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Die Gesellschaft in der Zukunft


Vinager
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Denkt ihr, dass man Religionen in eine fortschrittliche Gesellschaft integrieren kann?

 

Es wird sich alles zeigen, sicher.

Doch ich schaue mal auf die bisherige Entwicklung.

 

Vor 400 Jahren wäre ich wegen meiner Kirchen- und Religionskritik vermutlich noch auf dem Scheiterhaufen gelandet. Vor 100 Jahren hätte man mich verfolgt oder eingesperrt und vor 50 Jahren wäre ich ein outsider.

 

Zunehmender Rückgang des kirchlichen Einflusses wird-daraus folgend-die Zukunft prägen.

Vor hundert Jahren gab es ihn Wien fast nur Katholiken. Heute sind es nicht einmal 50%!(laut ORF-Bericht)

Die Konfessionslosen bilden in Österreich bereits die zweitstärkste Gruppe!

 

Der Atheismus hat sich erst in den letzen Jahrhunderten rasant entwickelt. Es gibt sogar ehemals christliche Länder, in denen heute die Zahl der Konfessionslosen eindeutig überwiegt!

 

Natürlich sind nicht alle Konfessionslose zwangsläufig Atheisten, aber die steigende Anzahl ersterer bezeugt auf jeden Fall den Rückgang des kirchlichen Einflusses.smilie.php?smile_ID=523

 

(Geändert von Vinager um 19:40 - 18.Oktober.2002)

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Bei diesen Zahlen keimt ja Hoffnung auf!

 

Zur Frage: Nein. Ich meine, man kann Religionen nicht in eine fortschrittliche Gesellschaft integrieren, solange diese sich als mehr denn Privatsache verstehen.

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Dumme Zwischenfrage: Was, bitte, ist unter einer "fortschrittlichen Gesellschaft" zu verstehen. Fort-Schritt wohin?

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Zitat von ThomasBloemer am 20:55 - 18.Oktober.2002

Dumme Zwischenfrage: Was, bitte, ist unter einer "fortschrittlichen Gesellschaft" zu verstehen. Fort-Schritt wohin?

 

Ich meinte, wie die Gesellschaft in der Zukunft aussehen könnte.

 

@Nepomuk

 

In wie fern tot? In welcher Hinsicht? Meinst du vielleicht auch "sinnloser"?

 

@Ute

 

Naja, ich denke, dass die Religion auch im Privatem immer mehr an Bedeutung verlieren wird. Aber historisch wird die Kirche immer einen Wert haben.

 

Zu den Zahlen. Ja in Wien sind es weniger als 50% aber in ganz Österreich insgesamt sind 74% katholisch.

Und in Österrech ohne Wien dürften noch mehr katolisch sein.

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Wenn sich der Fortschritt weiter so vollzieht wie in den letzen 200 Jahren -sprich: zunehmender Materialismus, Gottlosigkeit, skrupellose Ausbeute, Gleichgültigkeit gegenüber Armut und Elend, totaler Werteverfall (alles dreht sich nur noch ums Geld), zunehmende Entwürdigung menschlichen Lebens durch die Wissenschaft, zunehmende Lieb- und Kommunikationslosigkeit in der Gesellschaft, weitverbreitete Depressionen (jeder 3. Deutsche leidet bereits daran), die die Jugend mit Sex und Drogen zu betäuben versucht...

 

dann geht ihr nur ruhig vor ;)

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Ich habe eine Wunschgesellschaft, die jedoch aus bekannten Gründen nicht eintreten kann. Gesellschaften entwickeln sich wie Tier-Arten stets in die jeweils verfügbaren Richtungen, nicht in jene Richtungen, die zu einem sinnvoll gestalteten Ding führen würden.

 

Aber ich habe eine eine recht klare Vorstellung darüber, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Es ist keine angenehme Vorstellung und sie gefällt sicher niemandem.

 

Und so, wie die Beschreibung der Gegenwart von der eigenen Weltanschauung abhängt, so hängt auch die Mutmaßung der Zukunft davon ab. Mehr noch ist letztere sehr anfällig gegenüber unrealistischen Ideen und privatem Dafürhalten ... beides wäre zu vermeiden.

 

 

Die Religion wird auch in der Zukunft vorhanden sein und sie wird eine zweite erfolgreiche Epoche erleben. Ich meine, daß sich bis Ende diesen Jahrhunderts eine starke Blüte erleben wird. Dann tritt ein Zustand ein, den man als "zweites Mittelalter" bezeichnen kann und in denen ein neuer Adel (Industrie- und Finanzadel) und eine leicht veränderte Religion regieren. Wie lange dieser Zustand andauert, kann natürlich niemand sagen, vor allem nicht, weil nicht bekannt ist, wie sich die Industrie nach dem Ausgehen der derzeit benutzen Grundlagen entwickeln wird.

 

Ich schätze, daß das moderne Mittelalter einige Jahrhunderte andauern könnte. Es wird schreckliche Seuchenwellen geben, schwere Kriege und mehrere, nacheinander folgende Einbrüche der Erdbevölkerungszahl mit zwischenzeitlichen Erholungsperioden.

 

Langfristig, also in Jahrtausenden gedacht, wird sich mit der Weiterentwicklung der Maschinen ein Zustand eintstellen, den man sich heute kaum vorstellen könnte, ohne als komplett durchgeknallter Phantast zu wirken. Aber es wird Maschinen geben, die ebenso komplex sind wie Lebewesen und diese nach und nach ablösen. Das wird in einigen Jahrtausenden sein. Ich schätze, daß diese Maschinen wie Staatenbildende insekten funktionieren, also einen Zentralcomputer und Versorgungsstationen (Energie, Grundstoffe) aufweisen werden und zahlreiche, spezialisierte mobile Einheiten, die Arbeiten verrichten.

 

Sobald die Maschinen selbstständig alle Funktionen erworben haben, die zu ihrer eigenen Reproduktion und zu ihrer Weiterentwicklung notwendig sind, werden sie von unserem Planeten aus, der aus dunklen Müll-Sümpfen und Unkrautbewachsenen Industriehalden besteht, ihre Samen aussenden, um anderswo Kolonien bilden zu können. Die Menschen, die dann leben, werden auf uns zurück blicken wie wir heute auf das Leben der Menschen im Zweistromland, etwa den Stadtstaaten von Uruk oder Hamurabi.

 

Ich schätze, daß das in mehreren zehntausend Jahren sein kann - erdgeschichtlich ein winzig kleiner Zeitraum.

 

Ob es dann noch Religionen gibt, weiß natürlich keiner und es steht ja auch noch nicht fest. Mit Sicherheit kann man aber ausschließen, daß Maschinen religiös werden denken können. Das kann zuverlässig gesagt werden ebenso, wie daß es niemals einen Warpantrieb oder Beamen von Lebewesen geben wird.

 

 

 

 

 

 

Soweit meine Mutmaßung. Ihr dürft jetzt den ersten Stein werfen!

 

 

 

Trilo

 

 

 

 

(Geändert von Trilobit um 23:25 - 18.Oktober.2002)

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Meißel das in Stein und leg's an eine gut sichtbare Stelle. Und dann wart einfach ab, ob's eintrifft.

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>Meißel das in Stein und leg's an eine gut sichtbare Stelle. Und dann wart einfach ab, ob's eintrifft.<

 

Es würde bereits reichen, wenn Foren wie dieses hier die Zeiten überdauern würde, damit unsere Enkel und Urenkel dereinst lesen können, wie wir heute dachten und was uns bewegte.

 

Schade, daß wir keinen solchen Rundblick aus der Zweistromzeit haben, in dem die Zeitgenossen ihre Ansichten Und Ideen niederschrieben ...

 

Trilo

 

 

 

 

 

(Geändert von Trilobit um 12:12 - 19.Oktober.2002)

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Es würde bereits reichen, wenn Foren wie dieses hier die Zeiten überdauern würde, damit unsere Enkel und Urenkel dereinst lesen können, wie wir heute dachten und was uns bewegte.

 

Diesem Pessimismus kann ich mich nicht anschliessen. Ich hoffe, dass unsere Enkel und Urenkel besseres zu tun haben werden, als zu lesen, was wir hier so schreiben.

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Es ist ein schwerwiegender Fehler, sich nicht um die Worte der Alten zu kümmern.

 

Wir sind ein Großteil von dem, was wir sind, aufgrund der Erfahrungen der Alten, die wir lesen oder anderweitig lernen durften. Ihr Wissen und ihre Fehler sind das geistige Kapital, mit dem wir nicht hausieren sollten. Es wird das einzige und wertvolle Erbe sein, was wir den Nachfolgenden hinterlassen können.

 

 

 

 

Trilo

 

(Geändert von Trilobit um 3:31 - 19.Oktober.2002)

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Hallo Trilo,

 

wenn Du Deine Meme weitergeben willst, solltest Du dem Weg vertrauen, den auch Deine Gene gehen. Ansonsten bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dich in die Reihe der grossen Denker einzureihen, deren Geschreibsel man noch in 200 Jahren lesen wird.

 

Falls das, was wir in diesem Forum schreiben, in 200 Jahren noch vorhanden sein wird,  dann wird allerhöchtens eine ebenfalls ungelesene Magisterarbeit darüber berichten. Unsere Enkel werden sich dafür genauso wenig interessieren, wie wir uns für die Leserbriefe des Spiegel-Jahrganges 1957 interessieren.

 

Gruß

Stefan (kurierter Messie)

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Na ja Stefan, jeder Schrott hält sich natürlich nicht.

Aber es wird wohl immer wieder Klassiker geben, die auch die, die nach uns kommen, bei ihrer Suche nach dem, was denn das Leben so ausmacht, unterstützen kann.

Wer weiß, vielleicht wird ja z.B. Matrix mal genauso ein Klassiker wie "Der blaue Engel", "M", "Citizen Kane" oder "Casablanca". Wer weiß.

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Na ja, vielleicht ist es zu irrational gehofft, daß dieses Forum wird überdauern können ... wenn es überhaupt den Jahreswechsel überlebt. Und vielleicht lohnt es sich auch nicht. Aber WENN es sich lohnt ...

 

Klar. Unser Papier wird zerfallen, aber wissenschaftliche Ideen werden dereinst die Sterne bereisen.

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Hallo Steffen,

 

bei Matrix als Klassiker habe ich Bedenken. Der Film ist recht spannend und unterhaltsam, aber kein potentieller Klassiker.

 

Aber es ging ja nicht um Filme, sondern um dieses Forum.

 

Gruß

Stefan

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Zitat von Trilobit am 4:18 - 19.Oktober.2002

Klar. Unser Papier wird zerfallen, aber wissenschaftliche Ideen werden dereinst die Sterne bereisen.

 

Das kümmert mich nicht. Genauso gut könnte jemand diesen Beitrag von mir ausdrucken und auf eine Kreuzfahrt über die sieben Weltmeere schicken.

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Wow, Trilo. Genau derart umfangreiche Vorstellungen habe ich mir in diesem Thread erhofft.

 

Von der späteren Zukunft habe ich keinen Schimmer, aber die nächste Zukunft, also dieses und nächstes Jahrhundert, kann ich mir allgemein vorstellen.

 

Allmählich wird man immer mehr mit dem was ausserhalb der Erde ist, zu tun haben. Neue Rohstoffe, vielleicht sogar Brennstoffe(Erdgas/öl?) wird man von anderen Planeten ausbeuten. Interplanetare Unternehmen werden riesige Industrien auf geeigneten Planeten aufbauen.

 

Für mich bleiben aber die Fragen:

 

Wird der Mensch in Zukunft die Umwelt besser schonen können, oder wird man gezwungen sein, nachdem diese zerstört sein wird, auf eine völlig neue Weise zu leben?(oder wird die Menschheit eine weitgehende oder völlige Vernichtung der Umwelt überleben?)

 

Wird die Wissenschaft oder wann wird sie auf Grenzen stossen?

 

Welche kulturellen Änderungen wird die Zukunft mit sich bringen?

 

(Geändert von Vinager um 17:53 - 19.Oktober.2002)

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>Wow, Trilo. Genau derart umfangreiche Vorstellungen habe ich mir in diesem Thread erhofft. < (Vinager)

 

Du weißt, daß Du durchgeknallt und schräg bist, aber Du hast Dir die Neugierde bewahrt. Das ist ein Schatz, der Deine Mängel locker aufwiegt.

 

Bewahre ihn Dir, Vinager!

 

 

 

>Allmählich wird man immer mehr mit dem was ausserhalb der Erde ist, zu tun haben. Neue Rohstoffe, vielleicht sogar Brennstoffe(Erdgas/öl?) wird man von anderen Planeten ausbeuten. Interplanetare Unternehmen werden riesige Industrien auf geeigneten Planeten aufbauen. <

 

Erdöl wird in den Zwanzigern knapp werden, in den Dreißiger richtig eng und in den Vierzigern verbraucht sein. Wenn Du vierzig bist, wird Du es erleben und wenn Du sechszig bist, wirst Du eine Welt ohne Erdöl erleben ... wie immer die auch aussehen mag.

 

Übrigens kann es auf anderen Planeten kein Erdöl geben, weil Erdöl aus vergammelten Meeresorganismen entsteht.

 

Es wird aber im freien Raum gediegenen Kohlenstoff geben, beispielsweise in kohligen Chondriten. Das sind Steine, die in gigantischen Schwärmen um die Sonne herum fliegen.

 

 

>Für mich bleiben aber die Fragen:

Wird der Mensch in Zukunft die Umwelt besser schonen können, oder wird man gezwungen sein, nachdem diese zerstört sein wird, auf eine völlig neue Weise zu leben?(oder wird die Menschheit eine weitgehende oder völlige Vernichtung der Umwelt überleben?) <

 

Es wird in der nächsten Zukunft einen völligen Zusammenbruch der bilogischen Welt geben, wie wir sie kennen. Die Welt in 500 Jahren wird völlig zerstört und vergiftet sein und in 1000 Jahren wird es nur noch sehr wenige Arten geben.

 

Außerdem wird es in 500 Jahren ein Erdklima geben, wie es zur Zeit des Karbon vorherrschte, also eine brütende schwüle Hitze und eine enormes Pflanzenwachstum, wie im tropischen Regenwald. Das kommt daher, weil die Kohlenstoffvorräte, die seit dem Karbon im Erdinneren verborgen waren, nun wieder in die Atmosphäre freigesetzt wurden und dort eine Art Strahlen-Linse bilden, die die Atmosphäre erhitzen. Dies ist übrigens gesichert, weil bereits der JETZT freigesetzte Kohelnstoff das bewirken wird.

 

 

 

>Wird die Wissenschaft oder wann wird sie auf Grenzen stossen? <

 

Die Wissenschft wird nie auf Grenzen stoßen, weil es immer Fragen geben wird, die man noch nicht beantwortet hat.

 

Aber die Technik wird auf Grenzen stoßen, weil es schlciht und ergreifend physikalische Grenzen gibt. So ist es sicher, daß unsere Minder, die unser Sonnensystem verlassen, nur Maschinen-Kinder sein werden können. Denkende unf fühlende Maschinen, die hohe Beschleunigungen ertragen können und die tausende von Jahren im Kälteschlaf verharren werden, um dereinst im Sonnenaufgang einer Fremden Sonne erwachen zu können und das Licht einer anderen Welt erblicken, die ebenso faszinierend und vielfältig sein wird wie das um unsere Sonne.

 

 

 

>Welche kulturellen Änderungen wird die Zukunft mit sich bringen? <

 

Die kürzere Zeit sieht schwarz aus. Wir werden ein neues Mittelalter erleben. Ein schreckliches Zeitalter der Kriege und der Krankheiten, den mehrere auf einander folgende Weltkulturen zum Opfer fallen könnten.

 

Jede Kultur aber wird unter ihrem eigenen Druck die Entwicklung der Maschinen voran treiben (müssen).

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Hallo Trilo!

 

<<Übrigens kann es auf anderen Planeten kein Erdöl geben, weil Erdöl aus vergammelten Meeresorganismen entsteht.>>

 

Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es auf anderen Planeten doch zumindest primitives Leben gibt. Aber wahrscheinlich hast du recht.

 

Ich meinte nur, dass falls es doch Leben gibt. Wirtschaftlichen Nutzen wird man doch auch aus anderen Planeten ziehen können.

 

Aber das mit der Ökologie kann auch ein gutes Ende nehmen, aber dieser Bush hat mir so manchen Mut genommen.

 

Ich beschäftige mich auch immer wieder damit, was Fortschritt bedeutet.

Für mich muss Fortschritt allumfassend sein. Wenn die Wirtschaft eines Landes bei zunehmender Umweltbelastung wächst, dann ist dies kein Fortschritt.

 

Als Stalin Russland industralisierte und gleichzeitig einen Polizeistaat ausbaute, so war dies auch kein Fortschritt.

 

Echter Fortschritt ist eine hohe Errungenschafft. Die EU war aber doch gegenüber den vielen anderen vorherigen Zuständen in Europa ein Fortschritt.

 

Gruß

Vinager

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Zitat von Vinager am 17:22 - 20.Oktober.2002

 

Die EU war aber doch gegenüber den vielen anderen vorherigen Zuständen in Europa ein Fortschritt.


 

Derartiges hat noch jede Kultur und jede Gesellschaft von sich behauptet ...

 

... aber diesmal wird es ja sicherlich ganz bestimmt stimmen ...

 

... da stimmt ihr mir doch zu? Ich meine, das ist doch in sich stimmig, stimmt's oder stimmt's nicht? ...

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Es gibt im Wesentlichen 2 Arten von Menschen: Die einen bringen die Gesellschaft vorwärts, die anderen sind ständig am Bremsen. Zu letzteren gehören die Gläubigen, egal welcher Religion sie auch angehören. Sie bremsen deshalb, weil sie jahrtausende alte Texte zu ihren Leitlinien erkoren haben. In diesen uralten Texten stehen die Weltbilder und Ansichten der Menschen, die vor langer Zeit lebten und mit dem damaligen Wissen auskommen mußten. Das ist solange in Ordnung, solange man das nicht auf heute übertragen will. Praktisch jeden, der gegen den ominösen Zeitgeist wettert, der größte Feind aller Konservativen, kann man als Ewiggestrigen erkennen.

 

Gruß, Bongo

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Das ist vereinfacht. Menschen und Ansichten sind so verschieden. Aber diese Religionen hemmen tatsächlich unseren Fortschritt. Ich befürchte, dass wenn wir es nicht bald schaffen, Religion und die Staat entgültig zu trennen, dann werden wir mit den ausserirdischen Nachbarn (sofern sie selbst an etwas glauben) nicht mithalten können. smilie.php?smile_ID=521

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Die Gesellschaft von Morgen wird sich nicht sonderlich von der heutigen unterscheiden. Bezüglich der Religion und des Glaubens wird sich in diesem Sinne nur eines (ver)ändern, nämlich das was sich seit Jahrhunderten immer wieder geändert hat: Die Interpretation!

 

Die Religion wird sich anpassen müssen, sie muss mit dem Zeitgeist gehen. Sie wird wahrscheinlich freier interpretiert werden - der Grund ist klar: Mit der Zeit wird die Wissenschaft die dogmatischen Inhalte heiliger Schriften mehr und mehr in frage stellen und widerlegen, in jedem Bereich. Deshalb wird man anders interpretieren müssen wenn man glaubwürdig (im wahrsten Sinne) bleiben will.

 

Allgemein gesehen denke ich daß die Religion der Zukunft zum fernöstlichen und/oder pantheistischen Tendieren wird. Aufjedenfall wird der Glaube "überleben", der sich ändert.

 

----------

 

Zudem denke ich daß die Kontinuität des gesellschaftlichen Fortschritt nicht gewährleistet ist. Meine obige "Prophezeiung" gilt für die nächsten 300-500 Jahre, ich rechne aber daß in bis in (spätestens) 2000 Jahren die Menschheit

-sich selbst ausgelöscht hat,

-von einer (selbst produzierten) unheilbaren Krankeit zu 90% ausgerottet wird oder

-Von apokalyptische Naturkatastrophen wieder ins Mittelalter katapultiert wird

 

Ich denke ich bin kein Pessimist, sondern Realist.

 

-----------

 

MFG

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>Ich meinte nur, dass falls es doch Leben gibt. Wirtschaftlichen Nutzen wird man doch auch aus anderen Planeten ziehen können. < (Vinager)

 

Aber nicht in absehbarer Zeit. Zwar gibt es auf anderen Sonnenplaneten und deren Monden große Mengen an Bodenschätzen, wie beispielsweise im Erdmond enorme Kohlenstoff und Eisenmengen, aber die Ausbeutung ist teurer als hier auf der Erde.

 

Das wird sich erst ändern, wenn Maschinen auf den Planeten arbeiten und vor Ort Fabriken errichten können. Das wird aber selbst bei schnellster Entwicklung noch lange dauern. Viele tausend Jahre, vermutlich. -

 

 

 

(Geändert von Trilobit um 22:45 - 20.Oktober.2002)

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