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Stilles Gebet


Erich16
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Hallo,

wie genau geht das Stille Gebet, das die Karmeliter z.B. praktizieren? Weiß jemand Literatur darüber?

Herzliche Grüße

Erich

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Geht es ganz gezielt um das stille Gebet der Karmeliter, oder auch grundsätzlich um das stille Gebet?

Edited by Martin
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Hallo Martin,

im Grunde geht es um das Stille Gebet im Allgemeinen. Mich interessiert die gegenstandslose Kontemplation, bei der man kein Wort oder so denkt.

Ich hatte nur mal gehört, dass die Karmeliter es so praktizieren.

Lieben Gruß

Erich

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Der Begriff, nach dem Du suchst, wird eher "inneres Gebet" genannt. Hier findest Du etwas, wenn Du nach unten scrollst, ist dort ein PDF zum Herunterladen.

 

Literatur liefert zum Beispiel die heilige Teresa selbst in Die innere Burg (erscheint zuweilen auch als Die Seelenburg.

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Da habe ich einige Bücher zum Thema im Schrank stehen. Jetzt muss ich los, ich liste sie aber gern später auf.

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Kontemplative Meditation - die Wolke des Nichtwissens

Hg. Willi Massa

Topos Taschenbücher

 

Ruhegebet

Peter Dyckhoff

Don Bosco Verlag

 

Was ist inneres Beten?

Reinhard Körner

Vier-Türme-Verlag

 

Hätte ich bloß gewußt, dass du so nahe bist ...

Einführung in das Gebet des Herzens

Bernhard Huber

Verlag der St.-Johannis-Druckerei

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gouvernante

Auch lesenswert im Hinblick auf die Herzensgebetstradition der Orthodoxie: Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers.

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Danke, Martin, für die Buchtipps. Praktizierst Du diese Gebetsform selbst?

 

Ich habe mir Zeit genommen für die Antwort auf diese Frage. Einerseits habe ich diese Büchen nicht nur im Schrank stehen, ich habe sie auch gelesen. Und wie das so ist, wendet sich die Begeisterung neuen Themen zu. Daher wollte ich zunächst "nein" antworten. Aber als ich "nein" schon geschrieben hatte, habe ich gemerkt, dass es so nicht stimmt.

 

Aus all dem Vielen habe ich mir ein wenig nur herausgenommen. Nicht immer, aber wenn Unruhe in mein Leben kommt, oder Durcheinander, oder Druck, dann verbinde ich den Namen / das Wort / den Atem Gottes mit meinem Atem und häufig ändert sich dann alles. Es war mir so selbstverständlich geworden, dass ich es schon gar nicht mehr bemerkt habe.

 

Und es hat so lange gedauert wie es gedauert hat, bis mir diese Antwort wirklich klar geworden ist. Danke für deine Frage.

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Ruhegebet

Peter Dyckhoff

Don Bosco Verlag

 

Das habe ich vor ein paar Wochen gelesen und versuche auch, es zu praktizieren. Allerdings empfiehlt er ja, sich einen persönlichen Begleiter zu suchen, der damit Erfahrung hat. Das habe ich leider nicht.

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Ruhegebet

Peter Dyckhoff

Don Bosco Verlag

 

Das habe ich vor ein paar Wochen gelesen und versuche auch, es zu praktizieren. Allerdings empfiehlt er ja, sich einen persönlichen Begleiter zu suchen, der damit Erfahrung hat. Das habe ich leider nicht.

Das Problem hat fast jeder, der versucht, einen Weg der Verinnerlichung zu gehen. Es gibt zu wenig "Seelenführer".

Man muss sich auf die Suche machen. Bei uns gab's mal eine Gruppe von Frauen, die haben eine einschlägige Ausbildung absolviert und haben ein Angebot über vier Wochen (im Advent) gemacht. Eine Art wöchentlicher Einkehr, an den Exerzitien des Ignatius von Loyola orientiert. Sie haben ihre Sache recht gut gemacht, und ich treffe eine von ihnen immer wieder mal beim Sonntagsgottesdienst oder auch im Supermarkt, und wir wechseln ein paar Worte miteinander. Ich hab aber weder herausgefunden, welche Art von Ausbildung das war, noch, ob ihre Tätigkeit weiterhin von irgendjemand in Anspruch genommen wird, auch nicht, ob sie's überhaupt noch anbieten.

 

Einschlägige Literatur kann eine Zeit lang ein Ersatz sein, aber auf Dauer braucht man einen Begleiter.

Aber, ganz ehrlich: Ein knochentrockener, unspiritueller Beichtvater, der nichts von derlei versteht und tendenziell dagegen ist, ist da manchmal geradezu am hilfreichsten. Der bewahrt dich nämlich davor, in selig-belangloses Träumen abzugleiten.

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Aber, ganz ehrlich: Ein knochentrockener, unspiritueller Beichtvater, der nichts von derlei versteht und tendenziell dagegen ist, ist da manchmal geradezu am hilfreichsten.
*unterschreib*
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Aber, ganz ehrlich: Ein knochentrockener, unspiritueller Beichtvater, der nichts von derlei versteht und tendenziell dagegen ist, ist da manchmal geradezu am hilfreichsten.
*unterschreib*

 

O.K. Hört sich irgendwie plausibel an. Danke!

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