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Späterer Eintritt ins Seminar möglich?


thomas91
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Hallo,

 

ich würde gerne ab dem SS 2012 kath. Theologie studieren und kann mir durchaus vorstellen später ins Seminar einzutreten. Aber mit dem Propädeutikum ist das ja nun alles anders. Würde ich erst im Oktober direk ins Seminar gehen, dann würde mein studium erst in einem Jahr anfangen. Da ich schon ein Studium begonne habe, welches mich nicht erfüllt hat, möchte ich nun aber direkt das Studium der Theologie aufnehmen. Weiß denn jemand, ob ein möglicher Eintritt ins Seminar möglich ist und ob es eine Mindestzeit an Jahren im Priesterseminar gibt ?

Über Antworten freue ich micht sehr. Hoffentlich konnte ich mein Anliegen halbwegs deutlich machen.

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gouvernante

Du kannst Dich auch erst nach Beendigung des Studiums beim Regens melden (und zu jedem beliebigen Zeitpunkt davor). Dann verlängert sich i.d.R. die pastorale Ausbildungszeit.

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Um deine Frage von hinten aufzurollen: Ja, hast du. ;)

 

Was deine eigentliche Frage angeht: Prinzipiell wird es wohl jedes Seminar ein wenig anders halten, und unter Umständen werden sie wollen, dass du das Propädeutikum nachholst, aber ganz generell ist es nicht so, dass sie einen sozusagen "zurück auf Los schicken".

Ich würde einfach anfangen, Theologie zu studieren, meistens kommst du da unweigerlich mit Seminaristen in Kontakt, die dir näher Auskunft geben können, wie es in dem betreffenden Seminar gehandhabt wird.

Aber auch die Leitung des Seminars wird nicht ablehnend reagieren, wenn du sagst, dass du dich mit dem Gedanken trägst, ins Priesterseminar einzutreten, sondern sich bemühen, dir ihr Haus vorzustellen. Prinzipiell habe ich die Beobachtung gemacht, dass es eine relativ hohe Fluktuation (rein ins Seminar; raus aus dem Seminar; später rein und doch wieder raus) gibt.

 

Summa summarum: meines Wissens spricht nichts gegen einen spät(er)en Eintritt ins Seminar.

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Um deine Frage von hinten aufzurollen: Ja, hast du. ;)

 

Was deine eigentliche Frage angeht: Prinzipiell wird es wohl jedes Seminar ein wenig anders halten, und unter Umständen werden sie wollen, dass du das Propädeutikum nachholst, aber ganz generell ist es nicht so, dass sie einen sozusagen "zurück auf Los schicken".

Ich würde einfach anfangen, Theologie zu studieren, meistens kommst du da unweigerlich mit Seminaristen in Kontakt, die dir näher Auskunft geben können, wie es in dem betreffenden Seminar gehandhabt wird.

Aber auch die Leitung des Seminars wird nicht ablehnend reagieren, wenn du sagst, dass du dich mit dem Gedanken trägst, ins Priesterseminar einzutreten, sondern sich bemühen, dir ihr Haus vorzustellen. Prinzipiell habe ich die Beobachtung gemacht, dass es eine relativ hohe Fluktuation (rein ins Seminar; raus aus dem Seminar; später rein und doch wieder raus) gibt.

 

Summa summarum: meines Wissens spricht nichts gegen einen spät(er)en Eintritt ins Seminar.

 

So ändern sich die Zeiten. 1964 hieß es noch: gleich nach dem Abi oder vergiss es. :rolleyes:

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Hallo Thomas!

 

Ich weiß auch von einigen, die sich erst später überlegt haben ins Seminar zu gehen oder die gerade bewusst entschieden haben, das erst im letzten Jahr zu tun (in dem Bistum, in dem ich studiert hab, war meines Wissens 1 Jahr im Konvikt wohnen nötig...). Diese Entscheidung wirkt sich meiner Meinung nach auf die persönliche Entwicklung der Betreffenden oft nicht zu ihrem Nachteil aus (eher im Gegenteil) :ninja:

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So ändern sich die Zeiten. 1964 hieß es noch: gleich nach dem Abi oder vergiss es. :rolleyes:

 

1964 gabs halt noch genug Auswahl, da wurden die Leute auch deutlich schneller rausgeschmissen.

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Das war offenkundig nicht so schlecht, da auszusieben.

Dabei sind ganz gute Priester-Generationen heraus gekommen. Konzilsgeistnostalgiker ohne Ende. :evil:

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So ändern sich die Zeiten. 1964 hieß es noch: gleich nach dem Abi oder vergiss es. :rolleyes:

 

1964 gabs halt noch genug Auswahl, da wurden die Leute auch deutlich schneller rausgeschmissen.

 

Von Rausschmissen hat man eigentlich nichts gehört (hätte sich sicher rum gesprochen), aber aus dem Freijahr kamen meist mehrere nicht mehr zurück... :blush:

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So ändern sich die Zeiten. 1964 hieß es noch: gleich nach dem Abi oder vergiss es. :rolleyes:

 

1964 gabs halt noch genug Auswahl, da wurden die Leute auch deutlich schneller rausgeschmissen.

 

Von Rausschmissen hat man eigentlich nichts gehört (hätte sich sicher rum gesprochen), aber aus dem Freijahr kamen meist mehrere nicht mehr zurück... :blush:

Tja, wenn das Freijahr die erste Zeit überhaupt war, in dem einer mal sein eigenes Leben leben konnte, dann ist das normal (vordem Abi Elternhaus oder Konvikt, dann direkt ins Seminar...)

Ich finde, man kann sich überhaupt erst wirklich entscheiden, wenn man weiss, wofür und wogegen.

Deswegen ist ein späterer Eintritt ins Seminar gut, finde ich. Dann weiss man sicher was man tut.

 

Werner

Edited by Werner001
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So ändern sich die Zeiten. 1964 hieß es noch: gleich nach dem Abi oder vergiss es. :rolleyes:

 

1964 gabs halt noch genug Auswahl, da wurden die Leute auch deutlich schneller rausgeschmissen.

 

Von Rausschmissen hat man eigentlich nichts gehört (hätte sich sicher rum gesprochen), aber aus dem Freijahr kamen meist mehrere nicht mehr zurück... :blush:

Tja, wenn das Freijahr die erste Zeit überhaupt war, in dem einer mal sein eigenes Leben leben konnte, dann ist das normal (vordem Abi Elternhaus oder Konvikt, dann direkt ins Seminar...)

Ich finde, man kann sich überhaupt erst wirklich entscheiden, wenn man weiss, wofür und wogegen.

Deswegen ist ein späterer Eintritt ins Seminar gut, finde ich. Dann weiss man sicher was man tut.

 

Werner

 

Na, Elternhaus war ja noch klasse. Aber für die, die seit der Erstkommunion im Internat auf "Priester" getrimmt waren, war das Freijahr wirklich die "erste Chance".

Es war dann oft nur ein Fehlschluss, wenn man aus der Einsicht, zum Priester nicht geeignet zu sein, wobei auch andere Gründe eine Rolle spielten (ich meine nicht nur die Zölibatsfrage), zwingend schloss, dass Lehrer dann der richtige Beruf sei. Das ging auch oft genug schief. Die armen Schüler.... und die Lehrer waren dann auch nicht glücklich.

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Diese Entscheidung wirkt sich meiner Meinung nach auf die persönliche Entwicklung der Betreffenden oft nicht zu ihrem Nachteil aus (eher im Gegenteil)

 

Wie war, wie war. Auch wenn ich meine ersten drei Semester nicht missen möchte, ebenso wie die eigentlich erzwungene Studienunterbrechung, fühle ich mich dort, wo ich jetzt stehe, recht glücklich.

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