Jump to content

Fragen zum AT


challenger

Recommended Posts

Den Ausdruck "kriegsentscheidend" kannte ich in dem Zusammenhang nicht (Kriegskinder sind vielleicht vorsichtiger mit der Verwendung des Wortes "Krieg"). Wir sagten seit der Studienzeit in solchen Fällen: "das ist in meinen Augen weder lebens- noch heilsnotwendig". Und das ist diese Stelle für mich wirklich nicht.

 

Hallo Elima,

 

ich wollte natürlich kein kriegskind beleidigen, sorry,

 

viele Grüße,

 

Matthias

Ich bin nicht beleidigt, war nur sehr erstaunt. Der Begriff ist mir heute zum zweiten Mal bewusst begegnet. Ob es ein Spezialausdruck von dir ist? Ich weiß nicht, wer ihn sonst verwendet hat.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin nicht beleidigt, war nur sehr erstaunt. Der Begriff ist mir heute zum zweiten Mal bewusst begegnet. Ob es ein Spezialausdruck von dir ist? Ich weiß nicht, wer ihn sonst verwendet hat.

Doch, den kenne ich auch (verwende ihn allerdings hier nicht). ;)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin nicht beleidigt, war nur sehr erstaunt. Der Begriff ist mir heute zum zweiten Mal bewusst begegnet. Ob es ein Spezialausdruck von dir ist? Ich weiß nicht, wer ihn sonst verwendet hat.

Doch, den kenne ich auch (verwende ihn allerdings hier nicht). ;)

Auch wenn's OT ist: Ich kenne ihn auch, da ihn viele Arbeitskollegen verwenden, bin aber auch immer etwas irritiert.

Außerdem wird sehr oft statt "Lass uns anfangen" o.ä. der Ausdruck "Greif 'ma o" (= "Lass uns angreifen") verwendet - das finde ich noch schlimmer, die Kollegen finden allerdings nichts dabei.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin nicht beleidigt, war nur sehr erstaunt. Der Begriff ist mir heute zum zweiten Mal bewusst begegnet. Ob es ein Spezialausdruck von dir ist? Ich weiß nicht, wer ihn sonst verwendet hat.

Doch, den kenne ich auch (verwende ihn allerdings hier nicht). ;)

Auch wenn's OT ist: Ich kenne ihn auch, da ihn viele Arbeitskollegen verwenden, bin aber auch immer etwas irritiert.

Außerdem wird sehr oft statt "Lass uns anfangen" o.ä. der Ausdruck "Greif 'ma o" (= "Lass uns angreifen") verwendet - das finde ich noch schlimmer, die Kollegen finden allerdings nichts dabei.

"angreifen" ist ja auch im Sportbereich bekannt, das stört mich nicht so (häufiger höre ich aber: pack mers o)

 

Der Ausdruck "Kriegsgewinnler" war auch zeitweise üblich für >Lehrerkollegen, die zwar einen Abiturientenkurs, aber keine Prüflinge hatten (meist Sport, Kunst, Musik), weil da dann (wenn man Glück hatte) über wochen Stunden wegfielen, obwohl man keinen Stress vorher hatte. :off_topic:

bearbeitet von Elima
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab noch eine frage;ich bin gerade bei exodus 7.da steht bei vers 3 dass gott das herz des pharaos verhärten wird,sodass er die israeliten nicht ziehen lassen wird.Danach bestaft er den pharao und das ägyptische volk mit den 7 plagen,weil der pharao sie nicht ziehen lässt.als grund hierfür sagt gott dass er seine macht und güte auch den späteren generationen demonstrieren will,indem diese geschichte weitererzählt wird.

 

Ich frage mich:Wieso verhärtet ein gütiger und barmherziger Gott das herz des pharaos und greift in seinen freien willen ein um ihn hinterher zu bestrafen für etwas wo er nichts dafür kann?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab noch eine frage;ich bin gerade bei exodus 7.da steht bei vers 3 dass gott das herz des pharaos verhärten wird,sodass er die israeliten nicht ziehen lassen wird.Danach bestaft er den pharao und das ägyptische volk mit den 7 plagen,weil der pharao sie nicht ziehen lässt.als grund hierfür sagt gott dass er seine macht und güte auch den späteren generationen demonstrieren will,indem diese geschichte weitererzählt wird.

 

Ich frage mich:Wieso verhärtet ein gütiger und barmherziger Gott das herz des pharaos und greift in seinen freien willen ein um ihn hinterher zu bestrafen für etwas wo er nichts dafür kann?

Ja, das war auch eine meiner Ausgangsfragen. Und findet sich auch später immer wieder. Was wollen uns die Autoren damit sagen?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab noch eine frage;ich bin gerade bei exodus 7.da steht bei vers 3 dass gott das herz des pharaos verhärten wird,sodass er die israeliten nicht ziehen lassen wird.Danach bestaft er den pharao und das ägyptische volk mit den 7 plagen,weil der pharao sie nicht ziehen lässt.als grund hierfür sagt gott dass er seine macht und güte auch den späteren generationen demonstrieren will,indem diese geschichte weitererzählt wird.

 

Ich frage mich:Wieso verhärtet ein gütiger und barmherziger Gott das herz des pharaos und greift in seinen freien willen ein um ihn hinterher zu bestrafen für etwas wo er nichts dafür kann?

Im Menschen ist beides. Liebe und Weisheit. Und im Menschen ist beides: Göttliches und Menschliches. Wir haben also im Menschen die menschliche Liebe und die menschliches Weisheit. Und wir haben im Menschen die göttliche Liebe und die göttliche Weisheit. Wenn der Mensch aber nur in der menschlichen Weisheit ist, so verhungert die menschliche Liebe. die menschliche Liebe muss von der göttlichen Liebe gespeist werden.

 

Das heißt, der Mensch muss sich Gott zuwenden, um das Leben der Seele zu ernähren und kräftigen und zu erhalten. Wendet sich der Mensch aber sich von Gott ab, so schneidet er sich sich von der göttlichen Liebe ab und die Liebe im Menschen verhungert oder verhärtet sich.

 

Nicht Gott hat also das Herz des Pharao verhärtet. sondern der Pharao hat durch sein widergöttliches Verhalten gegenüber dem israelitischen Volke - Unterdrückung - sein Herz - Liebe - selbst verhärtet.

 

Gott straft die Menschen nicht, sondern die Menschen strafen sich selbst durch ihr Verhalten gegenüber dem Nächsten. Denn alles - auch das Handeln der Menschen - ist der Ordnung Gottes unterworfen. Und diese Ordnung in der Schöpfung repräsentiert den göttlichen Willen. Daher kann kein Mensch auf die Dauer ohne die bitteren Konsequenzen gegen die göttliche Ordnung handeln. In jeder Handlung - "gut" oder "böse" - schlummert auch die Sanktion - also die Frucht - der Handlung. Und diese können also "gut" oder "böse" sein. Und Konsequenzen können sofort auftreten oder erst Generationen später.

bearbeitet von rakso
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab noch eine frage;ich bin gerade bei exodus 7.da steht bei vers 3 dass gott das herz des pharaos verhärten wird,sodass er die israeliten nicht ziehen lassen wird.Danach bestaft er den pharao und das ägyptische volk mit den 7 plagen,weil der pharao sie nicht ziehen lässt.als grund hierfür sagt gott dass er seine macht und güte auch den späteren generationen demonstrieren will,indem diese geschichte weitererzählt wird.

 

Ich frage mich:Wieso verhärtet ein gütiger und barmherziger Gott das herz des pharaos und greift in seinen freien willen ein um ihn hinterher zu bestrafen für etwas wo er nichts dafür kann?

 

 

Wenn man davon ausgeht, dass Erkenntnis eine Gabe Gottes ist, dann ist die mangelnde Einsicht in eine Situation eine Verweigerung einer Gabe durch Gott. Im Rahmen eines monotheistischen Konzeptes kann dies Gabe bzw. ihre verweigerung nur von demselben Gott kommen.

Insgesamt ist aber das ganze Konstrukt in sich nicht besonders logisch: wenn es nur einen einzigen Gott gibt, warum ergreift er Partei nur für die israeliten, warum ist ihm das Schicksal einer unschuldigen ägyptischen Mutter, die ihren Erstgeborenen verliert, offensichtlich vollkommen gleichgültig?

Der Monontheismus ist hier noch nicht endgültige zu Ende gedacht. Wenn Gott ein Gott aller Völker ist (ob er wirklich grundsätzlich ein gütiger Gott ist, sei für diesen Gedanken mal dahingestellt), dann muss Gott auch für einen gerechten Ausgleich unter den Völkern sorgen. Man merkt diesem Text noch an, dass er aus einer Umwelt spricht (ich würde hier zumindest für die Endredaktion die spätexilische Zeit, wenn nicht sogar die frühnachexilische Zeit annehmen), in der ein kleines Volk namens Israel zwar den Anspruch erhebt, den einzig wahren Gott der ganzen Welt anzubeten, aber die Erfahrung dieses Volkes doch ist, dass es noch andere Völker mit anderen Göttern gibt, die so gar nicht das Konzept Israels teilen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab noch eine frage;ich bin gerade bei exodus 7.da steht bei vers 3 dass gott das herz des pharaos verhärten wird,sodass er die israeliten nicht ziehen lassen wird.Danach bestaft er den pharao und das ägyptische volk mit den 7 plagen,weil der pharao sie nicht ziehen lässt.als grund hierfür sagt gott dass er seine macht und güte auch den späteren generationen demonstrieren will,indem diese geschichte weitererzählt wird.

 

Ich frage mich:Wieso verhärtet ein gütiger und barmherziger Gott das herz des pharaos und greift in seinen freien willen ein um ihn hinterher zu bestrafen für etwas wo er nichts dafür kann?

Im Menschen ist beides. Liebe und Weisheit. Und im Menschen ist beides: Göttliches und Menschliches. Wir haben also im Menschen die menschliche Liebe und die menschliches Weisheit. Und wir haben im Menschen die göttliche Liebe und die göttliche Weisheit. Wenn der Mensch aber nur in der menschlichen Weisheit ist, so verhungert die menschliche Liebe. die menschliche Liebe muss von der göttlichen Liebe gespeist werden.

 

Das heißt, der Mensch muss sich Gott zuwenden, um das Leben der Seele zu ernähren und kräftigen und zu erhalten. Wendet sich der Mensch aber sich von Gott ab, so schneidet er sich sich von der göttlichen Liebe ab und die Liebe im Menschen verhungert oder verhärtet sich.

 

Nicht Gott hat also das Herz des Pharao verhärtet. sondern der Pharao hat durch sein widergöttliches Verhalten gegenüber dem israelitischen Volke - Unterdrückung - sein Herz - Liebe - selbst verhärtet.

Gott straft die Menschen nicht, sondern die Menschen strafen sich selbst durch ihr Verhalten gegenüber dem Nächsten. Denn alles - auch das Handeln der Menschen - ist der Ordnung Gottes unterworfen. Und diese Ordnung in der Schöpfung repräsentiert den göttlichen Willen. Daher kann kein Mensch auf die Dauer ohne die bitteren Konsequenzen gegen die göttliche Ordnung handeln. In jeder Handlung - "gut" oder "böse" - schlummert auch die Sanktion - also die Frucht - der Handlung. Und diese können also "gut" oder "böse" sein. Und Konsequenzen können sofort auftreten oder erst Generationen später.

 

Aber warum steht dann in der stelle wörtlich das Gott es getan hat?Deine Antwort steht im Widerspruch zu dem Inhalt der Stelle.Das der Pharao das selbst verschuldet hat glaub ich schon.Aber wieso steht da was anderes?

 

Nur mal für Leute die kein bock haben nachzugucken:3Aber ich will das Herz des Pharao verhärten, daß ich viele meiner Zeichen und Wunder tue im Ägyptenland. 4Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine Hand an Ägypten legen und mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Lande Ägypten führen werde. 5Und die Ägypter sollen erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen ausführen werde.

bearbeitet von xirtam
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

×
×
  • Neu erstellen...