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Aus für Rheinischen Merkur


MartinO
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Der "Rheinische Merkur" soll nach Plänen der Deutschen Bischofskonferenz künftig nicht mehr eigenständig, sondern nur noch als Beilage der ZEIT erscheinen. Schon lange konnte sich das Blatt nicht mehr selbst finanzieren. Da die meisten Diözesen sparen müssen, verwundert diese Entscheidung nicht.

Noch weniger wundern mich die Kommentare auf hakenkreuz.net oder im Leserforum von kath.net, denen der Rheinische Merkur bisher zu liberal war - Sprich: Er bot auch Personen, die weniger strenge Ansichten vertraten als der Papst, ein Forum.

 

Ist es tatsächlich nicht mehr möglich, in Deutschland eine katholische Zeitung zu machen, die die schweigende Mehrheit der Katholiken, die nicht der kath.net - Definition von katholisch entsprechen, aber auch nicht auf der Linie von IKvu und Publik-Forum liegen?

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Ist es tatsächlich nicht mehr möglich, in Deutschland eine katholische Zeitung zu machen, die die schweigende Mehrheit der Katholiken, die nicht der kath.net - Definition von katholisch entsprechen, aber auch nicht auf der Linie von IKvu und Publik-Forum liegen?

Die schweigende Mehrheit braucht keine explizit katholische Zeitung, denn sie ist in der Lage, verschiedene Meinungen für sich zu bewerten, ohne dass diese vorab durch einen ideologischen Filter laufen.

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Ist es tatsächlich nicht mehr möglich, in Deutschland eine katholische Zeitung zu machen, die die schweigende Mehrheit der Katholiken, die nicht der kath.net - Definition von katholisch entsprechen, aber auch nicht auf der Linie von IKvu und Publik-Forum liegen?

Die schweigende Mehrheit braucht keine explizit katholische Zeitung, denn sie ist in der Lage, verschiedene Meinungen für sich zu bewerten, ohne dass diese vorab durch einen ideologischen Filter laufen.

Tagespost und Publik-Forum parallel zu lesen, bringt da mehr.

Plus CiG, HerderKorrspondenz, Stimmen der Zeit, Wort und Antwort...

Ich meine, wir hätten genug katholische Stimmen, die das vorhandene Spektrum abdecken.

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Ich hab dazu schon vor etlichen Tagen was geschrieben. Mit 15.000 Auflage ist das Blatt halt nicht zu halten. Was nützt die beste Zeitung, wenn sie keiner liest?

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Ist es tatsächlich nicht mehr möglich, in Deutschland eine katholische Zeitung zu machen, die die schweigende Mehrheit der Katholiken, die nicht der kath.net - Definition von katholisch entsprechen, aber auch nicht auf der Linie von IKvu und Publik-Forum liegen?

Die schweigende Mehrheit braucht keine explizit katholische Zeitung, denn sie ist in der Lage, verschiedene Meinungen für sich zu bewerten, ohne dass diese vorab durch einen ideologischen Filter laufen.

Tagespost und Publik-Forum parallel zu lesen, bringt da mehr.

Plus CiG, HerderKorrspondenz, Stimmen der Zeit, Wort und Antwort...

Ich meine, wir hätten genug katholische Stimmen, die das vorhandene Spektrum abdecken.

 

Das sind aber alles Blätter für Insider, am Kiosk bekommt man die nicht. Schön wäre sowas wie die Famiglia cristiana auf deutsch, aber obs dafür einen Markt gibt?

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Es kann natürlich sein, dass im Internetzeitalter eine Zeitung, die das gesamte katholische Spektrum abdeckt, nicht mehr nötig ist. Während man sich früher genau überlegte, ob es sich lohnte, mehrere Zeitschriften gleichzeitig zu abonnieren, wenn man die Zeit nicht hatte, sie ganz zu lesen, ist es heute sehr leicht möglich, sich zu einem bestimmten Thema die Aussagen auf Publik-Forum online und kath.net sowie einigen anderen katholischen Seiten nacheinander anzuschauen und zu vergleichen, um sich die eigene Meinung zu bilden.

 

Vielleicht täusche ich mich auch, wenn ich eine immer stärkere Polarisierung unter den deutschen Katholiken sehe. Im RL und auch hier auf mykath erlebe ich meist Menschen, die zu ihrer Kirche stehen, ohne alles gutzuheißen, was aus Rom kommt.

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Vielleicht täusche ich mich auch, wenn ich eine immer stärkere Polarisierung unter den deutschen Katholiken sehe.
Statistisch sehe ich keine Polarisierung. Die "Ränder" sind lauter und aggressiver geworden, aber wer nicht irgendein "issue" hat (und das dürfte die allergrößte Mehrheit sein) wird sich nicht zu Wort melden.

Ausnahme: der Kindes- und Machtmißbrauch mitsamt der dazugehörigen Vertuschungsgeschichte. Das mobilisiert in meinem Umfeld auch Menschen, die sonst ziemlich relaxt mit den Fehlern unserer Mutter Kirche umzugehen gelernt haben.

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