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Fimtip - besonders für Christen ;-)


Stefan
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Hallöchen,

 

nein, der Film "Signs" ist nicht der beste Film aller Zeiten, und seine unterschwellig christliche Botschaft hat mir gar nicht gefallen. Zuviel möchte ich dazu nicht sagen, um denjenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht zuviel zu verraten.

 

Nur soviel, Christen könnte der Film aus den Gründen gefallen, die mir den Film versaut haben.

 

Dabei hat dieser Film wirklich grossartige Szenen. Ich hatte seit langem im Kino keine Gänsehaut mehr, aber bei diesem Film hat mir eine Szene mit ziemlich einfachen Effekten eine Gänsehaut über den Rücken gejagt. Da wird eigentlich nur die Fernsehübertragung eines Amateurvideos von einem Kindergeburtstag gezeigt.  

 

Warum ich das hier schreibe? Bis 10 Minuten vor Schluss hatte ich das Gefühl, einen wirklich guten Film zu sehen. Eine wirklich gelungene Variante von Indepence Day mit Hitchcock-Flair, nur ohne die fetten Special Effects - aber mit durchaus besseren Gruseleffekten und Gags. Wer z.B. die Seiten von Lyle Zapato kennt, wird einige witzige Details wiederfinden.  Sogar eine ziemlich kitschige kollektive Heulszene wird mit einem kleinen, aber feinen Gag gerettet. (Im übrigen spielen zwei Kinder in dem Film eine grössere Rolle, aber anders als in anderen Filmen, sind die Kids hier nicht nervig, sondern relativ cool.)

 

Nur die letzten zehn Minuten... um die gut zu finden, muss man wahrscheinlich Christ sein.

 

Gruß

Stefan

 

 

 

(Geändert von Stefan um 6:22 - 15.September.2002)

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Zitat von Stefan am 6:17 - 15.September.2002

 

Nur soviel, Christen könnte der Film aus den Gründen gefallen, die mir den Film versaut haben.

 


 

Wenn ich mir von jedem Film, in dem die christlichen Werte fehlen, jedesmal die Laune verderben ließe, dürfte ich gar nicht mehr den Fernseher einschalten!

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Zitat von EXPLORER am 9:38 - 15.September.2002

Och, Stefan... Also, lohnt es sich (besonders für meinereiner)?


 

 

Für Deinereiner ist Ali G *höho*  naja würde MOLA nicht synchronisieren, dann wäre es auch einer für meinereiner.

 

(Geändert von IRA um 21:24 - 15.September.2002)

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Zitat von Stefan Mellentin am 14:43 - 15.September.2002

 

Wenn ich mir von jedem Film, in dem die christlichen Werte fehlen, jedesmal die Laune verderben ließe, dürfte ich gar nicht mehr den Fernseher einschalten!


 

Hallo Stefan,

 

schau Dir den Film an, dann wirst Du wissen, was ich gemeint habe. Vielleicht habe ich die Ironie in meiner Aussage auch nicht deutlich genug betont.

 

Also Klartext: Das Ende des Filmes ist einfach platt, man erwartet mehr. Ich denke, das werden auch viele Christen so sehen (also auf dramaturgischer Ebene), aber immerhin können die sich über die christliche Aussage freuen. Schliesslich läuft der Film auf eine Art Gotteserfahrung hinaus.

 

Gruß

Stefan

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Hallo Stefan,

Danke für Deinen Tipp und Deinen persönlichen "Senf" dazu!

Neugierig war ich eh schon (allein schon wegen Gibson ;-) ) - aber jetzt erst recht!

Was ich bisher gelesen/gehört habe, war, dass es mystisch so in die Richtung "Akte-X" sein soll, doch die Querverbindung zum christlichem Glauben hört sich zumindest interessant an..... andererseits - es klingt auch recht weit hergeholt ....

 

Gruß, Amalie

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Zitat von Amalie am 22:04 - 15.September.2002

 

Was ich bisher gelesen/gehört habe, war, dass es mystisch so in die Richtung "Akte-X" sein soll, doch die Querverbindung zum christlichem Glauben hört sich zumindest interessant an..... andererseits - es klingt auch recht weit hergeholt ....

 

Hallo Amalie,

 

der Vergleich mit Akte-X ist gar nicht so schlecht, nur ist der Film "Signs" wesentlich besser gemacht. Die Bedrohung durch die Aliens wird eher so gezeigt, wie die Bedrohung durch die Vögel in Hitchcocks "Die Vögel" - allerdings etwas zeitgemässer. Der Film spielt m.E. ein wenig mit dem Horror des 11. Septembers. So wie die Akteure im Film die Invasion der Aliens erleben, haben wir wohl alle den 11. September erlebt. Dazu gehört, dass das Grauen eben zu Beginn nur in wackeligen Amateuraufnahmen gezeigt werden, die im Fersehen übertragen werden. Oft sieht man gar nicht, was im Fernsehen übertragen wird, sondern hört nur den Ton und sieht die Darsteller, wie sie über das, was sie sehen, diskutieren.  

 

Die Verbindung zum christlichen Glauben ist im Film schon deshalb nicht weit hergeholt, da die Hauptfigur (gespielt von Mel Gibson) ein Pfarrer ist, der aus bestimmten Gründen vom Glauben abgefallen ist. Das wird übrigens ganz am Anfang des Filmes durch die Umrisse eines abgenommenen Kreuzes auf einer vergilbten Tapete sehr nett dargestellt. Der Regisseur des Filmes, M. Night Shyamalan, ist ja kein Stümper, was er mit "The Sixth Sense" eindrucksvoll bewiesen hat.

 

Also erwarte keine plumpe Akte-X-Adaption, sondern eher einen sehr gut gemachten Gruselfilm, der eigentlich ein Drama sein will, aber als Drama da versagt, wo er als Gruselfilm gewinnt.

 

Die gruseligen Szenen sind aber wirklich gut, weil sie so realistisch sind und auf Urängste anspielen. Ich frage mich gerade, wie gut der "Herr der Ringe" hätte sein können, wenn Shyamalan ihn verfilmt hätte. Weniger Effekte, aber dafür mehr Betonung auf die dunkle Bedrohung. Wow, das wäre was gewesen.

 

Gruß

Stefan

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Ich muss sagen, dass ich den Film grottenschlecht fand, "unterschwellige christliche Aussage" hin oder her. Einfach aus dem Grund, dass er dermassen unlogisch ist, dass die gesamte Story ins Nichts zusammenfallen würde, würde man diese Ungereimtheiten beseitigen.

 

Warum wollen die Aliens unbedingt unbewaffnet und im Bodenkampf den Planeten erobern? Arggh! Und wenn Wasser bei den Aliens wie Säure/Gift wirkt, warum suchen sie sich als Eroberungsziel einen Planeten aus, dessen Oberfläche zu 70% mit Wasser bedeckt ist?

 

Ich hatte bei dem Film immer das unbeständige Gefühl, dass man die Aliens drehbuchtechnisch deswegen so saublöde gemacht hat, damit die ebenfalls saublöden Menschen nicht ganz so saublöde dastehen und so noch eine Chance haben, zu gewinnen. Nee, irgendwie war dann das Drehbuch dann doch zu saublöde...

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Scheint das Pendant zu "The Sixth Sense" zu sein, wenn es stimmt, was Du schreibst, Stefan. Den fand ich nämlich gerade und ausschließlich wegen seines Endes gut.

 

Die Hommage an die Birds und War of the Worlds soll bei  Signs  übrigens ziemlich unpassend  sein.

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Warum soll sich das keiner trauen???

 

Für Ali-Fans empfehle ich aber die superspanndende(!) Doku "When We Were Kings". Ali kann man halt nicht kopieren... ;)

 

(Geändert von CavemanHamburg um 17:05 - 17.September.2002)

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Werner agnosticus

Wenn wir schon gerade bei Filmen sind: hat jemand "Samsara" gesehen?

 

Ich fand ihn interessant wegen seiner Auseinandersetzung mit typischen kath.de-Fragen, auch wenn er sie am Beispiel des tibetischen Buddhismus aufhängt und nicht am Christentum.

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Gibsons Tochter scheint die christliche Aussage von "Signs" so sehr beeindruckt zu haben, dass sie nun Nonne wird.

 

(Na gut, vielleicht liegt das nicht nur an dem Film )

 

Den Papa jedenfalls freuts...

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Zitat von Werner agnosticus am 17:13 - 17.September.2002

Wenn wir schon gerade bei Filmen sind: hat jemand "Samsara" gesehen?

 

Ich fand ihn interessant wegen seiner Auseinandersetzung mit typischen kath.de-Fragen, auch wenn er sie am Beispiel des tibetischen Buddhismus aufhängt und nicht am Christentum.


Scheint ein sehenswerter Streifen zu sein. Die Filmkritik auf http://www.cineman.ch/movie/2001/Samsara/

 

weckt jedenfalls mein Interesse.

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Zitat von Ruth am 19:26 - 17.September.2002

Gibsons Tochter scheint die christliche Aussage von "Signs" so sehr beeindruckt zu haben, dass sie nun Nonne wird.

 

(Na gut, vielleicht liegt das nicht nur an dem Film )

 

Den Papa jedenfalls freuts...


 

Oh man, Klatsch & Trasch, mußt Du die Klischees so bedinnen? *schmunzel*

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Zitat von Stefan am 6:17 - 15.September.2002

 

 

Nur die letzten zehn Minuten... um die gut zu finden, muss man wahrscheinlich Christ sein.

 


 

 

Mein lieber Stefan!

 

Gestern Abend habe ich "signs" gesehen - und war begeistert. Klar als Christ!?

 

Du schreibst so abfällig von den letzten 10 Minuten, die Dir als Atheist den Film versaut haben.

 

Ich behaupte, daß der Filmtitel sich gar nicht mal auf die Zeichen in den Mais-Felder bezieht, sondern auf die Zeichen Gottes in unserem Leben.

Ich hatte gestern Abend noch eine heftige Diskussion mit den zwei Mit-Kino-Besuchern.

 

Die Außerirdischen spielen ja eigentlich nur eine Nebenrolle. Wichtig ist doch vielmehr, daß der Pfarrer (welcher Konfession er auch immer angehören mag) im Laufe des Filmes lernen muß, die signs, die Zeichen in seinem Leben zu deuten, letztlich: sein Leben aus dem Glauben zu deuten.

 

Insofern dürften Dir eigentlich nicht nur die letzten 10 Minuten nicht gefallen haben, oder!?

 

DER FILM IST SUPER!

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Zitat von Stefan Mellentin am 14:44 - 18.September.2002

 

Insofern dürften Dir eigentlich nicht nur die letzten 10 Minuten nicht gefallen haben, oder!?

 

Ich finde den Schluss ja nicht allein deshalb schlecht, weil er dem Film eine "christliche" Wendung gibt. Das würde mich nicht stören, wenn der Schluss wenigstens gut wäre.

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Zitat von Stefan am 20:40 - 18.September.2002


Zitat von Stefan Mellentin am 14:44 - 18.September.2002

 

Insofern dürften Dir eigentlich nicht nur die letzten 10 Minuten nicht gefallen haben, oder!?

 

Ich finde den Schluss ja nicht allein deshalb schlecht, weil er dem Film eine "christliche" Wendung gibt. Das würde mich nicht stören, wenn der Schluss wenigstens gut wäre.

 

 

Was stört Dich denn am Schluß???

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Zitat von Stefan Mellentin am 21:15 - 18.September.2002

Was stört Dich denn am Schluß???

 

Einiges. Aber ich habe nicht vor, hier einen Spoiler zu schreiben.

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