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Elima

Seliger Willi Graf?

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Julius

Todesurteile an Widerstandskämpfern gegen das Nazi-Regime wurden in Bayern und in anderen (Bundes-)Ländern auch auf andere Weise vollstreckt.
In Frankreich war die Guillotine, wenn ich richtig informiert bin, übrigens noch bis 1977 in Gebrauch.

Edited by Julius

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Lothringen
vor 13 Minuten schrieb Julius:

Todesurteile an Widerstandskämpfern gegen das Nazi-Regime wurden in Bayern und in anderen (Bundes-)Ländern auch auf andere Weise vollstreckt.
In Frankreich war die Guillotine, wenn ich richtig informiert bin, übrigens noch bis 1977 in Gebrauch.

 

 

Das stimmt ! 1977 es war noch ein Terrorist. Natürlich hatte dieses Todesurteil in Frankreich lange gedauert, wir leben (leider) noch unten die Gesetze der Republik...

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Xamanoth
vor 1 Stunde schrieb Lothringen:

Es hat mir sehr berührt zu erfahren, dass die Mitglieder der Weisse Rose enthaupten würden. Genau damals wie Ludwig den XVI und die Königin Marie Antoinette mit der Guillotine. Die Nazis Verbrechern stammen direkt aus der Frz.Revolution S*******. Das ist den selben Holz !

Sehe ich (im Ernst!) auch so. Nochmals herzlich willkommen im Forum, verehrter Lothringen. 

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Werner001

Wobei alle Genannten auch nicht besser dran gewesen wären, hätte man die Urteile nach monarchistischer Sitte mit dem Hackebeil vollstreckt....

 

Werner

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Edith1
vor 5 Stunden schrieb Werner001:

Wobei alle Genannten auch nicht besser dran gewesen wären, hätte man die Urteile nach monarchistischer Sitte mit dem Hackebeil vollstreckt....

 

Werner

Mach Dir keine Sorgen: Benita von Falkenhayn und Renate von Natzmer wurden 1935 wegen Hochverrat verurteilt und von Herrn Scharfrichter Gröpler ganz klassisch mit dem Handbeil geköpft.

 

Danach ordnete Hitler aber an, dass im ganzen Reich mit der Guillotine zu köpfen ist.

 

Edited by Edith1

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Edith1

Ja, natürlich. Und beim Reichskriegsgericht erschossen. 

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Werner001
8 hours ago, Edith1 said:

Mach Dir keine Sorgen: Benita von Falkenhayn und Renate von Natzmer wurden 1935 wegen Hochverrat verurteilt und von Herrn Scharfrichter Gröpler ganz klassisch mit dem Handbeil geköpft.

 

Danach ordnete Hitler aber an, dass im ganzen Reich mit der Guillotine zu köpfen ist.

 

Ohne Übung kann das mit dem Handbeil eine ordentliche Sauerei sein. Es gibt da viele gruselige Geschichten, etwa von Mary Stuart. So gesehen war die Guillotine tatsächlich ein Fortschritt. Aber noch besser ist es natürlich, man bringt gar niemanden um.

 

Werner

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Edith1

Mit Übung auch. Bei Frauen besonders. Da schlägt die Tötungshemmung anscheinend stärker durch. Da gingen viele Hinrichtungen schief.

 

Außerdem waren die Henker in alten Zeiten das ja nicht freiwillig. Da waren sehr viele, die sich vorher niedersoffen.

 

War aber nicht ungefährlich. Konnte passieren, dass sie bei schweren Fehlern vom Publikum gelyncht wurden. 

 

Also prinzipiell war die Guillotine natürlich ein Fortschritt. Sie hatte nur den Nachteil, dass sie Massenhinrichtungen ermöglichte. 

 

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Julius
vor 57 Minuten schrieb Edith1:

Also prinzipiell war die Guillotine natürlich ein Fortschritt. Sie hatte nur den Nachteil, dass sie Massenhinrichtungen ermöglichte. 

 

Und wurde nicht, wie häufig kolportiert, von Herrn Guillotin und auch nicht in Frankreich erfunden:
 

"Die Guillotine war also keine Erfindung der Französischen Revolution, sondern eine moderne Weiterentwicklung vergangener Hinrichtungsapparaturen, wie sie bereits in Italien, Schottland, England und Deutschland verwendet worden waren. Nach der Anleitung von Guillotin und unter Aufsicht von Sanson wurde ein Prototyp von dem deutschen Handwerker und Cembalobauer Tobias Schmidt entwickelt, dessen Werkstatt in Paris sich in unmittelbarer Nähe des Wohnsitzes von Georges Danton und Camille Desmoulins befand."

Edited by Julius

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rince
vor 4 Minuten schrieb Julius:

 

Und wurde nicht, wie häufig kolportiert, von Herrn Guillotin und auch nicht in Frankreich erfunden:
 

Die Guillotine war also keine Erfindung der Französischen Revolution, sondern eine moderne Weiterentwicklung vergangener Hinrichtungsapparaturen, wie sie bereits in Italien, Schottland, England und Deutschland verwendet worden waren. Nach der Anleitung von Guillotin und unter Aufsicht von Sanson wurde ein Prototyp von dem deutschen Handwerker und Cembalobauer Tobias Schmidt entwickelt, dessen Werkstatt in Paris sich in unmittelbarer Nähe des Wohnsitzes von Georges Danton und Camille Desmoulins befand.

Interessanter Artikel: Die verdammenswerten Revolutionäre, die alle geköpft haben, wohingegen unter den katholischen Majestäten die Welt noch in Ordnung war und noch Verbrennungen, Vierteilungen und Tod im kochenden Wasser möglich waren :) 

Edited by rince
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Werner001
11 minutes ago, rince said:

wohingegen unter den katholischen Majestäten

Den allerchristlichsten Majestäten, wenn es beliebt. Katholische Majestäten sind die Spanier, sogar allerkatholischste.

 

Werner

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Marcellinus
vor 2 Stunden schrieb Edith1:

Mit Übung auch. Bei Frauen besonders. Da schlägt die Tötungshemmung anscheinend stärker durch. Da gingen viele Hinrichtungen schief.

 

Außerdem waren die Henker in alten Zeiten das ja nicht freiwillig. Da waren sehr viele, die sich vorher niedersoffen.

 

War aber nicht ungefährlich. Konnte passieren, dass sie bei schweren Fehlern vom Publikum gelyncht wurden. 

 

Also prinzipiell war die Guillotine natürlich ein Fortschritt. Sie hatte nur den Nachteil, dass sie Massenhinrichtungen ermöglichte. 

 

 

Das faßt es sehr schön zusammen.

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Alfons

Ich sehe gerade, dass der Widerstandskämpfer Graf, Mitglied der "Weißen Rose", mit Vornamen Willi hieß, nicht Willy. Willy "mit y" Graf (1881 bis 1965) war ein Architekt. Ich ändere dann man den Threadtitel...

Alfons

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Soulman
Am 1.2.2018 um 09:40 schrieb rince:

Interessanter Artikel: Die verdammenswerten Revolutionäre, die alle geköpft haben, wohingegen unter den katholischen Majestäten die Welt noch in Ordnung war und noch Verbrennungen, Vierteilungen und Tod im kochenden Wasser möglich waren :) 

Rädern von oben (schneller) und Rädern von unten (echt übel) gab es auch noch.

 

Gruß, Martin

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