Jump to content

Allgemeines zu Sünde, Glauben und Unglauben


rince

Recommended Posts

 

 


Da sind wir uns einig, dass der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, eigentlich in Sicherungsverwahrung gehört, weil er verrückt und unberechenbar ist und ordentlich einen an der Klatsche hat.

 

Dass ein "beschriebener" Gott nicht der Lebendige Gott ist, und manche Gottesbildkritiker eigentlich nur Kritiker des falschen Bildes sind, das sie sich selbst zurecht gebastelt haben- mag schon sein. Da muss man allerdings einem solchen Bibelbashingkritikaster mitschuld geben. Denn wer hauptsächlich Stellen aus dem Alten Testament (sic!!!) anwendet, die von einem Gott sprechen, der gegenüber den Ungerecht grausam und wild vorgeht, der vollzieht offensichtlich nicht nach, dass hier in der Sprache und Erfahrung eines unterdrückten, verfolgten Volkes Gotterfahrungen beschrieben werden, die durch andere Stellen der Bibel ihren richtigen Stellenwert bekommen.

 

Ich beobachte allerdings seit Jahren, dass Atheisten, Agnostiker im Bibelbashing sehr geübt sind. Das erinnert mich an einen Mann, der in der Bibel jene Stellen überklebt hat, die ihm nicht gefallen haben. So überkleben auch manche geistig sehr viele Bibelstellen, die einen Gott der Liebe und Barmherzigkeit verkünden. Vermutlich muss man bei einem solchen selektiven Verhalten auch von Ver- rücktheit und Unredlichkeit sprechen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 


Diese Rekord-Typen halte ich auch für durchgeknallte Spinner mit psychischer Störung.

 

Nicht jeder der außergewöhnliches leistet, leisten will (ob in der Wissenschaft, Kunst, Kultur, sport) ist deswegen ein durchgeknallter Spinner. Aber überall dort, wo die Selbstdarstellungsucht vorherrscht, wo außerwöhnliche Leistungen nicht im Dienst der Menschen stehen (wie z.-B. bei wissenschaftlichen Forschungen, sozialem Engagement, dem Schaffen von Kunstwerken, der aufopfernden Pflege von Kranken) könnte man tatsächlich narzisstische Störungen vermuten. Dass dieser Narzissmus (siehe Selfiesucht) heute auf verschiedenen Ebenen sehr gefördert wird, ist allerdings auch zu bedenken. Wo eine echte psychische Störung vorliegt (Depression, Obsession, krankhafter Narzissmus, Sucht) - und wo Manipulation und durch verschiedene Umstände bewirktes Fehlverhalten vorliegt, ist schwer zu unterscheiden. Denn das geben selbst Psychologen zu: Der Begriff "normal" ist schwer definierbar.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Es ist mir egal, wie jemand "unterwegs" ist, solange er niemand anderen damit belästigt.

Manche fühlen sich schon durch die Existenz eines Menschen belästigt, der andere Sichtweisen vertritt.

 

Ja, vielleicht "manche". Hier sehe ich die nicht. Strohmann also.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Ich finde ja, Gott hatte bei der Erschaffung der Lust ne echte Sternstunde!

Da es leider auch Menschen gibt, die Lust daran finden andere zu quälen - bin ich mir nicht sicher ob jede Lust wirklich von Gott erschaffen ist- oder ob es mehr eine Folge der Erbsünde ist, z.B. am Ehebruch, am Diebstahl, am Ausrichten anderer, am Urteilen über andere, am vielleicht sogar physischen Quälen anderer "Lust" zu empfinden....

 

Du hast echt eine kranke Denke.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Zu behaupten, Sexualität diene nur der Verherrlichung des Leibes ist nicht nur Häresie, sondern auch unbiblisch.

 

Das habe ich nicht gemeint. Meine Kritik gilt der ungeordneten Sexualität die Gottes Ordnung und Gebote ausschließt.

 

Was soll denn geordnete Sexualität sein?!?! :headbanger: :headbanger: :headbanger:

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 

 

Eine sehr eigentümliche und in dieser Simplifizierung eindeutig unzutreffende Beschreibung von "Katholizität".

Was heißt denn deiner Meinung "katholisch"?
Um den Aspekt von Katholizität, den Lothar eingebracht hat und den ich kritisiert habe, zu fassen, sei mir das Zitieren aus dem KKK erlaubt:

 

834 Die Teilkirchen sind im Vollsinn katholisch durch die Gemeinschaft mit einer von ihnen: mit der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt" (Ignatius v. Antiochien, Rom. 1,1). Mit dieser Kirche nämlich muß wegen ihres besonderen Vorranges notwendig jede Kirche übereinstimmen, das heißt die Gläubigen von überall" (Irenäus, kur. 3,3,2; übernommen vom 1. Vatikanischen K.: DS 3057). Seitdem das inkarnierte Wort zu uns herabgekommen ist, hielten und halten alle christlichen Kirchen von überall die große Kirche, die hier [in Rom] ist, für ihre einzige Basis und Grundlage, weil gemäß den Verheißungen des Herrn die Mächte der Unterwelt sie nie überwältigt haben" (Maximus der Bekenner, opusc.).

Diese Definition schließt aus, dass eine Ortskirche bzw. deren Bischof oder Priester, etwas gegen den Willen des Bischofs von Rom erlauben oder praktizieren könnte, es sei denn sie gäben ihre Katholizität auf.

 

Das Wesentliche steht gleich im ersteb Satz. Die Teilkirchen sind im Vollsinne katholisch durch die Gemeinschaft mit einer von ihnen. Der römischen.

 

Sie sind also mit Nichten aus sich selbst heraus katholisch. Gemeinschaften, die nicht mit Rom verbunden sind, können nicht katholisch sein.

 

Daher ist auch Lothars Argument hinfällig. Es kann nicht in einer Diözese etwas erlaubt und praktiziert werden, was in Widerspruch zu Rom steht. Ortskirche und Ortsordinarius reichen nicht aus, wenn sie nicht mit dem Bischof von Rom in Einheit verbunden sind.

 

Teilkirchen m ü s s e n mit der römischen Kirche übereinstimmen. Alles andere ist Ungehorsam und nicht katholisch.

 

Ich weiß, dass man dies in DE gerne anders sieht

 

Und wieder eine idiotische Pauschalunterstellung. Vielleicht arbeitest Du mal an deinem Sendezentrum.

 

Zur "Katholizität": Die von dir zitierten Texte stehen im KKK und klingen sehr logisch - sie sind es allerdings nur sehr bedingt.

 

Richtig ist: zur römisch-katholischen Kirche gehören alle Ortskirchen, die "in Gemeinschaft" mit dem Bischof von Rom stehen (überraschenderweise daher ja der Name).

 

Zweifelhaft ist: Worin besteht diese Gemeinschaft? Die Idee, daß in allen Bistümern nur das passieren dürfe, was der römische Bischof erlaubt habe, ist noch keine 150 Jahre alt. Gemessen an der ganzen Tradition der Kirche also ein Witz. Sind die apostolischen Kirchen des Ostens nicht katholisch? Besteht irgendein Zweifel an ihrer Orthodoxie? Hängt die Katholizität der Kirche an Glaube (und zwar nicht an den lustigen Diskussionen im Ott sondern am Beschluss des Konzils von Nicäa und Konstantinopel) und Sakrament oder geht es nur um die Machtstellung des Papstes?

Meinst Du eine Ortskirche manifestiert sich durch ihren Ortsbischof oder sind die Bischöfe für dich nur Platzhalter für den römischen Bischof?

 

 

Ihr irrt beide.

 

Bis zum zum Konzil von Nizäa von 325 war Arius katholisch, danach nicht mehr.

 

Bis zu Vatikanum I waren auch die orthodoxen Bischöfe katholisch, danach nicht mehr.

 

Das alles natürlich in den Augen der Katholischen Kirche. Selber sehen sich die Orthodoxen als katholisch, das ist ja klar (das tun viele). Die Frage ist aber, wessen Standpunkt wir hier vertreten.

 

Dennoch ist die Katholizität einer Teilkirche dann gegeben, wenn sie, in eucharistischer Communio mit dem Bischof von Rom stehend, all das tut, was ihr Ortsbischof erlaubt. Es obliegt dem Papst zu entscheiden, was nicht mehr katholisch ist. Bis zu so einer Entscheidung ist es katholisch. So war bspw. bis zum Eingreifen von JP2 die Schwangerenkonfliktberatung mit Scheinausgabe katholisch, danach eben nicht mehr.

 

Allerdings ist es nicht römisch-katholisch, sondern katholisch. Die Chaldäer sind genauswenig römisch-katholisch wie die "unierten" Byzantiner oder die Syro-Malabaren in Indien. Sie alle sind katholisch.

bearbeitet von rorro
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ja, vielleicht "manche". Hier sehe ich die nicht. Strohmann also.

Getern hat mir jemand einen Spiegel empfohlen. Ob ich das jetzt Dir weitergeben sollte? Scheint so.

bearbeitet von Mariamante
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 


Was soll denn geordnete Sexualität sein?

Du kennst doch die Gebote Gottes und die Sittenlehre der RKK- oder? Wenn ja- dann ist die Frage klar beantwortet.

 

Für eventuelle Aspektvertiefung:

 

http://www.k-l-j.de/029_sexualitaet_kirche.htm

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 


Du hast echt eine kranke Denke.

Ja- wer annimmt, dass Menschen Lust daran haben andere zu quälen- der hat eine kranke Denke- nicht die Menschen, die so etwas ausführen sind krank- sondern der, der es wagt, das beim Namen zu nennen. Danke für die Erheiterung.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Du hast echt eine kranke Denke.

Ja- wer annimmt, dass Menschen Lust daran haben andere zu quälen- der hat eine kranke Denke- nicht die Menschen, die so etwas ausführen sind krank- sondern der, der es wagt, das beim Namen zu nennen. Danke für die Erheiterung.

 

Wem bei Lust als erstes die Lust am Quälen einfällt, der sollte sich zu Hause einschließen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 


Wem bei Lust als erstes die Lust am Quälen einfällt, der sollte sich zu Hause einschließen.

Kenne so jemand nicht. Ich habe es auch nur erwähnt, weil ich eine Art Lust- Vergötzung und einseitige Betonung der Lust sah. Es traut sich in der heutigen Spassgesellschaft ja ohnehin niemand, die Sache kritisch zu sehen. Denn von den Spassgesellschaftsaposteln wird man sofort als Spassbremse oder als Spielverderber eingestuft, wenn man sich den Hinweis erlaubt, dass es hier auch problematische Einstellungen und Verhaltensweisen gibt. Ernsthafte Christen erkennen übrigens, dass die wahre Freude nicht am Kreuz und Mühen vorbei zustande kommt. Bei jenen, die den Spass und den Lustgewinn auf eine so hohe Stufe stellen geht mir manchmal diese Erkenntnis ein wenig ab.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Wem bei Lust als erstes die Lust am Quälen einfällt, der sollte sich zu Hause einschließen.

Kenne so jemand nicht. Ich habe es auch nur erwähnt, weil ich eine Art Lust- Vergötzung und einseitige Betonung der Lust sah. Es traut sich in der heutigen Spassgesellschaft ja ohnehin niemand, die Sache kritisch zu sehen. Denn von den Spassgesellschaftsaposteln wird man sofort als Spassbremse oder als Spielverderber eingestuft, wenn man sich den Hinweis erlaubt, dass es hier auch problematische Einstellungen und Verhaltensweisen gibt. Ernsthafte Christen erkennen übrigens, dass die wahre Freude nicht am Kreuz und Mühen vorbei zustande kommt. Bei jenen, die den Spass und den Lustgewinn auf eine so hohe Stufe stellen geht mir manchmal diese Erkenntnis ein wenig ab.

 

Der Denkfehler, der bei dir immer wieder durchscheint, ist der, das du das Leid als einzigen Weg zum Heil darstellst. In dieser Einseitigkeit ist das Falsch!

 

"Ich bin gekommen damit ihr das Leben habt und es in Fülle habt!" sagt Jesus. Natürlich gehört zu dieser Fülle das "durch die Scheisze waten" dazu. Jeder macht Höhen und Tiefen durch und manche Tiefen fangen erst da an wos weh tut, wer will das leugnen? Aber zu einem Leben in Fülle gehört auch die grosse Party, gehört das Leben genießen, Spass haben auch die Übertreibung beim Spass haben. "Das Leben haben" bewegt sich in diesem Spannungsfeld. Der Weg zum Heil ist mit diesen sehr widersprüchlichen Steinen - den schmerzhaft harten und den weichen, die dich schweben lassen - gepflastert.

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" sagt der Jesus der es offensichtlich auch mal ordentlich hat krachen lassen, zumindest konnten ihm die Pharisäer unterstellen ein Fresser und Säufer zu sein. Sagt der Jesus dessen Leben am Kreuz endete. Sein Kreuz auf sich nehmen aber reuelos die Feste feiern wie sie fallen ist also offensichtlich ein Teil des Weges der Nachfolge, ein Teil der Wahrheit mit der wir "das Leben haben und es in Fülle" haben.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Franciscus non papa

 

Hui, hui, hui.

 

Was Selbstimmunisierung angeht, kann bei Dir jeder Psychologe noch was lernen.

Wie meinen? Warst es nicht Du, der an anderer Stelle, die Auffassung der zu erhoffenden leeren Hölle nach Johannes Paul II. propagierte?

 

Das wäre ja demnach in deinem Sinne.

 

Außerdem ist es verleumderisch, ohne Beweise, einem verstorbenen Bischof irgendwelche unlauteren Neigungen zu unterstellen. Das hat auch etwas mit Pietät zu tun.

 

Saluti cordiali,

Studiosus.

 

de mortuis nihil nisi bene...

 

Dyba war ein im persönlichen Umgang ausgesprochen charmanter Mensch, hochintelligent und durchaus ein guter Redner. Das hat allerdings nicht verhindert, daß er bisweilen äußerst dummes Zeug geredet hat. Ich selbst habe seinerzeit mal den Dom in Fulda während seiner Predigt - gemeinsam mit unserer Pastoralreferentin - verlassen. Hinterher meinte er, wir wären rausgegangen, weil es der Dame schlecht geworden sein, (ich als edler Ritter und Begleitung... hihi). Wir haben das richtiggestellt. Sie meinte, ja, ihr sei von seiner Predigt schlecht geworden.

 

Ansonsten war er ein übler Hetzer und nach meiner festen Überzeugung ein verklemmter Schwuler.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 

 

Hui, hui, hui.

 

Was Selbstimmunisierung angeht, kann bei Dir jeder Psychologe noch was lernen.

Wie meinen? Warst es nicht Du, der an anderer Stelle, die Auffassung der zu erhoffenden leeren Hölle nach Johannes Paul II. propagierte?

 

Das wäre ja demnach in deinem Sinne.

 

Außerdem ist es verleumderisch, ohne Beweise, einem verstorbenen Bischof irgendwelche unlauteren Neigungen zu unterstellen. Das hat auch etwas mit Pietät zu tun.

 

Saluti cordiali,

Studiosus.

de mortuis nihil nisi bene...

 

Dyba war ein im persönlichen Umgang ausgesprochen charmanter Mensch, hochintelligent und durchaus ein guter Redner. Das hat allerdings nicht verhindert, daß er bisweilen äußerst dummes Zeug geredet hat. Ich selbst habe seinerzeit mal den Dom in Fulda während seiner Predigt - gemeinsam mit unserer Pastoralreferentin - verlassen. Hinterher meinte er, wir wären rausgegangen, weil es der Dame schlecht geworden sein, (ich als edler Ritter und Begleitung... hihi). Wir haben das richtiggestellt. Sie meinte, ja, ihr sei von seiner Predigt schlecht geworden.

 

Ansonsten war er ein übler Hetzer und nach meiner festen Überzeugung ein verklemmter Schwuler.

Es ist ein gutes Zeichen und spricht für eine orthodoxe Haltung, wenn den richtigen Leuten bei Predigten schlecht wird.

 

Die - ebenfalls aus der Luft gegriffenen - Einschätzungen zu Dybas Sexualpräferenz brauche ich nicht kommentieren. Für diese gilt das selbe wie bei Flo77s Post.

 

Damit ist die Diskussion über bischöfliche Unterhosen für mich dann auch beendet.

 

Saluti cordiali,

Studiosus.

bearbeitet von Studiosus
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Franciscus non papa

Diese Einschätzung basiert auf einer Lebenserfahrung, die Dir noch fehlt. Und aus dieser Erfahrung resultiert eine Trefferquote über die sich die Demoskopen freuen würden, jedenfalls deutlich über 90%. Dazu kommen noch ein paar Informationen, die ich hier nicht öffentlich machen werde.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Unbelegte Aussagen sind immer überzeugend.

Wenn FnP seine Aussagen mit belegen untermauern könnte wäre mein (geringes) interesse nicht grösser.

Mei, dann war er halt Schwul. So What?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Unbelegte Aussagen sind immer überzeugend.

Das ist die Taktik. Erst eine willkürliche Behauptung in den Raum stellen und bei Rückfragen auf ominöse "Insiderinformationen" verweisen, die man natürlich aus allen möglichen und unmöglichen Gründen nicht offenlegen darf.

 

Semper aliquid hearet.

 

Mei, dann war er halt Schwul. So What?

Sofern er diese Veranlagung niemals ausgelebt ist es wirklich ist es wirklich halb so schlimm. Das lässt sich aber aus den kryptischen Behauptungen nicht ablesen, was damit genau insinuiert werden soll.

 

Saluti cordiali,

Studiosus.

bearbeitet von Studiosus
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Unbelegte Aussagen sind immer überzeugend.

Das ist die Taktik. Erst eine willkürliche Behauptung in den Raum stellen und bei Rückfragen auf ominöse "Insiderinformationen" verweisen, die man natürlich aus allen möglichen und unmöglichen Gründen nicht offenlegen darf.

 

Semper aliquid hearet.

 

Mei, dann war er halt Schwul. So What?

Sofern er diese Veranlagung niemals ausgelebt ist es wirklich ist es wirklich halb so schlimm. Das lässt sich aber aus den kryptischen Behauptungen nicht ablesen, was damit genau insinuiert werden soll.

 

Saluti cordiali,

Studiosus.

 

Und selbst wenn er es ausgelebt hätte gehts dich was an oder mich? Nein, zefix!

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Der Denkfehler, der bei dir immer wieder durchscheint, ist der, das du das Leid als einzigen Weg zum Heil darstellst. In dieser Einseitigkeit ist das Falsch!

 

Pax. Nach einem Ermessen sehe ich die LIEBE als einzigen Weg zum Heil- die Liebe zu Gott, die Liebe zu den Menschen. Allerdings sehe ich, dass diese Liebe sich auch im Leid, Opfer, der Bereitschaft zu dienen, der Hingabe äußert. Charles de Foucauld hat einmal geäußert:

Mit ist es unmöglich, eine Liebe zu verstehen, ohne die Sehnsucht nach der Verähnlichung und die Notwendigkeit, alles Kreuz zu teilen.

Auf Jesus bezogen: Wie kann man Jesus nachfolgen, IHN lieben, wenn man mit ihm nicht die vielen Mühen und Leiden auch teilen will, die einen wesentlichen Teil seines Lebens, Wirkens ausmachten?

Das schon öfter zitierte Wort von der "Fülle des Lebens" das Jesus zu bringen kam wird m.W. auch einseitig interpretiert: Es geht nicht darum, dass wir das Leben genießen- sondern dass wir die Fülle der Liebe haben - und vor allem jene tiefe innere Freude, die aus der Geborgenheit in Gottes Liebe stammt. An anderer Stelle sagt Jesus, dass er Seinen Frieden schenkt- nicht wie die Welt ihn gibt. Daraus sehe ich, dass es nicht nur um eine irdische Fülle geht- sondern um die Fülle des Lebens durch größtmögliche Liebe und Hingabe an Gott und die Menschen. Und wie wir wissen- und wie Jesus ja selbst in der Bereitschaft zur Hingabe des Lebens für seine Freunde andeutet- verwirklicht sich diese Liebe und bewährt sich in der Bereitschaft, für den anderen zu leiden.

Als Jesus die Hochzeit von Kana besuchte, bei Pharisäern einkehrte, bei dem Zöllner Zachäus ging es ihm meiner Einschätzung nach sicher nicht darum, sich köstlich verköstigen zu lassen, es "krachen" zu lassen- sondern die Menschen dort abzuholen wo sie sind- und für Gottes Wirklichkeit zu öffnen, sie (wie Zachäus) zur Umkehr zu bewegen.

bearbeitet von Mariamante
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Der Denkfehler, der bei dir immer wieder durchscheint, ist der, das du das Leid als einzigen Weg zum Heil darstellst. In dieser Einseitigkeit ist das Falsch!

 

Pax. Nach einem Ermessen sehe ich die LIEBE als einzigen Weg zum Heil- die Liebe zu Gott, die Liebe zu den Menschen. Allerdings sehe ich, dass diese Liebe sich auch im Leid, Opfer, der Bereitschaft zu dienen, der Hingabe äußert. Charles de Foucauld hat einmal geäußert:

Mit ist es unmöglich, eine Liebe zu verstehen, ohne die Sehnsucht nach der Verähnlichung und die Notwendigkeit, alles Kreuz zu teilen.

Auf Jesus bezogen: Wie kann man Jesus nachfolgen, IHN lieben, wenn man mit ihm nicht die vielen Mühen und Leiden auch teilen will, die einen wesentlichen Teil seines Lebens, Wirkens ausmachten?

Das schon öfter zitierte Wort von der "Fülle des Lebens" das Jesus zu bringen kam wird m.W. auch einseitig interpretiert: Es geht nicht darum, dass wir das Leben genießen- sondern dass wir die Fülle der Liebe haben - und vor allem jene tiefe innere Freude, die aus der Geborgenheit in Gottes Liebe stammt. An anderer Stelle sagt Jesus, dass er Seinen Frieden schenkt- nicht wie die Welt ihn gibt. Daraus sehe ich, dass es nicht nur um eine irdische Fülle geht- sondern um die Fülle des Lebens durch größtmögliche Liebe und Hingabe an Gott und die Menschen. Und wie wir wissen- und wie Jesus ja selbst in der Bereitschaft zur Hingabe des Lebens für seine Freunde andeutet- verwirklicht sich diese Liebe und bewährt sich in der Bereitschaft, für den anderen zu leiden.

Als Jesus die Hochzeit von Kana besuchte, bei Pharisäern einkehrte, bei dem Zöllner Zachäus ging es ihm meiner Einschätzung nach sicher nicht darum, sich köstlich verköstigen zu lassen, es "krachen" zu lassen- sondern die Menschen dort abzuholen wo sie sind- und für Gottes Wirklichkeit zu öffnen, sie (wie Zachäus) zur Umkehr zu bewegen.

 

Hervorhebungen von mir.

 

Natürlich geht es darum die Liebe, die Jesus vorgelebt hat, zu leben. Das ist der Auftrag eines Christen.

Natürlich ist diese Konsequente Liebe nicht immer ein Honigschlecken, sondern geht auch mal über die Schmerzgrenze hinaus. Und natürlich ist diese Konsequente Liebe ohne das überschreiten der Schmerzgrenze nicht zu haben.

Soweit die Gemeinsamkeiten.

 

Leid ohne die Liebe hat jedoch keinen Wert. Jesu Kreuzestod hätte ohne der Predigt (auch der gelebten Predigt) von Nächstenliebe und Barmherzigkeit keinen Wert.

Spass zu haben hat für sich keinen Wert.

Leiden oder Freude haben keinen Wert an Sich sondern müssen sich an der damit gelebten Liebe messen lassen. Die Liebe ist der Wert, Das Leben ist der Wert.

Und du schreibst ja zu recht das es nicht nur um eine Irdische Fülle des Lebens geht, aber es geht auch um die irdische Fülle des Lebens. Und zu dieser Fülle gehören Freud und Leid, Geben und Nehmen untrennbar zusammen.

 

Wenn du asketisch lebst, dich kasteist und dir jegliche irdische Freude versagst, aber die Liebe nicht lebst, so nutzt es dir alles nichts. Müsste man in Anlehnung an Paulus sagen. Aber wenn man die Liebe konsequent lebt, dann darf man auch die irdischen Freuden geniessen.

Leben ist jetzt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

 


Leid ohne die Liebe hat jedoch keinen Wert.

 

Verstehe schon, dass Liebe das tragende Fundament ist. Aber es gibt auch "Leid ohne Liebe" das Menschen zu einer phantastischen Umkehr bewegen kann: Ich denke hier, dass der Lebemann und Kaufmannssohn "Franziskus" (von Assisi) durch eine schwere und fast tödliche Krankheit bekehrt wurde. Ich denke daran, dass der hl. Ignatius von Loyola im Kampf so schwer verwundet wurde, dass er so lange an´s Bett gefesselt war, dass er dann sogar mal geistliche Literatur las. Da war also keine "gelebte Liebe" die diesem Leid, der Krankheit begegnete. Da war die "Kraft es Kreuzes" die hier wirksam wurde, die manche irdischen Pläne der Genannten durch -kreuzte. Gerade heute war in der Lesung vom Gedenktag des hl. Petrus Canisius das Wort von der Weisheit des Kreuzes.

 

Dass wir das, was Gott uns z.B. durch die Schönheit der Schöpfung schenkt, durch ein gutes Essen etc. dankbar genießen dürfen- dagegen ist nichts zu sagen- wenn es nicht Selbstgenuß wird und so die Bezogenheit zu Gott verliert und zum Götzen wird.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Auch das trägt zur weiteren Verwirrung bei. Am besten beschränkt man die Anwendung der Regeln auf die klaren Fälle.

 

Aha - es trägt also zur Verwirrung bei, dass wir oft sehr genau wissen- wie andere zu handeln hätten, wie andere handeln sollten um " okay" zu sein- aber was uns selbst angeht, sind wir blind. Nunja- es gibt da so einen komischen Spruch wie den, dass man für die eigenen Fehler blind wäre, für die der anderen Adleraugen hätte- der mir ziemlich zutreffend scheint.

 

Wenn wir ehrlicher wären, würden wir die Problematik bei uns selbst suchen und sehen - und nicht bei den angeblich verwirrenden Regeln. Es scheint ja ganz so, als würden alle überzeugt sein, es gäbe weder einen Heiligen Geist der uns beisteht- noch gäbe es eine Möglichkeit dass er uns wirklich helfen würde. Wir tappen also völlig im Dunkeln, weil der Heilige Geist Sonderurlaub hat. Eigenartig.

 

In der Tat. Mit den angeblich so klaren Regeln kann man meist kaum etwas anfangen sobald es um das eigene Leben geht. Das macht es ja so kompliziert.

bearbeitet von Merkur
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Was soll denn geordnete Sexualität sein?!?!

Wie hoißt - äh heißt es doch im Schwäbischen?

 

Bloß ned naggerd, emmr im Hemmad...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Neu erstellen...