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Ich war und bin Katholik


Joschua
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Hier meine Stellungnahme zu vorausgegangenen Fragen bez. meiner Person

 

Ihr Lieben, ja ich war Katholik und bin es noch , weil hier christliche Werte, wie Lebensschutz oder neue Lebensformen, weniger liberal gehandhabt werden als in der ev. Landeskirche. Ich habe meine Kinder auch bewusst in kath. Kindergärten geschickt. Ich bin etwas traurig über manche harsche Reaktionen, habe ich doch niemanden angegriffen, sondern lediglich meine Erfahrungen wiedergegeben. Elitäres Denken habe ich mir abgewöhnt, weil ich meine, dass es in allen Konfessionen und Denominationen  unterschiedliche Christen mit verschiedenen „Glaubensmaßen“ gibt. Ich habe katholische Freunde, evangelische, freikirchliche und kenne auch messianische Juden. OK-vielleicht bin ich ein fundamentalistischer Sektierer, meint ihr aber, Menschen können über die Effizienz ihrer Beziehung zu oder den Glauben an Gott urteilen?

Dies ist nicht unsere Aufgabe, sondern Zeugnis davon abzulegen, was Gott für den Einzelnen getan hat. Ich finde, dass der Missionsauftrag Jesu im Katholizismus durch Kirchengesetze relativiert wird. Platt gesagt, die  Mitgliedschaft in der Kirche ist die Eintrittskarte in den Himmel, es sei denn, man begeht eine Todsünde. Es wurde schon eurerseits angesprochen, ob evtl. die Kirchengesetze, welche teilw. noch aus der Symbiose mit weltlicher Macht im Mittelalter stammen, (wozu auch der Ablasshandel gehörte), über die Aussagen der Bibel gestellt werden.

Ich habe mich gefragt, ob damals wie heute Reiche bevorzugt  sind, wer viele Totenmessen lesen lassen kann, dessen Angehöriger kommt schneller aus dem Fegefeuer? Soviel zu klerikalen Dingen. Übrigens nannte man Jesus; „... den von der Sekte der Nazarener“. Ich greife nicht die Katholiken an, sondern ihre Schriftgelehrten, welche ihren Gliedern Dinge auferlegen, die sie selbst nicht tragen können. Ich wundere mich, wie einfühlsam der Papst mit Moslems umgeht und wie ablehnend oft mit fundamentalistischen „Brüdern“. ....ich merke selbst, wie ich mich in Grabenkämpfe verzettele, selbst urteile und verurteile. Finden wir einen Weg der Einheit, an der die Welt erkennt, dass wir Gottes Kinder sind? Man sollte schon mal über den Tellerrand hinwegsehen, denn wenn hier gesagt wird, dieses Forum ist nur für Katholiken, ist das nicht nur merkwürdig-  geheimbündlerisch, sondern auch unrealistisch nach den Regeln des Internets.

 

Ich hoffe, dass meine Meinung nicht zu lieblos war, freie Meinungsäußerung haben wir ja noch, insofern sie nicht beleidigend oder persönlich  wertend ist.

 

Ein kluger Mann sagte einmal, dass wir staunen werden, wer dermaleinst im Himmel ist und noch mehr darüber, wer nicht dort sein wird.

 

Herzliche Grüße von Joschua

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@Joschua

 

Ein kluger Mann sagte einmal, dass wir staunen werden, wer dermaleinst im Himmel ist und noch mehr darüber, wer nicht dort sein wird.

 

Volle Zustimmung!

 

Respekt @Joschua dein Beitrag ist sehr nah an der realen Glaubenswelt aber vergiss nicht die Katholische Kirche sind viele Menschen.

 

Ein Baum und viele Äste.

 

Es gibt nun mal den fehlerhaften Menschen auch innerhalb der Kirche, aber bitte verurteile nie die katholische Kirche als ganzes.

Ich bin auch schon Menschen der katholischen Kirche begegnet die, die Lehre und die Forderungen und Vorstellungen des Jesus aus Nazareth auf vorbildliche weise umzusetzen versuchen.

Bei aller Fehlerhaftigkeit darf niemand jene übersehen, die sich aus Überzeugung für die Sache des Sohn Gottes in der katholischen Kirche einsetzen.

 

 

(Geändert von zorn0 um 21:53 - 28.März.2003)

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Lieber Joschua,

 

herzliche Grüße zurück. Zunächst einmal ist mir nicht ganz klar, was an einem Forum, in dem jeder offen lesen kann, »geheimbündlerisch« sein soll. Die Glaubensgespräche sind der gewissermaßen »katholische Teil« des Forums, weil es in vielen Diskussionen nicht sinnvoll ist, die Grundlagen des Glaubens immer und immer wieder von Neuem zu diskutieren. Die Regelung funktioniert erstaunlich gut – wovon du dich überzeugen kannst, wenn du eine gewisse Zeit im Forum mitliest. Sie widerspricht den »Regeln des Internets« nur insofern, als du dir unter diesen Regeln eine holzhackerische Regellosigkeit ohne die Möglichkeit, Vereinbarungen zu treffen, vorstellst. Der Common Sense, der sich unter anderem darin äußert, dass die atheistischen Mitdiskutierenden die Katholische Spielwiese als »Hasenstall« milde respektieren, ist für mich eher ein Zeichen dafür, dass es gelingen kann, auch in einem offenen Forum eine Diskussion ohne die üblichen Marodeure zu führen.

 

Du bist gerne eingeladen, dich aus den zahlreichen Diskussionsbeiträgen in diesem Forum kundig zu machen, ob das Bild, das du in deinem Beitrag von Kirche zeichnest, dem entspricht, was die Katholiken in diesem Forum von sich geben, beziehungsweise, was sie leben. Dein Beitrag spricht mir eher von gewissen Vorurteilen als von einem realistischen Kirchenbild. Aber das ist im einzelnen bereits oft diskutiert worden.

 

 

Viele Grüße,

Peter

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