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Hilfe aus der Bibel - Wie macht Ihr das - wo lest ihr wann ?


homerdini71
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Hallo liebe Forumnutzer !

 

Ich habe da mal eine "doofe" Frage, obwohl ich ja weiß, dass es eigentlich keine dieser Art gibt, sondern nur "doofe" Antworten. Mir ist es aber wirklich ernst mit meinem Anliegen !

 

Wie geht ihr vor wenn ihr mit Ängsten oder Alltagsproblemen Hilfe in der Bibel sucht? Lest ihr einfach irgendwo, schlagt ihr irgend ein Buich auf oder wo sucht Ihr nach Hilfe und Unterstützung ?

 

Vielleicht könnt Ihr mir ja einb paar Tips zeigen ?

 

Vielen Dank und einen sonnigen Herbstag wünscht Euch

 

Dennis

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Hallo liebe Forumnutzer !

 

Ich habe da mal eine "doofe" Frage, obwohl ich ja weiß, dass es eigentlich keine dieser Art gibt, sondern nur "doofe" Antworten. Mir ist es aber wirklich ernst mit meinem Anliegen !

 

Wie geht ihr vor wenn ihr mit Ängsten oder Alltagsproblemen Hilfe in der Bibel sucht? Lest ihr einfach irgendwo, schlagt ihr irgend ein Buich auf oder wo sucht Ihr nach Hilfe und Unterstützung ?

 

Vielleicht könnt Ihr mir ja einb paar Tips zeigen ?

 

Vielen Dank und einen sonnigen Herbstag wünscht Euch

 

Dennis

 

Lieber Dennis!

 

Gottes Segen. Das Leben mit seinen vielfältigen Anforderungen schlägt oft schwer zu Gemüt: Zerbrochene Beziehungen, Stress oder Mobbing in der Arbeit - Krankheiten und Widrigkeiten aller Art können uns schwer zu schaffen machen. Wie wichtig ist für den gläubigen Menschen das Vertrauen in Gott, Gottes Hilfe. Durch das Gebet, die heiligen Sakramente können wir Hilfe suchen und finden.

 

Auch durch die Lesung in der Bibel haben manche Menschen Antwort auf ihre Fragen gefunden. Wenn ich mich recht erinnere, war für Augustinus oder Franziskus eine bestimmte Stelle der Schrift, die ihnen sehr zu Herzen ging, wegweisend. Man kann bestimmte Stellen der Schrift wie z.B. das Beispiel vom Barmherzigen Vater bzw. dem Verlorenen Sohn als Ermutigung und Trost sehen. Und es gibt auch manche Menschen, die Gott im Gebet bitten, ihnen in der Schrift jene Stelle zu zeigen, die ihnen in der augenblicklichen Situation hilft, und die Bibel "willkürlich" aufschlagen.

 

Hier im Forum gibt es z.B. auch die Möglichkeit, die Lesungen vom Tag, das Tagesevangelium mitzulesen- und dabei einen Satz oder eine Stelle herausnehmen, die uns zu Herzen geht und etwas sagt. Vielleicht wäre das auch etwas für dich?

Edited by Mariamante
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Lieber Dennis,

 

 

 

...

Wie geht ihr vor wenn ihr mit Ängsten oder Alltagsproblemen Hilfe in der Bibel sucht? Lest ihr einfach irgendwo, schlagt ihr irgend ein Buch auf oder wo sucht Ihr nach Hilfe und Unterstützung ?

 

Vielleicht könnt Ihr mir ja ein paar Tips zeigen ?

Das ist doch sehr einfach.

 

Alle Menschen suchen Hilfe beim HEILIGEN GEIST GOTTES.

Christen ist bewußt daß ihnen der HEILIGE GEIST beisteht:

 

GOTT ist hier und heute anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES um allen Menschen in Nöten gleich welcher Art, als Ratgeber beizustehen und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

 

 

Den Beistand und die Unterstützung gibt der HEILIGE GEIST GOTTES jedem Menschen mittels Eingebungen und Erleuchtungen ein.

 

Sollte es einen Text - auch in der Bibel - geben der Dir hilft, wird Dich der HEILIGE GEIST darauf aufmerksam machen.

 

 

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Wie geht ihr vor wenn ihr mit Ängsten oder Alltagsproblemen Hilfe in der Bibel sucht? Lest ihr einfach irgendwo, schlagt ihr irgend ein Buich auf oder wo sucht Ihr nach Hilfe und Unterstützung ?

 

Hm, interessante Frage.

 

Wenn ich in der Bibel lese, weil ich Angst habe oder verzweifelt bin, dann bin ich emotional meist zu aufgewühlt, um mir vorher groß Gedanken darüber zu machen, was ich lese. Ich schlag sie einfach auf, und lese ab dem Absatz, auf den mein Blick fällt.

 

Der Effekt ist dann erstmal ein beruhigender -- egal, welche Stelle das ist, denn quasi überall wird das Wirken Gottes beschrieben, und das zu Lesen ruft mir in Erinnerung, dass Gott auch heute noch da ist. Gerade bei starken Alltagssorgen vergesse ich das nämlich auch "gerne" mal und das Lesen ist dann so ein "Nun warte mal -- du bist nicht so allein wie du glaubst!"-Moment.

 

Abgesehen davon zeigt mir die Bibel auch häufig, dass es mir eigentlich sehr gut geht und meine Ängste lächerlich sind zu dem, was andere Menschen durchmachen mussten und immer noch müssen.

 

Kurz: Sie lenkt meinen Blick weg von mir, weg vom Selbstmitleid, hin zu (1) Gott und (2) zum Leid anderer Menschen.

 

Eigentlich wäre es schön, wenn es dazu keine Bibel bräuchte, sondern ich selbst genug Achtsamkeit hätte.

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Bei mir hilft weniger ein zufälliger Blick, als vielmehr ein Nachdenken, welche Bibelstelle jetzt gerade das ausdrückt, was mir helfen könnte. Geht es mir im Moment eher wie Abraham, der sich von seinen bisherigen Zukunftsvorstellungen verabschieden muss? Oder geht es mir wie Jesus, als er verspottet wurde? Oder geht es mir wie David, der sich zurecht sagen lassen muss, dass er mit Urijah (dem Mann von Batseba) großen Mist gemacht hat? Oder bin ich handlungsunfähig wie der Gelähmte am Teich, der über die 35 Jahre seiner bisherigen Krankheit wehjammert?

 

Ich brauche eine Identifikationsfigur. Und meistens auch eine vorstellbare Situation. Und dann kann eine Bibelstelle plötzlich eine Aktualität bekommen, die ich zuvor noch nie entdeckt habe. Die schlage ich dann nach - und meistens komme ich dann nicht umhin, auch um die Bibelstelle außenrum zu lesen, um den Zusammenhang mitzubekommen. Und dabei fallen mir dann noch weitere (biblische) Gedanken auf, die plötzlich in einer Weise zu sprechen beginnen, wie es ihr menschenwörtliches Druckbild gar nicht vorgibt. Und dann sehe ich Querverbindungen und weitere Hoffnungselemente.

 

Das Dumme ist nur: So was lässt sich nicht in fünf Minuten erledigen. Meistens erstreckt sich das über mehrere Tage oder sogar Wochen. Es gibt sogar einige Stellen, die mich auf diese Weise wohl lebenslang begleiten - Lieblingsstellen, die mir schon bei völlig verschiedenen Ausgangslagen geholfen haben.

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Hallo liebe Forumnutzer !

 

Ich habe da mal eine "doofe" Frage, obwohl ich ja weiß, dass es eigentlich keine dieser Art gibt, sondern nur "doofe" Antworten. Mir ist es aber wirklich ernst mit meinem Anliegen !

 

Wie geht ihr vor wenn ihr mit Ängsten oder Alltagsproblemen Hilfe in der Bibel sucht? Lest ihr einfach irgendwo, schlagt ihr irgend ein Buich auf oder wo sucht Ihr nach Hilfe und Unterstützung ?

 

Vielleicht könnt Ihr mir ja einb paar Tips zeigen ?

 

Vielen Dank und einen sonnigen Herbstag wünscht Euch

 

Dennis

 

 

Die Frage ist, was Du erwartest.

 

Der Hl- Franziskus beispielsweise hat der Legende nach auf seiner Suche nach dem rechten Lebensweg duie Bibel aufgeschlagen und die Worte gefunden, dass er alles verkaufen soll und dann Jesus nachfolgen soll. Offensichtlich war er der Meinung, dass die Bibel ihm eine direkte Antwort auf seine Frage gibt.

 

Ich bin da ganz anders. Mir ist es wichtig, die Bibel richtig zu verstehen, eher wie eine "Gesamtlehre". Mir ist natürlich klar, dass die Bibel kein Lehrbuch ist und keine geschlossene Lehre bietet. Aber es gibt einzelne Geschichten, die mir wichtig sind.

 

Ob das dann genau auf Alltagsprobleme passt, ist eine andere Sache. Aber es ist ja immer eine Aufgabe, die seine Werte und Normen auf die konkrete Situation herunterzubrechen.

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Mir ist es wichtig, die Bibel richtig zu verstehen, eher wie eine "Gesamtlehre". Mir ist natürlich klar, dass die Bibel kein Lehrbuch ist und keine geschlossene Lehre bietet. Aber es gibt einzelne Geschichten, die mir wichtig sind.

Diese Aussagen bringen ein Problem auf den Punkt:

1. Eher als Gesamtlehre

2. Aber es gibt in der Bibel keine geschlossene Lehre. Sie ist kein Lehrbuch.

 

In dieser Spannung steht man nun mal. Die von Dir praktizierte Lösung (einzelne Geschichten, die Dir wichtig sind) birgt dann so viel Sprengstoff, dass manche Menschen mit der Bibel nicht mehr viel anfangen können. Oder nur dann etwas mit der Bibel anfangen können, wenn sie sie in irgendeiner Form ummodeln.

 

Ummodeln:

Also Stellen beschönigen,

Oder Stellen gar nicht erst richtig wahrnehmen

Oder Stellen beschwichtigen

Oder widersprüchliche Stellen "harmonisieren"

 

Genau genommen hat man dann nicht mehr ein Buch vorliegen, sondern eine Art Geröllhalde. Aus dem ganzen Schotter pickt man sich eben ein paar Steine heraus, die vielleicht eine Druse sein könnten, in der sich ein wertvolles Kristall verbirgt. Und den ganzen restlichen Gesteinshaufen:

Tja der ist nun mal so.

Und kein Stein ist so hässlich, als dass man ihn nicht mit einem Meißel und viel Farbe zu etwas Erträglichen machen könnte.

Und man kann ja auch darauf hinweisen, dass Steine nun mal kantig sein müssen. Sonst wären es ja keine Steine.

 

Was mir fehlt ist eine vertrauenswürdige Anleitung zum Thema: "Wie kann man die Bibel für sich fruchtbar machen?"

Wohlgemerkt: "Die Bibel" als Gesamtwerk.

Eigentlich wäre das Aufgabe des Lehramtes. Aber wenn ich die Aussagen des Lehramtes betrachte, dann ist da auch nicht so viel anwendbare Anleitung vorhanden. Und das, was an Anleitung vorhanden ist, wird in trockenen Abhandlungen versteckt und begraben. Für den liturgischen Gebrauch nicht geeignet. Für den spirituellen Gebrauch nur unter großer Vorarbeit verwendbar. Wenig wirklich brauchbare Hinweise, was da wirklich gut und wichtig ist.

 

Meiner Meinung nach ist die ganze Unbeholfenheit gegenüber der Bibel das Ergebnis eines unsauber arbeitenden und menschenfernen Lehramtes - und zwar sowohl auf weltkirchlicher, wie auch auf diözesaner Ebene.

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Long John Silver

Ich denke, dass die Bibel eine ganz bestimmte eigene "Sprache" hat, der man sich anvertrauen kann.

 

Besser kann ich es nicht erklaeren.

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Hallo Dennis,

für mich ist die Bibel das Buch indem sich Gott offenbart. Es beschreibt die Beziehung Gott-Menschen. Für uns ist das neue Testament der Schwerpunkt. Die Bibel ist aber kein Lehrbuch. Menschen haben daraus Lehren abgeleitet. Jeder muss sich aber selbst nach seinem Gewissen entscheiden ,welches Verhalten zu seiner Beziehung mit Gott passt. Bei mir war es so dass bevor ich die Bibel überhaupt als "Reden Gottes" akzeptieren konnte, sie mir erst erklärt werden musste. Die Bibel als Gesamtes verstehst du besser wenn du dir die Veröffentlichungen anschaust die eine Art roter Faden durch die Bibel sind, es gibt auch sogenannte Kommentare ( von einfach bis akademisch) ,und auch die verschiedenen "Heilspläne" Gottes zeigen auf den Gesamtzusammenhang. Für mich ist aber das wichtigste in der Bibel mit Jesus Gott erkannt zu haben. Einen Gott der Ja zu uns sagt.

Gruss Peter

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Ich denke, dass die Bibel eine ganz bestimmte eigene "Sprache" hat, der man sich anvertrauen kann.

Besser kann ich es nicht erklaeren.

Vielleicht spielt dies auf das Gotteswort im Menschenwort an.

 

Und die Verbindung zwischen diesen beiden Aspekten (Gotteswort und Menschenwort) ist keine lineare. Man kann nicht linear aus dem Menschenwort auf das schließen, was Gott uns damit sagt. Meiner Vorstellung nach ereignet sich beim Bibellesen, dass Gottes Geist zu uns spricht. Anlass seiner Ansprache an uns ist das Menschenwort. Aber das ist nur der Anlass.

 

Es handelt sich nicht unbedingt um eine Themenvorgabe: Es kann sein, dass der Geist zu uns etwas ganz anderes sagt, als es das Menschenwort vorgibt. Manchmal sogar das genau Gegenteil! Wenn z.B. in einer Bibelstelle das Menschenwort vor irgendwelchen Gräueltaten Gottes erzählt, kann es sein, dass uns der heilige Geist gleichzeitig gewiss macht, dass Gott eben genau NICHT so ist.

 

Öffnet man sich allein dem Menschenwort (und nimmt es wahr, analysiert es, und baut man daraus womöglich ein System), dann hat man ein Buch vor sich, das in weiten Strecken langweilig oder sogar abscheulich ist. Man kann sich redlicherweise nur gegen es stellen. Das ist die Ebene, wie z.B. Franz Buggle an die Bibel herangeht. (Er schrieb das vernichtend kritische Buch: "Denn sie wissen nicht, was sie glauben". Zumindest hat er es für vernichtend kritisch gehalten.) Und auf dieser Ebene hat er zumindest in sehr vielen Teilen Recht. Ist ja auch wirklich scheußlich.

 

Erst, wenn man sich gleichzeitig dem Wirken des heiligen Geistes öffnet, dann bilden viele scheußliche Stellen in ihrer Gesamtheit mit den nichtscheußlichen und den wunderbaren Stellen der Bibel ein ganz anderes Bild - das allerdings nicht mehr verbal beschreibbar ist. Die einzige Beschreibungsmöglichkeit liegt im Rezitieren des Menschenwortes und der Aufforderung: "Höre anlässlich Deines Buchstabenlesens auf das Wirken des Geistes!"

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Long John Silver
Ich denke, dass die Bibel eine ganz bestimmte eigene "Sprache" hat, der man sich anvertrauen kann.

Besser kann ich es nicht erklaeren.

Vielleicht spielt dies auf das Gotteswort im Menschenwort an.

 

Und die Verbindung zwischen diesen beiden Aspekten (Gotteswort und Menschenwort) ist keine lineare. Man kann nicht linear aus dem Menschenwort auf das schließen, was Gott uns damit sagt. Meiner Vorstellung nach ereignet sich beim Bibellesen, dass Gottes Geist zu uns spricht ...

 

 

Ja. In der Bibel gibt es zwei Passagen, welche auf eine bestimmte Ebene von Verstehen koennen und innerlich verarbeiten sich beziehen - einmal bei Ezechiel: "Und er sprach zu mir:Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hinein essen und deinen Leib damit fuellen. Da ass ich sie und sie war in meinem Mund so suess wie Honig." (Ez,3, 1:3) und bei Lukas: "Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das ihnen von diesem Kind gesagt war. Und alle, die es hoerten, wunderten sich ueber das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen." (Lukas, 2,17:19)

 

Ich denke, dass die Ansprache der Bibel an einem selbst in diese Richtung geht.

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Lieber Mecky,

 

 

 

 

Mir ist es wichtig, die Bibel richtig zu verstehen, eher wie eine "Gesamtlehre". Mir ist natürlich klar, dass die Bibel kein Lehrbuch ist und keine geschlossene Lehre bietet. Aber es gibt einzelne Geschichten, die mir wichtig sind.

Diese Aussagen bringen ein Problem auf den Punkt:

1. Eher als Gesamtlehre

2. Aber es gibt in der Bibel keine geschlossene Lehre. Sie ist kein Lehrbuch.

 

In dieser Spannung steht man nun mal. Die von Dir praktizierte Lösung (einzelne Geschichten, die Dir wichtig sind) birgt dann so viel Sprengstoff, dass manche Menschen mit der Bibel nicht mehr viel anfangen können. Oder nur dann etwas mit der Bibel anfangen können, wenn sie sie in irgendeiner Form ummodeln.

 

Ummodeln:

Also Stellen beschönigen,

Oder Stellen gar nicht erst richtig wahrnehmen

Oder Stellen beschwichtigen

Oder widersprüchliche Stellen "harmonisieren"

 

Genau genommen hat man dann nicht mehr ein Buch vorliegen, sondern eine Art Geröllhalde. Aus dem ganzen Schotter pickt man sich eben ein paar Steine heraus, die vielleicht eine Druse sein könnten, in der sich ein wertvolles Kristall verbirgt. Und den ganzen restlichen Gesteinshaufen:

Tja der ist nun mal so.

 

Was mir fehlt ist eine vertrauenswürdige Anleitung zum Thema: "Wie kann man die Bibel für sich fruchtbar machen?"

Wohlgemerkt: "Die Bibel" als Gesamtwerk.

Eigentlich wäre das Aufgabe des Lehramtes. Aber wenn ich die Aussagen des Lehramtes betrachte, dann ist da auch nicht so viel anwendbare Anleitung vorhanden. Und das, was an Anleitung vorhanden ist, wird in trockenen Abhandlungen versteckt und begraben.

Es ist doch nicht zu übersehen, Menschen können die Bibel nicht aus eigenem Erkenntnisvermögen richtig verstehen.

...Und aus der Bibel eine Anleitung für die Lebensgestaltung der Menschen ableiten.

 

Wundere mich, wie schwer sich Christen tun zu begreifen, daß nur - und nur! - GOTT selbst, hier und heute anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES um Beistand und Lehrer zu sein, zuverlässig w e i ß wie Bibeltexte zu verstehen sind.

 

Nur die Eingebungen und Erleuchtungen die der HEILIGE GEIST GOTTES, unser Aller Beistand und Seelsorger eingibt, machen die Bibel fruchtbar und lenken zum Heil.

 

 

Unvernünftig, warum der HEILIGE GEIST GOTTES vielen Christen kein vertrauenswürdiger Seelsorger ist.

 

Der Mensch muß, will er sich vom HEILIGEN GEIST GOTTES führen lassen, nur sein stets unzulängliches Erkenntnisvermögen kritisch hinterfragen.

 

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Lieber Peter,

 

 

 

 

für mich ist die Bibel das Buch indem sich Gott offenbart.

GOTT offenbart SICH in JESUS CHRISTUS, dem WORT GOTTES.

 

Die Bibel...

...beschreibt die Beziehung Gott-Menschen.
... so, wie Menschen die Beziehung GOTT- Mensch erlebt und mit ihren selbstgewählten Worten bezeugt haben.

 

Das Worte und Sätze immer mehrdeutig sind, ist GOTT anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES um den Bibeltexten - mittels Eingebung und Erleuchtung - Eindeutigkeit zu geben.

 

 

 

 

Gruß

josef

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Der Hl- Franziskus beispielsweise hat der Legende nach auf seiner Suche nach dem rechten Lebensweg die Bibel aufgeschlagen und die Worte gefunden

 

 

 

oh - und ich dachte, dieses sog. "Däumeln" sei erst von den Pietisten erfunden worden?

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{ ...}

 

 

josef,

 

 

 

manchmal,

 

wenn ich Dich lese,

 

denke ich

 

an einen Satz von Herrn Max Frisch:

 

 

 

Man sollte

 

dem Anderen

 

die Wahrheit

 

wie einen Mantel hinhalten,

 

dass er hineinschlüpfen kann,

 

 

 

 

 

und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.

 

 

 

 

 

 

 

Edited by Petrus
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Lieber Petrus,

 

 

 

{ ...}

manchmal, wenn ich Dich lese, denke ich an einen Satz von Herrn Max Frisch:

 

Man sollte dem Anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.

 

 

Die Wahrheit ist kein Lappen, sondern ein Pflasterstein aus Granit.

Einen Stein darf man dem Nächsten nicht auf den Kopf werfen.

 

Die Wahrheit legt man - wie einen Stein - zum Betrachten auf den Tisch.

Was die Betrachter mit der Wahrheit machen, ist ganz und gar ihre Sache.

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Wie geht ihr vor wenn ihr mit Ängsten oder Alltagsproblemen Hilfe in der Bibel sucht? Lest ihr einfach irgendwo, schlagt ihr irgend ein Buich auf oder wo sucht Ihr nach Hilfe und Unterstützung ?

 

Dennis

 

Hallo Dennis,

 

einfach die Bibel aufschlagen und irgendwo lesen, habe ich auch schon mal gemacht, aber irgendeine ganz tolle Erfahrung hat sich daraus bei mir bisher nicht ergeben. Bei Ängsten und Alltagsproblemen habe ich oft eine Vorstellung, wo ungefähr etwas Passendes dazu stehen könnte und dann lese ich die entsprechenden Abschnitte gezielt. Wenn mir überhaupt nichts einfällt, greife ich vorzugsweise auf die großen Klassiker zurück, z. B. Bergpredigt, Jesu Gleichnisse, bestimmte Psalmen (z. B. 23 oder 139).

 

Für mich liegt der Schlüssel in der Regelmäßigkeit. Ich nehme die Tageslosungen bewusst wahr und lese zeitweise anhand von Leseplänen in der Bibel. Was ich dabei entdecke, halte ich fest. Das gleiche gilt für gute Predigten, die ich höre oder lese. Natürlich sprechen mich dabei Dinge besonders an, die zu meiner Lebenssituation passen. Das Gute ist, dass ich auf die Art nicht erst bei Alarmstufe rot an zu suchen fange, sondern sozusagen bereits etwas biblische Kondition aufgebaut habe.

 

Herzliche Grüße

 

Thomas

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