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Begegnet uns der Hl. Geist in Buddha


Felician
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Chrysologus

Es gibt halt Kreise, die gerne eine andere Kirche hätten und daher als Pressuregroup versuchen, die Bischöfe vor sich her zu treiben.

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wolfgang E.

Begegnet uns der Hl. Geist im Dasein einer nichtvorhandenen Person?

Dir ist schon klar, dass das Leben des Buddha wahrscheinlich besser bezeugt ist, als das Leben Jesu?

Edited by wolfgang E.
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Franciscus non papa

wen meinst du mit "nicht-vorhandene-person"?

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Chrysologus

Begegnet uns der Hl. Geist im Dasein einer nichtvorhandenen Person?

Dir ist schon klar, dass das Leben des Buddha wahrscheinli9ch besser bezeugt ist, als das Leben Jesu?

 

Es geht in dem inkriminierten Text überhaupt nicht um die Person Buddhas - sondern um Erfahrungen, die man in der Beschäftigung mit ihm gewinnen kann.

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Franciscus non papa

Begegnet uns der Hl. Geist im Dasein einer nichtvorhandenen Person?

Dir ist schon klar, dass das Leben des Buddha wahrscheinli9ch besser bezeugt ist, als das Leben Jesu?

 

Es geht in dem inkriminierten Text überhaupt nicht um die Person Buddhas - sondern um Erfahrungen, die man in der Beschäftigung mit ihm gewinnen kann.

 

 

man will sich halt aufregen. die da ihre krise bekommen, haben allerdings die intention des textes nicht verstanden.

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wolfgang E.

Begegnet uns der Hl. Geist im Dasein einer nichtvorhandenen Person?

Dir ist schon klar, dass das Leben des Buddha wahrscheinlich besser bezeugt ist, als das Leben Jesu?

 

Es geht in dem inkriminierten Text überhaupt nicht um die Person Buddhas - sondern um Erfahrungen, die man in der Beschäftigung mit ihm gewinnen kann.

Ichb habe abér auch nicht auf den Text Bezúg genommen, sondern auf die Frage nach einer nicht vorhandenen Person....war das nicht zu erkennen oder konstatierst Du schon wieder mangelnde Nächstenliebe?

Edited by wolfgang E.
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Chrysologus

Begegnet uns der Hl. Geist im Dasein einer nichtvorhandenen Person?

Dir ist schon klar, dass das Leben des Buddha wahrscheinlich besser bezeugt ist, als das Leben Jesu?

 

Es geht in dem inkriminierten Text überhaupt nicht um die Person Buddhas - sondern um Erfahrungen, die man in der Beschäftigung mit ihm gewinnen kann.

Ichb habe abér auch nicht auf den Text Bezúg genommen, sondern auf die Frage nach einer nicht vorhandenen Person....war das nicht zu erkennen oder konstatierst Du schon wieder mangelnde Nächstenliebe?

 

Ad hominems kannst Du Dir sparen. Felician bezog sich sehr deutlich auf den Text, und bei dem Thema sollte man bleiben.

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Auf mehreren Internetseiten regte sich Kritik über die Formulierung eines Gebetes.

Begegnet uns der Hl. Geist im stummen Dasein Buddhas, bzw. gibt es Buddha überhaupt?

Ich finde die Zusammenstellung von "Heiliger Geist" und "begegnen" ein wenig verfänglich. Wenn ich trinitarisch darüber nachdenke, dann ist es der Logos, durch den mir der heilige Geist begegnet. Dann aber ist die primäre Begegnung zwischen mir und dem Logos, nicht zwischen mir und dem Heiligen Geist.

 

Deswegen ziehe ich die Diktion "Der Heilige Geist wirkt in mir. Ich erspüre ihn, ich höre seine Stimme, ich nehme die Auswirkungen seines Wirkens in mir wahr."

 

Buddha ist vielleicht ein schlechtes Beispiel. Dessen Leben ist ja einigermaßen bezeugt. Aber nehmen wir mal Winnetou, also eine rein literarische Gestalt. Ja, Gott begegnet mir in Winnetou.

Da kann man natürlich mal die Lupe nehmen und nachsehen, was da genau dahinter steckt. Winnetou ist kein Wesen der Außenwelt, sondern ein Gedankenprodukt von Karl May. Und er hat in ihn Eigenschaften hineingelegt (nicht physisch, sondern literarisch), die ein Wirken des Heiligen Geistes voraussetzen. Die Geschichten Winnetou I - III ergeben eine Bekehrungsgeschichte. Vom stolzen roten Jüngling, der dem Glauben seines weißen Bruders Charlie sehr misstrauisch gegenübertritt über den stolzen und ehrendurchdrungenen Häuptling, der die Werte seines weißen Bruders übernimmt bis hin zum sterbenden roten Mann, der als letzten Wunsch ein Marienlied hören will und der mit seinen letzten Worten gesteht und bekennt: "Winnetou glaubt an den Heiland". Eine Bekehrungsgeschichte.

 

Aber es geht auch noch viel subtiler. Sam Gamdschie ist so ein Kamerad. Ein Geistesprodukt Tolkiens. Ein Freund, dessen Treue und Hingabebereitschaft mit keinem Wort an Jesus gebunden wird. Und dennoch: Als Frodo ihn darauf hinweist, dass sie kein Wasser für den Rückweg aus Mordor haben, meint er ganz nüchtern "Ich glaube, es wird keinen Rückweg geben, Herr Frodo." Ein Agnus dei, das sein Leben bewusst und ohne zu jammern hingibt für das Leben der Welt - oder zumindest mal für das Leben von Mittelerde, Frodo und das Auenland. Was treibt diesen Sam zu diesem Wahnsinnsweg nach Mordor? Wie kann ihm sein eigenes Leben weniger Wert sein, als das das Leben derer, deren Weiterleben er wahrscheinlich gar nicht mehr erleben wird? Die Stimme des heiligen Geistes? Ich denke schon. Allerdings nicht des heiligen Geistes in ihm selbst - denn er ist ja nur eine literarische Figur. Das nicht. Aber es ist das Wirken des Geistes in Tolkien, das in Sam Gamdschie eine Form annimmt. Und diese Form ist fast so deutlich und real, wie die von Jesus, der uns ja auch primär als literarische Gestalt entgegentritt.

 

Ich ahne so ein wenig nebulös, dass es Dir um etwas geht, was ein klein bisschen anders liegt, als die Frage nach dem heiligen Geist.

Ich ahne, dass es Dir eher um Glaubwürdigkeit geht.

An einer literarischen Figur kann man nicht 1 zu 1 ablesen, was Gott im Leben eines realen Menschen wirkt. Die Figur ist ja nur erfunden. Und bei bester literarischer Fähigkeit ist sie immer nur ein Kunstprodukt. Ob Gott an einem realen Menschen in dieser Weise so wirkt, kann man nur bedingt ablesen.

 

Aber die Grenzen sind da fließend. Eine literarisch gut ausgearbeitete Figur besitzt womöglich mehr bedeutsame Realität und ist realistischer, als eine realgeschichtliche, aber schlecht beschriebene Figur. Eine Vita Robbespieres aus der Hand eines revolutionsbegeisterten Franzosen kann eine wesentlich unrealistischere Person darstellen (so ist Robbespiere nie gewesen!), als eine literarisch sauber herausgearbeitete Figur. Die wirkt wesentlich realistischer. Oder, wenn Du so willst, glaubwürdiger. Man kann an ihr viel mehr ablesen über das Geschick, das Leiden und Handeln und die Bedeutung des Menschen.

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Ich finde die Zusammenstellung von "Heiliger Geist" und "begegnen" ein wenig verfänglich. Wenn ich trinitarisch darüber nachdenke, dann ist es der Logos, durch den mir der heilige Geist begegnet. Dann aber ist die primäre Begegnung zwischen mir und dem Logos, nicht zwischen mir und dem Heiligen Geist.

 

Deswegen ziehe ich die Diktion "Der Heilige Geist wirkt in mir. Ich erspüre ihn, ich höre seine Stimme, ich nehme die Auswirkungen seines Wirkens in mir wahr."

 

Ich teile Deine Bedenken, finde Deine Alternative aber nur mäßig besser (die ersten beiden Teile des zweiten Satzes finde ich ein wenig arg anthropomorph für den Geist).

 

Trinitarisch kannst Du natürlich nur aufgrund der Gnadengabe Gottes, des Hl. Geistes denken. Er wird uns durch den Sohn (=ewiger Logos) geschenkt, ja, aber die Gnadengabe geht voraus. Insofern wird einem Christen erst später klar, daß diese Gnadengabe, die die erste Begegnung war, nur aus dem Vater durch den Sohn ermöglicht wurde.

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Begegnet uns der Hl. Geist im Dasein einer nichtvorhandenen Person?

Dir ist schon klar, dass das Leben des Buddha wahrscheinlich besser bezeugt ist, als das Leben Jesu?

Kaum.

Die ältesten Überlieferungen stammen aus der Zeit um Christi Geburt, das meiste aus dem 2. und 3. nchchristlichen Jahrhundert.

Es handelt sich durchwegs um legenden- und märchenhafte Erzählungen, vielfach von den Erscheinungsformen des Buddha, die dem historischen Shakyamuni vorangingen.

Historiker erreichnen aus den dürftigen Angaben eine Geburtsjahr, das irgendwann zwischen 600 und 300 vor Christus liegt.

 

Davon abgesehen:

Der Heilige Geist ist die allumfassende Gegenwart Gottes in der Welt. Selbstverständlich begegnet er uns auch in den essentiellen Lebensäußerungen einer anderen Religion.

Welche genau das sind, wäre wohl jeweils zu untersuchen, und verantwortbare, nicht vereinnahmende Rede davon ist noch einmal ein eigenes Kapitel. Das 2. Vaticanum hat da einen ausbaufähigen Anfang gemacht. Auf eine überzeugende Fortsetzung warten wir noch.

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