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"Unser Vater im Himmel"


Katharer
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War es wirklich notwendig das "Vaterunser" neu zu übersetzen?

Eine Idee die ich schon lange hatte, mich aber nicht getraut habe sie umzusetzen. Nun hat es Bundestagspräsident Norbert Lammert gemacht.

 

Der Text von Norbert Lammerts Vaterunser-Übersetzung lautet:

 

„Unser Vater im Himmel! / Groß ist dein Name und

heilig. / Dein Reich kommt,

Wenn dein Wille geschieht, /

Auch auf Erden. / Gib uns das, was wir brauchen. / Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen. / So wie auch wir denen verzeihen wollen, / Die an uns schuldig geworden sind. / Und mach uns frei, wenn es Zeit ist, /

Von den Übeln dieser Welt.“

http://www.derwesten.de/kultur/Lammerts-Va...-id3924020.html

 

Wird dieses Gebet als "Unservater" oder als "Vaterunser" Eingang in unsere RKK finden?

Edited by Katharer
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War es wirklich notwendig das "Vaterunser" neu zu übersetzen?

Eine Idee die ich schon lange hatte, mich aber nicht getraut habe sie umzusetzen. Nun hat es Bundestagspräsident Norbert Lammert gemacht.

 

Der Text von Norbert Lammerts Vaterunser-Übersetzung lautet:

 

„Unser Vater im Himmel! / Groß ist dein Name und

heilig. / Dein Reich kommt,

Wenn dein Wille geschieht, /

Auch auf Erden. / Gib uns das, was wir brauchen. / Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen. / So wie auch wir denen verzeihen wollen, / Die an uns schuldig geworden sind. / Und mach uns frei, wenn es Zeit ist, /

Von den Übeln dieser Welt.“

http://www.derwesten.de/kultur/Lammerts-Va...-id3924020.html

 

Wird dieses Gebet als "Unservater" oder als "Vaterunser" Eingang in unsere RKK finden?

 

Ich dachte, man hätte sich gerade von der Werkgerechtigkeit verabschiedet?

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Ich denke, es ist ein Unterschied zwischen einer freie Umformulierung des Vaterunser für den privaten Gebrauch und einer Übersetzung für die liturgische Verwendung. Letztere muß sich meines Erachtens am Urtext rechtfertigen (inklusiver solcher Prinzipien wie dynamischer oder zielsprachenorientierter Übersetzung).

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Der Text von Norbert Lammerts Vaterunser-Übersetzung lautet:

 

„Unser Vater im Himmel! / Groß ist dein Name und

heilig. / Dein Reich kommt,

Wenn dein Wille geschieht, /

Auch auf Erden. / Gib uns das, was wir brauchen. / Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen. / So wie auch wir denen verzeihen wollen, / Die an uns schuldig geworden sind. / Und mach uns frei, wenn es Zeit ist, /

Von den Übeln dieser Welt.“

http://www.derwesten.de/kultur/Lammerts-Va...-id3924020.html

Das ist keine Übersetzung, sondern eine Nachdichtung. Auch wenn man in der Einheitsübersetzung so etwas auch findet, bin ich der Meinung, dass das nicht zum usus werden sollte. Eine gute Übersetzung hat unter anderem auch die Funktion, den Geschmack des Urtextes zu vermitteln.

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Wird dieses Gebet als "Unservater" oder als "Vaterunser" Eingang in unsere RKK finden?

 

Ich finde das nicht schlecht. So können die Leute mal wieder etwas neues lernen, was für die geistige Entwicklung sicher auch förderlicher ist als immer nur das gleiche "nachzubeten". :ninja:

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Eine gute Übersetzung hat unter anderem auch die Funktion, den Geschmack des Urtextes zu vermitteln.
Nicht notwendig. Das hängt sehr stark davon ab, welcher Übersetzungstheorie Du anhängst.
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War es wirklich notwendig das "Vaterunser" neu zu übersetzen?

Eine Idee die ich schon lange hatte, mich aber nicht getraut habe sie umzusetzen. Nun hat es Bundestagspräsident Norbert Lammert gemacht.

 

Der Text von Norbert Lammerts Vaterunser-Übersetzung lautet:

 

„Unser Vater im Himmel! / Groß ist dein Name und

heilig. / Dein Reich kommt,

Wenn dein Wille geschieht, /

Auch auf Erden. / Gib uns das, was wir brauchen. / Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen. / So wie auch wir denen verzeihen wollen, / Die an uns schuldig geworden sind. / Und mach uns frei, wenn es Zeit ist, /

Von den Übeln dieser Welt.“

http://www.derwesten.de/kultur/Lammerts-Va...-id3924020.html

 

Wird dieses Gebet als "Unservater" oder als "Vaterunser" Eingang in unsere RKK finden?

 

Beim Durchlesen kam mir der Gedanke: Was machen wir eigentlich wenn Gott keine Zeit hat? :ninja:

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Beim Durchlesen kam mir der Gedanke: Was machen wir eigentlich wenn Gott keine Zeit hat? ;)

 

Die Sekretärin anrufen ;)

 

So nach dem Motto: Unsere Sekretärin des Vaters im Himmel? Hoffentlich sind die Arbeitszeiten streng geregelt. (Nachtschicht inc.) :ninja:

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Beim Durchlesen kam mir der Gedanke: Was machen wir eigentlich wenn Gott keine Zeit hat? ;)

 

Die Sekretärin anrufen ;)

 

So nach dem Motto: Unsere Sekretärin des Vaters im Himmel? Hoffentlich sind die Arbeitszeiten streng geregelt. (Nachtschicht inc.) :ninja:

Dummschwätz....man sollte lesen. Es steht nicht, "wenn Du Zeit hast", sonern " wenn es Zeit ist".

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Beim Durchlesen kam mir der Gedanke: Was machen wir eigentlich wenn Gott keine Zeit hat? ;)

 

Die Sekretärin anrufen ;)

 

So nach dem Motto: Unsere Sekretärin des Vaters im Himmel? Hoffentlich sind die Arbeitszeiten streng geregelt. (Nachtschicht inc.) :ninja:

Dummschwätz....man sollte lesen. Es steht nicht, "wenn Du Zeit hast", sonern " wenn es Zeit ist".

"Erfüllte Zeit" ist auch ein gut neutestamentlicher Topos (wenn auch eigentlich nicht im Vater Unser). Deshalb würde ich schon sagen, dass Lammert mit dieser Formulierung ein wichtiges Thema der neutestamentlichen Theologie getroffen hat.

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Ich denke, es ist ein Unterschied zwischen einer freie Umformulierung des Vaterunser für den privaten Gebrauch und einer Übersetzung für die liturgische Verwendung. Letztere muß sich meines Erachtens am Urtext rechtfertigen (inklusiver solcher Prinzipien wie dynamischer oder zielsprachenorientierter Übersetzung).

 

 

Wen soll eigentlich Liturgie ansprechen - doch in erster Linie die Menschen. Also sollte sie auch den Sprachgebrauch dieser Menschen berücksichtigen. Als Luther vor mehr als 500 Jahren die Bibel in die Sprache des Volkes übersetzt hat wurde auch das "Vaterunser" in den modernen "Sprachgebrauch" des "gemeinen Volkes" übertragen. Seit dem sind mehr als 500 Jahre vergangen und kein heutiger Mensch benutzt in seinem Sprachgebrauch mehr Phrasen wie "Vater unser", oder "ie auch wir vergeben unseren Schuldigern" (als Kind habe ich übrigen immer verstanden: wir vergeben unsere Schulden gern) :ninja: . Also lasst uns zu Gott "unserem Vater im Himmel"in der der Sprache beten die wir heute sprechen!

Edited by Katharer
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Das war von mir kein Plädoyer gegen eine Neuübersetzung, aber Lammerts Text ist eben keine Übersetzung, sondern eine (sehr) freie Übertragung, die in Teilen nicht mehr von den beiden griechischen Varianten, die uns vorliegen, gedeckt ist.

Freie Übertragungen sind im persönlichen Beten sicher eine wunderbare Aneinung dieses Textes, aber liturgisches Beten folgt anderen Gestzmäßigkeiten.

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Franciscus non papa
War es wirklich notwendig das "Vaterunser" neu zu übersetzen?

Eine Idee die ich schon lange hatte, mich aber nicht getraut habe sie umzusetzen. Nun hat es Bundestagspräsident Norbert Lammert gemacht.

 

Der Text von Norbert Lammerts Vaterunser-Übersetzung lautet:

 

„Unser Vater im Himmel! / Groß ist dein Name und

heilig. / Dein Reich kommt,

Wenn dein Wille geschieht, /

Auch auf Erden. / Gib uns das, was wir brauchen. / Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen. / So wie auch wir denen verzeihen wollen, / Die an uns schuldig geworden sind. / Und mach uns frei, wenn es Zeit ist, /

Von den Übeln dieser Welt.“

http://www.derwesten.de/kultur/Lammerts-Va...-id3924020.html

 

Wird dieses Gebet als "Unservater" oder als "Vaterunser" Eingang in unsere RKK finden?

 

 

ein netter versuch, halt gut gemeint....

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