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Was folgt nach Gottesbeweis?


colonia
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Gesetzt den Fall, die Existenz Gottes könnte morgen gegenüber den meisten Menschen hundertprozentig bewiesen werden, in welcher Weise würde sich die Menschheit verändern? Ist es richtig zu sagen, durch die Ungewißheit über das Vorhandensein Gottes, ist eine mehr oder weniger fortschrittliche Entwicklung der Menschheit nur möglich gewesen?

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“The argument goes something like this: ‘I refuse to prove that I exist,’ says God, ‘for proof denies faith, and without faith I am nothing.’

 

“‘But,’ says Man, ‘The Babel fish is a dead giveaway, isn’t it? It could not have evolved by chance. It proves you exist, and so therefore, by your own arguments, you don’t. QED.’

 

“‘Oh dear,’ says God, ‘I hadn’t thought of that,’ and promptly vanished in a puff of logic.

 

“‘Oh, that was easy,’ says Man, and for an encore goes on to prove that black is white and gets himself killed on the next zebra crossing.

 

“Most leading theologians claim that this argument is a load of dingo’s kidneys, but that didn’t stop Oolon Colluphid making a small fortune when he used it as the central theme of his best- selling book Well That About Wraps It Up For God.

 

“Meanwhile, the poor Babel fish, by effectively removing all barriers to communication between different races and cultures, has caused more and bloddier wars than anything else in the history of creation.”

 

Douglas Adams

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GermanHeretic
Gesetzt den Fall, die Existenz Gottes könnte morgen gegenüber den meisten Menschen hundertprozentig bewiesen werden, in welcher Weise würde sich die Menschheit verändern?

Das hängt ganz davon, welchen Gottes Existenz man bewiesen hätte.

 

Ist es richtig zu sagen, durch die Ungewißheit über das Vorhandensein Gottes, ist eine mehr oder weniger fortschrittliche Entwicklung der Menschheit nur möglich gewesen?

Ob da ein Zusammenhang besteht? Ich denke nicht.

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Ist es richtig zu sagen, durch die Ungewißheit über das Vorhandensein Gottes, ist eine mehr oder weniger fortschrittliche Entwicklung der Menschheit nur möglich gewesen?

Ob da ein Zusammenhang besteht? Ich denke nicht.

Es hängt auch davon ab, welchen Gott man beweisen würde. Könnte man beweisen, dass nach dem Tod die Alles-paletti-Seligkeit anbricht, dann wäre es unsinnig, große Anstrengungen in die Verbesserung der diesseitigen Verhältnisse zu investieren. Lieber den ganzen Tag beten.

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Gesetzt den Fall, die Existenz Gottes könnte morgen gegenüber den meisten Menschen hundertprozentig bewiesen werden, in welcher Weise würde sich die Menschheit verändern?

 

Es würden mehr Menschen genau an den Gott glauben, der bewiesen wurde. Es würden aber auch viele Menschen die Beweise schlicht ignorieren und lieber dem Gott anhängen, den sie sowieso schon vorher verehrt haben. Es ist leicht einzusehen, warum: Beweise gegen die Existenz beispielsweise des christlichen Gottes werden schon heute ignoriert, und ebenso kann man Beweise für einen anderen Gott ignorieren. Auch angesichts von Argumenten gegen Gott wird dogmatisch verkündet, dass man Gott nicht beweisen könne, und schwupps ist damit auch der Beweis für einen Gott über Bord, an den man nicht glaubte.

 

Durch die menschliche "Fähigkeit" der Ignoranz kann es keine hundertprozentigen Beweise geben, und auch ohne diese ist kein Beweis je komplett wasserdicht, es sei denn, es handelt sich um Tautologien. Und selbst dann: 1 = 1 und 1 <> 3 sind eigentlich Tautologien, trotzdem gibt es Menschen, die das nicht akzeptieren, sobald es um Gott geht.

 

Glauben ist ja gerade dadurch gekennzeichnet, dass man an etwas glaubt, für dass es keine Beweise gibt, oft nicht einmal Argumente, Gründe oder Evidenzen. Manche sind auch bereit, gegen alle Gründe etc. zu glauben, man sehe sich nur den Kreationismus an! Ich würde von solchen Leuten nicht erwarten, dass sie aufgrund eines Beweises ihren Glauben ändern.

 

Ist es richtig zu sagen, durch die Ungewißheit über das Vorhandensein Gottes, ist eine mehr oder weniger fortschrittliche Entwicklung der Menschheit nur möglich gewesen?

 

Nein. Fortschritt hat es nur dort gegeben, wo man zunächst etwas nicht wusste, es dann aber später herausfand. Das ist bei Gott nicht der Fall.

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Ist es richtig zu sagen, durch die Ungewißheit über das Vorhandensein Gottes, ist eine mehr oder weniger fortschrittliche Entwicklung der Menschheit nur möglich gewesen?

Ob da ein Zusammenhang besteht? Ich denke nicht.

Es hängt auch davon ab, welchen Gott man beweisen würde. Könnte man beweisen, dass nach dem Tod die Alles-paletti-Seligkeit anbricht, dann wäre es unsinnig, große Anstrengungen in die Verbesserung der diesseitigen Verhältnisse zu investieren. Lieber den ganzen Tag beten.

da es nur einen gibt, der beweis ergab es, mußt du nehmen was kommt.

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...Beweise gegen die Existenz beispielsweise des christlichen Gottes werden schon heute ignoriert, ...

deine bierflaschen- und butter-beweise für die nichtexistenz sind auch nicht wirklich überzeugend.

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GermanHeretic

da es nur einen gibt, der beweis ergab es, mußt du nehmen was kommt.

Also Moslem werden?

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... Beweise gegen die Existenz beispielsweise des christlichen Gottes werden schon heute ignoriert

 

... ist kein Beweis je komplett wasserdicht...

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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da es nur einen gibt, der beweis ergab es, mußt du nehmen was kommt.

Also Moslem werden?

ist allah nun bewiesen? das erleichtert das problem. da es nur einen gott gibt,ist dieser identisch mit der christlichen trinität.

 

dein odin ist dann weg vom fenster. d.h. er ist kein gott.

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GermanHeretic

ist allah nun bewiesen? das erleichtert das problem. da es nur einen gott gibt,ist dieser identisch mit der christlichen trinität.

 

dein odin ist dann weg vom fenster. d.h. er ist kein gott.

:facepalm: Wenn Allah, soll heißen "Gott", so wie ihn Moslems sehen, bewiesen wäre, wäre "Gott" nicht der trinitarische solche. Dein "Gott" wäre dann genauso weg vom Fenster wie meine.

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ist allah nun bewiesen? das erleichtert das problem. da es nur einen gott gibt,ist dieser identisch mit der christlichen trinität.

 

dein odin ist dann weg vom fenster. d.h. er ist kein gott.

:facepalm: Wenn Allah, soll heißen "Gott", so wie ihn Moslems sehen, bewiesen wäre, wäre "Gott" nicht der trinitarische solche. Dein "Gott" wäre dann genauso weg vom Fenster wie meine.

gott ist nicht so wie man ihn sieht. er ist wie er ist. gottesbilder sind subjektiv aber nicht beweisbar. aber ich setze voraus dass du ihn bewiesen hast. von allah sprachst du. ich kann damit leben. die muslime haben auch nur ein bild.

 

ab jetzt bist du der wissende. :)

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Sacerdos Magnus
Ist es richtig zu sagen, durch die Ungewißheit über das Vorhandensein Gottes, ist eine mehr oder weniger fortschrittliche Entwicklung der Menschheit nur möglich gewesen?

Ob da ein Zusammenhang besteht? Ich denke nicht.

Es hängt auch davon ab, welchen Gott man beweisen würde. Könnte man beweisen, dass nach dem Tod die Alles-paletti-Seligkeit anbricht, dann wäre es unsinnig, große Anstrengungen in die Verbesserung der diesseitigen Verhältnisse zu investieren. Lieber den ganzen Tag beten.

 

...wobei auch die frage nach der sinnhaftigkeit des betens zu stellen sei (siehe mein thread...)!

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GermanHeretic
gott ist nicht so wie man ihn sieht. er ist wie er ist. gottesbilder sind subjektiv aber nicht beweisbar.

Du bist so ein unphilosophischer Spielverderber, hier geht es doch genau darum, was wäre, wenn man das könnte.

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gott ist nicht so wie man ihn sieht. er ist wie er ist. gottesbilder sind subjektiv aber nicht beweisbar.

Du bist so ein unphilosophischer Spielverderber, hier geht es doch genau darum, was wäre, wenn man das könnte.

Also mich regt er gerade zum Spielen an.

 

Nehmen wir mal an, die Ausgangshypothese ist: Es gibt einen Gott (nur einen), aber die subjektiven Bilder, die wir uns von ihm machen, sind so unvollkommen, dass nicht eines davon substanziell "richtiger" ist als ein beliebiges anderes.

 

Dann fragt sich, was im Sinne des Strangtitels bewiesen sein soll:

 

1) Nur, dass die Ausgangshypothese richtig ist.

 

2) Dass es diesen einen Gott gibt und dass ein bestimmtes Gottesbild jedenfalls annähernd richtig ist (im Gegensatz zu den anderen).

 

Im Fall 1 würde sich wohl so ziemlich gar nichts ändern.

 

Im Fall 2 denke ich schon, dass eine Menge Menschen den Beweis und das dazugehörige Gottesbild annehmen würden - übrigens deutlich mehr A&As als Anhänger einer der für falsch erkannten Religionen.

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Marcellinus
gott ist nicht so wie man ihn sieht. er ist wie er ist. gottesbilder sind subjektiv aber nicht beweisbar.

Du bist so ein unphilosophischer Spielverderber, hier geht es doch genau darum, was wäre, wenn man das könnte.

Vermutlich bin ich auch so ein Spielverderber. Die Existenz eine Gottes kann nur dann 100% als gesichert gelten, wenn er/sie/es für uns sichtbar Teil dieser Welt ist, also einfach ein Wesen auf einer höheren Entwicklungsstufe. Ob es das einzige oder das höchste ist, müßten wir dann schon wieder glauben, dessen Existenz selbst dagegen wäre Wissen, übrigens auch mit allen für uns wahrnehmbaren Eigenschaften, also so ähnlich wie Jahwe am Beginn des AT. Ob ein solcher Gott auch verehrungswürdig wäre, hinge wohl von seinen Eigenschaften ab, sowie von der geistigen Selbständigkeit der Menschen. Die Katzen lehren uns, daß Stärke kein Grund für Verehrung ist. :D

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gott ist nicht so wie man ihn sieht. er ist wie er ist. gottesbilder sind subjektiv aber nicht beweisbar.

Du bist so ein unphilosophischer Spielverderber, hier geht es doch genau darum, was wäre, wenn man das könnte.

ich spiel doch mit, du konntes das, du hast gott entdeckt, bewiesen und beschreibst ihn mir, wenn du dieses auch kannst.

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gott ist nicht so wie man ihn sieht. er ist wie er ist. gottesbilder sind subjektiv aber nicht beweisbar.

Du bist so ein unphilosophischer Spielverderber, hier geht es doch genau darum, was wäre, wenn man das könnte.

Vermutlich bin ich auch so ein Spielverderber. Die Existenz eine Gottes kann nur dann 100% als gesichert gelten, wenn er/sie/es für uns sichtbar Teil dieser Welt ist, ...

du meinst wie butter oder bier auf dem tisch? denn wenn kein bier und keine butter und kein gott auf dem tisch ist, sind sie alle nichtexistent. oder gibt es noch andere beweisformen. diese form habe ich begriffen. sie entspricht meinem hohen philosophischen niveau.

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Gesetzt den Fall, die Existenz Gottes könnte morgen gegenüber den meisten Menschen hundertprozentig bewiesen werden, in welcher Weise würde sich die Menschheit verändern?

....

 

Dann würde kein Mensch mehr an Gott glauben.

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Gesetzt den Fall, die Existenz Gottes könnte morgen gegenüber den meisten Menschen hundertprozentig bewiesen werden, in welcher Weise würde sich die Menschheit verändern?

....

 

Dann würde kein Mensch mehr an Gott glauben.

Zumindest nicht an die Aspekte Gottes, die bewiesen werden könnten. Die würden aus den Religionen herausfallen. Das gesamte Gottesbild einer Religion wird wohl wegen seiner Widersprüchlichkeit kaum zu beweisen sein.

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