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Zuviel ist zuviel


Flo77

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Ich weiß, es ist eine sehr persönliche Frage, aber was sind die deutlichsten Anzeichen, daß man sein Gebetspensum überspannt hat?

 

Jemand der sonst keine Verpflichtungen hat könnte es ja durchaus auf

 

7 Horen

1 Lesehore

1 Messe vom Tag

2 (oder bis zu 6 wenn kalte Mahlzeiten auch bebetet werden) Tischgebete

1 Rosenkranz

3 Angeli

 

bringen.

 

Und da sie die pers. Segenssprüche und Stoßgebete über den Tag verteilt noch nicht mal bei.

 

Ich muss gestehen - das schaff ich nicht.

 

Muss man Karthäuser sein um dieses Pensum zu bewerkstelligen?

 

Ich versuche auf die in der Didache gebotenen 3 Vaterunser am Tag zu kommen (die in Laudes, Mittagsangelus und Vesper ja schon enthalten sind...) - ab wann wird der Gebetsmarathon wohl ungut?

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Ich weiß, es ist eine sehr persönliche Frage, aber was sind die deutlichsten Anzeichen, daß man sein Gebetspensum überspannt hat?

 

Jemand der sonst keine Verpflichtungen hat könnte es ja durchaus auf

 

7 Horen

1 Lesehore

1 Messe vom Tag

2 (oder bis zu 6 wenn kalte Mahlzeiten auch bebetet werden) Tischgebete

1 Rosenkranz

3 Angeli

 

bringen.

 

Und da sie die pers. Segenssprüche und Stoßgebete über den Tag verteilt noch nicht mal bei.

 

Ich muss gestehen - das schaff ich nicht.

 

Muss man Karthäuser sein um dieses Pensum zu bewerkstelligen?

 

Ich versuche auf die in der Didache gebotenen 3 Vaterunser am Tag zu kommen (die in Laudes, Mittagsangelus und Vesper ja schon enthalten sind...) - ab wann wird der Gebetsmarathon wohl ungut?

Lieber Flo, ist es nicht schon zu viel, wenn sich Dir solche Gedanken bzw. Fragen aufdrängen?!

 

Ich meine, es ist zu viel, wenn es eine rein äußerliche Übung wird. Beten heißt mit Gott in Beziehung treten, das kann man auch anders. Meister Eckhart schrieb, wer sich innerlich leer mache, nichts mehr wolle, losließe, in den würde Gott ganz von selbst einströmen. Das ist eine Übung, die sich auch inmitten von Arbeit oder Trubel machen lässt, nebenbei sozusagen, als Einübung einer Grundhaltung im Leben. Ritualisiertes Beten mag sehr unterstützend sein, aber es muss seine Wirkung verlieren, wenn das Ritual zur ungeliebten Pflicht oder gar zur rein äußerlichen Übung erstarrt. Meine Empfehlung ist, Gott ins ganze eigene Leben reinzulassen, statt ihm darin nur bestimmte Ecken zuzuweisen.

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Ich weiß, es ist eine sehr persönliche Frage, aber was sind die deutlichsten Anzeichen, daß man sein Gebetspensum überspannt hat?

 

Jemand der sonst keine Verpflichtungen hat könnte es ja durchaus auf

 

7 Horen

1 Lesehore

1 Messe vom Tag

2 (oder bis zu 6 wenn kalte Mahlzeiten auch bebetet werden) Tischgebete

1 Rosenkranz

3 Angeli

 

bringen.

 

Und da sie die pers. Segenssprüche und Stoßgebete über den Tag verteilt noch nicht mal bei.

 

Ich muss gestehen - das schaff ich nicht.

 

Muss man Karthäuser sein um dieses Pensum zu bewerkstelligen?

 

Ich versuche auf die in der Didache gebotenen 3 Vaterunser am Tag zu kommen (die in Laudes, Mittagsangelus und Vesper ja schon enthalten sind...) - ab wann wird der Gebetsmarathon wohl ungut?

 

Für mich persönlich dann, wenn Beten "Leistungsstress" wird weshalb ich mich möglichst flexibel halte. Fixpunkte sind Morgen- und Abendgebet und Tischgebet zur Hauptmahlzeit die für meine Frau und mich das möglichst gemeinsame Abendessen ist. Wenn es stressig ist am Morgen oder ich abends sehr müde bin können die Gebete durchaus auch zu einem Stoßgebet schrumpfen... so etwa Herr ich danke für diesen Tag Amen.

Möglichst 2x die Woche verbindet sich das Abendgebet mit einer Meditation von einer halben Stunde.

1x in der Woche mache ich eine Stunde "Dienst" bei einer eucharistischen Anbetung ...das ist auch die Zeit für einen Rosenkranz.

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Franciscus non papa

Ganz sicher ist das alles sehr unterschiedlich für die jeweilige Person und Situation. Alles hat seine Zeit..

 

Aber wenn man schon auf solche Fragen kommt, dann scheint es für mich bedenklich zu werden - man kann auch übers beten die Mitmenschen vernachlässigen UND auch sich selbst. Das ist nicht Sinn der Sache.

 

Um mal wieder meine weise Großmutter zu zitieren: was zuviel ist, ist zuviel - und wenn es das Beten ist. (und sie war wirklich eine fromme Frau!)

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Aber wenn man schon auf solche Fragen kommt, dann scheint es für mich bedenklich zu werden - man kann auch übers beten die Mitmenschen vernachlässigen UND auch sich selbst. Das ist nicht Sinn der Sache.
Ich bin im Mom. Strohwitwer und habe mal ein wenig "rumprobiert" (und meinen Rosenkranz repariert) - und bin im Mom. in einer Abwägungsphase.

 

Mein "Grundsoll" sind für mich eigentlich "nur" die drei Vaterunser, die schon in der Didache geboten werden.

 

Morgens und Abends sind dabei eigentlich kein Problem. Über Laudes und Vesper sind damit ja schon zwei abgedeckt, wobei ich im Mom. ein wenig Psalm-überdrüssig bin und den Rosenkranz als mögliche Alternative durchaus in Betracht ziehe.

 

Mittags bemühe ich mich einfach um ein Vaterunser solo (bzw. damit es nicht so allein ist mit angehängtem Englischen Gruß).

 

Dazu Tischgebet vor dem Essen und vor dem Einstieg ins Bett den letzten Segen des Tages (mit dem 3. Vaterunser des Tages wenn die Vesper ersatzlos ausfällt).

 

Mit diesem Pensum bin ich gebetstechnisch allerdings auch für meine Begriffe ausgelastet.

 

Der Morgengruß ("Vater, ich komme heute deinen Willen zu tun.") ist da schon eine Herausforderung...

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Aber wenn man schon auf solche Fragen kommt, dann scheint es für mich bedenklich zu werden - man kann auch übers beten die Mitmenschen vernachlässigen UND auch sich selbst. Das ist nicht Sinn der Sache.
Ich bin im Mom. Strohwitwer und habe mal ein wenig "rumprobiert" (und meinen Rosenkranz repariert) - und bin im Mom. in einer Abwägungsphase.

 

Mein "Grundsoll" sind für mich eigentlich "nur" die drei Vaterunser, die schon in der Didache geboten werden.

 

Morgens und Abends sind dabei eigentlich kein Problem. Über Laudes und Vesper sind damit ja schon zwei abgedeckt, wobei ich im Mom. ein wenig Psalm-überdrüssig bin und den Rosenkranz als mögliche Alternative durchaus in Betracht ziehe.

 

Mittags bemühe ich mich einfach um ein Vaterunser solo (bzw. damit es nicht so allein ist mit angehängtem Englischen Gruß).

 

Dazu Tischgebet vor dem Essen und vor dem Einstieg ins Bett den letzten Segen des Tages (mit dem 3. Vaterunser des Tages wenn die Vesper ersatzlos ausfällt).

 

Mit diesem Pensum bin ich gebetstechnisch allerdings auch für meine Begriffe ausgelastet.

 

Der Morgengruß ("Vater, ich komme heute deinen Willen zu tun.") ist da schon eine Herausforderung...

Versteh mich nicht falsch, aber siehst du das nicht ein wenig zu formalistisch?

Vaterunser die "geboten" werden, und die über irgendwas "abgedeckt" sind, "Pensum", "überdrüssig", "ausgelastet"?

Das hört sich für miach nach einer Pflichterfüllung um der Pflicht willen an.

Gebet soll ja Gespräch mit Gott sein (so versteh ich das zumindest), und bei dir hört es sich irgendwie an, wie wenn jemand stöhnt, dass er heute noch seine Mutter anrufen muss, weil die sonst wieder beleidigt ist.

 

Werner

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PS: Mit dem Herrn in der Hängematte oder auf der Schwimmbadwiese zu dösen ist auch Gebet :)

Ich zitiere mich mal selbst: in klassischen theologischen Termini heißt das "vacare Deo" - nicht das wer denkt, das sei auf meinem Mist gewachsen :D

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Versteh mich nicht falsch, aber siehst du das nicht ein wenig zu formalistisch?
Wenn ich das nicht in einer bestimmten Form ritualisieren bzw. formalisieren würde, würde ich gar nicht mehr beten. Oder allenfalls Sonntags die Messe. Wenn überhaupt.

 

Für mich sind die Formulare bzw. Rituale ein extrem wichtiger Helfer zur Aufrechterhaltung der Kontinuität.

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Für mich sind die Formulare bzw. Rituale ein extrem wichtiger Helfer zur Aufrechterhaltung der Kontinuität.

Solange sie Helfer bleiben und nicht zum Selbstzweck mutieren.

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Versteh mich nicht falsch, aber siehst du das nicht ein wenig zu formalistisch?
Wenn ich das nicht in einer bestimmten Form ritualisieren bzw. formalisieren würde, würde ich gar nicht mehr beten. Oder allenfalls Sonntags die Messe. Wenn überhaupt.

 

Für mich sind die Formulare bzw. Rituale ein extrem wichtiger Helfer zur Aufrechterhaltung der Kontinuität.

Ich habe weniger die Rituale als die Inhalte gemeint.

Rituale braucht man. Aber vielleicht könnte es dir mehr bringen, wenn du dir bestimmte Zeiten für ein Gespräch mit Gott (so wie es Frank beschrieben hat) reservierst, statt die Anzahl der "abgeleisteten" Vaterunser zu zählen.

Aber letztlich musst du selbst herausfinden, was dein Ding ist.

 

Werner

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Versteh mich nicht falsch, aber siehst du das nicht ein wenig zu formalistisch?
Wenn ich das nicht in einer bestimmten Form ritualisieren bzw. formalisieren würde, würde ich gar nicht mehr beten. Oder allenfalls Sonntags die Messe. Wenn überhaupt.

 

Für mich sind die Formulare bzw. Rituale ein extrem wichtiger Helfer zur Aufrechterhaltung der Kontinuität.

Ich habe weniger die Rituale als die Inhalte gemeint.

Rituale braucht man. Aber vielleicht könnte es dir mehr bringen, wenn du dir bestimmte Zeiten für ein Gespräch mit Gott (so wie es Frank beschrieben hat) reservierst, statt die Anzahl der "abgeleisteten" Vaterunser zu zählen.

Aber letztlich musst du selbst herausfinden, was dein Ding ist.

 

Werner

Und das darf dann aber auch gerne Ritualisiert geschehen... meinet wegen die Vesper oder die Komplet (okay, wenn Flo nicht mehr Strohwitwer ist hat er zu Komplet-Zeiten hoffentlich besseres zu tun als beten *grins*)... Ich persönlich mach das gerne mit dem Abschlussgebet... ists grad zäh und Pflicherfüllung oder hab ich kein besonderes Anliegen nehm ich das aus dem Stundenbuch, hab ich was mit ihm zu besprechen lass ich das weg und nutze die Stelle in der Vesper für den Dialog... die Psalmen vorweg werden dann für die Einstimmung und Vorbereitung missbraucht

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Ich persönlich mach das gerne mit dem Abschlussgebet... ists grad zäh und Pflicherfüllung oder hab ich kein besonderes Anliegen nehm ich das aus dem Stundenbuch, hab ich was mit ihm zu besprechen lass ich das weg und nutze die Stelle in der Vesper für den Dialog... die Psalmen vorweg werden dann für die Einstimmung und Vorbereitung missbraucht
Frei beten ist für mich extrem schwierig. Einen Text schreiben - ok. Aber aus dem Stehgreif?

 

Mit einem festen Text kann ich meine Gedanken einfach durch die vorgegebenen Formeln strömen lassen - für mich vereinfacht das sehr viel.

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GerhardIngold

Viele feinsinnigen Gedanken. Mir erging es ähnlich, als ich noch ganz im freikirchlichen Gedankengut verankert war. Ich kann Floh also gut verstehen.

 

Heute als Agnostiker mit Tendenz zum Atheismus bete ich immer noch. Einfach, weil es meiner Seele gut tut. Oft, wenn der innere und äussere Druck gross ist, seufze ich nur, "Vater". Vater aber sage ich nur, weil ich ein gutes aber schlechtes Mutterbild mit mir schleppe. Auch wenn ich eine universelle Kraft nicht mehr personifiziert vorstelle, sehe ich mich mit der universellen Kraft eins. Und wenn ich bete, tue ich es immer in eigenen Worten. Vorgegebene Gebete usw. selbst das Vaterunser, welches ich sinnerfüllt sehe, betete ich auch früher selten oder nie. So rede ich mit der universellen Kraft wie ein Kind, mit einer Vertrauensperson redet.

 

Ein kindliches Urvertrauen muss aus meiner Sicht nicht brechen, wenn man, wie ich, sich zum denkerischen Agnostiker und Atheisten hinbewegt hat. Letztlich bin ich mir eben immer bewusst, dass ich mit meinem Kopf an Grenzen des Erkennens und Verstehens stosse.

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Ich persönlich mach das gerne mit dem Abschlussgebet... ists grad zäh und Pflicherfüllung oder hab ich kein besonderes Anliegen nehm ich das aus dem Stundenbuch, hab ich was mit ihm zu besprechen lass ich das weg und nutze die Stelle in der Vesper für den Dialog... die Psalmen vorweg werden dann für die Einstimmung und Vorbereitung missbraucht
Frei beten ist für mich extrem schwierig. Einen Text schreiben - ok. Aber aus dem Stehgreif?

 

Mit einem festen Text kann ich meine Gedanken einfach durch die vorgegebenen Formeln strömen lassen - für mich vereinfacht das sehr viel.

Noch nie gedacht "Herr, was soll denn jetzt der Scheiss hier? Musste das jetzt sein?" Wenn irgendwas im Leben schief gelaufen ist? Passiert mir öfter. Je nach Tragweite mal wirklich so vorwurfsvoll gemneint mal mit ironischem Augenzwinkern

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Ich persönlich mach das gerne mit dem Abschlussgebet... ists grad zäh und Pflicherfüllung oder hab ich kein besonderes Anliegen nehm ich das aus dem Stundenbuch, hab ich was mit ihm zu besprechen lass ich das weg und nutze die Stelle in der Vesper für den Dialog... die Psalmen vorweg werden dann für die Einstimmung und Vorbereitung missbraucht
Frei beten ist für mich extrem schwierig. Einen Text schreiben - ok. Aber aus dem Stehgreif?

 

Mit einem festen Text kann ich meine Gedanken einfach durch die vorgegebenen Formeln strömen lassen - für mich vereinfacht das sehr viel.

 

Ist eigentlich nur Übungssache. Ich kann dafür nicht mit auswendigen Texten (gelesene Psalmen geht, ist aber ganz anders als freies Gebet)

 

Wir beten vormittags in der Arbeit, ist ganz praktisch wenn die Mitarbeiter alle aus einer Gemeinde kommen :-) Damit wirs nicht im Eifer der Arbeit vergessen, ists sogar im Outlook eingetragen.

 

Aber auswendige Texte haben auch Vorteile, die Erfahrung habe ich in meiner Hospizarbeit schon machen dürfen. Mit einem alten schwerhörigen Menschen frei beten, der das dann nicht gewöhnt ist, das ist schwierig. Wir grandios gerade hier Gebete sind, die man von Kindheit an kennt, das lernte ich erst dort zu schätzen.

 

Für mich selber funktionierts allerdings nur frei.

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Ich weiß, es ist eine sehr persönliche Frage, aber was sind die deutlichsten Anzeichen, daß man sein Gebetspensum überspannt hat?

 

Jemand der sonst keine Verpflichtungen hat könnte es ja durchaus auf

 

7 Horen

1 Lesehore

1 Messe vom Tag

2 (oder bis zu 6 wenn kalte Mahlzeiten auch bebetet werden) Tischgebete

1 Rosenkranz

3 Angeli

 

bringen.

 

Und da sie die pers. Segenssprüche und Stoßgebete über den Tag verteilt noch nicht mal bei.

 

Ich muss gestehen - das schaff ich nicht.

 

Muss man Karthäuser sein um dieses Pensum zu bewerkstelligen?

 

Ich versuche auf die in der Didache gebotenen 3 Vaterunser am Tag zu kommen (die in Laudes, Mittagsangelus und Vesper ja schon enthalten sind...) - ab wann wird der Gebetsmarathon wohl ungut?

Na ja.

Die biblische Weisung "Betet ohne Unterlass!"wurde im Lauf der Geschichte zum Anlass für teilweise auch wunderliche Übungen genommen. Dass ein einzelner das nicht kann, ist sowieso klar. So hat man halt Gemeinschaften, vor allem Mönche und Nonnen zum Beten rund um die Uhr eingeteilt, fromme Stiftungen zu diesem Zweck gestiftet, und was weiß ich noch.

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Lieber Flo,

 

 

...

ab wann wird der Gebetsmarathon wohl ungut?

Wessen Ermahnung hat Vorrang?

 

Die Mahnung des hl.Paulus aus dem Thessalonicher-Brief 5,17 :
„Betet ohne Unterlass",

oder

JESU Mahnung aus Matthäus 6,7:

.7 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.

 

Gruß

josef

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OneAndOnlySon

Das muss kein Gegensatz sein. Die Vorstellung, dass das ganze Leben eines Christen ein Gebet sein kann/soll, ist ja nicht so neu. Auch Gebetspraktiken wie das Herzensgebet bieten eine praktikable Umsetzung der Aufforderung zum unablässigen Gebet.

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Ich persönlich mach das gerne mit dem Abschlussgebet... ists grad zäh und Pflicherfüllung oder hab ich kein besonderes Anliegen nehm ich das aus dem Stundenbuch, hab ich was mit ihm zu besprechen lass ich das weg und nutze die Stelle in der Vesper für den Dialog... die Psalmen vorweg werden dann für die Einstimmung und Vorbereitung missbraucht
Frei beten ist für mich extrem schwierig. Einen Text schreiben - ok. Aber aus dem Stehgreif?

 

Mit einem festen Text kann ich meine Gedanken einfach durch die vorgegebenen Formeln strömen lassen - für mich vereinfacht das sehr viel.

Wie genau muss den ein GEbet aussehen? Ich mag diese Vorstellung.
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Liebe Asia,

 

 

...

Wie genau muss den ein Gebet aussehen?...

Der Christ der betet, lasse sich Zeit.

Und bitte nach jedem Satz des Gebetes, seinen Beistand, den HEILIGEN GEIST GOTTES um Auskunft, wie der Gebetssatz richtig zu verstehen ist.

 

 

 

Gruß

josef

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Liebe Asia,

 

 

...

Wie genau muss den ein Gebet aussehen?...

Der Christ der betet, lasse sich Zeit.

Und bitte nach jedem Satz des Gebetes, seinen Beistand, den HEILIGEN GEIST GOTTES um Auskunft, wie der Gebetssatz richtig zu verstehen ist.

 

 

 

Gruß

josef

 

Sag mal Josef... Ist Gebet für dich echt auschließlich die Bitte um Auskunft?

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Sag mal Josef... Ist Gebet für dich echt auschließlich die Bitte um Auskunft?
Man kann sich sicherlich darüber streiten, ob Gebet nun Auskunftsbitte, Zwiegespräch oder Opfergabe ist.

 

Gerade Letzteres finde ich einen interessanten Gedanken, der mir erst mit dem Stundengebet richtig bewusst geworden ist.

 

Die Notiz, daß ein Kind dem Gebot der Kirche sie zu unterstützen schon durch das Gebet erfüllen kann (beten kann auch der, der kein Vermögen zum geben hat), ist mir schon länger geläufig, aber erst die Formulierungen im Stundengebet "nimm unser Morgen-/Abendlob an", "Wie Weihrauch steige mein Gebet zu dir empor" etc. (sinngemäß) formen diese Idee aus.

 

Gebet ist Gott etwas Zeit zu "opfern". Da kommt es dann auch nicht mehr so darauf an, ob man nun frei, bei Kaffee oder vorformuliert betet.

 

Ich finde der Gedanke hat was.

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Liebe Michaela,

 

 

 

...

Wie genau muss den ein Gebet aussehen?...

Der Christ der betet, lasse sich Zeit.

Und bitte nach jedem Satz des Gebetes, seinen Beistand, den HEILIGEN GEIST GOTTES um Auskunft, wie der Gebetssatz richtig zu verstehen ist.

 

Sag mal Josef... Ist Gebet für dich echt auschließlich die Bitte um Auskunft?

Nein, natürlich nicht.

 

Ich bitte den HEILIGEN GEIST GOTTES um Kraft und Beistand und danke IHM.

 

 

 

Gruß

josef

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