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Warum stirbt eine person bzw. Lebewesen???


valentin b
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Hallo,

Vor 2 1/2 jahren ist mein großer bruder gestroben.

Seit dem habe ich mir in letzter zeit oft gedacht, warum holt bloß der Vater manche "Schafe" schon so früh?? er ist nur 22 jahre alt geworden(mein bruder). Gibt es irgendwelche stellen in der Bible wo es um dieses Thema handelt?

Tschüss und ich freue mich über jede antwort.

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Franciscus non papa

hallo valentin,

 

du sprichst da ein ganz schwieriges thema an.

 

für uns - die von dem tod eines lieben menschen betroffenen - ist jeder tod zu früh.

wir empfinden den verlust, die trauer ihn nicht mehr um uns zu haben - manchmal auch schuldgefühle, weil wir meinen, dem verstorbenen doch so viel an liebe und aufmerksamkeit schuldig geblieben zu sein.

 

auf der anderen seite können wir nicht die antwort finden, warum denn dieser mensch so früh in gott die vollendung finden soll.

 

aber darin liegt doch schon eine antwort: gott nimmt diese verstorbenen an, er vollendet, was an ihnen noch fehlt.

 

schau mal bei paulus nach: 2 Korinther 5, 1-19 oder 1. Thess 4, 13-18

 

 

liebe grüsse

 

franz-josef

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Franciscus non papa


Zitat von IRA am 12:56 - 28.August.2002

< Warum stirbt eine person bzw. Lebewesen??? <

 

Weil Eva, das Weib, in den verbotenen Apfel gebissen hat.

 

ira, du hast das taktgefühl und einfühlungsvermögen eines brückenpfeilers

 

wenn du nichts zu sagen hast, dann halt die kl.....

 

 

f-j

 

ps. kaum hat man dich mal wegen eines gelungenen beitrages gut gefunden, wird der gute eindruck wieder zunichte gemacht

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Das ist eine biblische Wahrheit, die Besagt, dass jeder einmal dran ist und das weiß auch jeder. Doch wenn ein Mensch früh stirbt, was ich jetzt nachgelesen habe, ist es traurig.

 

(Geändert von IRA um 13:03 - 28.August.2002)

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Ich sehe die Wahrheit auf die Frage darin daß Gott keinerlei Einfluß darauf hat wann jemand stirbt.

Selbst dann nicht wenn es ihn wirklich gibt.

 

Gruß Frank

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Lieber valentin b,

 

diese Frage kann man auf zweierlei Weise beantworten. Die Antwort des lieben Gottes kann ich Dir nicht geben. Aber ich kann Dir die Antwort der Wissenschaft geben.

 

Die Wissenschaft beschreibt die Lebewesen als eine Art sehr sehr komplizierte Maschinen. Und daß diese Maschinen auch einmal kaputt gehen, ist unvermeidlich.

 

 

 

Unfälle

Das kann durch Unfälle passieren. Das sind Zufälle, für die niemand schuld ist. Sie geschehen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, so wie man mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit einen Vierer im Lotto bekommen kann. Dr Lottogewinn ist gut, der Unfall ist schlecht. Beide treten mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auf.

 

Wenn man diese Wahrscheinlichkeit veringern will, dann kann man das durch Vorsicht und Wissen. Aber man kann niemals die Unfallwahrscheinlichkeit ganz vermindern.

 

 

 

Abnutzung

Die komplizierte Maschine Mensch nutzt sich auch ab. Du weißt, wie sich die Zähne abnutzen und bei alten Opas nicht mehr vorhanden sind. Man kann die Zähne pflegen, aber meistens nutzen sie sich trotz der Pflege ab.

 

Nun, an den Zähnen kann man die Abnutzung sehen, aber überall im menschlichen Körper nutzen sich die Organe ab, die Knochen, und selbst die kleinen Zellen nutzen sich ab. Deswegen können sie eines Tages nicht mehr funktionieren. Dann stirbt man.

 

 

 

Krankheit

Die komplizierte Maschine Mensch kann auch krank werden.

 

Die meisten Krankheiten gehen auf Parasiten zurück. Das sind andere Lebewesen, die sich von uns ernähren und die uns damit auch töten können: Viren, Bakterien, Clamydien ... Würmer usw..

 

 

 

Andere Krankhetien, wie Krebs beispielsweise, gehen auf Gene zurück. Gene sind die kleinen Programme in uns, die uns gebaut haben und dafür sorgen, daß wir funktionieren.

 

Wenn Gen-Programme nicht richtig funktionieren, dann kommt der Körper durch einander und oftmals geht er dann kaput. Das heißt, er stirbt.

 

Daran ist niemand Schuld, als die defekten Gen-Programme. Wie bei einem Computer, der abstürzt, ist auch niemand daran schuld. Es ist nur trauig.

 

 

 

 

 

 

Deshalb ist es so wichtig, daß die Wissenschaft die komplizierte Maschine Mensch versteht und weiter erforscht, damit man bald gegen noch mehr Krankheiten Behandlungsmittel findet.

 

 

 

Onkel Trilobit

 

(der gute alte Onkel von früher, der an keinen Gott glaubt)

 

 

(Geändert von Trilobit um 13:17 - 28.August.2002)

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T-frock, Gotteskinder sind unsterblich, durch die Opferung seines Sohnes besitze ich die Superkräfte der Unsterblichkeit. Ich werde allerdings, irgendwann, was ich von Anfang an weiß, meinen primitiven menschlichen Aufsatz verlassen.

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IRA, wenn Dir der Ist-Zustand zu primitiv ist (ich fürchte Du hast in diesem Fall sogar Recht) solltest Du Dir einen Strick nehmen. Dann kannst Du Deine Superkräfte umgehend testen und uns Details berichten...

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T-frock, Selbstmord ist Sünde, auch in den anderen beiden Religionen Judentum und Islam.

 

 

< RA, wenn Dir der Ist-Zustand zu primitiv ist (ich fürchte Du hast in diesem Fall sogar Recht) solltest Du Dir einen Strick nehmen. Dann kannst Du Deine Superkräfte umgehend testen und uns Details berichten...<

 

 

Aussdem finde ich Dein Posting ziemlich daneben.

 

(Geändert von IRA um 14:21 - 28.August.2002)

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Lieber Valentin, Franz-Josef hat das Wichtigste schon geschrieben: Warum der eine früher, der andere später stirbt, wissen wir nicht. Und IRA hat (wenn auch auf eine Weise, die es schwer macht, ihn zu erstzunehmen, aber keine Angst, der tut nichts) im Grunde auf eine wichtige Komponente hingewiesen. Der Tod ist nach christlich/jüdischem Glauben nicht das ursprüngliche Ziel, das Gott für den Menschen hat. Er ist erst durch die Sünde in die Schöpfung gekommen - und jedes Lebewesen unterliegt diesem Gesetz.

 

Deshalb - nebenbei bemerkt - gefällt mir auch die Formulierung in manchen Todesanzeigen nicht, dem Herrgot habe es gefallen, den oder die zu sich zu nehmen. Nein, dem Herrgott gefällt der Tod gerade nicht, er will, daß wir das Leben haben, und es in Fülle haben. Deshalb ist er Mensch geworden und unseren Weg bis zum Tod mitgegangen, und hat den Tod durch seine Auferstehung besiegt. Auch Deinem Bruder kann nichts schlimmeres widerfahren als das, was Christus widerfahren ist.

 

Als Christen glauben wir, daß jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt ist - daß Gott sozusagen mit jedem Menschen seine eigene Geschichte hat. Und daß diese Geschichte mit dem Tod nicht nicht etwa zu Ende ist.

 

Die Hoffnung auf das ewige Leben, das uns durch Christi Auferstehung geschenkt ist, beinhaltet dabei nicht nur die Hoffnung, unsere Lieben am Ende wiederzusehen. Sie sagt uns zudem, daß auch die Toten nicht eigentlich "weg" sind - die Gemeinschaft der Heiligen (zu der wir ja alle berufen sind) ist zumindest nach katholischer Lehrmeinung sozusagen die Ausweitung der Kirche über ihre derzeit lebenden Mitglieder hinaus. Deshalb beten wir für die Toten oder bitten sie sogar selbst um Fürsprache bei Gott: die Gemeinschaft, die Christus unter denen stiftet, die sich ihm anvertrauen, hört ja gerade mit dem Tod nicht auf.

 

Das alles macht die Trauer über den Verlust nicht unbedingt kleiner. Vielleicht solltest Du versuchen, die Bedeutung, die Dein Bruder für Dich hat, nicht nur von der Seite des Verlustes her zu sehen, sondern auch daran denken, was die Tatsache, daß es ihn gibt, Dir für Dein jetziges Leben geschenkt hat. Dieses Geschenk - das Erleben des anderen in Deiner Geschichte - kann der Tod nämlich nicht weg nehmen, das kannst Du immer bei Dir tragen.

 

Liebe Grüße

 

Thomas

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Hallo Valentin B,

 

magst du Poesie? Manchmal geben derlei Worte eine "bessere" Antwort als andere Erklärungen.

 

Wie alt bist du? Ich bin 43.

 

Herzliche Grüße

Martin

 

 

 

Und er sagte:

Ihr möchtet das Geheimnis des Todes kennenlernen.

Aber wie werdet ihr es finden, wenn ihr es  nicht im Herzen des Lebens sucht ?

Die Eule, deren Nachtaugen am Tag blind sind, kann das Mysterium des Lichts nicht entschleiern.

Wenn ihr wirklich den Geist des Todes schauen wollt,

öffnet eure Herzen weit dem Körper des Lebens.

Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluß und das Meer eins sind.

In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche liegt euer stilles Wissen um das Jenseits;

Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling.

Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.

Eure Angst vor dem Tod ist nichts als das Zittern des Hirten, wenn er vor dem König steht,

der ihm zur Ehre die Hand auflegen wird.

Freut sich der Hirte unter seinem Zittern nicht, daß er das Zeichen des Königs tragen wird ?

Doch gewahrt er sein Zittern nicht viel mehr ?

Denn was heißt sterben anders, als nackt im Wind zu stehen und in der Sonne zu schmelzen ?

Und was heißt nicht mehr zu atmen anderes,

als den Atem von seinen rastlosen Gezeiten zu befreien,

damit er emporsteigt und sich entfaltet und ungehindert Gott suchen kann ?

 

Nur wenn ihr vom Fluß der Stille trinkt, werdet ihr wirklich singen.

Und wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann werdet ihr anfangen zu steigen.

Und wenn die Erde eure Glieder fordert, dann werdet ihr wahrhaft tanzen.

 

Khalil Gibran  

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Zitat von Martin am 15:40 - 28.August.2002

Khalil Gibran  


 

In Auszügen immer wieder schön!

 

"Wenn ihr wirklich den Geist des Todes schauen wollt,

öffnet eure Herzen weit dem Körper des Lebens.

Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluß und das Meer eins sind. "

 

Eine sehr viel nettere Beschreibung dessen, was IRA als "Selbstmord ist Sünde" ins Forum gerozt hat.

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@ Valentin b

 

Lieber Valentin,

es tut mir so Leid, daß Du Deinen Bruder so früh hergeben mußtest. Wenn Du Christ bist und Dein Bruder

eines von den "Schafen" war, dann ist zumindestens

dieses sicher: Du wirst ihn wieder sehen.

Aber er fehlt Dir jetzt und sein Tod hat Deinen Eltern

und vielen anderen sehr großen Schmerz bereitet.

 

Du weißt natürlich, warum Menschen sterben -d as

steht ja in der Bibel an nahezu erster Stelle.

Du weißt ja aber auch, daß der Tod durch Christus aufgehoben wurde - jedenfalls gibt es ein Leben nach

dem Tod.

Und das liest Du im ganzen NT.

Die Frage, die Dich beschäftigt, ist, warum nimmt Gott

den einen so früh und andere werden steinalt - und wollen oft gar nicht mehr leben.

 

Niemand kann diese Frage beantworten, das wäre ja vermessen. Und dumm wäre es auch- wer kann Gott begreifen? Niemand. Wir sollen Ihn ja auch nicht verstehen, wir sollen Ihm vertrauen.

 

Schau, mein Vater starb mit 29 Jahren in Russland. Wollte er eigentlich auch nicht. Er wollte seine Frau sehen und sein Kind.

Da sagt man: Klar es ist Krieg,das ist eben so.

Aber selbst dort wurden viele gerettet.

Mein Vater nicht und er war der jüngste von allen Brüdern.

Hast Du Trost darin, daß Gott niemals einen Fehler macht?

Du wirst Deine

Antwort kriegen. ABer nicht hier und nicht heute.

 

Manchmal schenkt Gott einen Frieden ins Herz trotz einer solchen Not, wir haben das bei einem Fall in der Gemeinde erlebt.

 

Eine sehr junge Frau aus unserer Gemeinde starb nach einem

Evangeliumseinsatz auf der Autobahn. Eigentlich hatten

die jungen Leute nur eine Panne, aber sie übersah ein Auto und ist hineingelaufen.

Ihr Vater war Pastor und natürlich tat ihm das furchtbar weh. Aber irgendwie kriegten die Eltern einen inneren

Trost, auch wenn ihnen die Tochter fehlt.

 

Der Vater bekam kurz nach dem Unfall ein inneres Wort zu ihrem Tod vom Herrn. (Manche Christen erleben sowas)

Der Herr sagte ihm, daß seine Tochter bewahrt worden

wäre. Er hätte sie hinweg genommen, weil sie sehr

gefährdet wäre,nochmal in die Drogenszene abzugleiten.

Sie war mal drogenabhängig gewesen, richtig heftig.

Hatte sich bereits von zuhause gelöst usw.usw.

Aber sie kam daraus als geheilt hervor und wurde eine glühende Christin.

Dann starb sie nach einem Einsatz für Jesus.

Wer versteht das ?

Ein wunderbarer Christ, der unglaublich schöne Lieder

für Gott geschrieben hat, starb mit 28 Jahren und

nahm auch noch 2 (oder 3?) seiner Kinder mit in den Tod. (Flugzeug) Versteht das jemand?

 

Valentin b, wenn Du es schaffst, Gott nicht anzuklagen,

dann wirst  Du Frieden finden. Und wenn Du klagen

möchtest, wird Gott es sicher auch verstehen und Dich

trösten.

 

 

Ich jedenfalls wünsche Dir, daß Du auch Deinen Eltern

zur Seite stehen kannst.

 

gruss, jeru

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Valentin,

 

es passiert niemandem nach dem Tod etwas. Er ist dann einfach nur weg ... es geht ihm weder schlecht noch gut. Es gibt ihn dann einfach nicht mehr.

 

Das ist nicht schlimm. Denn es ist für ihn dann so, als ob es ihn niemals gegeben hätte ... so, als sei er niemals geboren worden. Es ist auch nicht schlimm, niemals geboren worden zu sein.

 

Es gibt nach dem Tod nur noch die Sterne und die Steine und den schweigenden Weltraum für alle ewige Zeiten. Und die Asche, die durch den Raum und die Zeit treibt.

 

Man braucht sich davon nicht zu fürchten, denn es ist trivial. Es ist völlig ungefährlich und nicht unangenehm. Es ist einfach nur "nichts".

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Aha. Hier scheint jemand aus eigener Erfahrung zu sprechen, Trilo. Wann warst Du denn das letztemal tot? ;)

 

 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich vermute natürlich eine ähnliche Befindlichkeit des Totseins. Mich stört nur, daß Du das so apodiktisch behauptest, so als bestünde überhaupt kein Zweifel.

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Lieber Valentin,

 

du hast dir da vielleicht ein Forum ausgesucht :)

 

Steht kath.de drauf und Katholiken sind auch da. Aber was passiert dir? Die Atheisten und Agostiker (sie glauben nicht, daß es Gott gibt, bzw. das es ihn zwar geben mag, daß es aber keinen Anlaß für sie gibt, das anzunehmen) stürzen sich auf deine Frage und beantworten sie damit, daß alles im Nichts endet.

 

Vielleicht ist es ganz gut so, denn daß diese Meinung existiert, ist dir klar. Aber stimmt das? Das ist genau die Frage, die zählt. Die das Leben entscheidet. Woran glaube ich. Voller Kraft für einen Christen, der seinen Glauben erlebt als Zentrum seines Lebens und als Torheit, als Unfug für alle, die jeseits der Glaubensgrenze stehen. Und das Erstaunlich ist - jeder begreift sich als den Befreiten!

 

Ich bleibe bei den Worten von Khalil Gibran, einem Christen aus dem Libanon.

 

Sag mal, liest du eigentlich die Antworten auf deine Frage? Was bringt es dir?

 

Herzliche Grüße

Martin  

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PS: Wenn man sich mal genau deine Frage anschaut, wird man merken, auf welcher Seite du stehst, welche Antworten du suchst.

 

Und was machen unsere A&A? Sie versuchen, einen gläubigen, jungen Menschen mit einer elementaren Frage, auf die er im Glauben Antwort sucht, in einem katholischen Forum zu missionieren.

 

Wie gesagt, du hast dir ein komisches Forum ausgesucht. Gutschreiben solltest du den A&A, daß sie dich trösten wollten, mit dem, was sie dir geben können - mit ihrer Antwort. Es war gut gemeint.

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Wenn er nur Antworten IM Glauben sucht, dann hätte er vielleicht besser im Ghetto gepostet?

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Für einen Insider ist das richtig, Ute, aber denkst du, daß man darauf kommt, wenn man neu hier ist?

 

Man geht in ein katholisches Forum, sieht "Fragen und Antworten", und wenn man dann eine Frage hat, stellt man sie dort. Abgesehen davon ist die Frage eindeutig formuliert.

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Danke Danke Danke für alle antworten ihr habt mir zum teil gut weiter geholfen.

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag und das der Schutzgeist euch beschützt.

Tschüss Vali

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Hi Lissie,

 

ich denke, dass der Wunsch zu sterben gekoppelt ist an einen Wunsch zu leben.

 

Der Sterbenswunsch basiert dabei - so sehe ich es - auf der furchtbaren Hilflosigkeit, dass man zwar auf der einen Seite weiß, dass man auf keinen Fall so weiter leben will wie bisher, dass man aber auch keine Lösung sieht, wie ein anderes (besseres) Leben möglich wäre.

 

Nun denke ich, dass es nur außerordentlich wenig Fälle gibt, in denen Selbstmord tatsächlich die langfristig und für alle Beteiligten beste Lösung solch einer situativ als ausweglos interpretierten Lage ist.

 

Der kirchenkonforme "Selbstmord ist Sünde"-Drohruf kann unter vernünftigen Gesichtspunkten m. M. n. nur als ein freundlicher  Hinweis darauf interpretiert werden, dass es besser wäre nach Lebenslösungen zu suchen als die Todeslösung anzustreben.

 

 

 

Khalil Gibran schreibt, dass Menschen, die Agonie empfinden, sich dem Leben öffnen sollen. Und dort finden werden, was sie suchen. ... (hier weiter zu interpretieren wie Khalil Gibran Tod und Leben in Verbindung setzt würde die Poesie zerrupfen. Aber der Aufruf zum Leben ist deutlich enthalten.)

 

 

 

Inwieweit man nun (poetische) Agonie mit handgreiflich-realen Selbstmordwünschen gleichstellen kann ist dabei sicherlich in Frage zu stellen. Aber einen gewissen gemeinsamen Hintergrund sehe ich in jedem Fall.

 

Liebe Grüße

Heidi

 

 

 

(Nachdem Martin hier so rumgemuffelt hat, mag ich hier ja gar nicht mehr so recht posten. Noch dazu, wo's so am Thema vorbei geht. Andererseits hat Valentin nun mal eine Frage gestellt auf die es dummerweise keine wirkliche Antwort gibt.  

-  Sei mir also für's Nebenherreden nicht bös, Valentin.

-  und Martin hör auf zu muffeln.)

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