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Die Sache mit dem Universum


Erich
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Unser Kosmos ist möglicherweise erheblich kleiner als bislang vermutet - und zudem ringförmig.

 

Das behaupten zumindest drei amerikanische Kosmologen, die die von dem Satelliten WMAP gemessene kosmische Hintergrundstrahlung einer neuen Analyse unterzogen haben. Danach ist  unser Kosmos weder unendlich, noch in alle Richtungen gleich groß ist.

 

"Es gibt Hinweise in diesen Daten, dass, wenn man eine Reise in Richtung des Sternbilds Jungfrau unternehmen würde, man aus der entgegengesetzten Richtung kommend zur Erde zurückkehren würde", erläutert Max Tegmark von der University of Pennsylvania in Philadelphia diesen Befund gegenüber der New York Times.

 

Denn die Daten deuten seiner Ansicht nach darauf hin, dass der Kosmos wie ein Ring geformt ist. Letztlich würde bei einer solchen Form jeder Reiseweg zum Ausgangsort zurückführen. In Richtung Jungfrau wäre dieser Weg jedoch am kürzesten, so Texmark.

 

Die kosmische Hintergrundstrahlung ist eine Art Echo des Urknalls. Vor wenigen Wochen erst hatte die NASA die spektakulären Daten des WMAP-Satelliten veröffentlicht (astronews.com berichtete). Dieses "Baby-Foto des Universums" zeigt, wie unser Kosmos unmittelbar nach dem Urknall aussah. Die WMAP-Daten bestätigten jedoch nicht nur das Standardbild der Kosmologen vom Urknall.

 

Texmark weist darauf hin, dass die Daten auch einen mysteriösen "Cut-Off" zeigen: Es gibt offenbar keine Temperaturschwankungen der Hintergrundstrahlung oberhalb einer Winkelskala von 60 Grad. Dies deutet nach Auffassung des Forschers auf eine endliche Ausdehnung des Kosmos hin - wie bei einer Gitarrensaite, die auch keine Schwingungen aufweisen kann, die größer sind als ihre Länge.

 

Die jetzt veröffentlichte neue Analyse der WMAP-Daten zeige zudem, so Texmark, dass sich die größten Schwankungen entlang einer Linie am Himmel konzentrieren. Dies könnte einfach eine statistische Schwankung sein - oder ein Zeichen dafür, dass der Kosmos nicht in alle Richtungen gleich groß, sondern eben ringförmig ist.

 

Quelle

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Zusatz:

 

1. Die Hintergrundstrahlung nach neuesten Messungen:

cmb_tegmark_203.jpg

Das Muster das sich daraus ergibt:

_38903305_cmboctopole_teg_203.jpg

Ein Muster dürfte auf gar keinen Fall erscheinen wenn der Kosmos überall gleich aussehen soll.

Man kann den Ring aber schon im oberen Bild sehen.

 

Da das Ganze mit grosser Sorgfalt gemacht wurde und damit ein Fehler m.E. so gut wie ausgeschlossen ist, muss man die bisherige Kosmologie spätestens jetzt verwerfen.

 

Bildquelle

 

(Geändert von Erich um 22:13 - 24.März.2003)

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Es soll einmal sogar ein Mathematikprofessor vorgeschlagen haben, den Mond mit Hilfe einer gut plazierten Atomaren Sprengung aus seiner Bahn zu schlagen. Der Mond ist nämlich für Ebbe und Flut verantwortlich, und womöglich auch noch für viele Hurrikans, die soviel Schaden anrichten.

 

Später wurde der Prof nochmals vor laufenden Kameras gefragt, und dann sagte er, niemand hätte es bisher beweisen können, was denn dann passieren würde.

 

Festhalten muß man nur, daß es überall auf der Welt verrückte Typen gibt. Manchmal können sogar belesene Leute Unsinn erzählen....

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Zitat von platon am 1:07 - 25.März.2003

Manchmal können sogar belesene Leute Unsinn erzählen....

 

Da sprichst Du ein grosses Wort gelassen aus, Carlos. Ja, manchmal können sogar belesene Leute Unsinn erzählen...

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