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An Gott glauben - Gott erfahren


theresa???
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Wenn Gott die Dimensionen unseres Denkens übersteigt, können wir ihn dann erfahren?

Und wenn Nein, wenn Gott weder erfahren, noch gedacht werden kann, wie ist es dann möglich ohne Selbstbetrug an ihn zu glauben? Ist es sinnvoll, an Gott zu glauben?

Edited by Karfunkel
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Man kann nicht an etwas glauben, was nicht zuvor gedacht worden ist.

Man glaubt immer an den Gott, der erdacht wurde, wenn man an Gott glaubt.

Ob das sinnvoll ist, hängt vom Anspruchsniveau ab, sinnlos ist es jedenfalls nicht.

Es hat den Sinn, sich besser zu fühlen.

 

Menschen die an Gott glauben, die haben etwas mit bestimmten Eigenschaften vor ihrem geistigen Blick und davor verneigen sie sich.

 

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Ja, aber wenn Gott nur etwas von mir Gedachtes wäre, welchen Sinn hätte es, mich daran absolut zu messen? Und vor allem, welchen Sinn hätte es dann zu beten?

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gott ist in dir .er hat dìch und mich erschaffen. er weiß was du tust und way du denkst . Vertrauen auf seine Führung 

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Was ist sinnvoll, wenn nicht an Gott glauben? Der Glaube an ihn schenkt ein Leben in Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe. Auf Fels baut, wer auf das Wort des Herrn baut. Und seit sich Gott offenbart hat, hat man eine Vorstellung von ihm. Der Umwahrnehmbare ist wahrnehmbar geworden.

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vor 11 Stunden schrieb theresa???:

Wenn Gott die Dimensionen unseres Denkens übersteigt, können wir ihn dann erfahren?

 

Ja, aber eben begrenzt.

Siehe Thomas von Aquin: Quidquid recipitur ad modum recipientis recipitur

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vor 56 Minuten schrieb gouvernante:

 

Siehe Thomas von Aquin: Quidquid recipitur ad modum recipientis recipitur

Darf ich um die Übersetzung bitten?

Mein Küchenlatein reicht nicht dafür aus.

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vor 4 Stunden schrieb Gohner:

Was ist sinnvoll, wenn nicht an Gott glauben? Der Glaube an ihn schenkt ein Leben in Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe. Auf Fels baut, wer auf das Wort des Herrn baut. Und seit sich Gott offenbart hat, hat man eine Vorstellung von ihm. Der Umwahrnehmbare ist wahrnehmbar geworden.

Ich glaube an Gott! Deshalb bin ich gerecht, sage die Wahrheit wenn es nötig ist und liebe mich selbst über alles.

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vor 32 Minuten schrieb Gabriele:

Darf ich um die Übersetzung bitten?

Mein Küchenlatein reicht nicht dafür aus.

Gucks du hier:"Was auch immer begriffen und übernommen wird, wird je nach der Situation und der Auffassungsgabe, aber auch dem erkenntnisleitenden Interesse des Empfängers aufgenommen.

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vor 13 Stunden schrieb theresa???:

Wenn Gott die Dimensionen unseres Denkens übersteigt, können wir ihn dann erfahren?

 

liebe theresa, in uns ist ein Gefühl und mit diesen innersten Gefühl können wir Gott erfahren. Das wie bei Auge. Wäre das Auge nicht sonnenhaft, so könnten wir die Sonne nicht sehen. Mit dem innersten Gefühl deiner Seele ist es genauso. Geh einfach in die innere Stille und und warte. 

 

Zitat

Und wenn Nein, wenn Gott weder erfahren, noch gedacht werden kann, wie ist es dann möglich ohne Selbstbetrug an ihn zu glauben? Ist es sinnvoll, an Gott zu glauben?

 

Du kannst Gott nur fühlen, aber nicht denken. Aber du kannst über Gott denken und über das was ist und wenn über Du Gott und das was ist, denkst, dann erschaffst Du dir zwangsläufig ein Bild von Gott, das aber nicht Gott ist, sondern nur ein dein persönliches Bild von Gott ist.

 

Also geh in das innerste Fühlen hinein und wirst Du erfahren, wer Gott ist. Es kommt, nur darauf mit welcher Liebe, Intensität und Motivation Du das tust.

 

Du bist und du erkennst, dass ein Teil vom Ganzen, vom Allumfassenden bist und dies Ganze, dies Allumfassende ist Gott. Du bist also innerhalb vom Ganzen, innerhalb des Allumfassenden,  das wir Gott nennen. Du bist also in Gott und Gott ist in Dir. Du kannst Gott also gar nicht verfehlen, weil Du ein Teil von Gott bist. Du bist im Vater und der Vater ist in Dir. Du hast nur die Erinnerung an das Ganze, an das Allumfassende, an Gott verloren. Oder besser gesagt: Du weiß nicht, wer Du wirklich bist und wer Du nicht bist und bist auch deiner Göttlichkeit nicht bewusst. Daraus resultiert deine Kenntnis und Erkenntnis, dein Forschen und Suchen nach der Verbindung mit dem Ganzen, mit dem Allumfassenden, mit Gott.

Edited by rakso
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vor einer Stunde schrieb Katharer:

 

Noch mehr: Menschen können nur menschliche Vorstellungen haben, wie wir auch nur menschliche Gefühle haben können, und diese Vorstellungen und Gefühle sind immer mittelbar, abhängig von unseren Möglichkeiten, also relativ.  Unmittelbare Vorstellungen und Gefühle gibt es nicht. Selbst den Schlag mit der Axt auf deinen Kopf fühlst du nur mittelbar. Entweder es sind noch ein paar Nerven übrig, die die schlechte Nachricht überbringen, oder du bist bereits tot. Tertium non datur. 

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Ja, aber die Mittelbarkeit eines Axthiebes scheint mir eine andere zu sein als die einer religiösen Erfahrung, oder? Ein Axthieb lässt nicht so viele Deutungsmöglichkeiten zu.

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vor 46 Minuten schrieb theresa???:

Ja, aber die Mittelbarkeit eines Axthiebes scheint mir eine andere zu sein als die einer religiösen Erfahrung, oder? Ein Axthieb lässt nicht so viele Deutungsmöglichkeiten zu.

 

Keine Frage! Es war auch nur ein Beispiel. Wenn wir schon etwas so „Einschneidendes“ wie einen Axthieb nicht unmittelbar wahrnehmen können, wieviel mehr gilt das für metaphysische Vorstellungen oder Gefühle. 

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vor 18 Stunden schrieb theresa???:

Wenn Gott die Dimensionen unseres Denkens übersteigt, können wir ihn dann erfahren?

Und wenn Nein, wenn Gott weder erfahren, noch gedacht werden kann, wie ist es dann möglich ohne Selbstbetrug an ihn zu glauben? Ist es sinnvoll, an Gott zu glauben?

 

Sinnvoll, im Sinne von objektiven Sinn, ist genau garnichts. Sinn kann nur subjektiv sein. So subjektiv, dass noch nicht mal Gott mir Sinn anbieten kann, oder ungefragt dürfte. Um dieser Subjektivität willen bevorzuge ich an diesem Punkt den Begriff 'sinnerfüllt' - und dann bist Du diejenige, die darüber befindet (und nur Du alleine!), ob für Dich Glauben sinnerfüllend ist.

 

Danach ist es mit Verlaub ziemlich wurscht, ob Glauben Selbstbetrug ist.

 

Ich halte es da gerne mit Petrus, der Jesus, auf die Frage ob sich die Jünger auch verpissen wollen, nicht etwa mit

 

o Ja

o Nein

o Vielleicht

 

geantwortet hat, sondern 'Wohin sonst sollten wir gehen, Du hast Worte ewigen Lebens' - das ist eine sinnerfüllte Antwort. Sie gilt für Petrus und denen, die sich dieser Antwort anschließen können. Für alle anderen halt nicht.

 

Was die Erfahrbarkeit Gottes im Leben angeht, so entzieht sich das weniger der Erfahrung, sondern der Mitteilbarkeit. Versucht mans trotzdem, kommen so seltsame Sachen wie brennender-Dornbusch oder eiskalter-Vulkan raus. Und während man das Bild des anderen versteht, stehen die, denen diese Erfahrung fehlt, daneben und faseln was von 'des süßen Weines trunken...'

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vor 3 Minuten schrieb tribald:

Auf was??

 

inschuldig nachfragend..................tribald

 

Auf NICHTS! :D

 

rakso ist zu ungeduldig. Er hört auf die Ablenkungen. Typischer Anfängerfehler. Gibt sich mit der Zeit.

Edited by Marcellinus
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vor 23 Stunden schrieb theresa???:

Ja, aber wenn Gott nur etwas von mir Gedachtes wäre, welchen Sinn hätte es, mich daran absolut zu messen? Und vor allem, welchen Sinn hätte es dann zu beten?

Es betet ja keiner einen Gott an, der nur aus dem Denken eines Menschen entsprungen ist.

Gottesvorstellungen, also die bestimmten Attribute sind ja gewachsene Vorstellungen vieler Menschen.

Im Christentum wird mit Gott die Barmherzigkeit angebetet und irgendwie zieht sich dieses Motiv durch sehr viele Religionen, wenn nicht durch alle?

 

Und Beten ist ja auch bitten und eine Bitte ist noch nicht die Erfüllung des Erbetenen. Bitten kann man immer und wenn die Bitte nicht erhört wird, dann wird sich Gott etwas Höheres dabei gedacht haben. So erhört Gott in jedem Fall jedes Gebet. 

 

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vor 20 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Auf NICHTS! :D

 

 

Doch wenn Dich dann das NICHTS tatsächlich trifft, vergeht Dir das Lachen. Was mich zu dem Schluss führt, Du hast mit diesem NICHTS keine Erfahrung.

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vor 32 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Doch wenn Dich dann das NICHTS tatsächlich trifft, vergeht Dir das Lachen. Was mich zu dem Schluss führt, Du hast mit diesem NICHTS keine Erfahrung.

 

Erfahrung mit NICHTS ist ein Widerspruch in sich. 

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vor 21 Stunden schrieb tribald:

Auf was??

 

inschuldig nachfragend..................tribald

 

Ich kann Dir schon antworten und auch erklären. Aber ob meine Antwort dich zufrieden stellt, das ist eine andere Sache. Da weiß ich nicht, woran ich bei dir bin.

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vor 2 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Erfahrung mit NICHTS ist ein Widerspruch in sich. 

 

You Know Nothing, Marcellinus

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vor 43 Minuten schrieb Higgs Boson:
vor 3 Stunden schrieb Marcellinus:

Erfahrung mit NICHTS ist ein Widerspruch in sich. 

You Know Nothing, Marcellinus

 

Wenn du meinst ...

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Am 13.1.2018 um 22:42 schrieb theresa???:

Ja, aber wenn Gott nur etwas von mir Gedachtes wäre, welchen Sinn hätte es, mich daran absolut zu messen? Und vor allem, welchen Sinn hätte es dann zu beten?

Es kann sein, dass du die Möglichkeit hast, deinem Leben eine Bedeutung zu geben und das meint, über den Tod hinaus zu sein.

Ein Held versucht durch seine mutige Tat über seinen Tod hinaus zu sein.

Wenn es dir zu mühsam ist, dich an Gott zu messen, dann hat dein Leben eben keine Bedetung.

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Doch, Leben hat schon darin bzw. kann schon darin Bedeutung haben, zu lieben und geliebt zu werden.

Und es geht mir ja auch gar nicht darum, ob es zu mühsam wäre, mich an Gott zu messen.

Sondern darum, ob das Sinn ergäbe, wenn Gott nur gedacht wäre, wie du geschrieben hattest, falls ich dich richtig verstanden habe.

Wenn Gott existiert, dann sieht eh alles anders aus.

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Wenn Gott existiert, dann ist auch das nur gedacht, oder wenn Gott gedacht wird, dann wird er als existierend gedacht.

Oder wie willst du Gott in die Existenz setzen ohne das zu denken?

 

Und überhaupt sieht es doch immer nur so aus, wie es eben aussieht. Das Aussehen ändert sich doch nicht unabhängig von der Existenz Gottes.

 

An Gott sich zu messen, bedeutet im Christentum, sich an Jesus zu messen. Das ist gewiss mühsam.

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