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Shubashi

Wildlife in Germany

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Mistah Kurtz

Konnte heute rund 200 Kraniche beobachten. Es ist ja kurz vor ihrer Wanderung in ihr Winterquartier, und auch wenn es für ihr Sammeln an der Ostseeküste bei Rügen noch etwas zu früh ist, sind sie doch schon in größerer Anzahl auf den abgeernten Maisfelder zu finden und führen hier ihre faszinierenden Tänze auf. 

 

Auf dem Bodden vor Barhöft konnte ich außerdem 5 Seeadler beobachten und - aus nächster Nähe - einige Flussseeschwalben. 

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Beutelschneider

Der Sommer ist noch da, oder wenigstens das Sommerloch: hier

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ThomasB.
Am 28.8.2018 um 07:43 schrieb Beutelschneider:

Der Sommer ist noch da, oder wenigstens das Sommerloch: hier

Gefangen!

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Mistah Kurtz

Wer immer an einer tiefen Sehnsucht litt einen Graukopfkasarka in der Natur zu sehen, sich dieses Verlangen aber mangels Möglichkeit nach Südafrika oder Namibia zu reisen nicht erfüllen konnte : im Europareservat Unterer Inn treibt sich seit einigen Tagen einer - eigentliche eine eine, es ist ein Weibchen - herum. Und für jene, die nicht wissen, was das eigentlich für ein Tier ist - so schaut sie aus: Graukopfkasarka (rechts im Bild) . Ich konnte sie am Wochenende in meine Lifer-Liste eintragen :D

 

 

bearbeitet von Mistah Kurtz

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Frank
vor 1 Stunde schrieb Mistah Kurtz:

Wer immer an einer tiefen Sehnsucht litt einen Graukopfkasarka in der Natur zu sehen, sich dieses Verlangen aber mangels Möglichkeit nach Südafrika oder Namibia zu reisen nicht erfüllen konnte : im Europareservat Unterer Inn treibt sich seit einigen Tagen einer - eigentliche eine eine, es ist ein Weibchen - herum. Und für jene, die nicht wissen, was das eigentlich für ein Tier ist - so schaut sie aus: Graukopfkasarka (rechts im Bild) . Ich konnte sie am Wochenende in meine Lifer-Liste eintragen :D

 

 

Hübsch, die Kleine! Aber was macht die am kalten Inn, wenn sie es im warmen Namibia gemütlicher haben könnte?

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Mistah Kurtz
vor 54 Minuten schrieb Frank:

Hübsch, die Kleine! Aber was macht die am kalten Inn, wenn sie es im warmen Namibia gemütlicher haben könnte?

Dürfte wohl eine Ausbrecherin sein aus einer privaten Haltung. Ich habe sie in Gesellschaft einiger Rostgänse gesehen. Rostgänse gibt es bei uns eigentlich auch nicht, ursprünglich ebenfalls nur Gefangenschaftsflüchtlinge, haben sich aus den Ausbrechern mittlerweile  aber wildlebende Populationen gebildet. Das gleiche gilt auch für die Nilgänse, die gerade heuer am Unteren Inn einen ganz Schwung Nachwuchs bekommen haben (ca. ein Dutzend Küken). Was ich aber auch gerne mal sehen würde, sind die Nandus, die sich in der Gegend um den Schaalsees zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern herumtreiben. Im Jahr 2000 sind einige wenige Tiere aus einer Zucht ausgebrochen. Ursprünglich meinte man, die Tiere würden hier in freier Wildbahn nicht überleben können ... tja, mittlerweile wurden aus den wenigen Tieren eine stattliche Herde von etwa 200 Vögeln, Tendenz steigend. 

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ThomasB.

Das sind alles ganz böse invasive Arten. Abschieben, abschieben!

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Mistah Kurtz
vor 1 Stunde schrieb ThomasB.:

Das sind alles ganz böse invasive Arten. Abschieben, abschieben!

 

Soweit ich weiß, begnügt man sich bei den Nandus derzeit damit zur Eindämmung der Anzahl der Vögel die Eier im Gelege anzubohren. Dann bleiben die Nandu darauf sitzen und versuchen die Eier dennoch auszubrüten und legen keine neuen. Es gibt aber aus Naturschutzkreisen auch die Forderung nach einer Auflösung des gesamten Bestandes. Was ein Euphemismus ist für die Tötung aller Tiere. 

bearbeitet von Mistah Kurtz

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Frank
vor einer Stunde schrieb Mistah Kurtz:
vor 2 Stunden schrieb ThomasB.:

Das sind alles ganz böse invasive Arten. Abschieben, abschieben!

 

Soweit ich weiß, begnügt man sich bei den Nandus derzeit damit zur Eindämmung der Anzahl der Vögel die Eier im Gelege anzubohren. Dann bleiben die Nandu darauf sitzen und versuchen die Eier dennoch auszubrüten und legen keine neuen. Es gibt aber aus Naturschutzkreisen auch die Forderung nach einer Auflösung des gesamten Bestandes. Was ein Euphemismus ist für die Tötung aller Tiere. 

Alle Nandus in eine Kiste rein und dorthin wo Nandus normalerweise leben - bildhaft: abschieben - ist keine Lösung?

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nannyogg57

Und die Kormorane gleich mit.

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Frank
vor 24 Minuten schrieb nannyogg57:

Und die Kormorane gleich mit.

Kormorane sind in Europa nicht zu Hause? Wusste ich gar nicht.

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Mistah Kurtz
vor 1 Stunde schrieb Frank:

Kormorane sind in Europa nicht zu Hause? Wusste ich gar nicht.

Doch, die sind schon hier heimisch. 

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Higgs Boson
vor 11 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

Doch, die sind schon hier heimisch. 

 

Ja, aber noch nicht lange. Sie sind eingewandert und nicht mehr abgezogen.

 

So ist der Lauf der Welt...

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Mistah Kurtz
vor 2 Stunden schrieb Higgs Boson:

 

Ja, aber noch nicht lange. Sie sind eingewandert und nicht mehr abgezogen.

 

So ist der Lauf der Welt...

 

Kormorane sind seit mindestens 7000 Jahre in Europa heimisch.  Das ist u.a. durch Knochenfunde in der Beute steinzeitlicher Jäger belegt. Sie waren nur zeitweise  im mitteleuropäischen Binnenland fast ausgerottet. Die Bestände haben sich seitdem aber wieder kräftig erholt. 

 

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Alfons

Bieri ist wieder da.

Bieri ist eine Kellerschnecke der Nacktschneckenart Limacus flavus, ein Bierschnegel also. Bierschnegel sind in Deutschland vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste. Deshalb war ich auch sehr erstaunt, als sich Bieri vor zwei Monaten bei mir im Keller einquartierte. Eines Nachts, als ich mir ein Bier holen wollte, schleimte sie am Kühlschrank vorbei. Die glitzernden Spuren hatte ich schon vorher gesehen, aber für die Spur einer verirrten Gartenschnecke gehalten. Der von der Bio-Station verständigte zuständige Schneckenkundler war auch ganz aus dem Häuschen. Bierschnegel! In unserer Gegend! Wahnsinn!

 

Vor gut zwei Wochen allerdings verschwand sie. Die aufgeschnittenen Weintrauben blieben nächtelang unberührt. Eine Glitzerspur führte die Kellertreppe hinauf bis ganz oben - allerdings auch wieder hinunter. Wahrscheinlich hatte Bieri sich dann in ihrem Freiheitsdrang durch den Gully davon geschleimt.

 

Heute Nacht allerdings begegneten wir uns wieder vor dem Kühlschrank im Keller: Eindeutig Bieri. Fast wäre ich draufgetreten. Jetzt steht da wieder ein Tellerchen mit Weintrauben. Bier mag sie übrigens nicht.
 

Alfons

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Shubashi
vor einer Stunde schrieb Wunibald:

Die wilden Adler fliegen noch, zwar in Alaska, aber weil es so schön ist, passt es auch in diesen Thread.

 

Wunderschön! Zwischen all den negativen "Umweltnews" kommt manchmal zu kurz, dass wir bei großen Wirbeltieren auch hierzulande eigentlich sehr positive Entwicklungen haben - unser heimischer Seeadler hat seine Bestände gegenüber den 60ern z.B glatt auf inzwischen fast 600 Brutpaare verzehnfacht.

Wir können also zahlenmäßig mithalten, auch auf den Videos!

https://m.youtube.com/watch?v=SOZkqfJ50_w

 

(Leider allerdings nicht der videographischenSchönheit - die Darstellung ist deutsch-dröge: 200 Seeadler fressen sich gerade im Peenetal satt.)

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Howe
Am 23.9.2018 um 14:54 schrieb Alfons:

Bieri ist wieder da.

Bieri ist eine Kellerschnecke der Nacktschneckenart Limacus flavus, ein Bierschnegel also. Bierschnegel sind in Deutschland vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste. Deshalb war ich auch sehr erstaunt, als sich Bieri vor zwei Monaten bei mir im Keller einquartierte. Eines Nachts, als ich mir ein Bier holen wollte, schleimte sie am Kühlschrank vorbei. Die glitzernden Spuren hatte ich schon vorher gesehen, aber für die Spur einer verirrten Gartenschnecke gehalten. Der von der Bio-Station verständigte zuständige Schneckenkundler war auch ganz aus dem Häuschen. Bierschnegel! In unserer Gegend! Wahnsinn!

 

Vor gut zwei Wochen allerdings verschwand sie. Die aufgeschnittenen Weintrauben blieben nächtelang unberührt. Eine Glitzerspur führte die Kellertreppe hinauf bis ganz oben - allerdings auch wieder hinunter. Wahrscheinlich hatte Bieri sich dann in ihrem Freiheitsdrang durch den Gully davon geschleimt.

 

Heute Nacht allerdings begegneten wir uns wieder vor dem Kühlschrank im Keller: Eindeutig Bieri. Fast wäre ich draufgetreten. Jetzt steht da wieder ein Tellerchen mit Weintrauben. Bier mag sie übrigens nicht.
 

Alfons

 

Da habe ich als ehemaliger Gartenbesitzer aber ganz andere Erfahrungen mit Nacktschnecken gemacht. Die sind geradezu süchtig nach Bier, grab mal einen leeren Joghurtbecher neben deine Salatpflanzen in die Erde ein und füll ihn mit Bier. Die Biester lassen deinen Salat in Ruhe und stürzen sich in das Bier. Ob es da vielleicht suizidale Gelüste bei Nacktschnecken gibt, oder ob die nur gerne Bier mögen weiß ich nicht. 

bearbeitet von Howe

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Juana

Gestern hatte ich jede Menge Infos zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" in Bayern. Bevor ich mich da nächste Woche stundenlang im Rathaus in die Schlange reihe: was haltet Ihr von diesem Volksbegehren? Hat das wirklich irgendeinen Sinn oder machen die Politiker dann doch wieder nicht gemäß dem Volksbegehren, weil sie andere Prioritäten setzen?

Selbstverständlich möchte ich alles im Rahmen meiner Möglichkeiten für die Bienen tun, aber ich habe Bedenken, ob dann nicht doch wieder Aktionismus angesagt ist, der letzten Endes mehr schadet als Nutzen bringt.

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Alfons
vor einer Stunde schrieb Juana:

Gestern hatte ich jede Menge Infos zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" in Bayern. Bevor ich mich da nächste Woche stundenlang im Rathaus in die Schlange reihe: was haltet Ihr von diesem Volksbegehren? Hat das wirklich irgendeinen Sinn oder machen die Politiker dann doch wieder nicht gemäß dem Volksbegehren, weil sie andere Prioritäten setzen?

Selbstverständlich möchte ich alles im Rahmen meiner Möglichkeiten für die Bienen tun, aber ich habe Bedenken, ob dann nicht doch wieder Aktionismus angesagt ist, der letzten Endes mehr schadet als Nutzen bringt.

 

Wenn du "alles im Rahmen deiner Möglichkeiten" tun willst, solltest du dich einfach an dem Volksbegehren beteiligen, denn das wäre ja schon einmal eine Möglichkeit. Dass du dafür "stundenlang in Rathaus in der Schlange" stehen wirst, bezweifele ich. Darüber hinaus könntest Du ab Frühjahr bienenfreundliche Blühpflanzen im Garten oder auf dem Balkon pflanzen und dich lokal engagieren. In dem Ort, in dem ich wohne, stehen dank vernünftiger Kommunalpolitiker sogar auf dem Rathausdach Bienenkörbe, und städtische Grünflächen dürfen nicht mit Herbiziden gespritzt werden.
 

 

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Werner001

Bei dem Volksbegehren geht es ja um sehr konkrete Änderungen sogar einzelner Halbsätze von Gesetzen. Ich bin da immer etwas skeptisch. Icjh habe keine Chance unmd auch nicht den Sachverstand, das zu beurteilen, und wüsste daher nicht, ob die Umsetzung zu guten oder nur zu gut gemeinten Änderungen führt.

Als generelle Frage stellt sich mir: Es wird gefordert, 30% der Landwirtschaftsfläche müsse biologisch bewirtschaftet werden.

Wie soll man das Umsetzen, und warum werden die Verbrauchern nicht verpflichtet, auch 30% Bio-Lebensmittel zu kaufen?

Es nur anzubauen reicht ja nicht, wenn das Zeug dann kompostiert wird und stattdessen die Leute Import-Sachen aus der Agrarfabrik in Spanien kaufen.

 

Werner

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Juana

Es geht schon los: Bienenschutz verteuert Lebensmittel:

https://www.sueddeutsche.de/bayern/umwelt-und-naturschutz-wer-bienen-retten-will-muss-bereit-sein-mehr-fuer-lebensmittel-zu-zahlen-1.4311181

Ich habe nichts anderes erwartet, denn Massentierhaltung ist wohl ein größeres Umweltproblem, als es kommuniziert wird.

 

@AlfonsIch habe nur einen kleinen Balkon, aber mit sehr vielen Pflanzen, die jede Menge Blüten haben, in denen auch wirklich Nektar zu finden ist, z. B. Melisse, Schnittlauch, Pfefferminz usw. Alles darf blühen, auch wenn die Kräuter dann nicht so viel Aroma entwickeln.  Die städtischen Grünflächen werden weder besprüht noch sehr oft gemäht.

Bio-Gemüse und -fleisch gibt es mittlerweile sogar im Supermarkt. Ich bin noch nie mit einem Flugzeug unterwegs gewesen, reise mit der Bahn und dem ÖPNV und leiste mir höchstens ab und zu mal ein Taxi nach einem Arztbesuch oder wenn ich sonst keine Möglichkeit habe, nach Hause zu kommen.

 

Insgesamt ein merkwürdiges Phänomen: Man kann noch so viel für die Umwelt tun, aber wenn Umweltverschmutzer damit aufhören sollen, die Umwelt zu verschmutzen, werden meine Lebensmittel/meine Kleidung teurer.

 

Das erinnert mich an ein Phänomen, das mir aufgefallen ist, als ich noch gearbeitet habe: ich musste einen Aufschlag wegen Kinderlosigkeit auf den Beitrag zur Pflegeversicherung hinnehmen, obwohl ich im privaten Bereich bei der Pflege von insgesamt vier Personen beteiligt war.

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