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Heiraten in der katholischen Kirche


Biene

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Hallo.

 

Mein Freund und ich wollen nächstes Jahr heiraten.

Ich bin katholisch und mir ist eine kirliche Trauung wichtig. Er selber ist nicht getauft. Würde aber mir zuliebe kirchlich heiraten.

Ist es denn möglich wenn er nicht getauft ist, wenn ja wie?

 

Liebe Grüße.

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Hallo.

 

Mein Freund und ich wollen nächstes Jahr heiraten.

Ich bin katholisch und mir ist eine kirliche Trauung wichtig. Er selber ist nicht getauft. Würde aber mir zuliebe kirchlich heiraten.

Ist es denn möglich wenn er nicht getauft ist, wenn ja wie?

 

Liebe Grüße.

 

Sakrament geht nur mit Getauften. Damit sollte man nicht spielen. Und auch nicht irgendjemand zuliebe. Das trägt nicht.

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Ich weiß nicht auf welchem Holzweg Du bist, kam, aber Deine Antwort ist - nun ja - seltsam.

 

@Biene: sprich mit Deinem Pfarrer. Ihr benötigt eine Dispens wg. Religionsverschiedenheit von Deinem Bischof. Voraussetzung dafür ist, daß Dein Freund folgendem zustimmt:

 

1. daß ihr eine "lebenslängliche" Ehe eingeht.

2. daß ihr einander treu bleiben wollt.

3. daß ihr eventuell kommende Kinder annehmen wollt.

4. daß er weder Deiner Religionsausübung noch Deinen Bemühungen um die religiöse Erziehung eurer Kinder im Wege stehen wird.

 

Aber die Details wird Dein Pfarrer besser erläutern können.

 

In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel. Ich lebe selbst in einer solchen (wobei mir noch niemand erklären konnte, worin sich meine von einer sakramentalen Ehe unterscheiden soll) und es ist für beide Seiten nicht immer einfach - nach dem begrenzten Einblick in andere Ehen, ist das allerdings kein Alleinstellungsmerkmal der nicht-sakramentalen Ehe.

bearbeitet von Flo77
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In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel.

 

Mehr wollte ich ja auch nicht sagen. - Spätestens wenn Kinder kommen, wird die Frage virulent. Taufe? Dann religiöse Erziehung, Gottesdienstbesuch etc.

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In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel.

 

Mehr wollte ich ja auch nicht sagen. - Spätestens wenn Kinder kommen, wird die Frage virulent. Taufe? Dann religiöse Erziehung, Gottesdienstbesuch etc.

Die Frage ist halt, geht es nur um eine kirchliche Trauung, wegen Romantik und so, oder geht es um eine katholisch-kirchliche Orientierung? Aber ich bin der letzte, der jemandem eine gute Beziehung ausreden will, so rar wie sie geworden sind. :ninja:

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Voraussetzung dafür ist, daß Dein Freund folgendem zustimmt:

 

...

4. daß er weder Deiner Religionsausübung noch Deinen Bemühungen um die religiöse Erziehung eurer Kinder im Wege stehen wird.

Wer stellt denn so eine Voraussetzung auf?

 

Der nicht-katholische Ehegatte muss grundsätzlich zur Kindererziehung überhaupt nichts versprechen, sondern nur über das Versprechen des Katholiken informiert werden.

 

Und er darf ausdrücklich so weit "im Wege stehen", wie sein Gewissen ihm das vorschreibt:

 

Der katholische Christ ist verpflichtet, alles ihm Mögliche zu tun, seinen als wahr erkannten Glauben und die Zugehörigkeit zu seiner Kirche auch denen zu vermitteln, für die er verantwortlich ist, nämlich seinen Kindern. Da aber die Erziehung der Kinder immer Sache beider Eltern ist und keiner der Partner zu einem Handeln gegen sein Gewissen veranlasst werden darf, besteht diese Verpflichtung darin, das in der konkreten Situation nach bestem Wissen und Gewissen Mögliche zu tun.

...

Bei religionsverschiedenen Brautleuten: Wenn die Kinder nicht getauft und katholisch erzogen werden, beinhaltet das Versprechen, das der katholische Partner ablegt, u. a.

- dass er durch seine beispielhafte Lebensführung den Kindern den katholischen Glauben nahe bringt;

- dass er durch religiöse Fortbildung seinen Glauben vertieft, um mit seinem Ehepartner ein fruchtbares Glaubensgespräch führen und die Fragen der Kinder beantworten zu können.

Auch aus Sicht der RKK hat der Nichtkatholik also eindeutig das Recht, Taufe und katholische Erziehung zu verhindern.

 

Natürlich ist es auch eine Frage des Anstandes, aufeinander zuzugehen. Und viele Konfessionslose, die dem Partner zuliebe kirchlich heiraten, würden wohl auch der Taufe der Kinder zustimmen. Und wenn es soweit schon ist, werden zumindest im Westen meistens die Umstände auch zum Besuch des katholischen Religionsunterrichts drängen. Wenn ein Kind dann selbst zur Erstkommunion will, wird der konfessionslose Elternteil dem auch nicht mehr im Wege stehen; will es nicht, dann hat es in ihm natürlich andererseits einen unschlagbaren Verbündeten.

 

Aber selbst im Extremfall: "Beispielhafte Lebensführung" und Beantwortung von Fragen kann man wohl niemandem verbieten. Und das reicht dann ggf. ja auch. Der Katholik soll dafür ja nicht seine Ehe aufs Spiel setzen.

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Ich weiß nicht auf welchem Holzweg Du bist, kam, aber Deine Antwort ist - nun ja - seltsam.

 

@Biene: sprich mit Deinem Pfarrer. Ihr benötigt eine Dispens wg. Religionsverschiedenheit von Deinem Bischof. Voraussetzung dafür ist, daß Dein Freund folgendem zustimmt:

 

1. daß ihr eine "lebenslängliche" Ehe eingeht.

2. daß ihr einander treu bleiben wollt.

3. daß ihr eventuell kommende Kinder annehmen wollt.

4. daß er weder Deiner Religionsausübung noch Deinen Bemühungen um die religiöse Erziehung eurer Kinder im Wege stehen wird.

 

Aber die Details wird Dein Pfarrer besser erläutern können.

 

In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel. Ich lebe selbst in einer solchen (wobei mir noch niemand erklären konnte, worin sich meine von einer sakramentalen Ehe unterscheiden soll) und es ist für beide Seiten nicht immer einfach - nach dem begrenzten Einblick in andere Ehen, ist das allerdings kein Alleinstellungsmerkmal der nicht-sakramentalen Ehe.

Dein Freund muss vor allem zustimmen, dass ihr freiwillig heiraten möchtet. Ansonsten betrachte einmal das Leben der Hl. Monika. Das war nicht immer einfach, aber bei Gott erfolgreich.

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In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel.

 

Wieso ist eine Ehe mit einem Ungetauften nicht "sakramental"? Gestern Abend habe ich aus kompetentem Mund gehört, daß das katholische Veständnis von Ehe ja so ist, daß sich die Ehepartner gegenseitig das Sakrament spenden. Das ist ein intelligenter Schachzug: Der Priester ist gar nicht dazu erforderlich, denn dann ist auch eine auf dem Standesamt geschlossene Ehe nach katholischem Selbstverständnis unauflöslich. Das steht wohl im krassen Gegensatz zur orthodoxen Lehre, wonach dort der Priester das Sakrament spendet. Deswegen haben die Orthodoxen da auch weniger Probleme bei einer Scheidung.

 

Übrigens war es in diesem Zusammenhang eine interessante Anekdote, daß es wohl ein oder zwei Ausbilder in Priesterseminaren gibt, die ihre Studenten auffordern in einer Heiratszeremonie in der Kirche Formfehler einzubauen, damit ein u. U. katholisches Eheauflösungsverfahren erfolgreich sein kann :D

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Wieso ist eine Ehe mit einem Ungetauften nicht "sakramental"?
Weil nach römisch-katholischer Auffassung Ungetaufte nur ein einziges Sakrament spenden und empfangen können, nämlich das der Taufe (und spenden da auch nur im Notfall).

Alle anderen Sakramente können von Ungetauften weder gespendet noch empfangen werden.

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Wieso ist eine Ehe mit einem Ungetauften nicht "sakramental"?

Weil Ungetaufte - ausser der Taufe - kein Sakrament empfangen können.

 

Gestern Abend habe ich aus kompetentem Mund gehört, daß das katholische Veständnis von Ehe ja so ist, daß sich die Ehepartner gegenseitig das Sakrament spenden.

Auch hier gilt das oben gesagte. Ein getauft/ungetauftes Paar kann sich eben gegenseitig kein Sakrament spenden. Die Ehe zwischen Getauftem/Ungetauftem kommt zwar (Wahrung der Formpflicht vorausgesetzt) gültig zustande, ist aber eben nicht sakramental.

 

Das steht wohl im krassen Gegensatz zur orthodoxen Lehre, wonach dort der Priester das Sakrament spendet. Deswegen haben die Orthodoxen da auch weniger Probleme bei einer Scheidung.

Na, ich weiss nicht ... Die (zivilrechtliche) Scheidung ist ja auch für Katholiken nicht das Problem.

bearbeitet von Julius
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In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel.

Wieso ist eine Ehe mit einem Ungetauften nicht "sakramental"? Gestern Abend habe ich aus kompetentem Mund gehört, daß das katholische Veständnis von Ehe ja so ist, daß sich die Ehepartner gegenseitig das Sakrament spenden.
Du hast dir die Antwort selbst gegeben. Die Ehepartner spenden sich gegenseitig das Sakrament. Ein Ungetaufter kann aber weder das Sakrament spenden noch empfangen (das einzige Sakrament, daß ein Ungetaufter empfangen oder im Notfall spenden kann ist die Taufe.
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In einem Punkt hat Kam allerdings recht: Die Ehe mit einem Ungetauften ist nicht sakramental und kein Kinderspiel.

Wieso ist eine Ehe mit einem Ungetauften nicht "sakramental"? Gestern Abend habe ich aus kompetentem Mund gehört, daß das katholische Veständnis von Ehe ja so ist, daß sich die Ehepartner gegenseitig das Sakrament spenden.
Du hast dir die Antwort selbst gegeben. Die Ehepartner spenden sich gegenseitig das Sakrament. Ein Ungetaufter kann aber weder das Sakrament spenden noch empfangen (das einzige Sakrament, daß ein Ungetaufter empfangen oder im Notfall spenden kann ist die Taufe.

 

Lass es bleiben. Es gibt Wichtigerees, das vor eine natürliche Schein- und Begierde-Ehe geht. Du entfernst Dich dadurch nur weiter vom Heil. Wahrhaft katholische Ehen und Heidenehen haben nichts miteinander zu tun. Das letztere ist die hässliche Karikatur des ersteren.

bearbeitet von Klaus Klammer
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Lass es bleiben. Es gibt Wichtigerees, das vor eine natürliche Schein- und Begierde-Ehe geht. Du entfernst Deinen geheiligten Ehemann dadurch nur weiter vom Heil. Wahrhaft katholische Ehen und Heidenehen haben nichts miteinander zu tun. Das letztere ist die hässliche Karikatur des ersteren.
1. bin ich selbst ein Mann. Einen geheiligten Ehemann habe ich nicht (und glaube auch nicht, daß das mein Leben einfacher machen würde).

 

2. Lebe ich selbst in einer religionsverschiedenen Ehe, also reiß dich zusammen, was Du hier schreibst.

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Lass es bleiben. Es gibt Wichtigerees, das vor eine natürliche Schein- und Begierde-Ehe geht. Du entfernst Deinen geheiligten Ehemann dadurch nur weiter vom Heil. Wahrhaft katholische Ehen und Heidenehen haben nichts miteinander zu tun. Das letztere ist die hässliche Karikatur des ersteren.
1. bin ich selbst ein Mann. Einen geheiligten Ehemann habe ich nicht (und glaube auch nicht, daß das mein Leben einfacher machen würde).

 

2. Lebe ich selbst in einer religionsverschiedenen Ehe, also reiß dich zusammen, was Du hier schreibst.

 

Der "geheiligte Ehemann" war ein Versehen. Es ist ja umgekehrt.

 

Du lebst also in einer religionsverschiedenen Ehe. Hoffentlich in einer mit zwei getauften Partnern. Sonst müsstest Du Dir bewusst sein, dass Deine Ehe nur ein müder Abklatsch des Sakramtes ist.

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Wahrhaft katholische Ehen und Heidenehen haben nichts miteinander zu tun. Das letztere ist die hässliche Karikatur des ersteren.

 

Das ist schlicht beleidigender Unfug.

 

Die Naturrechtsehe geht der sakramentalen Ehe voraus, sie karikiert sie nicht.

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Du lebst also in einer religionsverschiedenen Ehe. Hoffentlich in einer mit zwei getauften Partnern. Sonst müsstest Du Dir bewusst sein, dass Deine Ehe nur ein müder Abklatsch des Sakramtes ist.

Verwechselst Du konfessionsverschieden mit religionsverschieden? Und warum musst Du beleidigend werden?

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Wahrhaft katholische Ehen und Heidenehen haben nichts miteinander zu tun. Das letztere ist die hässliche Karikatur des ersteren.

 

Das ist schlicht beleidigender Unfug.

 

Die Naturrechtsehe geht der sakramentalen Ehe voraus, sie karikiert sie nicht.

 

Beleidigend für wen?

 

Ich kann mich zwar nicht an entsprechende Zeiten aber an Berichte aus erster Hand über ländliche Zeiten vor 1970 erinnern. Da war an eine interkonfessionelle Ehe überhaupt nicht zu denken. Geschweige denn an eine mit einem Atheisten. Der Priester wäre im Gottesacker Dreieck gesprungen. Weil er beleidigt war?

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Du lebst also in einer religionsverschiedenen Ehe. Hoffentlich in einer mit zwei getauften Partnern. Sonst müsstest Du Dir bewusst sein, dass Deine Ehe nur ein müder Abklatsch des Sakramtes ist.

Verwechselst Du konfessionsverschieden mit religionsverschieden? Und warum musst Du beleidigend werden?

 

Weil ich es für beleidigend halte, einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Christen- Und Heidenehen zu ziehen. Oder meinetwegen sakramentalen Ehen und Naturrechtsehen. Aber wahre Christen wollen halt immer besser sein. Auch in so natürlichen Sachen wie der Ehe.

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Ich kann mich zwar nicht an entsprechende Zeiten aber an Berichte aus erster Hand über ländliche Zeiten vor 1970 erinnern. Da war an eine interkonfessionelle Ehe überhaupt nicht zu denken. Geschweige denn an eine mit einem Atheisten. Der Priester wäre im Gottesacker Dreieck gesprungen. Weil er beleidigt war?

Interkonfessionelle Ehen gab es auch schon vor 1970 zuhauf, und sogar in ländlichen Gebieten.

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Ich kann mich zwar nicht an entsprechende Zeiten aber an Berichte aus erster Hand über ländliche Zeiten vor 1970 erinnern. Da war an eine interkonfessionelle Ehe überhaupt nicht zu denken. Geschweige denn an eine mit einem Atheisten. Der Priester wäre im Gottesacker Dreieck gesprungen. Weil er beleidigt war?

Interkonfessionelle Ehen gab es auch schon vor 1970 zuhauf, und sogar in ländlichen Gebieten.

 

Dann muss das jenseits des tiefsten Niederbayerns gewesen sein.

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Du lebst also in einer religionsverschiedenen Ehe. Hoffentlich in einer mit zwei getauften Partnern. Sonst müsstest Du Dir bewusst sein, dass Deine Ehe nur ein müder Abklatsch des Sakramtes ist.
Ich schrieb religionsverschieden. D.h. meine Frau ist nicht getauft.

 

Vor 1000 Jahren hätte ich dich jetzt zum Holmgang fordern müssen.

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Ich kann mich zwar nicht an entsprechende Zeiten aber an Berichte aus erster Hand über ländliche Zeiten vor 1970 erinnern. Da war an eine interkonfessionelle Ehe überhaupt nicht zu denken. Geschweige denn an eine mit einem Atheisten. Der Priester wäre im Gottesacker Dreieck gesprungen. Weil er beleidigt war?

Interkonfessionelle Ehen gab es auch schon vor 1970 zuhauf, und sogar in ländlichen Gebieten.

 

Dann muss das jenseits des tiefsten Niederbayerns gewesen sein.

 

Mag sein, im tiefsten Niederbayern kenne ich mich nicht aus. Aber auch da waren ganz sicher interkonfessionelle Ehen nicht ausgeschlossen. Der berühmt-berüchtigte Mischehenstreit ("interkonfessionelle Ehen") trug sich aber schon im Preußen der 1830er Jahre zu, und auch der entbrannte nicht daran, dass interkonfessionelle Ehen ausgeschlossen gewesen wären.

Interkonfessionell ist übrigens (sie schon mein Hinweis weiter oben) nicht religionsverschieden.

bearbeitet von Julius
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Du lebst also in einer religionsverschiedenen Ehe. Hoffentlich in einer mit zwei getauften Partnern. Sonst müsstest Du Dir bewusst sein, dass Deine Ehe nur ein müder Abklatsch des Sakramtes ist.
Ich schrieb religionsverschieden. D.h. meine Frau ist nicht getauft.

 

Vor 1000 Jahren hätte ich dich jetzt zum Holmgang fordern müssen.

 

Nicht lieber die Kirche? Weil sie Deiner Ehe keinen sakramentalen Charakter zugesteht. Also weniger, als möglich wäre?

 

Mir ist es egal, wer wen mit welcher Religion heiratet. Ich nehme alles gleich ernst. Ob Sakrament oder nicht.

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Mag sein, im tiefsten Niederbayern kenne ich mich nicht aus. Aber auch da waren ganz sicher interkonfessionelle Ehen nicht ausgeschlossen. Der berühmt-berüchtigte Mischehenstreit ("interkonfessionelle Ehen") trug sich aber schon im Preußen der 1830er Jahre zu.

 

Nein, sie fanden in der Regel schon statt. Aber erst, nachdem der Pfarrer eine Woche im Dreieck getanzt hatte.

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