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"...damit sie Jesus Christus erkennen"


Touch-me-Flo
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Touch-me-Flo

Ich schreibe gerade an einer Seminararbeit über die Karfreitagsfürbitte für den außerordentlichen römischen Messritus. Es geht im eigentlichen um den christlich - jüdischen Dialog und die Auswikungen der "neuen Fürbitte" auf diesen. Müssen wir für das Heil der Juden beten? Dieser Frage versuch ich in der Arbeit nachzugehen.

 

Ich hab hier mal die Gliederung, wäre nett, wenn ihr mir mitteilen würdet, ob noch etwas fehlt oder euch sonst was auffällt.

 

  1. Einleitung
  2. Die geschichtliche Entwicklung der Fürbitte für die Juden
  3. Das Zweite Vatikanische Konzil
  4. Nostra Aetate
  5. Müssen wir für das Heil der Juden beten?
  6. Zusammenfassung

Edited by Touch-me-Flo
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Ich schreibe gerade an einer Seminararbeit über die Karfreitagsfürbitte für den außerordentlichen römischen Messritus. Es geht im eigentlichen um den christlich - jüdischen Dialog und die Auswikungen der "neuen Fürbitte" auf diesen. Müssen wir für das Heil der Juden beten? Dieser Frage versuch ich in der Arbeit nachzugehen.

 

Ich hab hier mal die Gliederung, wäre nett, wenn ihr mir mitteilen würdet, ob noch etwas fehlt oder euch sonst was auffällt.

 

  1. Einleitung
  2. Die geschichtliche Entwicklung der Fürbitte für die Juden
  3. Das Zweite Vatikanische Konzil
  4. Nostra Aetate
  5. Müssen wir für das Heil der Juden beten?
  6. Zusammenfassung

 

Es ist ein logischer Fehler in der Gliederung. Du setzt Gliederungspunkte auf eine Ebene, die es nicht sind - Nostra Aetate ist ein Unterpunkt zum 2. Vatikanum.

 

Die Arbeit hat ja folgende Schwerpunkte:

--> Geschichte des Verhältnisses der Kirche zum Judentum

--> Geschichte der Karfreitagsfürbitte

--> und dann die Frage: Müssen wir für die Juden beten

 

Daher würde ich wie folgt gliedern:

 

1. Einleitung und Entwicklung der Fragestellung, danach die Gliederung entwickeln

2. Das Verhältnis der Kirche zum Judentum in Geschichte und Gegenwart

2.1 Wichtige Stationen bis ins 20. Jahrhundert

(Trennung von Kirche und Synagoge, Kreuzzüge, Judenverfolgung im Mittelalter, Neuzeit, NS-Zeit) --> immer im Hinblick auf die theologische Reflexion des Judentums (also nicht: Die Christen haben den Juden den Schädel eingeschlagen, sondern: Welches Bild von Judentum steckt dahinter)

2.2 Ein Neubeginn: Das 2. Vatikanum

2.2.1 Theologische Grundlagen

2.2.2 Christentum und andere Religionen in Nostra Aetate

2.3. Die weitere Entwicklung des jüdisch-christlichen Verhältnisses

3. Muss man für die Juden beten - die Karfreitagsfürbitte

3.1. Entwicklung des Gebets für die Juden

3.2. Die Karfreitagsfürbitte in der Liturgie vor der Liturgiereform

3.3. Die Karfreitagsfürbitte im ordentlichen Ritus

3.4 Ein Rückschritt? Die Karfreitagsfürbitte im außerordentlichen Ritus

3.4.1. Analyse und Deutung

3.4.2 Reaktionen

4. Fazit: Wie können wir für die Juden beten?

 

Tja, jetzt habe ich ganz schön umstrukturiert ... frag mal meine Schüler, wie es denen bei Seminararbeiten geht ....

 

Laura

Edited by laura
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Franciscus non papa
:ninja:
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Ich schreibe gerade an einer Seminararbeit über die Karfreitagsfürbitte für den außerordentlichen römischen Messritus. Es geht im eigentlichen um den christlich - jüdischen Dialog und die Auswikungen der "neuen Fürbitte" auf diesen. Müssen wir für das Heil der Juden beten? Dieser Frage versuch ich in der Arbeit nachzugehen.

 

Ich hab hier mal die Gliederung, wäre nett, wenn ihr mir mitteilen würdet, ob noch etwas fehlt oder euch sonst was auffällt.

 

  1. Einleitung
  2. Die geschichtliche Entwicklung der Fürbitte für die Juden
  3. Das Zweite Vatikanische Konzil
  4. Nostra Aetate
  5. Müssen wir für das Heil der Juden beten?
  6. Zusammenfassung

 

Es ist ein logischer Fehler in der Gliederung. Du setzt Gliederungspunkte auf eine Ebene, die es nicht sind - Nostra Aetate ist ein Unterpunkt zum 2. Vatikanum.

 

Die Arbeit hat ja folgende Schwerpunkte:

--> Geschichte des Verhältnisses der Kirche zum Judentum

--> Geschichte der Karfreitagsfürbitte

--> und dann die Frage: Müssen wir für die Juden beten

 

Daher würde ich wie folgt gliedern:

 

1. Einleitung und Entwicklung der Fragestellung, danach die Gliederung entwickeln

2. Das Verhältnis der Kirche zum Judentum in Geschichte und Gegenwart

2.1 Wichtige Stationen bis ins 20. Jahrhundert

(Trennung von Kirche und Synagoge, Kreuzzüge, Judenverfolgung im Mittelalter, Neuzeit, NS-Zeit) --> immer im Hinblick auf die theologische Reflexion des Judentums (also nicht: Die Christen haben den Juden den Schädel eingeschlagen, sondern: Welches Bild von Judentum steckt dahinter)

2.2 Ein Neubeginn: Das 2. Vatikanum

2.2.1 Theologische Grundlagen

2.2.2 Christentum und andere Religionen in Nostra Aetate

2.3. Die weitere Entwicklung des jüdisch-christlichen Verhältnisses

3. Muss man für die Juden beten - die Karfreitagsfürbitte

3.1. Entwicklung des Gebets für die Juden

3.2. Die Karfreitagsfürbitte in der Liturgie vor der Liturgiereform

3.3. Die Karfreitagsfürbitte im ordentlichen Ritus

3.4 Ein Rückschritt? Die Karfreitagsfürbitte im außerordentlichen Ritus

3.4.1. Analyse und Deutung

3.4.2 Reaktionen

4. Fazit: Wie können wir für die Juden beten?

 

Tja, jetzt habe ich ganz schön umstrukturiert ... frag mal meine Schüler, wie es denen bei Seminararbeiten geht ....

 

Laura

 

:ninja:;)

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Ich spendiere Dir auch einen :ninja:

 

Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Flo eine Seminararbeit schreiben soll und keine Examensarbeit oder Diss. ;)

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Ich spendiere Dir auch einen :ninja:

 

Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Flo eine Seminararbeit schreiben soll und keine Examensarbeit oder Diss. ;)

 

 

Vielleicht wird es ja noch eine Diss ...

Dann möchte ich aber im Vorwort genannt werden ... und stelle mir einen Beteiligung von 50% an allen Einnahmen (auch durch Vorträge etc.) vor. Oh dolce vita ... keine Arbeit mehr, Leben vom Nichtstun ...

 

Laura

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Franciscus non papa

du hast ja anlagen zum epicuräer??? *verwundert*

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du hast ja anlagen zum epicuräer??? *verwundert*

 

Wäre ich Lehrerin geworden, wenn ich nicht eigentlich stinkfaul wäre ...?

 

Laura

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Franciscus non papa

das fällt aber unter den sammelbegriff tragischer irrtum.

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Ich schreibe gerade an einer Seminararbeit über die Karfreitagsfürbitte für den außerordentlichen römischen Messritus. Es geht im eigentlichen um den christlich - jüdischen Dialog und die Auswikungen der "neuen Fürbitte" auf diesen. Müssen wir für das Heil der Juden beten? Dieser Frage versuch ich in der Arbeit nachzugehen.

 

Ich hab hier mal die Gliederung, wäre nett, wenn ihr mir mitteilen würdet, ob noch etwas fehlt oder euch sonst was auffällt.

 

  1. Einleitung
  2. Die geschichtliche Entwicklung der Fürbitte für die Juden
  3. Das Zweite Vatikanische Konzil
  4. Nostra Aetate
  5. Müssen wir für das Heil der Juden beten?
  6. Zusammenfassung

 

Es ist ein logischer Fehler in der Gliederung. Du setzt Gliederungspunkte auf eine Ebene, die es nicht sind - Nostra Aetate ist ein Unterpunkt zum 2. Vatikanum.

 

Die Arbeit hat ja folgende Schwerpunkte:

--> Geschichte des Verhältnisses der Kirche zum Judentum

--> Geschichte der Karfreitagsfürbitte

--> und dann die Frage: Müssen wir für die Juden beten

 

Daher würde ich wie folgt gliedern:

 

1. Einleitung und Entwicklung der Fragestellung, danach die Gliederung entwickeln

2. Das Verhältnis der Kirche zum Judentum in Geschichte und Gegenwart

2.1 Wichtige Stationen bis ins 20. Jahrhundert

(Trennung von Kirche und Synagoge, Kreuzzüge, Judenverfolgung im Mittelalter, Neuzeit, NS-Zeit) --> immer im Hinblick auf die theologische Reflexion des Judentums (also nicht: Die Christen haben den Juden den Schädel eingeschlagen, sondern: Welches Bild von Judentum steckt dahinter)

2.2 Ein Neubeginn: Das 2. Vatikanum

2.2.1 Theologische Grundlagen

2.2.2 Christentum und andere Religionen in Nostra Aetate

2.3. Die weitere Entwicklung des jüdisch-christlichen Verhältnisses

3. Muss man für die Juden beten - die Karfreitagsfürbitte

3.1. Entwicklung des Gebets für die Juden

3.2. Die Karfreitagsfürbitte in der Liturgie vor der Liturgiereform

3.3. Die Karfreitagsfürbitte im ordentlichen Ritus

3.4 Ein Rückschritt? Die Karfreitagsfürbitte im außerordentlichen Ritus

3.4.1. Analyse und Deutung

3.4.2 Reaktionen

4. Fazit: Wie können wir für die Juden beten?

 

Tja, jetzt habe ich ganz schön umstrukturiert ... frag mal meine Schüler, wie es denen bei Seminararbeiten geht ....

 

Laura

 

Danke. ;-)

 

Find ich gar nicht schlecht aber da ich nur zwischen 15 und 20 Seiten schreiben soll ist es etwas umfangreich aber das Grundschema werd ich so übernehmen.

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Hui, also wenn das tatsächlich "nur" 15 bis 20 Seiten werden, würde mich das Ergebnis sehr interessieren (sofern man da als "Unstudierter" inhaltlich noch eine Chance hat, mitzukommen).

Die Thematik finde ich nämlich sehr interessant...

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Ich schreibe

1. Einleitung und Entwicklung der Fragestellung, danach die Gliederung entwickeln

2. Das Verhältnis der Kirche zum Judentum in Geschichte und Gegenwart

2.1 Wichtige Stationen bis ins 20. Jahrhundert

(Trennung von Kirche und Synagoge, Kreuzzüge, Judenverfolgung im Mittelalter, Neuzeit, NS-Zeit) --> immer im Hinblick auf die theologische Reflexion des Judentums (also nicht: Die Christen haben den Juden den Schädel eingeschlagen, sondern: Welches Bild von Judentum steckt dahinter)

2.2 Ein Neubeginn: Das 2. Vatikanum

2.2.1 Theologische Grundlagen

2.2.2 Christentum und andere Religionen in Nostra Aetate

2.3. Die weitere Entwicklung des jüdisch-christlichen Verhältnisses

3. Muss man für die Juden beten - die Karfreitagsfürbitte

3.1. Entwicklung des Gebets für die Juden

3.2. Die Karfreitagsfürbitte in der Liturgie vor der Liturgiereform

3.3. Die Karfreitagsfürbitte im ordentlichen Ritus

3.4 Ein Rückschritt? Die Karfreitagsfürbitte im außerordentlichen Ritus

3.4.1. Analyse und Deutung

3.4.2 Reaktionen

4. Fazit: Wie können wir für die Juden beten?

Wie hier schon mehrfach gesagt, ist diese Gliederung gut. Dennoch möchte ich noch einige Anmerkungen geben: Die Geschichte des Verhältnisses der Kirche zum Judentum (2.) sollte nur ganz, ganz kurz behandelt werden, da Du da 1. nur anderer Leute Arbeiten zusammenfasst und keine eigenständige Forschung wirst bieten können und 2. dieser Teil auch nur hinführenden Charakter hat. Deshalb sollte er auf keinen Fall mehr als zwei Seiten haben. Du solltest den Schwerpunkt deutlich auf den Punkt 3.4. legen und bei Analyse und Deutung nicht einfach nur den Text erklären, sondern durchaus versuchen die exegetischen Hintergründe von Röm 9-11 aufzuzeigen und zu diskutieren, inwiefern der Text, diesen biblischen Text in Gebetssprache umsetzt.

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Ich schreibe

1. Einleitung und Entwicklung der Fragestellung, danach die Gliederung entwickeln

2. Das Verhältnis der Kirche zum Judentum in Geschichte und Gegenwart

2.1 Wichtige Stationen bis ins 20. Jahrhundert

(Trennung von Kirche und Synagoge, Kreuzzüge, Judenverfolgung im Mittelalter, Neuzeit, NS-Zeit) --> immer im Hinblick auf die theologische Reflexion des Judentums (also nicht: Die Christen haben den Juden den Schädel eingeschlagen, sondern: Welches Bild von Judentum steckt dahinter)

2.2 Ein Neubeginn: Das 2. Vatikanum

2.2.1 Theologische Grundlagen

2.2.2 Christentum und andere Religionen in Nostra Aetate

2.3. Die weitere Entwicklung des jüdisch-christlichen Verhältnisses

3. Muss man für die Juden beten - die Karfreitagsfürbitte

3.1. Entwicklung des Gebets für die Juden

3.2. Die Karfreitagsfürbitte in der Liturgie vor der Liturgiereform

3.3. Die Karfreitagsfürbitte im ordentlichen Ritus

3.4 Ein Rückschritt? Die Karfreitagsfürbitte im außerordentlichen Ritus

3.4.1. Analyse und Deutung

3.4.2 Reaktionen

4. Fazit: Wie können wir für die Juden beten?

Wie hier schon mehrfach gesagt, ist diese Gliederung gut. Dennoch möchte ich noch einige Anmerkungen geben: Die Geschichte des Verhältnisses der Kirche zum Judentum (2.) sollte nur ganz, ganz kurz behandelt werden, da Du da 1. nur anderer Leute Arbeiten zusammenfasst und keine eigenständige Forschung wirst bieten können und 2. dieser Teil auch nur hinführenden Charakter hat. Deshalb sollte er auf keinen Fall mehr als zwei Seiten haben. Du solltest den Schwerpunkt deutlich auf den Punkt 3.4. legen und bei Analyse und Deutung nicht einfach nur den Text erklären, sondern durchaus versuchen die exegetischen Hintergründe von Röm 9-11 aufzuzeigen und zu diskutieren, inwiefern der Text, diesen biblischen Text in Gebetssprache umsetzt.

 

Hab ich so gemacht. ;-)

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