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Advent 2010


mn1217

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Sehet, die erste Kerze brennt...Erste Kerze

 

Bitte an alle User, die Lust haben: Stellt etwas in den Kalender-einen Spruch, ein Lied, ein Bild...

bearbeitet von mn1217
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Sehet, die erste Kerze brennt...Erste Kerze

 

Bitte an alle User, die Lust haben: Stellt etwas in den Kalender-einen Spruch, ein Lied, ein Bild...

Dann eröffne ich mal mit dem "Traditionssong":

 

 

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Der Klickpunkt muss schon gesucht werden :ninja:

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Franciscus non papa

Ad te levavi animam meam - Zu dir erhebe ich meine Seele

 

Introitus vom 1. Advent

 

genau dies sollen wir im Advent tun.

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Einmal diesen Tag zu leben, als wäre es der letzte Tag, bevor der Herr kommt.

Und über dieses Als-Ob am Abend nachdenken.

 

Aus: Adventkalender der Erzdiözese Wien

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Die Friedenkrippe im Kölner Hauptbahnhof

 

Eine der beeindruckensten Krippen auf dem alljährlichen Kölner Krippenweg dürfte

wohl die Friedenskrippe im Kölner Hauptbahnhof sein. Es wurde ein atmosphärisches Szenario

geschaffen, welches ein Bild der zerbombten Altstadt Weihnachten 1946 zeigt.

Nachdenklich stimmende Trümmerbilder werden durch einzelne Figurengruppen einprägsam.

Jede dieser Figurengruppen erzählt ein kleine Geschicht und da für den Kölner neben jedem

Weinen auch immer ein Lachen zu finden ist, hat so manche Aussage auch satirische Züge.

Insbesondere so manches briefmarkengrosse Plakat, welches von weiten, wie ein Aufruf

zum Volkssturm aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Spott auf die Nazidiktatur.

Kaum zu finden, die Heilige Familie. Gekleidet in Lumpen der Mode dieser Zeit entsprechend,

lösen sie sich im Gewimmel der Figuren fast auf. Sie dominiert nicht, sie drängt sich nicht in den

Vordergrund, sie ist ein bescheidener Teil des ganzen Bildes. Nicht nur der Betrachter hat

Schwierigkeiten Maria, Josef und das Kind zu finden. Auch hat man den Eindruck die

Akteure in den Bildgruppen sind so sehr mit sich selber beschäftigt, dass auch sie das Ereignis

nicht wahrnehmen.

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Immer wieder schön:

 

 

Gibt es ein Christkind?

 

Die achtjährige Virginia aus New York schrieb vor langer Zeit an die "SUN" einen Brief:

 

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt kein Christkind. Papa sagt, was in der SUN steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir - gibt es ein Christkind?

 

Virginia O' Hanlon

 

 

 

Liebe Virginia,

 

Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen gehört oder einem Kind. Im Weltall verliert es sich wie ein Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt ein Christkind. Es gibt es so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es kein Christkind gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts, was das Leben erst erträglich macht. Ein Flackergeist an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt ein Christkind. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss könntest Du Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, das Christkind zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme das Christkind zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht es einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken - geschweige denn, sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, den nicht einmal alle Gewalt auf der Erde zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann wird die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und beständiger. Das Christkind lebt, und ewig wird es leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird es da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

 

Frohe Weihnacht, Virginia.

 

 

(Quelle: www.unterhaltungsspiele.com)

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Et Kreppche luure jonn

Eine weitere bemerkenswerte Krippe befindet sich etwas "weg vom Schuß".

Es ist die Hänneschen-Krippe (sprich Hännes'chen) in St. Ägidius (Köln Wahn),

eine weitere Milieukrippe auf dem Kölner Krippenweg. Wie der Name Hänneschen-Krippe

schon sagt, sind die Szenarien mit den Figuren des beliebten kölner Puppentheaters

aufgebaut. Die Aussteller bearbeiten, jedes Jahr neu, ein bestimmtes Thema und nutzen

den Charme der bekannten Charaktere, dem Betrachter auf Erscheinungen unserer

Zeit aufmerksam zu machen. So saß beispielsweise, ich weiss nicht mehr in welchem

Jahr, Maria mit dem Kind alleine im Bildzentrum, kein Josef war zu finden. Der stand,

weit ab, ausserhalb des Bühne und verhandelte mit Vetretern des Ordnungsamtes.

Auch gab es schon mal ein Arrangement, welches den Drei Königen den Zutritt verwehrte,

sind ja schließlich Ausländer. Mich beeindruckte ein Symbolbild einst ganz besonders.

Eine (scheinbar) leere Krippe. Beim näheren Herantreten lag anstatt des Kindes ein

Spiegel im Stroh und man sah sich selber ...

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It's a camel, not a reindeer!!

 

Am Schokoladenmuseum befindet sich Kölns einzige "lebende" Krippe.

Nun ist nicht zu erwarten, dass die Krippenbewohner, besonders bei der eisigen Kälte,

stillen Figuren gleich herumstehen bzw. herumssitzen. Das Freiluftszenario ist im Zentrum

des mittelalterlichen Weihnachtsmarktes ein "anfassbarer" Teil des Tagesgeschehens.

Mit heranbrechender Dunkelheit wird natürlich ein Krippenspiel aufgeführt. Aber, wie man

sich vielleicht vorstellen kann, nicht ganz evangeliengetreu. In humorvoller Weise werden

christliche und heidnische Bräuche in das Spiel genommen und dieses Jahr erstmalig auch

durch orientalische bereichert. So verwundert es nicht, dass in der "Woche des Orients"

(10.12.-16.12.) echte Kamele (Camelidae) in diesem Wimmelbild zu finden sein werden.

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