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Julius

Reiterprozession in Weingarten

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mbo

Als norddeutscher Diaspora-Katholik wirkt das auf mich doch sehr fremdartig...

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gouvernante

Och, das Wetter wirkt vertraut.

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Julius

Als norddeutscher Diaspora-Katholik wirkt das auf mich doch sehr fremdartig...

 

Was soll da erst der Pfarrer aus Indien sagen? Der ist ganz wacker und darf schon alleine reiten:

 

http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/4801/2400977_1_mediagalleryDetail_B993980506Z.1_20150515172800_000_GD03IVMAG.1-0.jpg

http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/4801/2400971_1_mediagalleryDetail_B993980506Z.1_20150515172800_000_GD03J03V8.1-0.jpg

 

Die beiden anderen hatten erst vor einem guten halben Jahr Investitur, da wussten sie noch nicht, was ihnen droht. Denen traut man aus Sicherheitsgründen noch nicht über den Weg, die werden von erfahrenen Laien noch am Führzügel gehalten, damit der Gaul nicht mit ihnen durchgeht:

 

http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/4801/2400986_1_mediagalleryDetail_B993980506Z.1_20150515172800_000_GD03IVMBC.1-0.jpg

http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/4801/2400988_1_mediagalleryDetail_B993980506Z.1_20150515172800_000_GD03IVMBE.1-0.jpg

Edited by Julius

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Edith1

 

Als norddeutscher Diaspora-Katholik wirkt das auf mich doch sehr fremdartig...

 

Was soll da erst der Pfarrer aus Indien sagen? Der ist ganz wacker und darf schon alleine reiten:

 

http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/4801/2400977_1_mediagalleryDetail_B993980506Z.1_20150515172800_000_GD03IVMAG.1-0.jpg

http://www.schwaebische.de/cms_media/module_img/4801/2400971_1_mediagalleryDetail_B993980506Z.1_20150515172800_000_GD03J03V8.1-0.jpg

 

Der Pfarrer aus Indien könnte schon für das Empire reiten.

Die Haltung ist schon ziemlich nahe der der britisch-indischen Kavallerie. :D

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Julius

 

 


Der Pfarrer aus Indien könnte schon für das Empire reiten. Die Haltung ist schon ziemlich nahe der der britisch-indischen Kavallerie. :D

 

Den haben sie von einer Hausauflösung zurückbehalten, weil er so schön schwäbisch kann: "´S isch zum Blärre":

http://www.studienkolleg-st-johann.de/joh2/index.php?option=com_content&view=article&id=124&Itemid=196

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Edith1

 

Der Pfarrer aus Indien könnte schon für das Empire reiten. Die Haltung ist schon ziemlich nahe der der britisch-indischen Kavallerie. :D

 

Den haben sie von einer Hausauflösung zurückbehalten, weil er so schön schwäbisch kann: "´S isch zum Blärre":

http://www.studienkolleg-st-johann.de/joh2/index.php?option=com_content&view=article&id=124&Itemid=196

 

Ein Parade-Beispiel der erfolgreichen Integration, sozusagen :D

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Julius

 

 

Der Pfarrer aus Indien könnte schon für das Empire reiten. Die Haltung ist schon ziemlich nahe der der britisch-indischen Kavallerie. :D

 

Den haben sie von einer Hausauflösung zurückbehalten, weil er so schön schwäbisch kann: "´S isch zum Blärre":

http://www.studienkolleg-st-johann.de/joh2/index.php?option=com_content&view=article&id=124&Itemid=196

 

Ein Parade-Beispiel der erfolgreichen Integration, sozusagen :D

 

 

Ja, das kann man wohl so sagen. Ist aber nicht das einzige. Ich weiss auch nicht, warum das so ist, den Oberschwaben wird ja sture Dickschädeligkeit nachgesagt, aber Probleme mit von weither zuagroasten Pfarrern hatten die selten - wenigstens weiss ich nichts davon, und ich weiss immer noch ziemlich viel aus diesem Landstrich. Der hier blieb 30 Jahre, und er wurde auch da begraben. Seine Sturschädel haben ihn nicht nur geschätzt, sondern geliebt und afrikanisch trommeln gelernt. Und sie trommeln weiter: "Es wird ihm gefallen haben, unserem Deogratias"!

Vielleicht vorderösterreichisches Erbe?

Edited by Julius

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kam

Es scheint in Süddeutschland generell so zu sein, daß man zwischen einer Gruppe, auch wenn die noch so ungeliebt ist, und einem Individuum unterscheidet. So kann dann auch ein bekennender Dortmund-Fan oder ein Schwarzer geachtetes Stammtischmitglied sein.

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Julius

Ich packe mal eine Fronleichnamsprozession zu Fuß dazwischen: das Video stammt zwar vom letzten Jahr, aber das Wetter war heuer gleich freundlich und setzte die Reste reichsstädtischen Flairs ins rechte Licht - es sah also gestern nicht anders aus.

 

https://www.youtube.com/watch?v=NtBohcsReJE

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Werner001

Ich packe mal eine Fronleichnamsprozession zu Fuß dazwischen: das Video stammt zwar vom letzten Jahr, aber das Wetter war heuer gleich freundlich und setzte die Reste reichsstädtischen Flairs ins rechte Licht - es sah also gestern nicht anders aus.

 

https://www.youtube.com/watch?v=NtBohcsReJE

So ähnlich läuft das hier im Ort auch ab, nur natürlich ein paar Nummern kleiner. Aber vom Prinzip genauso, eine Musikkapelle spielt einen gesetzten Marsch und das Volk läuft schweigend hinterher. Aus Franken kannte ich das völlig anders, da wurde die ganze Zeit gesungen oder gebetet während der Prozession. Interessant, das es solche regionalen Unterschiede gibt.

 

Werner

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Julius

Die sind hier auf dem Heimweg und legen die letzten paar hundert Meter zum Münster zurück. Gesungen und gebetet haben die vorher bei einer Open-Air-Messe am Rande der historischen Innenstadt. Heuer gab es erstmals seit Jahren (oder Jahrzehnten?) wieder einen Zwischenhalt an einem von den muttersprachlichen Gemeinden aufgebauten Altar. Die Jahre zuvor sind sie halt von der Open-Air-Messe heimwärts marschiert.

 

Daran, dass diese Fronleichnamsprozession in den 1950er Jahren noch deutlich länger war und es auch vier Altäre (verteilt über die Innenstadt) gab, an denen Halt gemacht wurde, kann ich mich nur noch dunkel erinnern.

 

Aber geböllert wird inzwischen auch wieder.

Edited by Julius

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Julius

Morgen, ab 7 Uhr, reiten sie wieder ... diesmal in Bad Wurzach und nicht mit rund 3000 Teilnehmern wie in Weingarten, sondern mit etwa der Hälfte. Die Kleiderordnung ist nicht ganz so streng, und Frauen dürfen gleichberechtigt als Frauen (und nicht als Männer getarnt) mitreiten. Die Geschichte der Blutreliquie ist eine andere, und der Träger muss nicht auf's hohe Ross steigen, sondern wird in einer prächtig geschmückten Kutsche gefahren. Auch das Wetter scheint heuer mitzuspielen und ohne Regengüsse von oben mit angenehm kühlen, Reitern und vor allem Pferden angenehmen Temperaturen aufzuwarten.

 

https://www.youtube.com/watch?v=lP9p95ZEqAA

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Julius

„Ohne Blutfreitig tät i, glaub, krepiera.“

 

Morgen früh ist es wieder so weit.

 

Nachdem die Wetterfrösche Anlass zu der Hoffnung gegeben haben, dass es ausnahmsweise mal nicht wie aus Kübeln von oben gießen wird, haben wir kurzfristig noch ein Nachtquartier bekommen und brechen nach dem Mittagessen mit hiesigen Blutreitern Richtung Weingarten auf. Großwäsche der Gäule war gestern schon. Zwischen Heilbronn und der Schweizer Grenze wird fast alles an Gäulen eingesammelt, was gut geritten ist und noch einigermaßen auf vier Hufen tapern kann, um die Prozessionsstrecke auf denselben zu bewältigen (Pfarrer und Vikare, die sich einigermaßen im Sattel halten können, werden gleichfalls eingesammelt, um durch den Priestermangel bedingte Lücken aufzufüllen, zur Sicherheit kriegen Kleriker wie Ministranten einen Fahrradhelm aufgesetzt). Die Blutreitergruppe ist das Rückgrat einer jeden oberschwäbischen Pfarrgemeinde, wenn im Dorf nicht mehr genügend Pferde sind, werden irgendwo welche ausgeliehen.

Gespannt bin ich auf den Ehrengast und Festprediger heute abend.

 

Das war 2015

 

Eine Hommage an den Weingartener Rossbollenmarsch

(nicht ganz gelungen, bei der grün uniformierten Stadtgarde zu Pferd Weingarten handelt es sich selbstverständlich nicht um die Gelben Husaren aus Altshausen.

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gouvernante

Darf sonstiges Seelsorgepersonal auch mitreiten? In liturgischer Kleidung?

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Julius

Darf sonstiges Seelsorgepersonal auch mitreiten? In liturgischer Kleidung?

 

Huch, das habe ich gestern nicht mehr gelesen und darum heute nicht sooo sehr drauf geachtet. Dabei wäre das Wetter günstig gewesen. Wenn die alle in ihr Regenzeug gepackt sind, sieht man's nicht so genau.

 

Die Antwort: Sonstiges männliches Seelsorgepersonal darf in liturgischer Kleidung mitreiten. Frauen schleichen sich zwar gelegentlich in Gehrock und mit Zylinder ein, aber in liturgischer Kleidung (ausser Ministrantinnen) - ich weiss nicht so recht. Irgendwann wird das schon noch kommen, aber die Diskussion darüber war vor 30 Jahren viel lauter und viel heftiger. Was allerdings damals mit an dem damaligen Weingartener Abt und seinen in der Festpredigt breitgewalzten, auch Männern absonderlich erscheinenden Betrachtungen über "das Wesen der Frau" (oder so ähnlich) gelegen haben könnte. :unsure:

Von Diakonen weiss ich es genau (im Bild der Diakon aus Tettnang), z.B. ist in der Zuständigkeitsbeschreibung eines Diakons im Zivilberuf einer der größten Seelsorgeeinheiten unserer Diözese explizit die Begleitung der Blutreitergruppe Karsee beim Blutritt in Weingarten aufgezählt. Hin und wieder habe ich auch mal einen in so ne weisse Kutte gekleideten Reiter ohne Stola gesehen, da tippe ich mal darauf, dass das der Pastoral- oder Gemeindereferent war. Dort, wo Gemeinden mit männlichem Seelsorgepersonal, das sich auf's Pferd traut, gut ausgestattet sind, reitet es im Pulk - das macht dann mehr her. ;)

 

Es gibt andere relativ große Blutreitergruppen aus kleineren Gemeinden, die überhaupt noch nie einen mitreitenden Pfarrer hatten - etwa weil sich der Pfarrherr, als sie noch einen eigenen hatten, nicht auf's Pferd wagte. Eine solche Gemeinde in der Nähe von Biberach bekam dann vor 25 Jahren doch noch einen Pfarrer, der sich ein Herz fasste. Der ist jetzt schon eine Reihe von Jahren anderswo im Ruhestand und marschiert wacker auf die 80 Jahre zu, aber den holen sie noch jedes Jahr, und der hat heuer sein silbernes Blutreiterjubiläum gefeiert.

 

Es ändert sich im übrigen auch immer mal wieder was: manchmal schließen sich Blutreitergruppen zusammen, manchmal behalten sie trotz Seelsorgeeinheit ihre Selbständigkeit, so wie z.B. die in der SE Meckenbeuren. Die hat drei Blutreitergruppen, die wie bisher getrennt reiten (heuer: Kehlen Nr. 24, Liebenau Nr. 30, Meckenbeuren Nr. 32 - die Reihenfolge richtet sich nach dem Alphabet) und ist mit klerikalen Gastreitern ziemlich üppig ausgestattet. Meckenbeuren protzt mit zwei Pfarrern (die Photostrecke ist vom verregneten vergangenen Jahr), von denen der eine aus dem Ort stammt und es sich nicht nehmen lässt, alle Jahre wieder, egal von wo, zum Blutritt zu Hause einzufliegen, und der andere ein Import aus dem Bistum Aachen ist, der inzwischen gerne alle Jahre wiederkommt. Der Chef der Seelsorgeeinheit reitet dann mit der Gruppe Kehlen, und Liebenau/Brochenzell hat sich einen (derzeit noch) Vikar gekapert, der aus unserem Nachbardorf stammt. Wie es den dorthin verschlagen hat, weiss ich nicht ...

 

Schön war's, schon als ganz früh die ersten Sonnenstrahlen auf die Kuppel der Basilika fielen. Und als dann die Hosanna zu läuten anfing: Gänsehaut. Die große Heilig-Blut-Fahne durfte auch mal wieder raus (bei Regenwetter wird die so schwer, dass auch fünf Träger sie nicht mehr stemmen - dann muss sie zu Hause bleiben).

 

Vier Stürze, drei mit glimpflichen Folgen für die Reiter und eine Zuschauerin, einer mit mittelschweren Verletzungen, der Reiter kam ins Krankenhaus. Zwei tote Pferde: eines ist an Himmelfahrt während der Anreise gestorben, das andere während des Blutritts. Zwei betroffene Blutreitergruppen zwar, aber beide gehören zur selben Seelsorgeeinheit.

Bei uns sind inzwischen wieder alle gesund im heimischen Stall.

Edited by Julius
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OneAndOnlySon

Danke für die vielen Infos!

Seit der Auflösung der Abtei war ich noch nicht wieder in Weingarten. Ich trauer den Benediktinern dort noch ein bisschen nach, bei denen ich eine tolle Besinnungswoche hatte.

Für nächstes Jahr werde ich aber wohl einen Ausflug mit unserem Bulli zum Blutfreitag einplanen. Hoffentlich hält das Wetter noch ein Jahr. :wink:

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Julius

Ich trauer den Benediktinern dort noch ein bisschen nach, bei denen ich eine tolle Besinnungswoche hatte.

 

A propos Benediktiner, den Pater Pirmin - der ehemalige Prior, der praktisch das Licht der Benediktiner in Weingarten ausgeknipst hat, hat's über den Blutfreitag auch nicht in Beuron gelitten (dort ist er jetzt Wallfahrtspater), der hat das berittene seelsorgerliche Personal der Weingartener Blutreitergruppe, oder - wenn man so will - das der Gruppe aus der Partnerstadt Mantua verstärkt, die heuer ohne ihren Bischof da war. Auf diesem ARD-Video sieht man ihn bei der Aufstellung morgens im äusseren Klosterhof (bei 0:00:24), rechts von den Herren aus Mantua (das sind die mit den weiss-rot-weissen Schärpen). Die Weingartener hat's richtig gefreut, den mehrfachen Reliquienträger/Schimmelreiter Pater Pirmin wiederzusehen ... Hier isser nochmal und winkt in die Menge. Der war übrigens einer der ganz wenigen Blutreiter, denen man das Reiten nicht erst beibringen musste. Das hatte er schon in Einsiedeln gelernt.

Edited by Julius

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Julius

Für nächstes Jahr werde ich aber wohl einen Ausflug mit unserem Bulli zum Blutfreitag einplanen. Hoffentlich hält das Wetter noch ein Jahr. :wink:

 

Für den Fall ein Hinweis: Am Blutfreitag kommst Du ab frühmorgens 5 Uhr nur noch zu Fuß, zu Fahrrad oder zu Pferd rein. Mit einem Vehikel auf vier Rädern - ausser mit Einsatzfahrzeugen der Polizei, mit Rettungswagen oder als Feuerwehrlöschzug - lassen die sogar Kirchenmäuse nur noch mit Sondergenehmigung in die Stadt rein. Mich haben sie schon vor gut und gern 30 Jahren um die Zeit sogar auf einem Schleichweg abgefangen. Auch das Fahrzeug, das im Anhänger den fertig gesattelten Schimmel für den Hl.-Blut-Reiter mit dem Karl Kreuzer die 7 km von Sieberatsreute zum Kloster bringt, schafft das nur mit Sondergenehmigung.

 

(Der Karl Kreuzer ist der würdevoll in Gehrock und Zylinder gekleidete ältere Herr, der neben dem Schimmel des Hl.-Blut- Reiters herläuft, so lange der Hl.-Blut-Reiter Schimmelreiter ist - und das ist er erst seit 1989. Wie auch so manch andere "Tradition" jünger ist als gemeinhin angenommen. Den Hl.-Blut-Reiter-Schimmel für den Blutritt zu pflegen und aufzuputzen, den Schimmel an den Fluraltären zu halten, wenn der Hl.-Blut-Reiter absitzt, dem Hl.-Blut-Reiter wieder in den Sattel zu helfen, und den Schimmel nach dem Blutritt wieder in den heimischen Stall zu bringen - das ist seit damals sein Leben. Hoffentlich bleibt er noch lange genug so gut zu Fuß.)

 

Wer also kein Quartier in Weingarten selbst hat, das er am Vorabend bezieht, packt am besten ein Fahrrädle mit in den Bully ...

Edited by Julius

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Julius

Ich schieb' jetzt mal was anderes dazwischen:

Pater Pirmin, mehrfach Blutreiter gewesen, ehe er als letzter Mönch das Kloster Weingarten verlassen musste, hat seine alte Heimat für diesen Film noch einmal besucht. In seiner ehemaligen Mönchszelle lebte nun eine Flüchtlingsfamilie.

 

http://www.swr.de/geschichte/kloster-weingarten-wallfahrtsort-und-fluechtlingsheim/-/id=100754/did=16641856/nid=100754/zede2p/index.html

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