Jump to content

Der "Rechtskatholizismus" und die Folgen


Franciscus non papa
 Share

Recommended Posts

danke Dir, Franciscus non papa.

 

das ist lesenswert (meine ich).

 

Besonders interessant fand ich die deutliche Kritik von dem Stefan Oster am Internetportal kathnet. Dort wird er ja gefeiert. Der neue Hoffnungsträger. Aber von denen läßt er sich nicht vereinnahmen.

 

Manche von den Menschen, die gefeiert und hochgelobt werden, schauen nicht genau nach, von wem sie gefeiert werden, und warum, und welche Eigeninteressen der Hochlobenden dahinter stehen.

 

Der schon :)

 

Hochachtung, Herr Bischof!

Link to comment
Share on other sites

Divide et impera

 

Ihr wisst schon, dass die ständige Betonung des "Rechten" neben den Missbrauchfällen und gelegentlichen Ausfälligkeiten von Geistlichen aus der globalen Kirche die Leute noch mehr weg treibt von Gemeinde, katholischer Kirche und Glauben?

 

Zumindest hat es bei mir nach einem Leben lang treudoofer Gottesdienstgängerschaft geklappt und leider habe ich mittlerweile dieselbe Meinung wie meine Angehörigen: Katholiken sind ein massiv zerstrittener Haufen, wo wenige Einzelne erkennen lassen, dass sie irgendetwas von der rk-Lehre für wahr halten.

Link to comment
Share on other sites

 

treudoofer Gottesdienstgängerschaft

 

Was ist das?

 

 

was was ist?

 

formuliere bitte präzis.

Link to comment
Share on other sites

Divide et impera

 

Ihr wisst schon, dass die ständige Betonung des "Rechten" neben den Missbrauchfällen und gelegentlichen Ausfälligkeiten von Geistlichen aus der globalen Kirche die Leute noch mehr weg treibt von Gemeinde, katholischer Kirche und Glauben?

 

Zumindest hat es bei mir nach einem Leben lang treudoofer Gottesdienstgängerschaft geklappt und leider habe ich mittlerweile dieselbe Meinung wie meine Angehörigen: Katholiken sind ein massiv zerstrittener Haufen, wo wenige Einzelne erkennen lassen, dass sie irgendetwas von der rk-Lehre für wahr halten.

Sorry, dann war es bei dir aber ebenso wenig weit her mit dem Glauben, wie bei jemandem, der wegen des ersten Missbrauchsfall oder wegen der schlechten Predigten seines Pfarrers bzw. der Liedauswahl des Organisten ausgetreten ist.

Link to comment
Share on other sites

 

 


formuliere bitte präzis.

 

Gerne.

 

Präzise formuliert:

 

Was ist ”treudoofe Gottesdienstgängerschaft”?

Link to comment
Share on other sites

Ihr kommt vom Thema ab. Sorry für meinen Einwurf oben.

*räusper*

Das mag dir jetzt typisch katholisch, herz- und lieblos erscheinen... Aber du weichst aus ;)

Link to comment
Share on other sites

 

Ihr kommt vom Thema ab. Sorry für meinen Einwurf oben.

*räusper*

Das mag dir jetzt typisch katholisch, herz- und lieblos erscheinen... Aber du weichst aus ;)

 

Nee, nee, lass mal, ich will das rechts-mitte-links-Thema nicht stören. ;) ('Treudoofe Gottesdienstgängerschaft' ist komplett weg vom Thema, außerdem erklärt es sich mMn von selbst.)

 

PS MartinO, es kann sein, dass mein katholischer Glaube nicht so hundertpro war, wie er hätte sein sollen. Allerdings ist mein Glaube wahrscheinlich solider als der vieler Gemeindemitglieder, von Ehrenamtlichen ganz zu schweigen. Nein, ich halte mich nicht für besser. Es geht nur um die Schwerpunktsetzung. Vielleicht irre ich mich ja komplett mit dem, was ich glaube. Wer weiß.

Edited by lara
Link to comment
Share on other sites

 

 

Ihr kommt vom Thema ab. Sorry für meinen Einwurf oben.

*räusper*

Das mag dir jetzt typisch katholisch, herz- und lieblos erscheinen... Aber du weichst aus ;)

 

Nee, nee, lass mal, ich will das rechts-mitte-links-Thema nicht stören. ;) ('Treudoofe Gottesdienstgängerschaft' ist komplett weg vom Thema, außerdem erklärt es sich mMn von selbst.)

 

PS MartinO, es kann sein, dass mein katholischer Glaube nicht so hundertpro war, wie er hätte sein sollen. Allerdings ist mein Glaube wahrscheinlich solider als der vieler Gemeindemitglieder, von Ehrenamtlichen ganz zu schweigen. Nein, ich halte mich nicht für besser. Es geht nur um die Schwerpunktsetzung. Vielleicht irre ich mich ja komplett mit dem, was ich glaube. Wer weiß.

 

Lara: Um vorbildlich geht es gar nicht. Ich würde nie behaupten, mein Glaube sei immer vorbildlich.

Nur hat es nichts mit meinem Glauben zu tun, dass es in der Kirche Einzelpersonen und Gruppen gibt, die mir auf die Nerven gehen.

Link to comment
Share on other sites

 

 

 

Ihr kommt vom Thema ab. Sorry für meinen Einwurf oben.

*räusper*

Das mag dir jetzt typisch katholisch, herz- und lieblos erscheinen... Aber du weichst aus ;)

 

Nee, nee, lass mal, ich will das rechts-mitte-links-Thema nicht stören. ;) ('Treudoofe Gottesdienstgängerschaft' ist komplett weg vom Thema, außerdem erklärt es sich mMn von selbst.)

 

PS MartinO, es kann sein, dass mein katholischer Glaube nicht so hundertpro war, wie er hätte sein sollen. Allerdings ist mein Glaube wahrscheinlich solider als der vieler Gemeindemitglieder, von Ehrenamtlichen ganz zu schweigen. Nein, ich halte mich nicht für besser. Es geht nur um die Schwerpunktsetzung. Vielleicht irre ich mich ja komplett mit dem, was ich glaube. Wer weiß.

 

Lara: Um vorbildlich geht es gar nicht. Ich würde nie behaupten, mein Glaube sei immer vorbildlich.

Nur hat es nichts mit meinem Glauben zu tun, dass es in der Kirche Einzelpersonen und Gruppen gibt, die mir auf die Nerven gehen.

 

Naja, da gäbs schon Gruppen in der Kirche die mir auf den Sack gehen... Aber das muss man dann halt in geschwisterlicher Liebe (aber nicht unwidersprochen) ertragen, ;)

Link to comment
Share on other sites

 

 


Naja, da gäbs schon Gruppen in der Kirche die mir auf den Sack gehen... Aber das muss man dann halt in geschwisterlicher Liebe (aber nicht unwidersprochen) ertragen,

 

Ertragen ist wohl das Mittel der Wahl, denn widersprechen dürfte in der Praxis schwierig sein :a050:

Link to comment
Share on other sites

 

Naja, da gäbs schon Gruppen in der Kirche die mir auf den Sack gehen... Aber das muss man dann halt in geschwisterlicher Liebe (aber nicht unwidersprochen) ertragen,

 

Ertragen ist wohl das Mittel der Wahl, denn widersprechen dürfte in der Praxis schwierig sein :a050:

 

Wieso? Wird denn nicht ständig widersprochen? Welche Situationen meinst du?

Link to comment
Share on other sites

 

 

Naja, da gäbs schon Gruppen in der Kirche die mir auf den Sack gehen... Aber das muss man dann halt in geschwisterlicher Liebe (aber nicht unwidersprochen) ertragen,

 

Ertragen ist wohl das Mittel der Wahl, denn widersprechen dürfte in der Praxis schwierig sein :a050:

 

Wieso? Wird denn nicht ständig widersprochen? Welche Situationen meinst du?

 

Widerspruch gibt es - aber die 'Herren da oben' schotten sich letztendlich dermaßen ab, dass der Widerspruch die nicht erreicht, die er betrifft.

Link to comment
Share on other sites

 

 

Widerspruch gibt es - aber die 'Herren da oben' schotten sich letztendlich dermaßen ab, dass der Widerspruch die nicht erreicht, die er betrifft.

 

Einflussnahme ist schwieriger. Aber die deutschsprachigen Gebiete sind nur ein winziger Teil der Weltkirche (wenn auch finanzstark), allein in Indien soll es mehr Katholiken geben als in D (habe ich jetzt nicht aus Zeitmangel überprüft, hole es nach, hoffentlich stehen gesicherte Infos im Netz). Man muss sich einfach nur vorstellen, man wollte sein Thema den Leuten in Korea oder auf den Philippinen vortragen und sie zum Umdenken veranlassen. So ähnlich ist es mit Rom.

Link to comment
Share on other sites

 

 

 

Widerspruch gibt es - aber die 'Herren da oben' schotten sich letztendlich dermaßen ab, dass der Widerspruch die nicht erreicht, die er betrifft.

 

Einflussnahme ist schwieriger. Aber die deutschsprachigen Gebiete sind nur ein winziger Teil der Weltkirche (wenn auch finanzstark), allein in Indien soll es mehr Katholiken geben als in D (habe ich jetzt nicht aus Zeitmangel überprüft, hole es nach, hoffentlich stehen gesicherte Infos im Netz). Man muss sich einfach nur vorstellen, man wollte sein Thema den Leuten in Korea oder auf den Philippinen vortragen und sie zum Umdenken veranlassen. So ähnlich ist es mit Rom.

So weit würde ich nicht mal gehen. Bleiben wir letztendlich nur mal in Deutschland - sogar ganz konkret vor Ort. Da kann protestiert werden, so viel man will, es ist letztendlich sinnlos. Ein Beispiel: gestern NDR: 45min Das Schweigen der Männer - dort wurde ganz konkret geschildert, wie wenig der Protest der Leute im Bezug auf die Missbrauchsfälle und deren Aufklärung bewirkt hat. - Letztendlich entscheiden die Bischöfe, welches Material zugänglich gemacht wird und welches nicht. Protest hilft wenig - das Kirchenrecht gibt ihnen Recht und davon machen sie auch Gebrauch. (Leider ist die Sendung nicht online abrufbar)

Link to comment
Share on other sites

 

So weit würde ich nicht mal gehen. Bleiben wir letztendlich nur mal in Deutschland - sogar ganz konkret vor Ort. Da kann protestiert werden, so viel man will, es ist letztendlich sinnlos. Ein Beispiel: gestern NDR: 45min Das Schweigen der Männer - dort wurde ganz konkret geschildert, wie wenig der Protest der Leute im Bezug auf die Missbrauchsfälle und deren Aufklärung bewirkt hat. - Letztendlich entscheiden die Bischöfe, welches Material zugänglich gemacht wird und welches nicht. Protest hilft wenig - das Kirchenrecht gibt ihnen Recht und davon machen sie auch Gebrauch. (Leider ist die Sendung nicht online abrufbar)

 

Gibt es nicht enorm viele Beiträge oder Reportagen zu Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Man könnte zur Abwechslung mal den Missbrauch in Schulen (Odenwaldschule) oder staatlichen Heimen thematisieren. Oder die britischen Fälle, die jede Menge Opfer durch Fernsehstars hatten, über Jahrzehnte hinweg. Warum wurde dort jahrzehntelang geschwiegen?

Übrigens ist eine Anklage schnell vorgebracht. Ich bin letztes Jahr selbst in mehreren Punkten falsch beschuldigt worden, Leute haben schlicht und ergreifend Lügen erzählt, zum Glück viel harmloser als bei Missbrauch. Wer das einmal erlebt hat, wird mit Anklagen, die andere betreffen, vorsichtiger.

Edited by lara
  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Danke

 

 

 

So weit würde ich nicht mal gehen. Bleiben wir letztendlich nur mal in Deutschland - sogar ganz konkret vor Ort. Da kann protestiert werden, so viel man will, es ist letztendlich sinnlos. Ein Beispiel: gestern NDR: 45min Das Schweigen der Männer - dort wurde ganz konkret geschildert, wie wenig der Protest der Leute im Bezug auf die Missbrauchsfälle und deren Aufklärung bewirkt hat. - Letztendlich entscheiden die Bischöfe, welches Material zugänglich gemacht wird und welches nicht. Protest hilft wenig - das Kirchenrecht gibt ihnen Recht und davon machen sie auch Gebrauch. (Leider ist die Sendung nicht online abrufbar)

 

Gibt es nicht enorm viele Beiträge oder Reportagen zu Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Man könnte zur Abwechslung mal den Missbrauch in Schulen (Odenwaldschule) oder staatlichen Heimen thematisieren. Oder die britischen Fälle, die jede Menge Opfer durch Fernsehstars hatten, über Jahrzehnte hinweg. Warum wurde dort jahrzehntelang geschwiegen?

Übrigens ist eine Anklage schnell vorgebracht. Ich bin letztes Jahr selbst in mehreren Punkten falsch beschuldigt worden, Leute haben schlicht und ergreifend Lügen erzählt, zum Glück viel harmloser als bei Missbrauch. Wer das einmal erlebt hat, wird mit Anklagen, die andere betreffen, vorsichtiger.

 

Hallo Lara, in meinem Beispiel ging es nicht um den Missbrauch an sich, sondern darum, dass die Bischöfe - so wurde es jedenfalls in dieser Sendung beschrieben - die Aufklärung massiv behindern können und in einigen, vor allem dem beschriebenem Fall, wohl auch getan hatten. Außerdem wurde wieder einmal deutlich, dass selbst innerkirchlich (Deutschland) in der Regel nur Richtlinien durchgesetzt werden können, an die sich dann nicht mal jedes Bistum halten muss.

Link to comment
Share on other sites

Außerdem wurde wieder einmal deutlich, dass selbst innerkirchlich (Deutschland) in der Regel nur Richtlinien durchgesetzt werden können, an die sich dann nicht mal jedes Bistum halten muss.

 

Es ist ja nun wirklich nichts neues, dass Beschlüsse der DBK in den einzelnen Bistümern nur dann Geltung erlangen, wenn der Ortsbischof sie in Kraft setzt (das tut er, in dem er den jeweiligen Beschluss für seine Diözese im diözesanan Amtsblatt veröffentlicht). Gibt es ein deutsches Bistum, in dem die DBK-Richtlinien zum sexuellen Missbrauch nicht in Kraft gesetzt worden sind?

Edited by Julius
Link to comment
Share on other sites

die deutschsprachigen Gebiete sind nur ein winziger Teil der Weltkirche (wenn auch finanzstark)

stimmt. wir haben das Geld.

 

 

umd wenn uns noch mal so ein südamerikanischer Bischof kommt, mit dieser sog. Befreiungstheologie, dann kriegt der halt keinen Jeep von Misereor, dann soll er erst mal lernen, was Demut ist. zu Fuss.

Link to comment
Share on other sites

So sehr der Jeep in unseren Gefilden zum Deppensymbol erhoben wurde. In unwegsamen Gebieten kann ein Geländewagen schon nützlich sein.

 

Und so sehr diese rechtskatholischen Meinungstäter im Netz ihre Demut vermissen lassen ... Sie sind schon nützlich um den eigenen Nullpunkt im Glaubens-Koordinatensystem festzulegen.

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...