gefährder” oder “relevante Person”.

 

Die stehen in Zukunft jedem Polizisten in jeder Polizeidienststelle zur Auswertung zur Verfuegung.

 

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2...-jeden-von-uns/

 

Super gemacht.

Edited by Elrond
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Sterbedatum ist natürlich wichtig.

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Ja, scheinbar kann man auch nach dem Tod noch Gewalttaeter sein ...

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Ja, scheinbar kann man auch nach dem Tod noch Gewalttaeter sein ...

 

Der übliche Bürokratenexzeß.

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Sterbedatum ist natürlich wichtig.

;)

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Für das Sterbedatum fehlt der Status, z.B.

 

-tatsächlich

-prognostiziert

-geplant

 

- scheinbar

 

hast du vergessen!

 

aber was ist wenn man/frau wiedergeboren wurde? ;)

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Für das Sterbedatum fehlt der Status, z.B.

 

-tatsächlich

-prognostiziert

-geplant

 

- scheinbar

 

hast du vergessen!

 

aber was ist wenn man/frau wiedergeboren wurde? ;)

Na, dann gibt es zwei Geburtsdaten.

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GermanHeretic

aber was ist wenn man/frau wiedergeboren wurde? ;)

Na, dann gibt es zwei Geburtsdaten.

Unklug. Besser die Tabellen normalisieren. Also die Spalten Geburtsdatum, Sterbedatum und Nirwanawahrscheinlichkeit in eine eigene Tabelle auslagern.

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Was mich daran erinnert, daß ich noch ein Datenbanksystem stricken muss... Haben wir Accessler hier?

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Beutelschneider

aber was ist wenn man/frau wiedergeboren wurde? ;)

Na, dann gibt es zwei Geburtsdaten.

Unklug. Besser die Tabellen normalisieren. Also die Spalten Geburtsdatum, Sterbedatum und Nirwanawahrscheinlichkeit in eine eigene Tabelle auslagern.

 

Das versteht sich doch von selbst. Eigentlich müssen doch alle Daten historisiert werden.

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Marcellinus

aber was ist wenn man/frau wiedergeboren wurde? ;)

Na, dann gibt es zwei Geburtsdaten.

Unklug. Besser die Tabellen normalisieren. Also die Spalten Geburtsdatum, Sterbedatum und Nirwanawahrscheinlichkeit in eine eigene Tabelle auslagern.

Normalisierung diente vor allem die Sparen von Speicherplatz. Das ist angesichts der heutigen Speichergrößen sicher nicht mehr ein relevantes Kriterium. Außerdem sind Geburtsdatum, Sterbedatum usw. etwas anderes als 2. oder 3. Telefonnummer. Da du sie gesondert kennzeichnen mußt, kannst du auch gleich getrennte Spalten anlegen.

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Beutelschneider
Normalisierung diente vor allem die Sparen von Speicherplatz.

 

Einspruch Euer Ehren!

 

Normalisierung dient (zumindest in den unteren Normalformen) zu Sicherung der Datenqualität.

Und da wir nicht wissen, wieviele Geburts-und Sterbedaten es geben könnte, schreit das nach einer Datenmodellierung die sich nicht auf 2. oder 3. Spalte beschränkt, genau wie ich das für Telefonnummern und Adressen auch machen würde.

 

Sinnvoll wäre vielleicht eine Referenz auf einen anderen Datensatz mit den Attributen "ist Elter von", "ist Wiedergeburt von" etc....

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GermanHeretic
Normalisierung diente vor allem die Sparen von Speicherplatz.

Einspruch Euer Ehren!

Normalisierung dient (zumindest in den unteren Normalformen) zu Sicherung der Datenqualität.

Eben. Sobald einer nach einem 2. Feld schreit, ist Normalisieren angesagt. Es hört nie bei 2 oder 5 auf. Nie.

 

@Flo: Du willst doch wohl Access nicht als Datenbank bezeichnen? Hohn und Spott darüber.

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@Flo: Du willst doch wohl Access nicht als Datenbank bezeichnen? Hohn und Spott darüber.
Entschuldigung - ich muss für meine Frau ein System stricken in dem sie ihre Kundenadressen, Artikelstamm und Verkäufe und Veranstaltungen verknüpfen kann und das mir am Ende des Jahres eine GuV ausspuckt und ihr unterm Jahr erlaubt Topseller, Topbuyer etc. zu ermitteln.

 

Die Anschaffung von SAP oder Oracle lohnt sich für unsere Zwecke allerdings nun wirklich nicht.

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Beutelschneider
@Flo: Du willst doch wohl Access nicht als Datenbank bezeichnen? Hohn und Spott darüber.
Entschuldigung - ich muss für meine Frau ein System stricken in dem sie ihre Kundenadressen, Artikelstamm und Verkäufe und Veranstaltungen verknüpfen kann und das mir am Ende des Jahres eine GuV ausspuckt und ihr unterm Jahr erlaubt Topseller, Topbuyer etc. zu ermitteln.

 

Die Anschaffung von SAP oder Oracle lohnt sich für unsere Zwecke allerdings nun wirklich nicht.

 

Mal indiskret gefragt: Was macht Deine Frau und gibt es sowas nicht schon fertig? So wie Du das in einem Satz beschreibst würde ich mehrwöchiges Programmieren vermuten.

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Mal indiskret gefragt: Was macht Deine Frau und gibt es sowas nicht schon fertig? So wie Du das in einem Satz beschreibst würde ich mehrwöchiges Programmieren vermuten.
Meine Frau ist Tupperberaterin.

 

Es gibt wohl ein Programm, das aber eher unkomfortabel sein soll und ziemlich teuer ist.

 

Nur so kompliziert stelle ich mir das eigentlich gar nicht vor.

 

Im Mom. komme ich auf etwa 7-10 Tabellen die miteinander verknüpft werden müssen und über die 4-8 verschiedene Auswertungen bzw. Filter anwendbar sein müssen (z.B. Umsatz/Kunde, Anzahl Verkäufe/Artikel, suche über Kundenstamm nach Wunschartikel, km / Verkaufsverantstaltung, Gäste / Geschäftsjahr, etc.)

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Marcellinus
Normalisierung diente vor allem die Sparen von Speicherplatz.

 

Einspruch Euer Ehren!

 

Normalisierung dient (zumindest in den unteren Normalformen) zu Sicherung der Datenqualität.

Und da wir nicht wissen, wieviele Geburts-und Sterbedaten es geben könnte, schreit das nach einer Datenmodellierung die sich nicht auf 2. oder 3. Spalte beschränkt, genau wie ich das für Telefonnummern und Adressen auch machen würde.

 

Sinnvoll wäre vielleicht eine Referenz auf einen anderen Datensatz mit den Attributen "ist Elter von", "ist Wiedergeburt von" etc....

Wieviel Geburts- und Sterbedaten hast du so durchschnittlich pro Person? Ich komme mit jeweils genau einem hin. Wenn ich die Buddhisten richtig verstanden habe, ist jemand nach der Wiedergeburt eine neue Person, also auch neuer Datensatz.

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Marcellinus

Normalisierung dient (zumindest in den unteren Normalformen) zu Sicherung der Datenqualität.

Eben. Sobald einer nach einem 2. Feld schreit, ist Normalisieren angesagt. Es hört nie bei 2 oder 5 auf. Nie.

Ja, aber wirklich erst bei 2. Und dann gibt es noch die lästige Praxis, wo es bei zwei oder drei gleichartigen Feldern trotzdem sinnvoll sein kann, nicht eine Untertabelle zu definieren, denn die will auch verwaltet sein. Von der Datenstruktur mag es sich anbieten, aber die andere Hälfte der Arbeit ist das User-Interface, und je nachdem womit du das baust, kann das in Stress ausarten.

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GermanHeretic
Wieviel Geburts- und Sterbedaten hast du so durchschnittlich pro Person? Ich komme mit jeweils genau einem hin. Wenn ich die Buddhisten richtig verstanden habe, ist jemand nach der Wiedergeburt eine neue Person, also auch neuer Datensatz.

Jetzt nicht kleinlich werden, ja? Dann normalisieren wir eben Seelen - Personen in eine 1:n-Beziehung. Da kann man dann auch schön das Karma aufsummieren, und ungestrafte Gewalttaten aus früheren Leben ahnden.

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Marcellinus
Wieviel Geburts- und Sterbedaten hast du so durchschnittlich pro Person? Ich komme mit jeweils genau einem hin. Wenn ich die Buddhisten richtig verstanden habe, ist jemand nach der Wiedergeburt eine neue Person, also auch neuer Datensatz.

Jetzt nicht kleinlich werden, ja? Dann normalisieren wir eben Seelen - Personen in eine 1:n-Beziehung. Da kann man dann auch schön das Karma aufsummieren, und ungestrafte Gewalttaten aus früheren Leben ahnden.

Ja, das ist eine gute Idee! So machen wir's! ;)

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