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Heiligung der Arbeit


overkott
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Lieber Ovi,

 

erklär mir bitte mal, wie Du aus diesem Fluch:

 

17 Zu Adam sagte er: "Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört hast und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten habe: Du darfst nicht von ihm essen!: soll um deinetwillen der Ackerboden verflucht sein. Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren alle Tage deines Lebens!

18 Dornen und Disteln wird er dir tragen, und doch mußt du das Gewächs des Feldes essen.

19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zur Erde zurückkehrst,

 

eine „Heiligung der Arbeit“ machen willst – ich bin gespannt und harre Deiner Worte

 

Gruß

Erich

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Es gibt doch dieses Lied: Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit in der Ruh. Hat es etwas damit zu tun? Erich, und mit Nächstenliebe am Arbeitsplatz.

 

(Geändert von overkott um 19:13 - 20.Juli.2002)

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Hey Kerl Ovi,

 

>>Hat es etwas damit zu tun?<<

 

ich will von Dir Antworten und keine Fragen!!

 

Gruß

Erich

PS: Als Liebes-Sachverständiger warst Du schon recht dürftig - wenn das bei der Arbeit auch so wird, sehe ich schwarz für weniger Arbeit und mehr Freizeit

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OneAndOnlySon

Hallo,

 

also ich kann dir da eigentlich nur die Texte vom Seligen (bald Heiligen) Josemaria Escriva (dem Gründer des Opus Dei) empfehlen. Egal was man über die Organisation Opus Dei denken mag (bin auch kein OD-Fan), Escriva hat viel für das Glaubensleben von Nichtpriestern getan und gute Hilfen zum christlichen Leben im Alltag gegeben.

 

"Die berufliche Arbeit - auch die Arbeit im Haushalt ist ein Beruf ersten Ranges - gibt Zeugnis von der Würde des Menschen als Geschöpf Gottes. Sie ist Mittel zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, Band, das uns mit den Mitmenschen verbindet, Grundlage unserer materiellen Existenz; ein Beitrag zur Besserung der Verhältnisse in unserer Gesellschaft und zum Fortschritt der Völker.

 

Diese Perspektive erweitert und vertieft sich für einen Christen, denn Christus nahm die Arbeit auf sich und machte sie zu einer erlösten und erlösenden Realität: So ist die Arbeit für uns Mittel und Weg zur Heiligkeit - ein konkretes Tun, das wir heiligen und das uns heiligt."

 

"Alles aus Liebe! Das ist der Weg zur Heiligkeit und zum inneren Glück.

Halte dir dieses Ziel vor Augen, sowohl bei deiner intellektuellen Arbeit, bei der höchsten geistigen Konzentration, als auch bei den einfachsten Aufgaben, mit denen wir alle es ja Tag für Tag zu tun haben. So wirst du Freude und Frieden in dir haben."

 

[Quelle: Im Feuer der Schmiede, Josemaria Escriva]

 

"Du willst wirklich heilig werden? - Erfülle die kleine Pflicht jeden Augenblicks! Tu das, was du sollst, und sei ganz in dem, was du tust."

 

"Die 'große' Heiligkeit besteht im Erfüllen der 'kleinen Pflichten' jeden Augenblicks."

 

[Quelle: Der Weg, Josemaria Escriva]

 

Gruß

 

Stefan

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Franziskaner

Also, Erich hat das mit dem Fluch nicht ganz richtig dargestellt: Durch Kreuz und Auferstehung Jesu Christi und durch unsere eigene Taufe sind wir von der Erbsünde und dem darauf folgenden Fluch erlöst (erlöst!

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Zitat von OneAndOnlySon am 20:16 - 20.Juli.2002

"Alles aus Liebe! Das ist der Weg zur Heiligkeit und zum inneren Glück.

Halte dir dieses Ziel vor Augen, sowohl bei deiner intellektuellen Arbeit, bei der höchsten geistigen Konzentration, als auch bei den einfachsten Aufgaben, mit denen wir alle es ja Tag für Tag zu tun haben. So wirst du Freude und Frieden in dir haben."


 

Aber doch wohl auch mit Nächstenliebe, oder?

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Zitat von Franziskaner am 20:36 - 20.Juli.2002

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die geduldige Wiederholung gerade der einfachen und geruing geachteten Tätigkeiten eine erstaunliche Quelle der Ruhe und Erkenntnis sein kann. Als da wären:  Geschirr spülen, Windeln wechseln


 

Was Windeln wechseln? Ich dachte, du wärst Franziskaner, Franziskaner.

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Franziskaner

Auch Laienfranziskaner sind Franziskaner. Die Franziskanische Gemeinschaft (Ordo Franziskaums Seacularis) ist der sogenannte Dritte Orden der Franziskanischen Familie.

 

Die Windeln habe ich bei drei Kindern gewechselt, ist aber schon ein paar Jahre her (sonst hätte ich sicher keine Zeit, im Internet zu surfen)

 

Mir scheint allerdings, dass mein Pseudonym gelegentlich schon mal Anlass zu Missverständnissen gegeben hat, aber jetzt habe ioch es nun mal. Ich hoffe sowieso, dass meine Postings nach ihrem Inhalt, und nicht nach der vermuteten Identität ihres Verfassers beurteilt werden.

 

Pace e Bene, Matthias

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Dann verstehe ich dich richtig, dass du Laienfranziskaner mit drei erwachsenen Kindern bist?

 

Den Spruch von Teresa muß ich mir abspeichern.

 

Wie war das doch mit der Armut? Franziskus war arm und glücklich? Wie geht denn sowas?

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OneAndOnlySon

Ein sehr schöner Spruch zum Thema Arbeit stammt auch von Johannes XXIII.:

 

"Man kann mit einem Bischofsstab in der Hand heilig werden aber ebensogut mit einem Besen!"

 

Gruß

 

Stefan

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Franziskaner

Hallo Overkott,

 

ganz so lange ist das mit dem Windelwechseln noch nicht her. Meine Kinder sind zwischen 12 und 6. Zur Franziskanischen Gemeinschaft gehöre ich seit 1991. Zur Armut habe ich inzwischen im anderen Thread einen Versuch gestartet.

 

 

Hallo Stefan,

 

Deine Bewunderung für Johannes XIII. kann ich voll und ganz teilen. Sein Gottvertrauen, seine  Kirchentreue und sein Optimismus sind wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass er fast sein ganzes "normales" Arbeitsleben auf irgendwelchen Abschiebeposten in der kirchlichenstrategischen Pampa verbracht hat. "Erfolg" im weltlichen Sinne hatte er ja tatsächlich erst im Rentenalter. Vor diesem Hintergrund ist der von Dir zitierte Ausspruch alles andere als nur so dahingesagt.

 

Pace e Bene, Matthias

 

(Geändert von Franziskaner um 22:36 - 20.Juli.2002)

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Zitat von Franziskaner am 22:34 - 20.Juli.2002

Hallo Overkott,

 

ganz so lange ist das mit dem Windelwechseln noch nicht her. Meine Kinder sind zwischen 12 und 6. Zur Franziskanischen Gemeinschaft gehöre ich seit 1991. Zur Armut habe ich inzwischen im anderen Thread einen Versuch gestartet.


 

Ah, danke, schon gesehen.

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Zitat von Franziskaner am 22:34 - 20.Juli.2002

 

Deine Bewunderung für Johannes XIII. kann ich voll und ganz teilen. Sein Gottvertrauen, seine  Kirchentreue und sein Optimismus sind wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass er fast sein ganzes "normales" Arbeitsleben auf irgendwelchen Abschiebeposten in der kirchlichenstrategischen Pampa verbracht hat. "Erfolg" im weltlichen Sinne hatte er ja tatsächlich erst im Rentenalter.


 

wink2.gif

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Und, vielleicht wollte ja Matthias nicht damit rausrücken, auch Guiseppe Roncalli alias Johannes XXIII. war im Dritten Orden des Hl. Franziskus, dem gleichen wie Matthias. Da sind Laien wie auch Priester drin.

 

@Matthias: 1. hast Du Tips für franziskan. Musik (Du erinnerst Dich vielleicht, ich spiele ja auch Sax - zumindest ab und zu)?

2. Vielleicht werden wir uns bald mal sehen; wenn alles klappt, werde ich ab Okt. in Köln-Vingst bei Hermann-Josef, Markus und Co. mitleben...

 

Paz y bien,

Ralf

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Franziskaner

Das kommt immer drauf an, was man unter Musik versteht. (Laudato si kann ich zum Beispiel nicht mehr hören). Es gibt ein franziskanisches Liederbuch mit dem Titel "Tautropfen", das sind ein paar sehr schöne Lieder drin.  Auf der Website der Franziskanischen Gemeinschaft http://www.ofs.de  gibt es auch eine Abteilung mit Musiktipps. Vielleicht steht da was interessantes drin.

 

Schönen Sonntag, pace e bene, Matthias

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Wär ja mal ganz schön, wenn die auch ein paar Kostproben online hätten.

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