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Partei Bibeltreuer Christen


Igel

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Hallo,

 

ich habe mich mal auf der Seite der PBC (www.pbc.de) umgeschaut und ich würde mich interessieren was Katholiken über diese "politischen" Christen denken.

 

Gruß

 

Igel

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Franciscus non papa

als neofaschistisch, fundamentalistisch, antidemokratisch abzulehnen.

 

gruß

 

f-jo

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@Petrus

 

ist nicht gerade die feine Art einer Frage mir einer Gegenfrage zu begegenen. Aber was solls.

 

Mein Eindruck von der PBC ist, dass es sich hier wohl weniger um eine christliche Partei als vielmehr um eine kleine Ansammlung klerikaler Faschisten handelt.

 

Igel

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Aus dem Grundsatzprogramm der PBC:

 

"Die PBC hat das Ziel, Gottes ewig gültiges Wort zur Richtschnur nicht nur für das private Leben der Bürger, sondern auch für die Politik unseres Landes werden zu lassen.

Als die für die Politik unseres Landes mitverantwortlichen bekennenden Christen wollen wir treu zu Gott und Seinem Wort, der Bibel, stehen."

 

Gottes ewig gültiges Wort scheint als Richtschnur nicht sonderlich attraktiv zu sein. Es hat lediglich 71.000 Erst- und 101.000 Zweitstimmen gebracht.

 

Nachdem sich inzwischen herumgesprochen hat, welche Zustände herrschten, als Gottes ewig gültiges Wort noch als Richtschnur galt, werden die Bibeltreuen wohl noch lange dafür beten müssen, "Dass die PBC kräftig zulegen kann und möglichst die 0,5% Hürde zur Parteienfinan-zierung schafft".

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Also ich habe ihre Unterorganisation, die Jubis in ihrem Forum kritisiert:

 

Hallo.

 

Ihr seit also eine Organisation der Partei bibeltreuer Christen. Da will ich gleich mal sagen, dass Religion in der Politik möglichst wenig was zu suchen haben sollte...

...Und selbst wenn ihr euch für die Toleranz zu anderen Konfessionen bekennt,

so könnt ihr es selbst nur schwer leugnen, dass ihr die christliche priviligieren wollt.

 

Und wie sieht es mit den Atheisten aus? Akzeptiert ihr auch Konfessionslose?

 

Darüber hinaus: Das Wort "bibeltreu" ist sehr schleierhaft. Es gibt so vielfältige Interpretationen der Bibel, so dass man sie bereits im Mittelalter als Machtinstrument benutzte.

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Die PBC ist eine Partei der Freikirchen im Grunde und hat einige gute Ansätze, leider aber wenig Sachverstand. Der Webmeister der PBC im Gästebuch ist zudem ziemlich antikatholisch. Was der schon verzapfte an geistlichem Nonsens geht auf keine Kuhhaut. Wenn schon eine christliche Partei, dann sollten  profilierte Personen da mitbestimmen. Der ev. Theologe Prof. Schirrmacher hat das eine Zeitlang versucht, ist aber bald wieder ausgetreten, weil er feststellte, dass  politischer Sachverstand in der PBC unerwünscht ist.

 

(Geändert von werner um 13:50 - 24.September.2002)

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Werner agnosticus

Ich wünsch mir schon lange eine PRK - Partei romtreuer Katholiken.

 

Die hätte möglicherweise den gleichen Nutzen wie die PBC: Ein paar Leute mit äußerst beschränktem politischen Horizont bekommen die Möglichkeit, ihre Wählerstimmen schadlos (d.h. weit unter der 5%-Grenze) zu entsorgen, bevor sie damit irgendetwas Schlimmeres anstellen. Politischer Extremismus soll sich ruhig in möglichst viele verschiedene Töpfchen verteilen, dann wird er wirkungslos.

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Es handelt sich um eine protestantische Sekte. Kein

Anlaß, weitere Gedanken daran zu verschwenden.

(Übrigens: Die sich katholisch gerierende »Christliche

Mitte« ist die Privatsekte der Frau Adelgunde Mertens-

acker. Auch nicht besser.)

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Zitat aus einem Fernsehbericht: "Wir können Muslime nicht akzeptiren, denn der Islam ist unser Feind." Bitte, seitwann gibt es den Jihad auf christlicher Seite oder ist diese Partei über die Kreuzzüge noch nicht herausgekommen?

MfG,

onyx

P.S. Ja, ich weiß, Jihad bedeutet in der konkreten Überzetzung nicht "Heiliger Krieg" sondern "sich anstrengen um eine Sache", aber da dies auch auf radikal-mulimischer seite häufig fehlinterpretiert war, war ich mal so frei, diesen fehler auch zu begehn...

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Ich habe Herrn Heinzmann im Gründungsjahr seiner PBC in einer Düsseldorfer Freikirche gehört, konnte aber nicht den Eindruck gewinnen, dass es sich um einen seriösen Politikansatz handelte.

 

Es schien ihm eher um die Möglichkeit zu gehen, Plakate mit Bibelsprüchen – gesponsort durch Wahlkampfzulagen – plakatieren zu können.

 

Leider – oder Gottlob? – sind viele Versuche, eine dezidiert christliche Partei zu installieren, an der Lust, ideologische Kleinkriege zu führen, gescheitert: Robert erwähnte ja schon Frau Mertensacker.

 

Was wäre, wenn eine Partei wie die PBC tatsächlich Regierungsverantwortung erhielte? Das Missverständnis des Fundamentalismus ist doch der Versuch, Glaubensfragen auf eine Ebene mit naturwissenschaftlichen oder politischen Fragen zu setzen.

 

Ich hätte um die Freiheit zu fürchten.

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Offiziel bekennen sich sogar die extremsten Parteien zur Demokratie. Ist eben nur eine Frage der Interpretation. Das Programm der pbc ist in vielen Hinsichten widersprüchig.

 

So hätten wir alle einen guten Grund uns um unsere Freiheit zu fürchten, falls die pbc einen starken Aufschwung erleben würde.

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Ohne die PBC hätte ich in den letzten Monaten wesentlich weniger zum Schmunzeln gehabt. Auch mein Weg zur Arbeit war mit deren Plakaten gepflastert, das Highlight:

 

*Ohne Gott geht alles kaputt. ***JESUS*** macht alles neu!

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Die PBC ist charimatisch angehaucht und bei denen sind bekanntlich viele Sprücheklopfer. In manchen Gottesdiensten werden  bei denen schon zu anfang des Gottesdienstes grosse Ankündigungen gemacht auch wenn die Leute dann am Ende mit langem Gesicht aus dem Gottesdienst gehen.  Derselben Machart ist der Begünder der PBC Heinzmann, ein Ellenbogenmensch erster klasse, der immer verhindert hat, dass moderate Leute in der PBC auch etwas zu sagen haben.

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Also dann lieber CSU wählen, die vertreten ja noch wirklich Christliche Werte.

 

Bei diesem Gehaue gegen die PBC ist mir nicht ein Argument gekommen.

 

Und selbst wenn die PBC nur eine Stimme hätte würde dies noch lange nichts über ihre Glaubwürdigkeit sagen.

 

Da ist eine Diktatur schon besser.

 

Da gibt es immer 100 prozent für den einen .

 

Giuseppe Briso

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Also, wenn ihr mich fragt, dann bin ich für einen Verbot der pbc! Ich meine, dass überhaupt Parteien mit vorwiegend ethnischen oder religiösen Motiven verboten sein sollten.

 

Die CDU und CSU sollten zumindest ihre Namen ändern.

Das Wort "christlich" hat in der Politik nichts, aber auch wirklich nichts zu suchen!

 

(Geändert von Vinager um 10:28 - 2.Oktober.2002)

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Zitat von Vinager am 10:27 - 2.Oktober.2002

Also, wenn ihr mich fragt, dann bin ich für einen Verbot der pbc!

 

Laß doch den Wähler darüber entscheiden. Wie man an der letzten Wahl gesehen hat, ist er mündig genug, religiös motivierte Parteien  "links" liegen zu lassen.

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