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Was ist die Bedeutung eines 6-Wochen Seelenamtes?


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Guten Abend! Es wäre schön, wenn mir hier jemand etwas zum " 6-Wochen Selenamt" etwas schreiben könnte (und auch schreibt).-

Im Netz gibt es halt einige Deutungen z.B Abschied, Fegefeuerverkürzung, Tag der Trauerkleidung-Ablegung u.s.w ......? Was bedeutet das Selenamt wirklich?

Auch interessiert mich, was die kath. Kirche hierfür an Kosten berechnet? Berechnet sie überhaupt? :facepalm:

 

Vielen Dank auch!

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Monatsamt und Jahresgedächtnis ist bei uns in der Gemeinde umsonst! Dafür können wir mit 6-Wochen Seelenamt nicht dienen. Was ist das überhaupt?

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Franciscus non papa

es gibt verschiedene "jubiläums"-gedenktage. und an diesen gedenktagen wird dann traditionell ein seelenamt gehalten. wobei diese traditionen in den städten zunehmend in vergessenheit geraten und auch aufgrund der wenigen priester gar nicht mehr durchzuhalten sind.

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es gibt verschiedene "jubiläums"-gedenktage. und an diesen gedenktagen wird dann traditionell ein seelenamt gehalten. wobei diese traditionen in den städten zunehmend in vergessenheit geraten und auch aufgrund der wenigen priester gar nicht mehr durchzuhalten sind.

und die Bräuche wohl auch je nach Gegend unterschiedlich sind. Ich habe das zum ersten Mal von einer Kollegin gehört, die irgendwo aus dem Norden war (Bistum Münster, Osnabrück oder so). Mir war nur aus cem alten Schott bekannt: Messe am 3., am 7. und am 30. Tag nach dem Tode (aber das war auch die reine Theorie). Es gab den Gottesdienst vor oder nach der Beerdigung, selbst den "Jahrtag" habe ich erst hier im ländlichen Bereich kennengelernt (obwohl es dafür wohl eine entsprechende Gedenkfeier bei den alten, also noch nicht christlichen Römern gab).

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Monatsamt und Jahresgedächtnis ist bei uns in der Gemeinde umsonst! Dafür können wir mit 6-Wochen Seelenamt nicht dienen. Was ist das überhaupt?
6 Wochen (pi mal Daumen, kommt nicht so genau) nach einer Beerdigung lässt man im Rheinland eine Messe zum Gedenken für den Verstorbenen lesen. Das nennt sich bei uns allerdings nur Sechswochenamt. Ich kenne das eigentlich auch nur aus den Erzählungen meiner Großeltern und aus den vorgelesenen Intentionen. An besondere Bräuche um diesen Termin kann ich mich nicht erinnern.

 

Mit den Kosten ist das so eine Sache. Eigentlich gilt, daß jede Messe nur in einer Intention gefeiert werden soll (was früher kein Problem war). Heute kann man Messe samt "Stipendium" z.B. bei Kirche in Not bestellen. Die Messe selbst wird dann von einem Priester im Ausland gelesen und er erhält dafür das Stipendium (was in manchen Gegenden der Welt eine der Haupteinnahmequellen für den priesterlichen Lebensunterhalt ist). Ich meine mich zu erinnern, daß dieses Weiterleiten von Intentionen/Messstipendien auch teilweise schon von den Pfarrämtern gemacht wurde, die auf diese Art ihre Partnergemeinden in der 3. Welt unterstützten. Wie solche Intentionen dann in der eigenen Pfarrei verwendet werden (z.B. als Kommemoration) weiß ich nicht.

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gouvernante

Wenn ich möchte, daß eines Toten in der Messe gedacht wird, dackel ich vorher mit einem (lesbaren) Zettel mit dem Namen in die Sakristei und sage: "Pastor, ich hab' da noch ein Gedenken..."

Das war's. Und als klassische "Daten" kenne ich 7 Tage und 6 Wochen (das hat wohl etwas mit Trauerrhytmen zu tun).

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Nochmal (erweitertes) Rheinland: ich kenne das Sechwochenamt, das wird hier regelmäig abgehalten.

 

Als "Begründung" denke ich, dass die schlimmste Trauer vorbei ist und so langsam der Alltag wieder eine Chance hat.

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Nochmal (erweitertes) Rheinland: ich kenne das Sechwochenamt, das wird hier regelmäig abgehalten.

 

Als "Begründung" denke ich, dass die schlimmste Trauer vorbei ist und so langsam der Alltag wieder eine Chance hat.

So kenne ich es auch. Die sechs Wochen stammen vmtl . aus der menschl. Trauererfahrung. Nach ca. sechs Wochen richtet sich der Blick aus der tiefen unmittelbaren Trauer in das eigene Leben.

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