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Vom Leben und Sterben


weka
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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

Kommst du auch irgendwann zum leben?

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

Du kostest also jeden Tag so aus als wäre es Dein letzter?

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

 

Bist du krank?

 

das doch sehr bedauern würdend............tribald

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

Es ist natürlich gut, wenn man jeden Augenblick seines Lebens bewusst und intensiv erlebt. Aber alle Momente gleich mit dem Tod in Verbindung zu bringen, das erscheint mir ein bisschen extrem. Wäre es für dich nicht vielleicht besser, jede Stunde (von mir aus auch jeden AbendO für alles Gute zu danken, ohne gleich über die Vergänglichkeit zu sinnen?

Edited by Mairauch
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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

Vom hl. Aloysius habe ich gelesen: Als der Student war und die Studenten ein Spiel spielten, wurde in der Runde gefragt was jeder tun würde, wenn er wüßte, dass er morgen sterben würde. Der eine nannte diese wichtige Angelegenheit - der andere jene. Aloysius antwortete: Ich würde ruhig weiter spielen. Seine Aussage sollte bedeuten, dass er in jedem Augenblick seines Lebens bereit war, Gott zu begegnen. Wenn manche geistlichen Autoren meinen: Lebe so, als wäre jeder Tag dein erster- lebe so, als wäre jeder Tag dein Letzter- dann ist das in dem lateinischen Spruch: "Carpe diem" - nütze den Tag- gut zusammen gefasst.

 

Vor allem in Bezug auf den Umgang mit Menschen halte ich das Bewußtsein für wichtig, dass es das letzte Mal sein könnte, das wir diesem oder jenem Menschen begegnen. Unversöhnt zu sein (wie es auch unter Christen leider vorkommt) steht diesem Gedanken frontal gegenüber. Wäre es nicht schmerzlich wenn ein Mensch, mit dem wir unversöhnt sind- das "Zeitliche mit dem Ewigen" vertauscht- und wir tragen diese Last der Unversöhntheit?

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

Vom hl. Aloysius habe ich gelesen: Als der Student war und die Studenten ein Spiel spielten, wurde in der Runde gefragt was jeder tun würde, wenn er wüßte, dass er morgen sterben würde. Der eine nannte diese wichtige Angelegenheit - der andere jene. Aloysius antwortete: Ich würde ruhig weiter spielen. Seine Aussage sollte bedeuten, dass er in jedem Augenblick seines Lebens bereit war, Gott zu begegnen. Wenn manche geistlichen Autoren meinen: Lebe so, als wäre jeder Tag dein erster- lebe so, als wäre jeder Tag dein Letzter- dann ist das in dem lateinischen Spruch: "Carpe diem" - nütze den Tag- gut zusammen gefasst.

 

Vor allem in Bezug auf den Umgang mit Menschen halte ich das Bewußtsein für wichtig, dass es das letzte Mal sein könnte, das wir diesem oder jenem Menschen begegnen. Unversöhnt zu sein (wie es auch unter Christen leider vorkommt) steht diesem Gedanken frontal gegenüber. Wäre es nicht schmerzlich wenn ein Mensch, mit dem wir unversöhnt sind- das "Zeitliche mit dem Ewigen" vertauscht- und wir tragen diese Last der Unversöhntheit?

 

 

Naja, dann müsste ja nach katholischem (christlichem) Glauben immer noch die Möglichkeit einer Versöhnung im Jenseits stehen. Bei einem Gläschen Manna.......ich behaupte einfach mal, dass man Manna trinken kann :ninja: .......die alte Feindschaft begraben und sich dann den Genüssen des Paradieses widmen. Das hat doch was, oder nicht?

 

da für Jenseitsgläubige eigentlich kein Problem sehend................tribald

Edited by tribald
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da für Jenseitsgläubige eigentlich kein Problem sehend................tribald

Vielleicht gibt es davon weniger, als man so denkt. :ninja:

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da für Jenseitsgläubige eigentlich kein Problem sehend................tribald

Vielleicht gibt es davon weniger, als man so denkt. :ninja:

 

Da dürftest du wohl richtig liegen. Es ist ja gemeinhin so, dass Mensch immer viel über Dinge redet, die er nicht hat, aber gerne hätte. Wie beim Sex. Wer den genügend hat, redet kaum darüber. Über Selbstverständlichkeiten redet man nicht, hieß es früher bei uns.

 

Marcellinus Gedankengang da durchaus teilend................tribald

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

Du kostest also jeden Tag so aus als wäre es Dein letzter?

 

Ja und das stimmt mich froh! Wie geht es Euch damit?

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

 

Bist du krank?

 

das doch sehr bedauern würdend............tribald

 

Nein, ich bin nicht krank -GOTT SEI Dank-, war aber einige Jahre in der Krankenbegleitung (ehrenhalber ausgebildet) tätig. Hier stellte ich fest, dass sich einige Sterbende gegen das Sterben wehrten und andere wieder friedlich Abschied nahmen, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht.- Da stellt sich mir nun die Frage: Wie kann ich auch soooooooooooo friedlich dieses Erdenleben beenden? Wie kann ich mich auf das Sterben vorbereiten?

Übrigens, durften meine Frau und ich am Grabe unseres Sohnes eine beglückende Erfahrung machen. Es umfing uns eine Wärme und Ruhe, als wenn er uns sagen wollte, grämt euch nicht es ist alles gut.............

Es muß also mehr geben als nur Körper oder..............?

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Du kostest also jeden Tag so aus als wäre es Dein letzter?

 

Ja und das stimmt mich froh! Wie geht es Euch damit?

Ich mache mir zwar nicht unbedingt immer bewusst, dass dies mein letzter Tag sein könnte, aber trotzdem hoffe ich, nach dieser Denkweise zu handeln. So will ich versuchen, jedem Menschen stets mit Freude zu begegnen, hilfsbereit zu sein und als Licht durch die Welt zu gehen. Klingt alles arg frömmelnd, aber ich erfreue mich wirklich an jeder Blume, die mir am Wegesrand begegnet. Und wenn ich merke, dass bei mir das Geistliche zu kurz kommt, dann besuche ich auch mal werktags die Messe oder bete beim Spazierengehen einen Rosenkranz. So will ich immer im Gefühl leben, zu Christus zu gehören. Dass ich mich bereit fühle, wenn er wiederkommt.

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Du kostest also jeden Tag so aus als wäre es Dein letzter?

 

Ja und das stimmt mich froh! Wie geht es Euch damit?

Ich mache mir zwar nicht unbedingt immer bewusst, dass dies mein letzter Tag sein könnte, aber trotzdem hoffe ich, nach dieser Denkweise zu handeln. So will ich versuchen, jedem Menschen stets mit Freude zu begegnen, hilfsbereit zu sein und als Licht durch die Welt zu gehen. Klingt alles arg frömmelnd, aber ich erfreue mich wirklich an jeder Blume, die mir am Wegesrand begegnet. Und wenn ich merke, dass bei mir das Geistliche zu kurz kommt, dann besuche ich auch mal werktags die Messe oder bete beim Spazierengehen einen Rosenkranz. So will ich immer im Gefühl leben, zu Christus zu gehören. Dass ich mich bereit fühle, wenn er wiederkommt.

Das entspricht ganz meinem Gefühl, danke!

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Bist du krank?

 

das doch sehr bedauern würdend............tribald

 

Nein, ich bin nicht krank -GOTT SEI Dank-, war aber einige Jahre in der Krankenbegleitung (ehrenhalber ausgebildet) tätig. Hier stellte ich fest, dass sich einige Sterbende gegen das Sterben wehrten und andere wieder friedlich Abschied nahmen, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht.- Da stellt sich mir nun die Frage: Wie kann ich auch soooooooooooo friedlich dieses Erdenleben beenden? Wie kann ich mich auf das Sterben vorbereiten?

Übrigens, durften meine Frau und ich am Grabe unseres Sohnes eine beglückende Erfahrung machen. Es umfing uns eine Wärme und Ruhe, als wenn er uns sagen wollte, grämt euch nicht es ist alles gut.............

Es muß also mehr geben als nur Körper oder..............?

 

Am Grab eines Verstorbenen fühle ich nur Trauer und fühle den Verstorbenen ewig weit weg. Diese Wärme und Ruhe oder auch die gefühlte Anwesenheit eines Verstorbenen, das kenne ich auch, aber ich empfinde das niemals am Grab. Eher daheim oder auf einem Spaziergang.

Noch erschreckt mich, an was für seidenen Faden das Leben doch hängt und wie es plötzlich vorbei sein kann. Allein schon deshalb versuche ich jede Begenung intensiv zu leben und manchmal schmerzt der Abschied schon sehr.

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da für Jenseitsgläubige eigentlich kein Problem sehend................tribald

Vielleicht gibt es davon weniger, als man so denkt. :ninja:

 

Da dürftest du wohl richtig liegen. Es ist ja gemeinhin so, dass Mensch immer viel über Dinge redet, die er nicht hat, aber gerne hätte. Wie beim Sex. Wer den genügend hat, redet kaum darüber. Über Selbstverständlichkeiten redet man nicht, hieß es früher bei uns.

 

Marcellinus Gedankengang da durchaus teilend................tribald

 

Heute ist wieder der Tag des unqualifizierten Atheistengequatsches.

In Wahrheit geht es nicht um die Versöhnungschance im Jenseits sondern darum dass schon in der Hl. Schrift zu lesen ist, dass man bevor zum Gottesdienst in die Synagoge geht, sich mit seienm Bruder/seiner Schwester versöhnen soll. Dies gilt umsomehr, wenn man vor Gott tritt...

Ab was scheren Euch Fakten, wenn ihr die Chance zum Christenbashing seht, gehts nur mehr um Gags...sogar hier im katholischen Bereich....Gäste mit schlechten Manieren sozusagen.

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Ab was scheren Euch Fakten, wenn ihr die Chance zum Christenbashing seht, gehts nur mehr um Gags...

Hast du überhaupt gelesen, worauf sich die Posts bezogen? Und war das wirklich Bashing (wenn du das so siehst, bist du noch dünnhäutiger, als ich dachte)? Aber wie konnte ich fragen. Wenn sich dir eine Chance zum Atheistenbashing gibt, hast du die noch nie ausgeschlagen.

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Aber wie konnte ich fragen. Wenn sich dir eine Chance zum Atheistenbashing gibt, hast du die noch nie ausgeschlagen.

Jetzt kommt wieder die "traurige Beleidigtenmasche", wie immer wenn man ehrlich ist und Euren Dreck Dreck nennt.

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Naja, dann müsste ja nach katholischem (christlichem) Glauben immer noch die Möglichkeit einer Versöhnung im Jenseits stehen. Bei einem Gläschen Manna.......ich behaupte einfach mal, dass man Manna trinken kann :ninja: .......die alte Feindschaft begraben und sich dann den Genüssen des Paradieses widmen. Das hat doch was, oder nicht?

 

da für Jenseitsgläubige eigentlich kein Problem sehend................tribald

 

Dass es im Jenseits eine Versöhnungsmöglichkeit gibt- ist gut mitgedacht. Trotzdem wird der auf Erden verbleibende einiges an Last zu tragen haben, wenn er sich auf Erden (noch) nicht versöhnt hat.

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Bist du krank?

 

das doch sehr bedauern würdend............tribald

 

Nein, ich bin nicht krank -GOTT SEI Dank-, war aber einige Jahre in der Krankenbegleitung (ehrenhalber ausgebildet) tätig. Hier stellte ich fest, dass sich einige Sterbende gegen das Sterben wehrten und andere wieder friedlich Abschied nahmen, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht.- Da stellt sich mir nun die Frage: Wie kann ich auch soooooooooooo friedlich dieses Erdenleben beenden? Wie kann ich mich auf das Sterben vorbereiten?

Übrigens, durften meine Frau und ich am Grabe unseres Sohnes eine beglückende Erfahrung machen. Es umfing uns eine Wärme und Ruhe, als wenn er uns sagen wollte, grämt euch nicht es ist alles gut.............

Es muß also mehr geben als nur Körper oder..............?

 

 

Das mit dem " Nicht " kranksein freut mich für dich. Wie ich dann bei meinem Ableben sterben werde, weiß ich nicht. Am liebsten mit vollem Bewustsein :ninja: . Der Gedanke, dass ich die Ereignisse der nächsten 50 Jahre nicht mehr mitbekomme, finde ich etwas ärgerlich. Insofern stört mich das Sterben schon. Ich würde halt zu gerne wissen, wie sich das alles weiterentwickelt. Verschwindet die Religion als Staatsschmarotzer wirklich, oder kippt das Ganze wieder in ein Mittelalter mit Hexenverbrennungen etc. Hält sich die Demokratie noch ein Weilchen, oder tauscht überall wieder eine Art Adelsherrschaft auf. Und so weiter und so fort. Landet eines Tages wirklich ein Raumschiff auf dem Mars. Ans so on, and so on.

Beim Tode meines werdenden Kindes hab ich keine Beglückung verspürt. Nicht die geringste. Und ich denke, dass eure Erfahrung da eine Selbstschutz ist/war. Wie auch immer, gut wenn ihr damit klar kommt.

Es muss keineswegs mehr als ein Körper geben. Ich seh da keinen Zusammenhang.

 

das dazu anmerkend................tribald

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Aber wie konnte ich fragen. Wenn sich dir eine Chance zum Atheistenbashing gibt, hast du die noch nie ausgeschlagen.

Jetzt kommt wieder die "traurige Beleidigtenmasche", wie immer wenn man ehrlich ist und Euren Dreck Dreck nennt.

 

Ach wolfgang, ich bin nicht beleidigt, wenn du ausrastest. Ich nehm dich da einfach nicht ernst. :ninja:

 

den wolfgang da eher ein bisschen bedauernd...............tribald

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Aber wie konnte ich fragen. Wenn sich dir eine Chance zum Atheistenbashing gibt, hast du die noch nie ausgeschlagen.

Jetzt kommt wieder die "traurige Beleidigtenmasche", wie immer wenn man ehrlich ist und Euren Dreck Dreck nennt.

 

Ach wolfgang, ich bin nicht beleidigt, wenn du ausrastest.

 

1. Selbstimmunisierung ......bewahrt davor über die eigenen schlechten Manieren nachzudenken.

2. Selbstüberschätzung ...wer sollte wegen eurer Geistlosigkeiten ausrasten?

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Jetzt kommt mal bitte wieder zum Thema zurück!

Elima, Mod

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Guten Morgen, Geburt und Tod waren und sind Schwerpunkte meines Gedankenkreislaufes! Meine Meinung ist, sich jeden Tag, jede Stunde der Vergänglichkeit bewußt -zu -sein, um auch jede Minute neu geboren -zu-werden. Ist mir meine Vergänglichkeit bewußt, bin ich für jeden Tag, für jede Nacht, für jedes Lächeln, für jeden Sonnenaufgang, jeden Sternenhimmel und für jedes freundliche Wort dankbar!- Das fällt nicht immer leicht, aber immer leichter .

 

 

Bist du krank?

 

das doch sehr bedauern würdend............tribald

Na ja.

Weka gebraucht da traditionelle Worte und Floskeln, die vielleicht (heutzutag wohl eher nicht) geeignet sind, etwas zu verdeutlichen, nämlich, dass es nicht schaden kann, die allgemeine und eigene Vergänglichkeit nicht ganz aus den Augen und dem Bewusstsein zu verlieren, und dass man dann internsiver lebt, ist auch irgendwie wahr,wenigstens als Chance.

 

Ich seh schon: Ich krieg's auch nicht g'scheiter hin. :ninja:

 

Ich hab halt grad eine einschlägige Erfahrung hinter mir: Vorigen Donnerstag hat mich mein zweiter Herzinfarkt auf die Matte geworfen, heute haben sie mich aus dem Spital entlassen.

Kann schnell gehen, sowas, und wenn sich's der Tod noch einmal überlegt hat, lebt man schon anders, irgendwie. Intensiver, bewusster ist ein Teil davon. Und wenn sich der nicht wieder verlieren soll bis zum nächsten Mal, muss man schon überlegen, wie man's anstellt.

 

Den Pfad der Wiederherstellung beschreitend ...

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Den Pfad der Wiederherstellung beschreitend ...
Gute Besserung!!

Das werma schon hinkriegen.

Muss ja einen Sinn haben, dass es so glimpflich abgelaufen ist!

14 Tage Nicht-wahrhaben-Wollen, dann nachgeben, eingeliefert werden, sofort zur Angiographie und Stentsetzung, drei Tage auf der Intensivstation, dann auf die Pflegestation, medikamentöse Neueinstellung, fertig.

 

Ich glaub an Schutzengel.

Meiner hatte die Gestalt eines alten Mannes, der freundlich lächelnd auf den Tisch schlug und unter Verwendung von ein paar deftigen Vokabeln meinte, dass man mit solchen Beschwerden ins Spital gehen und nicht zum Lateinkurs nach Wien fahren sollte.

Manchmal ist Gehorsam echt eine Tugend.

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