hal-o-term Posted December 17, 2012 Report Posted December 17, 2012 Ich würde gern mehr christliche Ruhepole in meinen Alltag integrieren. Also Zeiten am Tag, wo ich mich hinsetze und mich auf Gott besinne, bete, etc. Das Konzept der Stundengebete ist mir theoretisch bekannt, aber es fällt mir schwer, es in einem Arbeitsalltag umsetzen, wo es jeden Tag variable Zeiten oder Anforderungen gibt. Hat jemand Tipps für mich?
Popular Post gouvernante Posted December 18, 2012 Popular Post Report Posted December 18, 2012 Morgens früh, vor Tau und Tag. Ist i.d.R. die einzige Zeit, die nicht von irgendwelchem Verpflichtungen oder Unvorhergesehenem ge-hijacked werden kann. (Sage ich als ausgesprochener Morgenmuffel!) Und auf der Bettkante abends: Tagesrückblick. Alles andere, wenn es sich ergibt: offene Kirche (kurz rein, still werden, oder fürbittend eine Kerze aufstecken), Warten auf den Zug (Rosenkranz, Jesusgebet), Stoßgebet sind auch nicht das Schlechteste etc. ... 4
Flo77 Posted December 18, 2012 Report Posted December 18, 2012 Rosenkranz geht eigentlich immer. Wenn er Dir zu "marianisch" ist, könntest Du den Christusrosenkranz versuchen. de.wikipedia.org/wiki/Christus-Rosenkranz Oder Du gehst ganz weit zurück bis zur Didache. Dort wurde den Gläubigen "nur" drei Vaterunser täglich empfohlen. Eine weitere Alternative wäre eine eigene Reihe zu formulieren (z.B. Kreuzzeichen, Grundgebet morgens Vaterunser + Ave Maria / abends Apostolicum + Aarons Segen, Doxologie) oder sich eine "Lesezeit" einzurichten und bei Genesis 1.1 anfangend jedesmal ein Kapitel fortlaufend zu lesen. Auch eine solche "Lesezeit" könnte man mit Kreuzzeichen, Bittgebet und Schlussgebet einrahmen. Ich persönlich nutze vorallem Alltagssituationen wie Händewaschen oder Brotanschneiden für kurze Segenswünsche. 1
Hamo Posted December 18, 2012 Report Posted December 18, 2012 Ich würde gern mehr christliche Ruhepole in meinen Alltag integrieren. Also Zeiten am Tag, wo ich mich hinsetze und mich auf Gott besinne, bete, etc. Das Konzept der Stundengebete ist mir theoretisch bekannt, aber es fällt mir schwer, es in einem Arbeitsalltag umsetzen, wo es jeden Tag variable Zeiten oder Anforderungen gibt. Hat jemand Tipps für mich? Da gibt es so eine Art Gebetbuch mit Gebeten, Gedanken und Impulsen zu jedem Tag. Entweder online (http://www.mein-tedeum.com/tedeum/) oder man kann es auch als monatliches Büchlein kaufen. Da kannst du dann immer dann, wenn du Zeit findest (oder Dir Zeit nimmst) darin stöbern. LG Hans
hal-o-term Posted December 18, 2012 Author Report Posted December 18, 2012 Danke für die Antworten. Morgens früh, vor Tau und Tag. Ist i.d.R. die einzige Zeit, die nicht von irgendwelchem Verpflichtungen oder Unvorhergesehenem ge-hijacked werden kann. (Sage ich als ausgesprochener Morgenmuffel!) Und auf der Bettkante abends: Tagesrückblick. Alles andere, wenn es sich ergibt: offene Kirche (kurz rein, still werden, oder fürbittend eine Kerze aufstecken), Warten auf den Zug (Rosenkranz, Jesusgebet), Stoßgebet sind auch nicht das Schlechteste etc. ... Das mit der offenen Kirche mach ich sogar recht oft (wenn ich in der Nähe einer bin, was viel zu selten ist). Aber wie schaffst du es als Morgenmuffel, früh aufzustehen? Das hab ich nämlich auch mal versucht eine Weile ... immer um 5 den Wecker gestellt. Aber irgendwann ging's nicht mehr (spätestens dann, als ich arbeitsmäßig erst gegen 1 im Bett war). Abendliche Bettkante bzw. bei mir aufm Stuhl sitzen und auf Kerzen starren funktioniert noch am besten. Da sprech ich auch öfter so Wochentag-abhängige Gebete (aber vermischt mit individuellen Dingen) und lese verschiedene Bibelstellen (wobei ich feststelle, da so Lieblingsstellen zu haben ...) Rosenkranz geht eigentlich immer. Wenn er Dir zu "marianisch" ist, könntest Du den Christusrosenkranz versuchen. de.wikipedia.org/wiki/Christus-Rosenkranz Oder Du gehst ganz weit zurück bis zur Didache. Dort wurde den Gläubigen "nur" drei Vaterunser täglich empfohlen. Eine weitere Alternative wäre eine eigene Reihe zu formulieren (z.B. Kreuzzeichen, Grundgebet morgens Vaterunser + Ave Maria / abends Apostolicum + Aarons Segen, Doxologie) oder sich eine "Lesezeit" einzurichten und bei Genesis 1.1 anfangend jedesmal ein Kapitel fortlaufend zu lesen. Auch eine solche "Lesezeit" könnte man mit Kreuzzeichen, Bittgebet und Schlussgebet einrahmen. Ich persönlich nutze vorallem Alltagssituationen wie Händewaschen oder Brotanschneiden für kurze Segenswünsche. Rosenkranz bin ich gerade dabei, zu lernen (in der Tat in der Christus-Version), komme aber noch ab und zu durcheinander. Die Alltagssituationen sind glaub ich eine gute Idee! Da gibt es so eine Art Gebetbuch mit Gebeten, Gedanken und Impulsen zu jedem Tag. Entweder online (http://www.mein-tedeum.com/tedeum/) oder man kann es auch als monatliches Büchlein kaufen. Da kannst du dann immer dann, wenn du Zeit findest (oder Dir Zeit nimmst) darin stöbern. LG Hans Interessant -- erinnert mich ein bisschen an die (protestantischen) Losungen.
Flo77 Posted December 19, 2012 Report Posted December 19, 2012 (edited) Rosenkranz bin ich gerade dabei, zu lernen (in der Tat in der Christus-Version), komme aber noch ab und zu durcheinander. Ich würde eher über den Rahmenvers stolpern. "Gottes und Mariens Sohn" klingt für mich ziemlich nach Halbgott, was ziemlich merkwürdig ist, nachdem die Dichter ja ausdrücklich einen schnell verständlichen Text präsentieren wollten. Der Marianische wurde ja eben deswegen abgelehnt, weil man die Notwendigkeit die Besonderheiten Katholischer Heiligenanrufung zu reflektieren nicht mitmachen wollte. Hochgelobt sei der kommt im Namen des Herrn, Jesus Christus... oder Gelobt sei Jesus Christus, Gottes Wort, Mariens Sohn, oder (hoch)Gelobt sei Jesus Christ, Gottes Sohn, den Maria gebar... fände ich persönlich stimmiger. Edited December 19, 2012 by Flo77
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