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Shubashi

Wildlife in Germany

625 Beiträge in diesem Thema

Der Thread wurde nicht von Shubashi eröffnet. Abkopplung aus "Kurioses ..."



Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

bearbeitet von teofilos

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Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

 

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

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Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

 

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

 

Der WWF tut, was er kann. In Ö laufen da immer wieder Aufklärungskampagnen. Die Wölfe sind so scheu, dass es eine Sensation ist, wenn die jemand zu Gesicht bekommt. (Die paar Fotos, die existieren, stammen meist von Jägern. Die haben natürlich am ehestens die Chance dazu.) Die Zeitungen sind dankbar für die Fotos und machen brav die Aufklärungskampagnen mit.

 

Aufgrund einiger Abschüsse (das waren natürlich keine Jäger) gibt es inzwischen sogar einen "Management-Plan" für die konfliktfreie Wiederansiedlung der Wölfe.

 

Dasselbe gilt für Bären.

Beiden gefällt es in Ö. anscheinend, es gibt nämlich Nachwuchs.

 

Die Bären kosten uns pro Jahr etwa 50 Schafe und 10 geplünderte Bienenstöcke. (Bei den Wölfen kenne ich die Zahlen nicht, aber wird auch nicht aufregender sein).

Und beides wird den Geschädigten ersetzt. Da gibt es eigene Landesfonds.

 

P.S: Der Avatar ist entzückend. Hat dieses Patenkind auch einen Namen?

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Das Problem ist, dass die Landbevölkerung sich nicht wirklich für die einschlägigen Gesetze interessiert. Wenn z.B. ein räudiger Fuchs durchs Dorf läuft, wird sofort die Tollwut vermut, obwohl das Landesveterinäramt seit Jahren keine Fälle von Wildtollwut kennt.

Ergo wird der Fuchs abgemurkst, Jagdgesetze oder Schonzeiten hin- oder her. Dito bei hühnerstehlenden Füchsen.

Deshalb werden dem Wolf keine Gesetze, sondern nur großzügige Entschädigungen und Schafschutzprogramme helfen.

Und der erste Jung-Wolf, der zu scheel auf einen Waldkindergarten guckt, muss weg, sonst Gnade Gott dem gesamten Bestand.

Rotkäppchen würde dann jeden Zombie-Mythos zum harmlosen Wiegenlied machen.

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Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

 

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

Der WWF tut, was er kann. In Ö laufen da immer wieder Aufklärungskampagnen. Die Wölfe sind so scheu, dass es eine Sensation ist, wenn die jemand zu Gesicht bekommt. (Die paar Fotos, die existieren, stammen meist von Jägern. Die haben natürlich am ehestens die Chance dazu.) Die Zeitungen sind dankbar für die Fotos und machen brav die Aufklärungskampagnen mit.

 

Aufgrund einiger Abschüsse (das waren natürlich keine Jäger) gibt es inzwischen sogar einen "Management-Plan" für die konfliktfreie Wiederansiedlung der Wölfe.

 

Dasselbe gilt für Bären.

Beiden gefällt es in Ö. anscheinend, es gibt nämlich Nachwuchs.

 

Die Bären kosten uns pro Jahr etwa 50 Schafe und 10 geplünderte Bienenstöcke. (Bei den Wölfen kenne ich die Zahlen nicht, aber wird auch nicht aufregender sein).

Und beides wird den Geschädigten ersetzt. Da gibt es eigene Landesfonds.

 

P.S: Der Avatar ist entzückend. Hat dieses Patenkind auch einen Namen?

Ja, aber den sag' ich nicht, da man meinen Realnamen finden kann.

Der beste Schutz für Schafe ist ein, von Schafen sozialsierter Herdenhund. Es ist ein belegbares und interessantes Phänomen, dass in Regionen (Europa), wo der Wolf nicht bejagt wird kaum Schädigungen stattfinden. Waffenstillstandsabkommen. ;)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass in DE mittlerweile ausgezeichnete Wildbestände vorhanden sind und der Wolf ein wichtiger Predator ist.

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Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Ja, wenn eine Bezeichnung ein hoffnungsloser Euphemismus ist, dann "homo sapiens". Die meisten Menschen werden mehr von Wunsch- oder Angstträumen geleitet als von Vernunft.

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Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

 

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

Der WWF tut, was er kann. In Ö laufen da immer wieder Aufklärungskampagnen. Die Wölfe sind so scheu, dass es eine Sensation ist, wenn die jemand zu Gesicht bekommt. (Die paar Fotos, die existieren, stammen meist von Jägern. Die haben natürlich am ehestens die Chance dazu.) Die Zeitungen sind dankbar für die Fotos und machen brav die Aufklärungskampagnen mit.

 

Aufgrund einiger Abschüsse (das waren natürlich keine Jäger) gibt es inzwischen sogar einen "Management-Plan" für die konfliktfreie Wiederansiedlung der Wölfe.

 

Dasselbe gilt für Bären.

Beiden gefällt es in Ö. anscheinend, es gibt nämlich Nachwuchs.

 

Die Bären kosten uns pro Jahr etwa 50 Schafe und 10 geplünderte Bienenstöcke. (Bei den Wölfen kenne ich die Zahlen nicht, aber wird auch nicht aufregender sein).

Und beides wird den Geschädigten ersetzt. Da gibt es eigene Landesfonds.

 

P.S: Der Avatar ist entzückend. Hat dieses Patenkind auch einen Namen?

Ja, aber den sag' ich nicht, da man meinen Realnamen finden kann.

Der beste Schutz für Schafe ist ein, von Schafen sozialsierter Herdenhund. Es ist ein belegbares und interessantes Phänomen, dass in Regionen (Europa), wo der Wolf nicht bejagt wird kaum Schädigungen stattfinden. Waffenstillstandsabkommen. ;)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass in DE mittlerweile ausgezeichnete Wildbestände vorhanden sind und der Wolf ein wichtiger Predator ist.

Genaz da liegt doch das Problem. Nicht wenige (meist aber Hobby-) Jäger sehen die Wölfe als Konkurrenz wenns ums Wild geht.

 

Das die Leute oftmals grundlos Angst haben und deswegen den Abschuss fordern, ist leider Tatsache, da muss noch viel Aufklärung geleistet werden.

 

Wir hatten hier vor ein paar Jahren eine große Diskussion zwischen Jägern/Umweltverbänden und Bevölkerung wg. Wildschweinen. Die Leute forderten höhere Abschussquoten, weil es zu mehreren Unfällen gekomnen ist und auch einzelne Tiere in den Randbereichen von Siedlungen gesehen wurden.

Das ganze verlief glücklicherweise irgendwann im Sande, da man die Leute überzeugen konnte, das Wildschweine i.d.R. ungefährlich sind (wer einer Bache mit Frischlingen auf den Pelz rückt, ist mMn selber schuld) und Unfallschäden mit Schwarz/Haarwild ohnehin von den meisten Versicherungen abgedeckt sind.

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Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

Der WWF tut, was er kann. In Ö laufen da immer wieder Aufklärungskampagnen. Die Wölfe sind so scheu, dass es eine Sensation ist, wenn die jemand zu Gesicht bekommt. (Die paar Fotos, die existieren, stammen meist von Jägern. Die haben natürlich am ehestens die Chance dazu.) Die Zeitungen sind dankbar für die Fotos und machen brav die Aufklärungskampagnen mit.

 

Aufgrund einiger Abschüsse (das waren natürlich keine Jäger) gibt es inzwischen sogar einen "Management-Plan" für die konfliktfreie Wiederansiedlung der Wölfe.

 

Dasselbe gilt für Bären.

Beiden gefällt es in Ö. anscheinend, es gibt nämlich Nachwuchs.

 

Die Bären kosten uns pro Jahr etwa 50 Schafe und 10 geplünderte Bienenstöcke. (Bei den Wölfen kenne ich die Zahlen nicht, aber wird auch nicht aufregender sein).

Und beides wird den Geschädigten ersetzt. Da gibt es eigene Landesfonds.

 

P.S: Der Avatar ist entzückend. Hat dieses Patenkind auch einen Namen?

Ja, aber den sag' ich nicht, da man meinen Realnamen finden kann.

Der beste Schutz für Schafe ist ein, von Schafen sozialsierter Herdenhund. Es ist ein belegbares und interessantes Phänomen, dass in Regionen (Europa), wo der Wolf nicht bejagt wird kaum Schädigungen stattfinden. Waffenstillstandsabkommen. ;)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass in DE mittlerweile ausgezeichnete Wildbestände vorhanden sind und der Wolf ein wichtiger Predator ist.

Genaz da liegt doch das Problem. Nicht wenige (meist aber Hobby-) Jäger sehen die Wölfe als Konkurrenz wenns ums Wild geht.

Das die Leute oftmals grundlos Angst haben und deswegen den Abschuss fordern, ist leider Tatsache, da muss noch viel Aufklärung geleistet werden.

Wir hatten hier vor ein paar Jahren eine große Diskussion zwischen Jägern/Umweltverbänden und Bevölkerung wg. Wildschweinen. Die Leute forderten höhere Abschussquoten, weil es zu mehreren Unfällen gekomnen ist und auch einzelne Tiere in den Randbereichen von Siedlungen gesehen wurden.

Das ganze verlief glücklicherweise irgendwann im Sande, da man die Leute überzeugen konnte, das Wildschweine i.d.R. ungefährlich sind (wer einer Bache mit Frischlingen auf den Pelz rückt, ist mMn selber schuld) und Unfallschäden mit Schwarz/Haarwild ohnehin von den meisten Versicherungen abgedeckt sind.

Die rund 5000 Wildschweine im Berliner Stadgebiet (CSU Politiker nicht mitgezählt) fallen auch nur durch ihre Spuren und den Kameras der Verkehrsüberwachung auf. Ich sagte es oben schon, wo der Wolf nicht bejagt wird, was nicht heisst, dass nicht allg. gejagt wird, scheinen die Reviere kollisionsfrei aufgeteilt.

Wer einer Bache mit Frischlingen auf den Pelz rückt, sollte bestenfalls danach nicht mehr in der Lage sein sich zu vermehren.

 

BTW: Visit Anchorage

bearbeitet von teofilos

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Der Lainzer Tiergarten ist voll mit Wildschweinen.

Trotzdem werden sogar Schulausflüge dorthin veranstaltet.

 

Man muss sich schon ziemlich dumm anstellen, um in Konflikte mit Wildschweinen zu geraten.

 

Als wir in der Volksschule dort waren, ist das meiner Freundin gelungen. Sie saß da, ließ die Hand neben dem Bein hinunterhängen und hatte in dieser Hand ein Wurstbrot. Ein Wildschwein näherte sich, zeigte sich kulinarisch interessiert und wollte nach dem vor seinem Rüssel befindlichen Brot schnappen. Meine Freundin wollte ihr Brot nicht teilen, und daraus ergab sich das schmerzhafte Konflikt-Potential.

 

Wildschwein schnappt nach Brot - Freundin zieht Hand samt Brot in eben diesem Moment weg - und das Vieh erwischte sie am Unterschenkel.

 

Es waren an sich nur ein paar harmlose Kratzer, aber natürlich zog das eine Tollwutimpfung nach sich, und die hat sie als sehr schmerzhaft in Erinnerung behalten.

Allerdings hat sie nicht das Wildschwein dafür verantwortlich gemacht. ;)

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Der Lainzer Tiergarten ist voll mit Wildschweinen.

Trotzdem werden sogar Schulausflüge dorthin veranstaltet.

 

Man muss sich schon ziemlich dumm anstellen, um in Konflikte mit Wildschweinen zu geraten.

 

Als wir in der Volksschule dort waren, ist das meiner Freundin gelungen. Sie saß da, ließ die Hand neben dem Bein hinunterhängen und hatte in dieser Hand ein Wurstbrot. Ein Wildschwein näherte sich, zeigte sich kulinarisch interessiert und wollte nach dem vor seinem Rüssel befindlichen Brot schnappen. Meine Freundin wollte ihr Brot nicht teilen, und daraus ergab sich das schmerzhafte Konflikt-Potential.

 

Wildschwein schnappt nach Brot - Freundin zieht Hand samt Brot in eben diesem Moment weg - und das Vieh erwischte sie am Unterschenkel.

 

Es waren an sich nur ein paar harmlose Kratzer, aber natürlich zog das eine Tollwutimpfung nach sich, und die hat sie als sehr schmerzhaft in Erinnerung behalten.

Allerdings hat sie nicht das Wildschwein dafür verantwortlich gemacht. ;)

Bei Euch gibt's noch Tollwut? Ich ahnte so was. *kalauerkalauerkalauer*

Bei Wildschweinen sollte man am besten gar keinen Kontakt aufnehmen. Wenn die einmal gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben wirst du die nicht mehr los ...

Euer Zentralfriedhof ist doch auch ein großer Zoo, odr?

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Der Umgang mit Kreuzottern ist in Deutschland allerdings auch sehr emotional: ein Forstrat im Schwarzwald hatmir mal erzählt, dass jede Kreuzotter im Garten ebenfalls zum Anruf und Forderung nach Umsiedlung führt.

Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

Der WWF tut, was er kann. In Ö laufen da immer wieder Aufklärungskampagnen. Die Wölfe sind so scheu, dass es eine Sensation ist, wenn die jemand zu Gesicht bekommt. (Die paar Fotos, die existieren, stammen meist von Jägern. Die haben natürlich am ehestens die Chance dazu.) Die Zeitungen sind dankbar für die Fotos und machen brav die Aufklärungskampagnen mit.

 

Aufgrund einiger Abschüsse (das waren natürlich keine Jäger) gibt es inzwischen sogar einen "Management-Plan" für die konfliktfreie Wiederansiedlung der Wölfe.

 

Dasselbe gilt für Bären.

Beiden gefällt es in Ö. anscheinend, es gibt nämlich Nachwuchs.

 

Die Bären kosten uns pro Jahr etwa 50 Schafe und 10 geplünderte Bienenstöcke. (Bei den Wölfen kenne ich die Zahlen nicht, aber wird auch nicht aufregender sein).

Und beides wird den Geschädigten ersetzt. Da gibt es eigene Landesfonds.

 

P.S: Der Avatar ist entzückend. Hat dieses Patenkind auch einen Namen?

Ja, aber den sag' ich nicht, da man meinen Realnamen finden kann.

Der beste Schutz für Schafe ist ein, von Schafen sozialsierter Herdenhund. Es ist ein belegbares und interessantes Phänomen, dass in Regionen (Europa), wo der Wolf nicht bejagt wird kaum Schädigungen stattfinden. Waffenstillstandsabkommen. ;)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass in DE mittlerweile ausgezeichnete Wildbestände vorhanden sind und der Wolf ein wichtiger Predator ist.

Genaz da liegt doch das Problem. Nicht wenige (meist aber Hobby-) Jäger sehen die Wölfe als Konkurrenz wenns ums Wild geht.

Das die Leute oftmals grundlos Angst haben und deswegen den Abschuss fordern, ist leider Tatsache, da muss noch viel Aufklärung geleistet werden.

Wir hatten hier vor ein paar Jahren eine große Diskussion zwischen Jägern/Umweltverbänden und Bevölkerung wg. Wildschweinen. Die Leute forderten höhere Abschussquoten, weil es zu mehreren Unfällen gekomnen ist und auch einzelne Tiere in den Randbereichen von Siedlungen gesehen wurden.

Das ganze verlief glücklicherweise irgendwann im Sande, da man die Leute überzeugen konnte, das Wildschweine i.d.R. ungefährlich sind (wer einer Bache mit Frischlingen auf den Pelz rückt, ist mMn selber schuld) und Unfallschäden mit Schwarz/Haarwild ohnehin von den meisten Versicherungen abgedeckt sind.

Also, die aktuelle Diskussion (z.B. NDR Info "Redezeit", letzten Donnerstag) verläuft v.a. zwischen Nutztierhaltern sowie Gemeinden und Jägern/Naturschützern auf der anderen Seite. Nutztierhalter sind vor allem Schäfer, für die neue Zäune und Herdenschutzhunde ohne Subventionen zu teuer sind und die so aus dem Markt katapultiert würden. Da extensive Beweidung durch Schafe aber ein viel genutztes Deichschutz- und Landschaftspflegekonzept ist, muss hier eben wirklich gezahlt werden.

Gemeinden sind z. B. um ihre Waldkindergärten besorgt, auch so ein neumodisches Ding, was in Rumänien oä eher nicht vorkommen dürfte. Es geht hier um Zielkonflikte innerhalb der gleichen Lobbygroup, denn die die Grünen können nicht plötzlich erzählen, Waldkindergärten und extensive Weidewirtschaft wären plötzlich Quatsch, also muss das Volk beruhigt werden. Und dazu ist einiges an Geld nötig.

Wolfsbetreuer und Jagdverbände ziehen inzwischen an einem Strang, denn die Grünen wissen ganz genau, dass jede Panikaktion oder Ablehnung in der Bevölkerung den ganzen Wolfschutz obsolet werden läßt. Also sagt selbst Minister Habeck, SH, dass problematische Wölfe Ärger bekommen, damit die Wiedereinbürgerung von Isegrimm nicht scheitert.

Wildschweine sind eine komplett andere Baustelle, die sind Opportunisten der hiesigen Energiemaiswirtschaft des Klimawandels (milde Winter, Mastjahre)und deshalb Volksfeinde fast ohne jede Schonzeit. Trotzdem vermehren sie sich munter.

Die Wölfe sollten die Marktlücke nutzen und viele Schweinderl fressen, dann werden sie noch offiziell Wappentier des Bauernbundes.

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Der Lainzer Tiergarten ist voll mit Wildschweinen.

Trotzdem werden sogar Schulausflüge dorthin veranstaltet.

 

Man muss sich schon ziemlich dumm anstellen, um in Konflikte mit Wildschweinen zu geraten.

 

Als wir in der Volksschule dort waren, ist das meiner Freundin gelungen. Sie saß da, ließ die Hand neben dem Bein hinunterhängen und hatte in dieser Hand ein Wurstbrot. Ein Wildschwein näherte sich, zeigte sich kulinarisch interessiert und wollte nach dem vor seinem Rüssel befindlichen Brot schnappen. Meine Freundin wollte ihr Brot nicht teilen, und daraus ergab sich das schmerzhafte Konflikt-Potential.

 

Wildschwein schnappt nach Brot - Freundin zieht Hand samt Brot in eben diesem Moment weg - und das Vieh erwischte sie am Unterschenkel.

 

Es waren an sich nur ein paar harmlose Kratzer, aber natürlich zog das eine Tollwutimpfung nach sich, und die hat sie als sehr schmerzhaft in Erinnerung behalten.

Allerdings hat sie nicht das Wildschwein dafür verantwortlich gemacht. ;)

Bei Euch gibt's noch Tollwut? Ich ahnte so was. *kalauerkalauerkalauer*

Bei Wildschweinen sollte man am besten gar keinen Kontakt aufnehmen. Wenn die einmal gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben wirst du die nicht mehr los ...

Euer Zentralfriedhof ist doch auch ein großer Zoo, odr?

 

Der Zentralfriedhof ist eher ein Park und natürlich auch Jagdgebiet. Darüber redet man aber nicht groß, um keinen Volksaufstand zu provozieren. ("Die oarmen Viecherln, und außerdem ist des do pietätlos!"). Aber Wildschweine gibt es auf dem Zentralfriedhof meines Wissens keine.

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Vor zwei Tagen gab es eine Sendung zum Wolf in Norddeutschland, so richtig traut man auch dem nicht mehr. Entweder die Behörden entschädigen großzügig und unbürokratisch und lassen allzu vorwitzige Jungwölfe wirksam vergrämen, oder das Internet wimmelt bald wieder von Haushaltstips zum Wölfevergiften.

Illegale Abschüsse, Ammenmärchen und Autos sind des Wolfes Tod. Giftköder ist so eine Sache. Am besten einen Zettel dran machen, "Nur für Wölfe". Ist sehr wirkungsvoll und restliches fleischfressendes Getier lässt das Schnäuzchen davon. Wie qualvoll im übrigen eine Vergiftung abläuft, davon möchte ich gar nicht erst anfangen. Apropos, unter 20.000 Euro Strafe kommst du da nicht weg. Das angstbeladene Verhältnis zum Wolf ist für mich ein sicheres Indiz, das der geistige Fortschritt eine Wissensblase ist. Man weiss viel über was aber nichts von was.

Übrigens, der Avatar ist mein Patenwölfchen.

@baumfäller: der Besitz von Gewehren berechtigt nicht in der Öffentlichkeit rumzuballern.

Der WWF tut, was er kann. In Ö laufen da immer wieder Aufklärungskampagnen. Die Wölfe sind so scheu, dass es eine Sensation ist, wenn die jemand zu Gesicht bekommt. (Die paar Fotos, die existieren, stammen meist von Jägern. Die haben natürlich am ehestens die Chance dazu.) Die Zeitungen sind dankbar für die Fotos und machen brav die Aufklärungskampagnen mit.

 

Aufgrund einiger Abschüsse (das waren natürlich keine Jäger) gibt es inzwischen sogar einen "Management-Plan" für die konfliktfreie Wiederansiedlung der Wölfe.

 

Dasselbe gilt für Bären.

Beiden gefällt es in Ö. anscheinend, es gibt nämlich Nachwuchs.

 

Die Bären kosten uns pro Jahr etwa 50 Schafe und 10 geplünderte Bienenstöcke. (Bei den Wölfen kenne ich die Zahlen nicht, aber wird auch nicht aufregender sein).

Und beides wird den Geschädigten ersetzt. Da gibt es eigene Landesfonds.

 

P.S: Der Avatar ist entzückend. Hat dieses Patenkind auch einen Namen?

Ja, aber den sag' ich nicht, da man meinen Realnamen finden kann.

Der beste Schutz für Schafe ist ein, von Schafen sozialsierter Herdenhund. Es ist ein belegbares und interessantes Phänomen, dass in Regionen (Europa), wo der Wolf nicht bejagt wird kaum Schädigungen stattfinden. Waffenstillstandsabkommen. ;)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass in DE mittlerweile ausgezeichnete Wildbestände vorhanden sind und der Wolf ein wichtiger Predator ist.

Genaz da liegt doch das Problem. Nicht wenige (meist aber Hobby-) Jäger sehen die Wölfe als Konkurrenz wenns ums Wild geht.

Das die Leute oftmals grundlos Angst haben und deswegen den Abschuss fordern, ist leider Tatsache, da muss noch viel Aufklärung geleistet werden.

Wir hatten hier vor ein paar Jahren eine große Diskussion zwischen Jägern/Umweltverbänden und Bevölkerung wg. Wildschweinen. Die Leute forderten höhere Abschussquoten, weil es zu mehreren Unfällen gekomnen ist und auch einzelne Tiere in den Randbereichen von Siedlungen gesehen wurden.

Das ganze verlief glücklicherweise irgendwann im Sande, da man die Leute überzeugen konnte, das Wildschweine i.d.R. ungefährlich sind (wer einer Bache mit Frischlingen auf den Pelz rückt, ist mMn selber schuld) und Unfallschäden mit Schwarz/Haarwild ohnehin von den meisten Versicherungen abgedeckt sind.

Also, die aktuelle Diskussion (z.B. NDR Info "Redezeit", letzten Donnerstag) verläuft v.a. zwischen Nutztierhaltern sowie Gemeinden und Jägern/Naturschützern auf der anderen Seite. Nutztierhalter sind vor allem Schäfer, für die neue Zäune und Herdenschutzhunde ohne Subventionen zu teuer sind und die so aus dem Markt katapultiert würden. Da extensive Beweidung durch Schafe aber ein viel genutztes Deichschutz- und Landschaftspflegekonzept ist, muss hier eben wirklich gezahlt werden.

Gemeinden sind z. B. um ihre Waldkindergärten besorgt, auch so ein neumodisches Ding, was in Rumänien oä eher nicht vorkommen dürfte. Es geht hier um Zielkonflikte innerhalb der gleichen Lobbygroup, denn die die Grünen können nicht plötzlich erzählen, Waldkindergärten und extensive Weidewirtschaft wären plötzlich Quatsch, also muss das Volk beruhigt werden. Und dazu ist einiges an Geld nötig.

Wolfsbetreuer und Jagdverbände ziehen inzwischen an einem Strang, denn die Grünen wissen ganz genau, dass jede Panikaktion oder Ablehnung in der Bevölkerung den ganzen Wolfschutz obsolet werden läßt. Also sagt selbst Minister Habeck, SH, dass problematische Wölfe Ärger bekommen, damit die Wiedereinbürgerung von Isegrimm nicht scheitert.

Wildschweine sind eine komplett andere Baustelle, die sind Opportunisten der hiesigen Energiemaiswirtschaft des Klimawandels (milde Winter, Mastjahre)und deshalb Volksfeinde fast ohne jede Schonzeit. Trotzdem vermehren sie sich munter.

Die Wölfe sollten die Marktlücke nutzen und viele Schweinderl fressen, dann werden sie noch offiziell Wappentier des Bauernbundes.

 

Das Problem ist allerdings, dass in Sachen Wildschweine Wölfe nicht gerade Helden sind. Es müssten Clans angesiedelt werden, die eine diesbezügliche Jagdtradition mitbringen.

Ich kann nur noch mal auf Anchorage verweisen ...

 

Nachtrag: Ein Herdenschutzhund, nicht zu verwechseln mit Schäferhund, braucht keine Ausbildung. Er wächst einfach nur bei und mit den Schafen auf und fühlt sich nach Abschluss seiner Sozialisation für seine Schützlinge verantwortlich.

bearbeitet von teofilos

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Er frisst aber eine Menge, muss gepflegt und versichert werden. Bei den Minimargen, von denen Schäfer hierzulande leben, ein gewichtiger Posten.

Lieber den Steuerzahler fragen, bevor doch Wölfevergiften oder Fallenstellerei in Mode kommt.

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Er frisst aber eine Menge, muss gepflegt und versichert werden. Bei den Minimargen, von denen Schäfer hierzulande leben, ein gewichtiger Posten.

Lieber den Steuerzahler fragen, bevor doch Wölfevergiften oder Fallenstellerei in Mode kommt.

Bitte, ich will da jetzt kein Fass aufmachen aber recherchier mal woher DE seine Schafsprodukte bezieht. Ich will jetzt nicht zum Protektionismus anregen aber Produkte aus der Region wäre den Schäfern eine Hilfe. Für die Pflege von Hobbys ist das Land nicht zuständig.

Bei uns in de Stadt werden Grünflächen Deiche und Rheinwiesen auch von Schafen gepflegt. OK, ein Wolfserscheinen hat ein geringes Risiko aber zwei, drei Hunde haben die Schäfer trotzdem. Es gibt ja schließlich viele Wölfe auf zwei Beinen. Warum wird dieses Risiko nicht diskutiert.

bearbeitet von teofilos

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Er frisst aber eine Menge, muss gepflegt und versichert werden. Bei den Minimargen, von denen Schäfer hierzulande leben, ein gewichtiger Posten.

Lieber den Steuerzahler fragen, bevor doch Wölfevergiften oder Fallenstellerei in Mode kommt.

 

Herdenschutzhunde haben noch einen weiteren Nachteil: In Gegenden mit (geschützten) Bodenbrütern kann man sie nicht einsetzen.

 

Es gibt jedoch andere Tiere, die sich als Herdenschutztiere einsetzen lassen: Schutzesel (nein, das ist kein Scherz):

 

Einige Kurzinfos dazu:

 

- Schutzesel_01

- Schutzesel_02 - ab Seite 14

- Schutzesel_03

- Bericht über einen Schäfer mit Schutzeseln

- Video auf dem ein Schutzesel in Aktion (gegen Hund) zu sehen ist

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Er frisst aber eine Menge, muss gepflegt und versichert werden. Bei den Minimargen, von denen Schäfer hierzulande leben, ein gewichtiger Posten.

Lieber den Steuerzahler fragen, bevor doch Wölfevergiften oder Fallenstellerei in Mode kommt.

 

Herdenschutzhunde haben noch einen weiteren Nachteil: In Gegenden mit (geschützten) Bodenbrütern kann man sie nicht einsetzen.

 

Es gibt jedoch andere Tiere, die sich als Herdenschutztiere einsetzen lassen: Schutzesel (nein, das ist kein Scherz):

 

Einige Kurzinfos dazu:

 

- Schutzesel_01

- Schutzesel_02 - ab Seite 14

- Schutzesel_03

- Bericht über einen Schäfer mit Schutzeseln

- Video auf dem ein Schutzesel in Aktion (gegen Hund) zu sehen ist

 

Das ist ja spannend. Danke für die umfangreichen Infos.

Zwei Sachen sind mir allerdings nicht klar. Warum ein Esel um die Hunde zu alarmieren und wieso sind Bodenbrüter gefährdet?

 

Aus dem WWF-Info

Für den Einsatz in ge- fährlichem Gelände sollten Schutzhunde gewählt werden. Bei Präsenz einzelner Wölfe sollten vier Hunde für den Schutz von 1000 bis 1200 behirteten Schafen ausreichen. Eine Gruppe von guten Schutzhunden organisiert ihre Verteidigung gegen Raubtiere selbständig und funktioniert im Team. Entscheidend für die Schutzwirkung ist das Markieren des Reviers durch Urin und Kot. Der Wolf als Opportunist wird die Territoriumsgrenzen der Schutzhunde respektieren und auf Wildtiere oder ungeschützte Kleinviehherden ausweichen.

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Er frisst aber eine Menge, muss gepflegt und versichert werden. Bei den Minimargen, von denen Schäfer hierzulande leben, ein gewichtiger Posten.

Lieber den Steuerzahler fragen, bevor doch Wölfevergiften oder Fallenstellerei in Mode kommt.

Bitte, ich will da jetzt kein Fass aufmachen aber recherchier mal woher DE seine Schafsprodukte bezieht. Ich will jetzt nicht zum Protektionismus anregen aber Produkte aus der Region wäre den Schäfern eine Hilfe. Für die Pflege von Hobbys ist das Land nicht zuständig.

Bei uns in de Stadt werden Grünflächen Deiche und Rheinwiesen auch von Schafen gepflegt. OK, ein Wolfserscheinen hat ein geringes Risiko aber zwei, drei Hunde haben die Schäfer trotzdem. Es gibt ja schließlich viele Wölfe auf zwei Beinen. Warum wird dieses Risiko nicht diskutiert.

Das A und O für eine erfolgreiche Wolfsansiedlung ist das Mitziehen der Bevölkerung, es wird dabei ein Haufen Geld für die wissenschaftliche Begleitung, Aufklärung etc ausgegeben. Die großzügige Entschädigung für Verluste und Schutzmaßnahmen ist da nur ein kleiner Posten. Hier in SH sind die Grünen inzwischen schlau geworden und machen es so, für Entschädigungen sind zB. keine langwierigen Gen-Tests mehr erforderlich. Die frühere Rot-Grüne Regierung mit Umweltminister Müller hatte sich noch sehr viel Mühe gegeben, sich unbeliebt zumachen, indem sie schlicht verordnet hat und dann ihre Emissäre über Land schickte, um den Bauern zu verkünden, was sie alles falsch machten. Als Revanche kündigten die Landwirte beim nächsten Regierungswechsel jedes bisschen verhaßten Vertragsnaturschutz, das nur ging. Jahre Arbeit und Millionen für die Katz, weil man dem Volk unbedingt die besseren Mores beipulen wollte.

Man muss doch nicht alle Fehler wiederholen, wenn man Erfolg für wenig Geld kaufen kann.

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Er frisst aber eine Menge, muss gepflegt und versichert werden. Bei den Minimargen, von denen Schäfer hierzulande leben, ein gewichtiger Posten.

Lieber den Steuerzahler fragen, bevor doch Wölfevergiften oder Fallenstellerei in Mode kommt.

Bitte, ich will da jetzt kein Fass aufmachen aber recherchier mal woher DE seine Schafsprodukte bezieht. Ich will jetzt nicht zum Protektionismus anregen aber Produkte aus der Region wäre den Schäfern eine Hilfe. Für die Pflege von Hobbys ist das Land nicht zuständig.

Bei uns in de Stadt werden Grünflächen Deiche und Rheinwiesen auch von Schafen gepflegt. OK, ein Wolfserscheinen hat ein geringes Risiko aber zwei, drei Hunde haben die Schäfer trotzdem. Es gibt ja schließlich viele Wölfe auf zwei Beinen. Warum wird dieses Risiko nicht diskutiert.

Das A und O für eine erfolgreiche Wolfsansiedlung ist das Mitziehen der Bevölkerung, es wird dabei ein Haufen Geld für die wissenschaftliche Begleitung, Aufklärung etc ausgegeben. Die großzügige Entschädigung für Verluste und Schutzmaßnahmen ist da nur ein kleiner Posten. Hier in SH sind die Grünen inzwischen schlau geworden und machen es so, für Entschädigungen sind zB. keine langwierigen Gen-Tests mehr erforderlich. Die frühere Rot-Grüne Regierung mit Umweltminister Müller hatte sich noch sehr viel Mühe gegeben, sich unbeliebt zumachen, indem sie schlicht verordnet hat und dann ihre Emissäre über Land schickte, um den Bauern zu verkünden, was sie alles falsch machten. Als Revanche kündigten die Landwirte beim nächsten Regierungswechsel jedes bisschen verhaßten Vertragsnaturschutz, das nur ging. Jahre Arbeit und Millionen für die Katz, weil man dem Volk unbedingt die besseren Mores beipulen wollte.

Man muss doch nicht alle Fehler wiederholen, wenn man Erfolg für wenig Geld kaufen kann.

Unermüdliche Aufklärung ist der Weg. Aber mal ehrlich, von welchen Schadensdimensionen reden wir? Und was kann als Gegenrechnung aufgemacht werden? In der Regel folgen dem Wolf so über 40 Arten in sein Revier, die nicht mühevoll wieder angesiedelt werden müssen. Diese Arten profitieren direkt von der Anwesenheit des Wolfes, was wiederum das ganze Ökosystem stabilisiert.

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Zwei Sachen sind mir allerdings nicht klar. Warum ein Esel um die Hunde zu alarmieren und wieso sind Bodenbrüter gefährdet?

 

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe:

Schutzesel eigenen sich vorwiegend für kleinere übersichtliche Schafherden in einem begrenzten Gebiet. Sobald es um größerer Herden in unübersichtlichen Gebieten (z. B. große Almen) geht dienen Schutzesel nicht mehr der Wolfsabwehr, sondern sozusagen als Alarmanlage für Schutzhunde, die sich wesentlich schneller, beweglicher usw. in großem unwegsamen Gelände bewegen können und Wölfe abwehren können.

 

Zu den Bodenbrütern:

Gerade in Deichgegenden und Heidelandschaften wie z. B den Elbe-Deichen oder der Lüneburger Heide gibt es eine ganze Menge Bodenbrüter. Schutzhunde schnüffeln und bewegen sich aber dort und werden von den dortigen Bodenbrütern als Feinde (ähnlich wie Fuchs oder Luchs) wahrgenommen und verrschrecken die Bodenbrüter. Dies ist nicht im Sinne eines Naturschutzraumes, der auch Bodenbrütern Überlebensraum bieten will.

 

Nachtrag zu den Schutzhunden:

Leider finde ich den Artikel nicht mehr. Es ging in dem Artikel darum, dass Schutzhunde teilweise ALLES, was sich an Unbekanntem der Herde nähert als Gefahr für die Herde ansehen und daher angreifen. Das ist natürlich in Gegenden, in denen der Tourismus eine große Rolle spielt ein Problem. Man müsste sozusagen alle Wanderer, Mountainbiker, Jogger, Familienausflügler usw. verbieten. Denn in dem Bereich, in dem eine Schafherde ist und von Schutzhunden bewacht wird, dürften sich Fremde/Touristen nicht mehr aufhalten. Aber gerade an Deichen - wie Elbe, Weser, Oder, Nord- und Ostsee - lebt ein Teil der Bevölkerung vom Tourismus und dieser Tourismus beinhaltet auch Deichwanderungen. Und damit Wanderungen/Radtouren durch Weidegebiete von Schafen.

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Zwei Sachen sind mir allerdings nicht klar. Warum ein Esel um die Hunde zu alarmieren und wieso sind Bodenbrüter gefährdet?

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe:

Schutzesel eigenen sich vorwiegend für kleinere übersichtliche Schafherden in einem begrenzten Gebiet. Sobald es um größerer Herden in unübersichtlichen Gebieten (z. B. große Almen) geht dienen Schutzesel nicht mehr der Wolfsabwehr, sondern sozusagen als Alarmanlage für Schutzhunde, die sich wesentlich schneller, beweglicher usw. in großem unwegsamen Gelände bewegen können und Wölfe abwehren können.

 

Zu den Bodenbrütern:

Gerade in Deichgegenden und Heidelandschaften wie z. B den Elbe-Deichen oder der Lüneburger Heide gibt es eine ganze Menge Bodenbrüter. Schutzhunde schnüffeln und bewegen sich aber dort und werden von den dortigen Bodenbrütern als Feinde (ähnlich wie Fuchs oder Luchs) wahrgenommen und verrschrecken die Bodenbrüter. Dies ist nicht im Sinne eines Naturschutzraumes, der auch Bodenbrütern Überlebensraum bieten will.

 

Nachtrag zu den Schutzhunden:

Leider finde ich den Artikel nicht mehr. Es ging in dem Artikel darum, dass Schutzhunde teilweise ALLES, was sich an Unbekanntem der Herde nähert als Gefahr für die Herde ansehen und daher angreifen. Das ist natürlich in Gegenden, in denen der Tourismus eine große Rolle spielt ein Problem. Man müsste sozusagen alle Wanderer, Mountainbiker, Jogger, Familienausflügler usw. verbieten. Denn in dem Bereich, in dem eine Schafherde ist und von Schutzhunden bewacht wird, dürften sich Fremde/Touristen nicht mehr aufhalten. Aber gerade an Deichen - wie Elbe, Weser, Oder, Nord- und Ostsee - lebt ein Teil der Bevölkerung vom Tourismus und dieser Tourismus beinhaltet auch Deichwanderungen. Und damit Wanderungen/Radtouren durch Weidegebiete von Schafen.

Danke!

Zu Bodenbrütern: Fux und Lux sind damit nicht aus der Welt und eine wirkliche Gefahr. Ich weiss nicht, wie diese Bodebrüter gestrickt sind, jedenfalls unsere Wildgänse unten in den Auen haben ein ziemlich differenziertes Freund-Feind-Erkennungssystem, Hunde sind quasi adoptiert ... die meisten jedenfalls.

Das mit dem schwierigen Gelände schrieb ich bereits und in den Bergen sind gerne Touris unterwegs. Eine echte Gefahr für Touris sehe ich auch nicht. Sonst könntest Du den Jakobsweg ab Pyrenäen knicken. Gibt es eigentlich Mountenbikerabfangjagdhunde? Könnte man ggf. ein entsprechendes Beuteschema reinzüchten?

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Zwei Sachen sind mir allerdings nicht klar. Warum ein Esel um die Hunde zu alarmieren und wieso sind Bodenbrüter gefährdet?

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe:

Schutzesel eigenen sich vorwiegend für kleinere übersichtliche Schafherden in einem begrenzten Gebiet. Sobald es um größerer Herden in unübersichtlichen Gebieten (z. B. große Almen) geht dienen Schutzesel nicht mehr der Wolfsabwehr, sondern sozusagen als Alarmanlage für Schutzhunde, die sich wesentlich schneller, beweglicher usw. in großem unwegsamen Gelände bewegen können und Wölfe abwehren können.

 

Zu den Bodenbrütern:

Gerade in Deichgegenden und Heidelandschaften wie z. B den Elbe-Deichen oder der Lüneburger Heide gibt es eine ganze Menge Bodenbrüter. Schutzhunde schnüffeln und bewegen sich aber dort und werden von den dortigen Bodenbrütern als Feinde (ähnlich wie Fuchs oder Luchs) wahrgenommen und verrschrecken die Bodenbrüter. Dies ist nicht im Sinne eines Naturschutzraumes, der auch Bodenbrütern Überlebensraum bieten will.

 

Nachtrag zu den Schutzhunden:

Leider finde ich den Artikel nicht mehr. Es ging in dem Artikel darum, dass Schutzhunde teilweise ALLES, was sich an Unbekanntem der Herde nähert als Gefahr für die Herde ansehen und daher angreifen. Das ist natürlich in Gegenden, in denen der Tourismus eine große Rolle spielt ein Problem. Man müsste sozusagen alle Wanderer, Mountainbiker, Jogger, Familienausflügler usw. verbieten. Denn in dem Bereich, in dem eine Schafherde ist und von Schutzhunden bewacht wird, dürften sich Fremde/Touristen nicht mehr aufhalten. Aber gerade an Deichen - wie Elbe, Weser, Oder, Nord- und Ostsee - lebt ein Teil der Bevölkerung vom Tourismus und dieser Tourismus beinhaltet auch Deichwanderungen. Und damit Wanderungen/Radtouren durch Weidegebiete von Schafen.

Danke!

Zu Bodenbrütern: Fux und Lux sind damit nicht aus der Welt und eine wirkliche Gefahr. Ich weiss nicht, wie diese Bodebrüter gestrickt sind, jedenfalls unsere Wildgänse unten in den Auen haben ein ziemlich differenziertes Freund-Feind-Erkennungssystem, Hunde sind quasi adoptiert ... die meisten jedenfalls.

Das mit dem schwierigen Gelände schrieb ich bereits und in den Bergen sind gerne Touris unterwegs. Eine echte Gefahr für Touris sehe ich auch nicht. Sonst könntest Du den Jakobsweg ab Pyrenäen knicken. Gibt es eigentlich Mountenbikerabfangjagdhunde? Könnte man ggf. ein entsprechendes Beuteschema reinzüchten?

 

 

Gänse galten nicht umsonst schon im alten Rom als "Wachhunde". Die sind sehr wehrhaft und Teile von denen machen auch freilaufende Hunde keine Angst. Da müssen eher die Hunde Angst vor den Gänsen haben. Aber um Wildgänse geht es da auch nicht. Da geht es um Fasane und sonstige Bodenbrüter, die sich eben von freilaufenden Hunden verjagen lassen und ihre Nester im Stich lassen. Ich hab das schon in den Elbauen erlebt. Da langt ein Caesar um bodenbrütende Vögel in Panik zu versetzen und ihre Nester im Stich zu lassen.

 

Was nun die Touristen anbelangt. Es gibt einen anscheinend einen gravierenden Unterschied zwischen Hütehunden und Schutzhunden. Hütehunde bewachen die die Herde und sehen Menschen erstmal als einen Art "Chef" bzw. als "Nicht-Gefahr" an. Schutzhunde bewachen ebenfalls die Herde, scheinen Menschen aber als Gefahr für die Herde anzusehen. Es Bedarf daher von Seiten des Schäfers sehr viel "Eriehungsarbeit" um Menschen als "Herdenfeinde" aus dem hundlichen Verhalten "auszuerziehen". Mit Eseln hat man diese Arbeit als Schäfer nicht.

 

Was die Mountainbiker anbelangt:

Da wir hier in der Katakombe sind, kann ich rumsemmeln ;-). Am einfachsten ist ein möglichst kleiner unauffälliger Hund mit einer dieser langen dünnen kaum sichtbaren Leinen. Der Hund ist sozusagen nur so ne Art Ankerweitwurf *g* Die Leine ist das Übel der Mountainbiker *ffg*

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Die Leine ist das Übel der Mountainbiker *ffg*

Das haben ein paar Leute hier in den Bergen mal probiert. Die hatten so eine Sorte Waldweg auf ihrem Grundstück, und denen ging es furchtbar auf die Nerven, dass Mountainbiker gelegentlich den Waldweg als Abkürzung verwendeten. Also haben sie eine Schnur druntergelegt, sich da hingestellt, und gewartet. Als der erste Mountainbiker vorbeikam, haben sie die Schnur gestrafft. Leider nicht auf Naben- oder Griff- oder Brusthöhe, sondern am Nacken. Der Mountainbiker ist beinahe gestorben (Nackenbruch, der Kopf war beinahe amputiert), und ist jetzt querschnittgelähmt. Die beiden Uebeltaeter (oder Verteidiger eines Waldwegs) sind wegen versuchten Totschlags (attempted manslaughter) und mehrerer anderer Delikte für 15 Jahre in den Knast gewandert.

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Über Herdenesel hatte man beim NDR auch kurz diskutiert, aber sie sollen ihren Mut auch öfter mal mit dem Leben bezahlen und dann vonden Wölfen eher als "Ablenkungsfütterung" betrachtet werden.

In Niedersachsen werden bisher wohl jedenfalls nur Hunde als qualifizierte "Schöpsenschützer" staatlich anerkannt.

http://www.deutschlandfunk.de/herdenschutz-mit-eseln-gegen-den-boesen-wolf.697.de.html?dram:article_id=311780

 

Jedenfalls ist es ziemlich spannend zu sehen, was momentan wieder für alte Weisheiten aus Brüder Grimms Zeiten ausgraben werden.

Da ich jetzt auch ganz vornehm im ersten offiziellen Wolfsgebiet logiere, werde ich Euch mein erstes Wolfsphoto nicht vorenthalten. Allerdings gibt es hier auch Biber, und die arrogante Bande gewährt fast nie Aufnahmetermine.

Immer die übliche Abtaucherei, typisch VIA.

bearbeitet von Shubashi

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Über Herdenesel hatte man beim NDR auch kurz diskutiert, aber sie sollen ihren Mut auch öfter mal mit dem Leben bezahlen und dann vonden Wölfen eher als "Ablenkungsfütterung" betrachtet werden.

In Niedersachsen werden bisher wohl jedenfalls nur Hunde als qualifizierte "Schöpsenschützer" staatlich anerkannt.

http://www.deutschlandfunk.de/herdenschutz-mit-eseln-gegen-den-boesen-wolf.697.de.html?dram:article_id=311780

Jedenfalls ist es ziemlich spannend zu sehen, was momentan wieder für alte Weisheiten aus Brüder Grimms Zeiten ausgraben werden.

Da ich jetzt auch ganz vornehm im ersten offiziellen Wolfsgebiet logiere, werde ich Euch mein erstes Wolfsphoto nicht vorenthalten. Allerdings gibt es hier auch Biber, und die arrogante Bande gewährt fast nie Aufnahmetermine.

Immer die übliche Abtaucherei, typisch VIA.

Ich dachte Sachsen und Brandenburg wären die ersten Offizielen. Was Deinen Fototermin angeht, viel Glück. Vielleicht solltest Du es mit einer Fotofalle versuchen.

Auch denke ich, was das Verhältnis zur Natur angeht ist man in DE etwas schizo. Man will sie aber nicht die Konsequenzen. Diesbezüglich ist DE in Skandinavien eine Lachnummer. Auch finde ich, dass die Schädigungen reichlich überhöht werden und so manches dem Wolf untergeschoben wird.

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