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Zölibat - sexuelle Enthaltsamkeit


Vaterunser
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Hallo Zusammen !

 

Mir mir (männlich, verheiratet,) geschieht etwas.

 

Mein Bedürfniss nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist seit Jahren rückläufig (ich bin im mittleren Alter) und fast am Nullpunkt angelangt, während gleichzeitig

meine spirituelle Bedürfnisse (Gebet. Meditation, hl. Messe, Sakrament usw.) stetig steigen.

 

Ich will nicht gleich zu einem Therapeuten laufen, weil ich tief in mir vermute, das da eine Wandlung stattfindet - es also nicht Krankhaftes ist.

 

Bin dankbar für jeden Gedanken dazu.

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Higgs Boson

Hallo Zusammen !

 

Mir mir (männlich, verheiratet,) geschieht etwas.

 

Mein Bedürfniss nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist seit Jahren rückläufig (ich bin im mittleren Alter) und fast am Nullpunkt angelangt, während gleichzeitig

meine spirituelle Bedürfnisse (Gebet. Meditation, hl. Messe, Sakrament usw.) stetig steigen.

 

Ich will nicht gleich zu einem Therapeuten laufen, weil ich tief in mir vermute, das da eine Wandlung stattfindet - es also nicht Krankhaftes ist.

 

Bin dankbar für jeden Gedanken dazu.

 

Mein Gedanke: Was sagt Deine Frau dazu? Die ist bei dem Thema die Hauptbetroffene.

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Hallo Zusammen !

 

Mir mir (männlich, verheiratet,) geschieht etwas.

 

Mein Bedürfniss nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist seit Jahren rückläufig (ich bin im mittleren Alter) und fast am Nullpunkt angelangt, während gleichzeitig

meine spirituelle Bedürfnisse (Gebet. Meditation, hl. Messe, Sakrament usw.) stetig steigen.

 

Ich will nicht gleich zu einem Therapeuten laufen, weil ich tief in mir vermute, das da eine Wandlung stattfindet - es also nicht Krankhaftes ist.

 

Bin dankbar für jeden Gedanken dazu.

 

Mein Gedanke: Was sagt Deine Frau dazu? Die ist bei dem Thema die Hauptbetroffene.

 

Die leidet seit Jahren stark darunter. Wir wollen uns aber nicht trennen, denn der Alltag - auch mit den Kinder - läuft sehr gut und stressfrei. Wir sind zumindest ein gutes Elternteam und WG Partner.

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Ich würde trotzdem erst mal zum Arzt gehen. Es kann auch etwas mit der Prostata oder anderen Organen sein.

Die spirituelle Dimension kann sich von einem Arztbesuch unbeschadet entwickeln.

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Ich würde trotzdem erst mal zum Arzt gehen. Es kann auch etwas mit der Prostata oder anderen Organen sein.

Die spirituelle Dimension kann sich von einem Arztbesuch unbeschadet entwickeln.

Beim Hausarzt war ich schon. Der hat mir Viagra aufgeschrieben - bringt aber nix und er meinte ich hätte eine Depression. Das ist aber seit meiner Kindheit nix neues - habe schon unzählige Episoden gehabt und Sex hat immer geholfen. Das jetzt ist etwas Einschneidenderes, etwas tieferes.....was da in mir passiert.

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Higgs Boson

 

 

Hallo Zusammen !

 

Mir mir (männlich, verheiratet,) geschieht etwas.

 

Mein Bedürfniss nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist seit Jahren rückläufig (ich bin im mittleren Alter) und fast am Nullpunkt angelangt, während gleichzeitig

meine spirituelle Bedürfnisse (Gebet. Meditation, hl. Messe, Sakrament usw.) stetig steigen.

 

Ich will nicht gleich zu einem Therapeuten laufen, weil ich tief in mir vermute, das da eine Wandlung stattfindet - es also nicht Krankhaftes ist.

 

Bin dankbar für jeden Gedanken dazu.

 

Mein Gedanke: Was sagt Deine Frau dazu? Die ist bei dem Thema die Hauptbetroffene.

 

Die leidet seit Jahren stark darunter. Wir wollen uns aber nicht trennen, denn der Alltag - auch mit den Kinder - läuft sehr gut und stressfrei. Wir sind zumindest ein gutes Elternteam und WG Partner.

 

 

Würde mir nicht reichen. Du entziehst ihr die Erfüllung eines Bedürfnisses, das ausschließlich Du alleine zu befriedigen hast. Sie kann das Kochen einstellen - man kann auswärts essen. Sie kann das Wäschewaschen verweigern - es gibt Wäschereien.

 

Aber Puffs für Frauen?

 

Sind eher selten.

 

Übrigens, nicht Du lebst sexuell enthaltsam. Du zwingst seit Jahren Deine Frau dazu!

Edited by Higgs Boson
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Hallo Zusammen !

 

Mir mir (männlich, verheiratet,) geschieht etwas.

 

Mein Bedürfniss nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist seit Jahren rückläufig (ich bin im mittleren Alter) und fast am Nullpunkt angelangt, während gleichzeitig

meine spirituelle Bedürfnisse (Gebet. Meditation, hl. Messe, Sakrament usw.) stetig steigen.

 

Ich will nicht gleich zu einem Therapeuten laufen, weil ich tief in mir vermute, das da eine Wandlung stattfindet - es also nicht Krankhaftes ist.

 

Bin dankbar für jeden Gedanken dazu.

 

Mein Gedanke: Was sagt Deine Frau dazu? Die ist bei dem Thema die Hauptbetroffene.

 

Die leidet seit Jahren stark darunter. Wir wollen uns aber nicht trennen, denn der Alltag - auch mit den Kinder - läuft sehr gut und stressfrei. Wir sind zumindest ein gutes Elternteam und WG Partner.

 

 

Würde mir nicht reichen. Du entziehst ihr die Erfüllung eines Bedürfnisses, das ausschließlich Du alleine zu befriedigen hast. Sie kann das Kochen einstellen - man kann auswärts essen. Sie kann das Wäschewaschen verweigern - es gibt Wäschereien.

 

Aber Puffs für Frauen?

 

Sind eher selten.

 

Übrigens, nicht Du lebst sexuell enthaltsam. Du zwingst seit Jahren Deine Frau dazu!

 

Ich zwinge niemanden. Um es deutlich zu sagen: Ich krieg keinen mehr hoch - auch nicht auswärts.

Edited by Elima
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Hallo,

 

Darf ich fragen ob du in einem strengen religiösen Milieu erzogen wurdest-in welcher Alterskategorie du dich befindest-du als Jugendlicher je den Wunsch hattest Priester zu werden? Wenn du nicht öffentlich antworten möchtest, kannst du mir eine private Mitteilung senden.

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Hallo,

 

Darf ich fragen ob du in einem strengen religiösen Milieu erzogen wurdest-in welcher Alterskategorie du dich befindest-du als Jugendlicher je den Wunsch hattest Priester zu werden? Wenn du nicht öffentlich antworten möchtest, kannst du mir eine private Mitteilung senden.

 

Streng unaufgeklärt katholisch - Sexualität war böse und tabu. Bin 50 und denke jetzt erst an Priester werden.

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Es kônnte sich um ein spätes Auftreten eines Konfliktes zwischen ihrem strengen Glauben und ihrer natürlichen Sexualität handeln! Leben sie den Glauben noch so streng wie angelernt, wenn ich fragen darf?

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Es kônnte sich um ein spätes Auftreten eines Konfliktes zwischen ihrem strengen Glauben und ihrer natürlichen Sexualität handeln! Leben sie den Glauben noch so streng wie angelernt, wenn ich fragen darf?

Nein schon seit Jahrzehnten nicht mehr, habe aber mittlerweile ein Bedürfniss danach. Trotzdem war ich in jungen Jahre verklemmt und hatte mit 29 "mein erstes mal "

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Streng unaufgeklärt katholisch - Sexualität war böse und tabu. Bin 50 und denke jetzt erst an Priester werden.

Habe Dich richtig verstanden? Du konstruierst einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Deinem Wunsch, Priester zu werden und Deinem Libidoverlust/Hinentwicklung zu einer Asexualiät?

 

 

DonGato.

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Ich würde trotzdem erst mal zum Arzt gehen. Es kann auch etwas mit der Prostata oder anderen Organen sein.

Die spirituelle Dimension kann sich von einem Arztbesuch unbeschadet entwickeln.

Beim Hausarzt war ich schon. Der hat mir Viagra aufgeschrieben - bringt aber nix und er meinte ich hätte eine Depression. Das ist aber seit meiner Kindheit nix neues - habe schon unzählige Episoden gehabt und Sex hat immer geholfen. Das jetzt ist etwas Einschneidenderes, etwas tieferes.....was da in mir passiert.

 

Ein verantwortungsbewußter Hausarzt hätte dich zum Internisten und zum Kardiologen geschickt, das weckt bei mir Zweifel an deiner Darstellung. Und es ist keineswegs so, daß erotische und spirituelle Bedürfnisse sich gegenseitig ersetzen.

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Ein verantwortungsbewußter Hausarzt hätte dich zum Internisten und zum Kardiologen geschickt, das weckt bei mir Zweifel an deiner Darstellung.

Es ist wohl leider wirklich so, dass Viagra immer öfter völlig sorglos verschrieben wird. Dabei hast Du völlig Recht. Gerade ein Kardiologe sollte bei der Verordnung unbedingt sein OK geben.
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Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. und keinen mehr hoch kriegen sind unterschiedliche dinge

 

der mangelnde wunsch nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist eher nicht in der spiritualität angesiedelt.

für diesen mangel gibt es grundsätzlich therapeutische hilfe.

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Streng unaufgeklärt katholisch - Sexualität war böse und tabu. Bin 50 und denke jetzt erst an Priester werden.

Habe Dich richtig verstanden? Du konstruierst einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Deinem Wunsch, Priester zu werden und Deinem Libidoverlust/Hinentwicklung zu einer Asexualiät?

 

 

DonGato.

 

 

Es ist nur eine Vermutung.

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Ich würde trotzdem erst mal zum Arzt gehen. Es kann auch etwas mit der Prostata oder anderen Organen sein.

Die spirituelle Dimension kann sich von einem Arztbesuch unbeschadet entwickeln.

Beim Hausarzt war ich schon. Der hat mir Viagra aufgeschrieben - bringt aber nix und er meinte ich hätte eine Depression. Das ist aber seit meiner Kindheit nix neues - habe schon unzählige Episoden gehabt und Sex hat immer geholfen. Das jetzt ist etwas Einschneidenderes, etwas tieferes.....was da in mir passiert.

 

Ein verantwortungsbewußter Hausarzt hätte dich zum Internisten und zum Kardiologen geschickt, das weckt bei mir Zweifel an deiner Darstellung. Und es ist keineswegs so, daß erotische und spirituelle Bedürfnisse sich gegenseitig ersetzen.

 

 

 

Ich war auch beim Kardiologen - das ist nichts an der Pumpe.

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Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. und keinen mehr hoch kriegen sind unterschiedliche dinge

 

der mangelnde wunsch nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist eher nicht in der spiritualität angesiedelt.

für diesen mangel gibt es grundsätzlich therapeutische hilfe.

 

 

Das ist ja die zentrale Frage ob man es als Mangel o.ä. ansieht.

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Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. und keinen mehr hoch kriegen sind unterschiedliche dinge

 

der mangelnde wunsch nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist eher nicht in der spiritualität angesiedelt.

für diesen mangel gibt es grundsätzlich therapeutische hilfe.

 

 

Das ist ja die zentrale Frage ob man es als Mangel o.ä. ansieht.

 

Muß man nicht. Nur ist das kein Grund, Priester werden zu wollen. Abgesehen davon, daß deine Ehe ein Weihehindernis darstellt. Als ständiger Diakon könntest du dich ja bewerben.

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Higgs Boson

 

Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. und keinen mehr hoch kriegen sind unterschiedliche dinge

 

der mangelnde wunsch nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist eher nicht in der spiritualität angesiedelt.

für diesen mangel gibt es grundsätzlich therapeutische hilfe.

 

 

Das ist ja die zentrale Frage ob man es als Mangel o.ä. ansieht.

 

 

Richtig. Und da Du in dieser Sache nicht alleine bist, ist der betroffenste Ansprechpartner nun mal Deine Frau. Da sie, wie Du schreibst, schon seit Jahren darunter leidet, stellt sie sehr wohl einen Mangel fest. Ihr seid nun mal 'ein Fleisch' - ihr Mangel darf Dir nicht am A**** vorbeigehen.

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Das ist ja die zentrale Frage ob man es als Mangel o.ä. ansieht.

 

Wofür ist das die zentrale Frage? Es nicht als Mangel zu empfinden ist zunächst mal eine Angelegenheit, die mit der Ehefrau zu klären ist. Als Motiv, Priester werden zu wollen, taugt es nicht.

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Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. und keinen mehr hoch kriegen sind unterschiedliche dinge

 

der mangelnde wunsch nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist eher nicht in der spiritualität angesiedelt.

für diesen mangel gibt es grundsätzlich therapeutische hilfe.

 

Das ist ja die zentrale Frage ob man es als Mangel o.ä. ansieht.

 

Die Frage ist vielleicht, ob eine fehlende Sexualität im Sinne des Nichtvollzugs des ehelichen Beischlafes ein Mangel ist. HElmut hat das Wort Sexualität ja durchgestrichen. Ich würde es nicht durchstreichen. Ich denke, dass es sehr viele Wege und Möglichkeiten gibt - auch innerhalb der katholischen Ehe - Sexualität zu erleben, zu empfangen und zu schenken.

 

Daher empfinde ich die reine "Nichtvollziehbarkeit des ehelichen Koitus" nicht als Mangel. Vielleicht sogar eher als Herausvorderung in einer Ehe. Die Herausvorderung gemeinsam Wege zu finden, die beiden Ehepartnern gerecht werden.

 

Neben der Sexualität gibt es aber in meine Augen noch eine andere körperliche Ebene. Ich nenne sie die "Kuschelebene". Es sind die kleinen alltäglichen liebevollen Berührungen. Die kleinen Küssle und Bussis. Die kleinen Umarmungen und "Über-die-Schulter-Streicheleien" wenn man sich begegnet. All diese kleinen Berührungen vermitteln mir ein Gefühl der Geborgenheit, des Angenommenseins, der Wertschätzung.

 

Sie sind für mich sogar wichtiger als der "eheliche Vollzug".

 

Wie denkt und fühlt deine Frau? Wie denkst und fühlst du?

 

Und da gibt es noch eine - ich sags mal so - rein biologische Ebene. Auch Männer haben sowas wie Wechseljahre. Ihr Hormonhaushalt verändert sich irgendwann zwischen 35 und 55. Teilweise eher schleichend und daher eher problemlos. Teilweise aber auch in einer Art "Hormonwechselschüben". Und da hilft dann eben kein Viagra. Es löst vielleicht kurzfristig das "Ehevollzugsproblem", aber nicht die starken Hormonschwankungen und die damit verbundenen Gefühlsschwankungen bei einem Mann.

 

Siehst du für dich eine Möglichkeit/Chance zusammen mit deiner Frau und eventuell einem Dritten - dem ihr beide vertraut - offen zu sprechen? Wenn ja, dann würde ich dir raten diese Chance zu nutzen. Sei, dass sich dabei herausstellt, dass du tatsächlich lieber alleine und zölibatär und im kirchlichen Dienst leben möchtest. Sei es, dass du und deine Frau Wege für ein weiteres gemeinsames - und für beide Seiten - glückliches Leben findet.

Edited by marram
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Hallo Zusammen !

 

Mir mir (männlich, verheiratet,) geschieht etwas.

 

Mein Bedürfniss nach Sexualität, Erotik, Liebe, Körperkontakt usw. ist seit Jahren rückläufig (ich bin im mittleren Alter) und fast am Nullpunkt angelangt, während gleichzeitig

meine spirituelle Bedürfnisse (Gebet. Meditation, hl. Messe, Sakrament usw.) stetig steigen.

 

Ich will nicht gleich zu einem Therapeuten laufen, weil ich tief in mir vermute, das da eine Wandlung stattfindet - es also nicht Krankhaftes ist.

 

Bin dankbar für jeden Gedanken dazu.

 

Was da in Dir stattfindet, ist von außen schwer zu beurteilen.

 

Im Grunde definierst Du selbst, was Du da fühlst. Ob das so, wie es jetzt ist, für Dich hilfreich ist, ist eine aus miener Sicht die wichtigste Frage.

Therapeuten heißen zwar so, weil sie etwas heilen sollen, aber grundsätzlich muss es die Hinzuziehung eines Fachmanns oder einer Fachfrau nicht bedeuten, dass man eine Krankheit einzugestehen hat.

 

Du schilderst verschiedene Dinge und verschiedene Ebenen und vermutest einen Zusammenhang. Außerdem könnte es sein, dass Du andeutest, dass die Wandlung, die Du wahrnimmst, keine Lösung sondern ein Problem darstellt. Grundsätzlich bedeutet "Problem" ja, dass man ein Ziel/eine Lösung vermutet, das/die man mit den bisherigen Lösungsstrategien nicht erreicht. Und ein Problem wird schlimmer, je länger und intensiver man es mit immer denselben undzureichenden Mitteln bearbeitet.

 

Wie gesagt, von außen mit ein paar Sätzen in einem öffentlichen Forum ist nicht zu ermessen, was Du in die fühlst oder siehst, wie Du das erklärst und wie Du es bewertest.

 

Wenn Du einen Rat möchtest, dann würde ich raten, hier Fachleute hinzuziehen. Es gibt ja auch Geistliche, die gleichzeitige Psychologen sind. Mögloicherweise wäre das ein Weg.

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Hier möchte ich doch um etwas Zurückhaltung bitten. Wenn es sich nur um eine Hinwendung, Ausleben, einer Asexualität geht, sollte man das nicht unnötig pathologisieren. Wenn er das so für gut empfindet und keinen Leidesdruck bei seiner Asexualität empfindet, sollte das die Umwelt akzeptieren und ihn nicht als eine Kranken betrachten.

 

Ich stimme völlig dem zu, was Lothar1962 schreibt. Es erscheint mir sehr realistisch und man sollte unbedingt dieses geschilderten Zusammenhang abklären. Eine MDD, wie Lothar1962 schreibt, ist eine lebensbedrohende Krankheit. Aber auch da würde ich etwas zurückhaltender sein: Nicht jede Erscheinungsform der Depression ist eine MDD und deswegen auch nicht zwingend als Krankheit anzusehen.

Aber wenn es nur um Asexualität geht braucht er keine Therapie genauso wenig wie ein Homosexualität eine Therapie braucht.

 

DonGato.

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