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Definition von Gott / Definition von Atheismus


Cartman

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...Ein Atheist wäre dann jemand, der nicht glaubt, dass er durch solche Art von Handel irgendeinen Vorteil für sich (oder die Gesellschaft als Ganzem) gewinnt, und der daher mit einem vermittelnden Prinzip wie Gott nichts anfangen kann. Ein Atheist ist jemand, der keine Korrelation zwischen der Heftigkeit, mit der man sich etwas wünscht, und der Realität erkennen kann, und der daher an keinerlei Ablasshandel teil nimmt. ...

eine interessante sicht.

 

helmut, sich atheist outend

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GermanHeretic
Seit dem Untergang der Antike wissen die Menschen, daß Götter, an die Menschen jahrtausendelang geglaubt haben, untergehen können. Da es nach Ansicht der monotheistischen Religionen nur noch einen Gott gibt, richtet sich jeder Zweifel an diesem einen Gott zwangsläufig gegen den Götterglauben selbst. So ist der Atheismus die logische Konsequenz des Monotheismus.

Ich denke, der Grund dafür ist ein anderer. Der Monotheismus abrahamitischer Prägung hat "Gott" beinahe konsequent aus der Welt in eine transzendente Sphäre verbannt. Seine "Restimmanenz" beschränkt sich auf äußerst seltene Offenbarungen und je nach religio-superstitio-ratio gelegentliche Wünderken, beides wie die Schöpfung ist das sog. "Eingreifen Gottes", wo man sonst nix von ihm sieht.. Dazu kam der Gedanke, daß man zusätzlich zum Glauben "Gott" rein mit der Vernunft erfassen könne. Zusammen mit einer immer genaueren Naturbeobachtung führte das konsequent in den Atheismus.

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Seit dem Untergang der Antike wissen die Menschen, daß Götter, an die Menschen jahrtausendelang geglaubt haben, untergehen können. Da es nach Ansicht der monotheistischen Religionen nur noch einen Gott gibt, richtet sich jeder Zweifel an diesem einen Gott zwangsläufig gegen den Götterglauben selbst. So ist der Atheismus die logische Konsequenz des Monotheismus.

Ich denke, der Grund dafür ist ein anderer. Der Monotheismus abrahamitischer Prägung hat "Gott" beinahe konsequent aus der Welt in eine transzendente Sphäre verbannt. Seine "Restimmanenz" beschränkt sich auf äußerst seltene Offenbarungen und je nach religio-superstitio-ratio gelegentliche Wünderken, beides wie die Schöpfung ist das sog. "Eingreifen Gottes", wo man sonst nix von ihm sieht.. Dazu kam der Gedanke, daß man zusätzlich zum Glauben "Gott" rein mit der Vernunft erfassen könne. Zusammen mit einer immer genaueren Naturbeobachtung führte das konsequent in den Atheismus.

Auf den ersten Blick scheint das so, aber ich bin nicht ganz sicher. Jahrhundertelang hat man fast jedes Ereignis mit diesem einen Gott in Verbindung gebracht, sich vorgestellt, er griffe ständig in die Geschichte ein, wie es Fundamentalisten heute noch sehen. Erst in Laufe der Zeit ist er zu einer Art transzendentem Vorstandsvorsitzenden geworden, den man kaum noch sieht, während sein "Bodenpersonal" ihre Firma immer prächtiger ausstaffiert hat ihn seinem Namen. Religionskritik ist seitdem vor allem Kirchenkritik, sei es von Seiten anderer Konfessionen wie der Protestanten, sei es von Seiten der Ungläubigen.

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GermanHeretic

Auf den ersten Blick scheint das so, aber ich bin nicht ganz sicher. Jahrhundertelang hat man fast jedes Ereignis mit diesem einen Gott in Verbindung gebracht, sich vorgestellt, er griffe ständig in die Geschichte ein, wie es Fundamentalisten heute noch sehen.

Ohne den philosophischen Grundgedanken, daß "Gott" nicht von dieser Welt sei, wäre die Entwicklung anders gelaufen. Und was heißt "wäre", am modernen Heidentums kann man sehen, was sich entwickelt, wenn man Götter als immanent ansieht. Die verbreiteten Ansichten, daß Götter psychologische Archtetypen oder personifizierte Abstrakta (inkl. Natur"kräfte") seien, ist mit einer naturalistischen Weltanschauung bzw. einem materialistischen Monismus absolut kompatibel.

 

Erst in Laufe der Zeit ist er zu einer Art transzendentem Vorstandsvorsitzenden geworden, den man kaum noch sieht, während sein "Bodenpersonal" ihre Firma immer prächtiger ausstaffiert hat ihn seinem Namen. Religionskritik ist seitdem vor allem Kirchenkritik, sei es von Seiten anderer Konfessionen wie der Protestanten, sei es von Seiten der Ungläubigen.

Religionskritik, Kirchenkritik und Atheismus aka Glaubenskritik sind drei verschiedene Dinge. Das wird nur meistens immer vermatscht, weil in unserem monotheistisch geprägten Land, Religion, Glaube und Kirche(n) miteinander vermatscht sind.

 

Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen, jedenfalls nicht in einer wörtlichen Auslegung diverser und egal welcher Schöpfungs- und anderen Mythen. Was Religion leisten kann, ist, ein Modell zur Lebensgestaltung sprich Lebensentwürfe, Lebensgefühl und Lebengestaltung sowie ethisch-moralische Rahmenbedingungen zu liefern. Beides kann man nicht in einem Reagenzglas finden. Natürlich haben Religionen darauf kein Monopol, beides kann man auch anders geleistet werden.

bearbeitet von GermanHeretic
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Auf den ersten Blick scheint das so, aber ich bin nicht ganz sicher. Jahrhundertelang hat man fast jedes Ereignis mit diesem einen Gott in Verbindung gebracht, sich vorgestellt, er griffe ständig in die Geschichte ein, wie es Fundamentalisten heute noch sehen.

Ohne den philosophischen Grundgedanken, daß "Gott" nicht von dieser Welt sei, wäre die Entwicklung anders gelaufen. Und was heißt "wäre", am modernen Heidentums kann man sehen, was sich entwickelt, wenn man Götter als immanent ansieht. Die verbreiteten Ansichten, daß Götter psychologische Archtetypen oder personifizierte Abstrakta (inkl. Natur"kräfte") seien, ist mit einer naturalistischen Weltanschauung bzw. einem materialistischen Monismus absolut kompatibel.

 

Erst in Laufe der Zeit ist er zu einer Art transzendentem Vorstandsvorsitzenden geworden, den man kaum noch sieht, während sein "Bodenpersonal" ihre Firma immer prächtiger ausstaffiert hat ihn seinem Namen. Religionskritik ist seitdem vor allem Kirchenkritik, sei es von Seiten anderer Konfessionen wie der Protestanten, sei es von Seiten der Ungläubigen.

Religionskritik, Kirchenkritik und Atheismus aka Glaubenskritik sind drei verschiedene Dinge. Das wird nur meistens immer vermatscht, weil in unserem monotheistisch geprägten Land, Religion, Glaube und Kirche(n) miteinander vermatscht sind.

 

Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen, jedenfalls nicht in einer wörtlichen Auslegung diverser und egal welcher Schöpfungs- und anderen Mythen. Was Religion leisten kann, ist, ein Modell zur Lebensgestaltung sprich Lebensentwürfe, Lebensgefühl und Lebengestaltung sowie ethisch-moralische Rahmenbedingungen zu liefern. Beides kann man nicht in einem Reagenzglas finden. Natürlich haben Religionen darauf kein Monopol, beides kann man auch anders geleistet werden.

Zustimmung zu beidem. :)

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Auf den ersten Blick scheint das so, aber ich bin nicht ganz sicher. Jahrhundertelang hat man fast jedes Ereignis mit diesem einen Gott in Verbindung gebracht, sich vorgestellt, er griffe ständig in die Geschichte ein, wie es Fundamentalisten heute noch sehen.

Ohne den philosophischen Grundgedanken, daß "Gott" nicht von dieser Welt sei, wäre die Entwicklung anders gelaufen. Und was heißt "wäre", am modernen Heidentums kann man sehen, was sich entwickelt, wenn man Götter als immanent ansieht. Die verbreiteten Ansichten, daß Götter psychologische Archtetypen oder personifizierte Abstrakta (inkl. Natur"kräfte") seien, ist mit einer naturalistischen Weltanschauung bzw. einem materialistischen Monismus absolut kompatibel.

 

So sehe ich das auch. Westlicher Atheismus ist relativ häufig mit Naturalismus kombiniert, und der Supernaturalismus des Monotheismus ist damit nicht kompatibel - deswegen ist westlicher Atheismus im wesentlichen eine Kritik des supernaturalistischen Monotheismus (und ebenso auch eine Kritik an der supernaturalistischen Esoterik). Wenn es eine Kontinuität des Heidentums gegeben hätte, wäre die Entwicklung ganz anders verlaufen, und heute würde niemand von einem Atheismus reden. Zum christlichen Theismus ist Atheismus die Antithese, aber nicht zum modernen Heidentum, sofern es keine supernaturalistischen Elemente enthält. In den östlichen Religionen ist Atheismus manchmal sogar Bestandteil der Religionen (Buddhismus, aber mehr noch Jainismus). Atheismus ist nicht anti-Religion, sondern anti-personifizierter supernaturalistischer Geist. Wo eine Religion letzterer Ausprägung vorherrscht, wird Atheismus natürlich als anti-religiös angesehen.

 

Erst in Laufe der Zeit ist er zu einer Art transzendentem Vorstandsvorsitzenden geworden, den man kaum noch sieht, während sein "Bodenpersonal" ihre Firma immer prächtiger ausstaffiert hat ihn seinem Namen. Religionskritik ist seitdem vor allem Kirchenkritik, sei es von Seiten anderer Konfessionen wie der Protestanten, sei es von Seiten der Ungläubigen.

Religionskritik, Kirchenkritik und Atheismus aka Glaubenskritik sind drei verschiedene Dinge. Das wird nur meistens immer vermatscht, weil in unserem monotheistisch geprägten Land, Religion, Glaube und Kirche(n) miteinander vermatscht sind.

 

Im Christentum lässt sich Religionskritik, Kirchenkritik und Glaubenskritik auch schwer voneinander trennen. Kritik an der Kirche ist immer auch Kritik am Glauben und einen dadurch geprägten Lebensentwurf. Dabei gibt es auch Christen, die der Kirche jeweils sehr kritisch gegenüber stehen, bis hin zur Ansicht, dass die Kirche eine Korruption der Religion darstellt. Hier wird wieder sorgfältig zwischen Kirche und Glauben unterschieden.

 

Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen, jedenfalls nicht in einer wörtlichen Auslegung diverser und egal welcher Schöpfungs- und anderen Mythen. Was Religion leisten kann, ist, ein Modell zur Lebensgestaltung sprich Lebensentwürfe, Lebensgefühl und Lebengestaltung sowie ethisch-moralische Rahmenbedingungen zu liefern. Beides kann man nicht in einem Reagenzglas finden. Natürlich haben Religionen darauf kein Monopol, beides kann man auch anders geleistet werden.

 

Ja, das sehe ich auch so. Der Kreationismus ist das letzte Aufbäumen derer, die Religion als eine Welterklärung betrachten, je nach Richtung ist diese Denkweise im 17., 18. oder 19. Jahrhundert stehen geblieben.

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Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen, jedenfalls nicht in einer wörtlichen Auslegung diverser und egal welcher Schöpfungs- und anderen Mythen. ...

 

Ja, das sehe ich auch so. Der Kreationismus ist das letzte Aufbäumen derer, die Religion als eine Welterklärung betrachten, je nach Richtung ist diese Denkweise im 17., 18. oder 19. Jahrhundert stehen geblieben.

Da bin ich nicht ganz so optimistisch. Reste des Lückenbüßermotivs schleichen sich immer wieder ein. Ich vermute sogar, die monotheistischen Religionen können nicht ohne.

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Lieber Cartman,

 

 

 

 

...

Versteht mein vitueller Gegenüber überhaupt, wovon ich spreche?

Ich meine, zu oft gehen Menschen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus.

Deshalb sollte geklärt werden, was der einzelne User unter einer vielschichtigen Begrifflichkeit versteht.

Konkret: Wie definierst du "Atheismus", was macht diesen aus, welche Konsequenzen hat er, bzw. kann dieser haben?

Was verstehst du unter Gott? Jahwe, Allah, Zeus, Thor, den katholischen Gott, den evangelischen Gott oder irgendeinen persönlichen?

Verwechsle nicht die Vorstellungen von GOTT mit GOTT - auch wenn JESUS CHRISTUS die zutreffende Vorstellung von GOTT als dem VATER des Menschen lehrt.

 

Die Definition ist:

 

Der ERSCHAFFER aller Möglichkeiten die das Universum bietet, wird "GOTT, der GANZ ANDERE" genannt.

GOTT selbst, ist definitionsgemäß unerschaffen.

 

GOTTlose glauben, Zeit sei ewig, Raum unendlich, und die Materie habe sich selbst erschaffen.

Da irren sie.

 

 

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen, jedenfalls nicht in einer wörtlichen Auslegung diverser und egal welcher Schöpfungs- und anderen Mythen. ...

 

Ja, das sehe ich auch so. Der Kreationismus ist das letzte Aufbäumen derer, die Religion als eine Welterklärung betrachten, je nach Richtung ist diese Denkweise im 17., 18. oder 19. Jahrhundert stehen geblieben.

Da bin ich nicht ganz so optimistisch. Reste des Lückenbüßermotivs schleichen sich immer wieder ein. Ich vermute sogar, die monotheistischen Religionen können nicht ohne.

 

Doch, du kannst ganz beruhigt sein ;) . Die monotheistischen Religionen können durchaus ohne; jedenfalls dann, wenn man unter Kreationismus die Ablehnung naturwissenschaftlicher Erklärungen bei gleichzeitiger wortwörtlicher Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte versteht. Ich würde sogar behaupten, dass die meisten Christen europäischer Prägung ohne Kreationismus auskommen. Dass die Naturwissenschaft im Widerspruch zur christlichen Auffassung eines Schöpfergottes steht, bestreite ich jedenfalls.

 

Julia84

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Lieber Cartman,

 

 

 

...

Glaubt die Mehrheit der Theisten an den Gott, wie ihn die jeweilige Kirche predigt oder hat sich jeder das Bild gemacht, das ihm besser passt.

GOTT ist Mensch geworden in der Person JESU CHRISTI um den Menschen uA, die zutreffenden = wahren Vorstellungen von GOTT zu lehren.

Alle Vorstellungen von GOTT die sich nicht im Übereinstimmung mit der Lehre JESU befinden, sind unwahr.

 

Eine "Kirche" die sich nicht in genauer Übereinstimmung mit der Lehre JESU befindet ist keine Kirche JESU CHRISTI.

 

 

 

Gruß

josef

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...

Im Christentum lässt sich Religionskritik, Kirchenkritik und Glaubenskritik auch schwer voneinander trennen. Kritik an der Kirche ist immer auch Kritik am Glauben und einen dadurch geprägten Lebensentwurf. Dabei gibt es auch Christen, die der Kirche jeweils sehr kritisch gegenüber stehen, bis hin zur Ansicht, dass die Kirche eine Korruption der Religion darstellt. Hier wird wieder sorgfältig zwischen Kirche und Glauben unterschieden.

...

Eine Religionskritik umschliesst meiner Ansicht nach ein Kirchenkritik, aber nicht unbedingt eine Glaubenskritik. Man denke nur an die Religionskritik der franz. Aufklaerung. Sie sprechen damals von einem Diesseitsglauben und lehnten nicht zwingenderweise Gottes Existenz ab, sondern kritisierte in erster Linie die irdische Verwirklichung des Glaubens in Form von Kirche/Religon.

 

Vater, der du dich deinem Kinde nicht gezeigt hast, unbegreiflicher und verborgener Weltbeweger ... Verzeih, wenn mein empfindendes Herz deine erhabenen Zuege nicht herausfinden konnte unter denen des wilden Tyrannen, den der Aberglaube zitternd anbetet ... Konnte ich deiner Gerechtigkeit huldigen, da ich das Verbrechen so oft siegen sah?

(Paul Thiry D'Holbach)

 

A mi modo de ver

DonGato.

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Auf den ersten Blick scheint das so, aber ich bin nicht ganz sicher. Jahrhundertelang hat man fast jedes Ereignis mit diesem einen Gott in Verbindung gebracht, sich vorgestellt, er griffe ständig in die Geschichte ein, wie es Fundamentalisten heute noch sehen.

Ohne den philosophischen Grundgedanken, daß "Gott" nicht von dieser Welt sei, wäre die Entwicklung anders gelaufen. Und was heißt "wäre", am modernen Heidentums kann man sehen, was sich entwickelt, wenn man Götter als immanent ansieht. Die verbreiteten Ansichten, daß Götter psychologische Archtetypen oder personifizierte Abstrakta (inkl. Natur"kräfte") seien, ist mit einer naturalistischen Weltanschauung bzw. einem materialistischen Monismus absolut kompatibel.

 

Erst in Laufe der Zeit ist er zu einer Art transzendentem Vorstandsvorsitzenden geworden, den man kaum noch sieht, während sein "Bodenpersonal" ihre Firma immer prächtiger ausstaffiert hat ihn seinem Namen. Religionskritik ist seitdem vor allem Kirchenkritik, sei es von Seiten anderer Konfessionen wie der Protestanten, sei es von Seiten der Ungläubigen.

Religionskritik, Kirchenkritik und Atheismus aka Glaubenskritik sind drei verschiedene Dinge. Das wird nur meistens immer vermatscht, weil in unserem monotheistisch geprägten Land, Religion, Glaube und Kirche(n) miteinander vermatscht sind.

 

Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen, jedenfalls nicht in einer wörtlichen Auslegung diverser und egal welcher Schöpfungs- und anderen Mythen. Was Religion leisten kann, ist, ein Modell zur Lebensgestaltung sprich Lebensentwürfe, Lebensgefühl und Lebengestaltung sowie ethisch-moralische Rahmenbedingungen zu liefern. Beides kann man nicht in einem Reagenzglas finden. Natürlich haben Religionen darauf kein Monopol, beides kann man auch anders geleistet werden.

 

Ja, richtig. Und Wissenschaft war lange Zeit kein Selbstzweck, sondern diente dazu, Gott zu erklären. Nicht zufällig waren die mittelalterlichen Klöster zentrale Orte der Wissenschaft. Seit der Aufklärung haben sich Naturwissenschaft und Religion voneinander emanzipiert und heute braucht man in beidem keinen Widerspruch mehr zu sehen. Eine Anmerkung noch dazu, was Religion leisten kann. Du billigst der Religion eine ethisch-moralische Rolle zu und behauptest - völlig zu recht -, dass die Religion darauf kein Monopol besitzt. Die Religion aber nur als eine ethisch-moralische Richtschnur zu begreifen, führt zu kurz und wird ihr auch nicht gerecht.

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Doch, du kannst ganz beruhigt sein ;) . Die monotheistischen Religionen können durchaus ohne; jedenfalls dann, wenn man unter Kreationismus die Ablehnung naturwissenschaftlicher Erklärungen bei gleichzeitiger wortwörtlicher Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte versteht. Ich würde sogar behaupten, dass die meisten Christen europäischer Prägung ohne Kreationismus auskommen. Dass die Naturwissenschaft im Widerspruch zur christlichen Auffassung eines Schöpfergottes steht, bestreite ich jedenfalls.

Genau das meine ich. Daß die meisten Christen in Europa keine Kreationisten sind, ist schon richtig. Das heißt aber nicht, daß sie auf ihren Anspruch verzichten, die Welt zu erklären, einmal, indem sie die physikalische und biologische Entwicklung dieses Universums zur Schöpfung ihres Gottes erklären, was aus einem autonomen, selbststeuernden Prozeß, der ja damit erst wissenschaftlicher Betrachtung zugänglich ist, eine teleologische Entwicklung macht, die nur als Wunder zu begreifen sei, und zum zweiten, indem sie behaupten, bestimmte Tatbestände seien wissenschaftlicher Betrachtung nicht zugänglich und ihr Monopol, wie die Frage, was Leben sei oder Fragen von Ethik und Moral, von Wertmaßstäben allgemein.

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Lieber Cartman,

 

 

 

...dass die Nichtexistenz von irgendetwas nicht bewiesen werden kann. Im Gegensatz dazu kann die Existenz sehr wohl bewiesen werden. Letzteres ist noch bei keinem Gott passiert - ich gehe auch davon aus, dass dies nicht passieren wird.

Das ist unvernünftig.

 

Vernunft und Verstand erkennen:

 

# GOTT hat SEINE Existenz bewiesen durch die Fülle der stets zusammenpassenden Möglichkeiten der Welt.

 

# JESU CHRISTI Leben, Wirken und Lehren beweisen die Existenz GOTTES.

 

Johannes 14, 6-9

.
6
JESUS sagte zu ihm: ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum VATER denn durch MICH.

 

.
7
Wenn ihr MICH erkannt habt, werdet ihr auch MEINEN VATER erkennen.
Schon jetzt kennt ihr IHN und habt IHN gesehen
.

 

.
8
Philippus sagte zu IHN: HERR, zeig uns den VATER; das genügt uns.

.
9
JESUS antwortete ihm: Schon so lange bin ICH bei euch und du hast MICH nicht erkannt, Philippus? Wer MICH gesehen hat, hat den VATER gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den VATER?

 

 

Gruß

josef

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Doch, du kannst ganz beruhigt sein ;) . Die monotheistischen Religionen können durchaus ohne; jedenfalls dann, wenn man unter Kreationismus die Ablehnung naturwissenschaftlicher Erklärungen bei gleichzeitiger wortwörtlicher Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte versteht. Ich würde sogar behaupten, dass die meisten Christen europäischer Prägung ohne Kreationismus auskommen. Dass die Naturwissenschaft im Widerspruch zur christlichen Auffassung eines Schöpfergottes steht, bestreite ich jedenfalls.

Genau das meine ich. Daß die meisten Christen in Europa keine Kreationisten sind, ist schon richtig. Das heißt aber nicht, daß sie auf ihren Anspruch verzichten, die Welt zu erklären, einmal, indem sie die physikalische und biologische Entwicklung dieses Universums zur Schöpfung ihres Gottes erklären, was aus einem autonomen, selbststeuernden Prozeß, der ja damit erst wissenschaftlicher Betrachtung zugänglich ist, eine teleologische Entwicklung macht, die nur als Wunder zu begreifen sei, und zum zweiten, indem sie behaupten, bestimmte Tatbestände seien wissenschaftlicher Betrachtung nicht zugänglich und ihr Monopol, wie die Frage, was Leben sei oder Fragen von Ethik und Moral, von Wertmaßstäben allgemein.

 

Naja, täten sie es nicht, wären sie keine Christen. Christsein bedeutet ja nun mal unter anderem auch daran zu glauben, dass Gott die Erde und das Leben erschaffen hat. Wenn Christen also erklären, wie sie die Welt sehen, ist das doch nicht anmaßender, als wenn Atheisten ihre Sicht erklären. Dass Christen glauben, ein Monopol auf ethisch und moralische Fragen zu haben, ist schlichtweg falsch. Das kann ich dir sogar beweisen ;): Ich bin Christ und glaube dies NICHT. Ebensowenig kenne ich aus meinem persönlichen Umfeld keine Christen, die das so sehen würden.

 

Übrigens habe ich mal im Fernsehen ein interessantes Gespräch zwischen einem christlichen Theologen und einem atheistischen Astrophysiker gesehen. Beide waren sich darin einig, dass sie sich mit so völlig verschiedenen Gebieten befassen, dass es da keinerlei Konkurrenz gibt. Beide verstanden sich übrigens prächtig.

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Lieber Marcellinus,

 

 

Damit man die Existenz von etwas beweisen kann, muß es vor allem existieren.

Ist Nichtexistenz beweisbar?

Nein.

Der Atheismus will auf der unbeweisbaren Annahme gründen, GOTT existiere nicht.

Der Atheismus hängt offensichtlich in der Luft.

 

 

...haben die Möglichkeiten zugenommen, natürliche Erklärungen für die Eigentümlichkeiten dieser Welt zu finden, so daß selbst viele Gläubige ihren Gott nicht mehr als einen Gott der Erklärung betrachten.

Bleib' nicht im unwissenden 19.Jahrhundert stecken, der in falscher Auslegung von Genesis 1.1fff meinte GOTT habe die wüste und leere Erde vorgefunden und habe daraus was gemacht.

 

Genesis 1, 1-2:

·
1
Am Anfang schuf GOTT Himmel und Erde.

·
2
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der GEIST GOTTES schwebte auf dem Wasser.

 

Nimm' bitte die Wahrheit zur Kenntnis:

 

Nur das Mögliche kann Wirklichkeit werden.

GOTT, der UNERSCHAFFENE ist der ERSCHAFFER aller Möglichkeiten der Welt.

GOTT hat alle Möglichkeiten die ER geschaffen hat in den Urknall, dem Anfang des Universums, verpackt.

 

Ohne GOTT würde rein garnichts existieren.

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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Naja, täten sie es nicht, wären sie keine Christen. Christsein bedeutet ja nun mal unter anderem auch daran zu glauben, dass Gott die Erde und das Leben erschaffen hat. Wenn Christen also erklären, wie sie die Welt sehen, ist das doch nicht anmaßender, als wenn Atheisten ihre Sicht erklären. Dass Christen glauben, ein Monopol auf ethisch und moralische Fragen zu haben, ist schlichtweg falsch. Das kann ich dir sogar beweisen ;): Ich bin Christ und glaube dies NICHT. Ebensowenig kenne ich aus meinem persönlichen Umfeld keine Christen, die das so sehen würden.

Es geht nicht um Anmaßung, sondern um den Unterschied von Glauben und Wissen. Wissenschaften bedienen sich eines methodischen Naturalismus, der schlichten Suche nach belegbaren Fakten und Zusammenhängen. Supranaturalistisches hat da nichts verloren, denn es ist vom Prinzip her nicht nachweisbar. Daher ist Wissenschaft auch keine Weltanschauung und sie kann deshalb von Wissenschaftler unterschiedlicher Weltanschauung betrieben werden, solange diese Weltanschauungen mit der naturalistischen Grundannahme nicht kollidieren oder sie die aus der Arbeit heraushalten.

 

Das mit dem Monopol auf moralische Fragen bezog sich auf den Wahrheitsanspruch von Religionen und Kirchen, besonders der RKK, nicht auf einzelne Menschen, Christen oder nicht.

 

Übrigens habe ich mal im Fernsehen ein interessantes Gespräch zwischen einem christlichen Theologen und einem atheistischen Astrophysiker gesehen. Beide waren sich darin einig, dass sie sich mit so völlig verschiedenen Gebieten befassen, dass es da keinerlei Konkurrenz gibt. Beide verstanden sich übrigens prächtig.

Ein Link wäre nützlich. Ich habe ein interessantes Interview zwischen eine christlichen Astrophysiker und einem atheistischen Biologen, die sich auch prächtig verstehen, auch da, wo sie unterschiedlicher Meinung sind. ;)

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Lieber Volker,

 

 

 

...

Im christlichen Mainstream ist Gott der Schöpfer aller Dinge, wobei wegen dem "meiner ist größer als Deiner" dies bis zu dem reicht, dass Gott sogar Logik und alle Naturgesetze geschaffen hat. Das ist konsequent bis zum Ende gedacht, führt aber zu grandiosen Widersprüchen,

Kannst Du uns einige solcher Widersprüche aufzeigen?

 

...

Ein Atheist wäre dann jemand, der nicht glaubt, dass er durch solche Art von Handel irgendeinen Vorteil für sich (oder die Gesellschaft als Ein Atheist ist jemand, der keine Korrelation zwischen der Heftigkeit, mit der man sich etwas wünscht, und der Realität erkennen kann,

Die Realität der Atheisten ist offensichtlich:

 

Der heftige Wunsch der GOTTlosen niemandem Rechenschaft geben zu müssen über das eigene Wollen und Tun - mag es noch so übel sein.

Heftig genug um GOTT zu leugnen?

 

Übrigens: Die Behauptung, dass man die Nichtexistenz von etwas (beispielsweise Göttern) nicht beweisen könne, beweist lediglich, dass Gläubige es nicht so mit der Logik haben.

Nicht die Gläubigen, sondern der vernünftig und logisch denkende Kritische Rationalismus hat den Nachweis erbracht daß Nichtexistenz von was auch immer, unbeweisbar ist.

Wer nie schwarzen Schwänen begegnet ist, hat keineswegs den Beweis daß schwarze Schwäne nicht existieren.

 

 

GOTT will den Menschen nicht zwingen.

Folglich drängt SICH GOTT den GOTTlosen nicht auf.

Und da die Atheisten sich weigern GOTT zur Kenntnis zu nehmen, werden sie GOTT nie begegnen.

 

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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Der Atheismus will auf der unbeweisbaren Annahme gründen, GOTT existiere nicht. Der Atheismus hängt offensichtlich in der Luft.

Atheismus heißt nichts anderes als daß man nicht an Götter glaubt. Bei den meisten Atheisten beruht das auf der realistischen Erkenntnis, daß es den Gottgläubigen, deine Wenigkeit eingeschlossen, in all den Jahrtausenden unserer Geschichte nicht gelungen ist, die Existenz auch nur eines einzigen Gottes nachzuweisen. Wer, wenn nicht die Gläubigen, hängt also in der Luft?

 

GOTT, der UNERSCHAFFENE ist der ERSCHAFFER aller Möglichkeiten der Welt.

GOTT hat alle Möglichkeiten die ER geschaffen hat in den Urknall, dem Anfang des Universums, verpackt.

Ohne GOTT würde rein garnichts existieren.

Nur weil du mit Hilfe der Feststelltaste "große" Wörter schreiben kannst, bleiben es doch bloße Erfindungen. Diese Welt existiert, alles andere sind Fantasien, von denen übrigens jede Religion ihre eigene hat. Nimm deinen Gott weg, und sei sicher: die Welt bleibt.

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Lieber German,

 

 

...

Dazu kam der Gedanke, daß man zusätzlich zum Glauben "Gott" rein mit der Vernunft erfassen könne. Zusammen mit einer immer genaueren Naturbeobachtung führte das konsequent in den Atheismus.

... auf Grund einiger logischer Prämissen des 19. Jahrhunderts die sich heute nach der Entdeckung des Urknalls als falsch erwiesen haben.

 

Selbst beinharte Atheisten müssen heute zugeben daß die Evolution der Tierarten auf Gesetzmäßigkeiten und nicht auf dem Zufall basiert.

 

Wer ist der Gesetzgeber
, wenn nicht GOTT, der allmächtige SCHÖPFER dieser und nicht anderer Möglichkeiten dieses Universums die Leben möglich machen?

 

 

Gruß

josef

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Selbst beinharte Atheisten müssen heute zugeben daß die Evolution der Tierarten auf Gesetzmäßigkeiten und nicht auf dem Zufall basiert.

Gibt es eigentlich etwas, was du nicht mißverstehst? Die biologische Evolution ist ein autonomer, selbststeuernder Prozeß. Die "Gesetzmäßigkeiten", wie du es nennst, sind nichts anderes als die Eigenschaften der beteiligten Objekte und ihrer Wechselwirkungen untereinander wie der Umgebung, in der sich sich entwickeln. Diese "Gesetzmäßigkeiten" haben sich also genauso im Laufe der Zeit entwickelt wie die biologischen Objekte selbst. Also auch hier kein Platz für deinen Gott der Lücke.

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Lieber German,

 

 

 

...Religion diente lange Zeit u.a. dazu, die Welt zu erklären. Diese Rolle kann sie heute ernsthaft nicht mehr wahrnehmen,..

Muß Dir doch auffallen daß die Befindlichkeit des Menschen und der Welt nicht hinreichend mit Astronomie, Physik, Chemie, Psychologie und Soziologie zu erklären ist.

 

Nur GOTT, der VATER kann dem Menschen sagen, wer er ist und was es mit dieser Welt auf sich hat

 

 

 

Gruß

josef

bearbeitet von josef
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Muß Dir doch auffallen daß die Befindlichkeit des Menschen und der Welt nicht hinreichend mit Astronomie, Physik, Chemie, Psychologie und Soziologie zu erklären ist.

 

Nur GOTT, der VATER kann dem Menschen sagen, wer er ist und was es mit dieser Welt auf sich hat

Genau anders herum, lieber josef! Nachdem die Religionen bei der Erklärung dieser Welt jämmerlich gescheitert sind (Zeit genug hatten sie ja schließlich), haben die Menschen sich entschieden, sind eher auf handfeste Tatsachen zu verlassen als auf esoterische Einflüsterungen. Und siehe da, es funktioniert! :D

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Lieber Volker,

 

 

Atheismus ist nicht anti-Religion, sondern anti-personifizierter supernaturalistischer Geist.

GEIST?

Ich staune, wie Du Dich vom platten Atheismus wegbewegst.

 

 

...

Dabei gibt es auch Christen, die der Kirche jeweils sehr kritisch gegenüber stehen, bis hin zur Ansicht, dass die Kirche eine Korruption der Religion darstellt.

Erkenne was für eine unverwüstliche, unzerstörbare Einrichtung GOTT mit der Kirche JESU CHRISTI geschaffen hat.

 

Der Gläubige ist in der Kirche JESU CHRISTI und kümmert sich nicht um die Unzulänglichkeit der `Kirchenbeamten.

 

 

Gruß

josef

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Lieber Marcellinus,

 

 

Selbst beinharte Atheisten müssen heute zugeben daß die Evolution der Tierarten auf Gesetzmäßigkeiten und nicht auf dem Zufall basiert.

Die biologische Evolution ist ein autonomer, selbststeuernder Prozeß. Die "Gesetzmäßigkeiten", wie du es nennst, sind nichts anderes als die Eigenschaften der beteiligten Objekte und ihrer Wechselwirkungen untereinander wie der Umgebung, in der sich sich entwickeln. Diese "Gesetzmäßigkeiten" haben sich also genauso im Laufe der Zeit entwickelt wie die biologischen Objekte selbst.

Willst Du behaupten, die Evolution habe sich seine Gesetze selbst erschaffen?

 

Das widerspricht dem Ursache/Wirkungsprinzip daß ohne Zweifel die Materie beherrscht.

 

 

Nein, zuerst müssen die Gesetze da sein bevor Evolution gesetzmäßig funktionieren kann.

 

 

Gruß

josef

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