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Die Feier der Osternacht


Monika
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Ketelhohn Geschrieben am: 19 Apr 2003, 18:27

 

 

 

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Nie erschien mir das Bibelzerteilen so sinnlos wie heute.

 

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Domus Ecclesiae

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was will uns die Moni mir diesen Worten sagen????

 

Frau Moni, dunkel ist Deiner Schreibe Sinn :blink:

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Nix ist dunkel-auch nicht der Sinn

 

Ich habe nur das Posting von Robert aus dem Bibelteilen Thread genommen.

 

Nicht alle Menschen haben das Glück heute in eine Messe gehen zu können.

Und was bleibt da noch?

Osternachtsmesse per Fernsehen.

Bibelteilen im Forum.

Wenn es auch nicht jedermans Sache ist,mir ist es wichtig!

Edited by Moni
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Ich habe nur das Posting von Robert aus dem Bibelteilen Thread genommen.

 

dann finde ich es unfair, wenn Du hier gegen Robert zu Felde ziehst - und keiner weiss warum. Macht man nicht.

 

österlichen Gruss

 

Erich

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Mein lieber Erich

 

Es liegt mir fern gegen Robert hier zu Felde ziehen.

Ich wollte das Posting nicht im Bibelteilen Thread lassen,wollte es aber auch nicht löschen.

 

auch österliche Grüsse

Moni

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Es liegt mir fern gegen Robert hier zu Felde ziehen.

 

aber genau das machst Du - und das dazu nicht offen und ehrlich, sondern hinterrücks.

 

Bringst gross den Robert ins Gespräch und dann dazu die Worte: "Nie erschien mir das Bibelzerteilen so sinnlos wie heute."

 

Also, was hat der liebe Robert wieder angestellt - raus mit der Sprache!! :blink:

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Lieber Erich

 

Das Posting stamm t von Robert,und nicht von mir.

 

Und ich wollte es nicht löschen.

Ich habe es nur kopiert,und in einem neuem Thread untergebracht.

 

Kann man das nicht erkennen?

 

verwirrte Grüsse

Moni

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Kann man das nicht erkennen?

 

Ich war dazu zu dumm :P dies zu erkennen. Danke für die Klärung!

 

Na dann kann ich ja beruhigt Ostern feiern, ich dachte schon, der liebe Robert...... :P:blink::P

 

frohe + österliche Grüsse

Erich

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Ups-dann bin jetzt aber auch beruhigt.

 

Und nochmals

frohe und österliche Grüsse

Moni

Edited by Moni
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ganz kleinlaut nachgeschoben: Recht hat der Robert - heute. Nicht teilen, sondern brüllende Feude und lautes Hinausschreien ist angesagt.

 

Frohe Ostern - Christus ist auferstanden - laßt uns das laut und froh verkünden - halelujah

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>ganz kleinlaut nachgeschoben: Recht hat der Robert - heute. Nicht teilen, sondern brüllende Feude und lautes Hinausschreien ist angesagt.<(Erich)

 

Aber gaaaanz kleinlaut. Sonst macht man damit die kleinen Freuden eines anderen kaputt.

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Klar Erich,ich verstehe das schon.

 

Nur macht es auch noch einen Unterschied,ob du die Freude,während einer Messe,mit jemandem teilen kannst (Gemeinschaft),und das würde ich heute sehr gerne tun,

oder ob du gezwungen bist,zu Hause zu sitzen.

Und wie gesagt,da habe ich nun mal nur die Möglichkeiten der Fernsehmesse,und dieses Bibelteilens im Forum.Es bedeutet für mich auch eine Art der Gemeinschaft.Ich denke zu diesem Thema habe ich nun alles gesagt,was mir wichtig ist.

 

lieben Gruss

Moni

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Ketelhohn Geschrieben am: 19 Apr 2003, 19:18

 

 

 

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»Nie erschien mir das Bibelzerteilen so sinnlos wie heute.«

 

Daß mein obiges Zitat gelöscht wurde, bestätigt offen gesagt mein ungutes Gefühl. Dabei hatte ich bewußt gar nicht groß diskutieren wollen, sondern bloß meine Ratlosigkeit als Satzfetzen unter die übrigen Fetzen werfen wollen – in der Hoffnung, vielleicht noch noch irgendeinen Hinweis zum Verständnis zu bekommen.

 

Wenn dies allein schon unerträglich wirkt, dann frage ich ernsthaft, in welchen Kreisen ihr euch da gefangen habt, die man nicht stören darf.

 

»Nicht teilen, sondern brüllende Feude und lautes Hinausschreien ist angesagt.« (Erich J.)

 

Bearbeitet von Ketelhohn am 19 Apr 2003, 19:19

 

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Domus Ecclesiae

 

 

 

 

 

 

Moni Geschrieben am: 19 Apr 2003, 19:24

 

 

 

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Ich habe dein Posting nicht gelöscht,sondern kopiert.

 

Alles weitere habe ich in dem neuem Thread dazu erklärt.

Das magst du verstehen,oder auch nicht.

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Ketelhohn Geschrieben am: 19 Apr 2003, 19:49

 

 

 

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»Nie erschien mir das Bibelzerteilen so sinnlos wie heute.«

 

Daß mein obiges Zitat gelöscht wurde, bestätigt offen gesagt mein ungutes Gefühl. Dabei hatte ich bewußt gar nicht groß diskutieren wollen, sondern bloß meine Ratlosigkeit als Satzfetzen unter die übrigen Fetzen werfen wollen – in der Hoffnung, vielleicht noch noch irgendeinen Hinweis zum Verständnis zu bekommen.

 

Wenn dies allein schon unerträglich wirkt, dann frage ich ernsthaft, in welchen Kreisen ihr euch da gefangen habt, die man nicht stören darf.

 

»Nicht teilen, sondern brüllende Feude und lautes Hinausschreien ist angesagt.« (Erich J.)

 

Was mich wirklich interessiert, das ist, ob die Schriftbrocken irgend etwas mit eurem Leben zu tun haben.

 

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Domus Ecclesiae

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Geschrieben am: 19 Apr 2003, 19:57

 

 

 

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Ja Robert

 

Diese Schriftbrocken haben tatsächlich etwas mit meinem Leben zu tun.

 

Gesamt gesehen,und jedes Wort auch einzeln.

Für mich bedeutet dieses Bibelteilen sehr viel.Jeden Tag,und ich wiederhole sie mir auch ständig.Ich präge sie mir förmlich ein,und versuche meinen Tag danach zu gestalten.Das mag für dich armselig klingen,aber ich bin oftmals von diesen einzelnen Sätzen abhängig.

 

Einer dieser Schriftbrocken,hat mich förmlich zu Gott geführt.

Dafür danke ich!

Moni

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Wie wäre es denn, Robert, wenn du vorangehen würdest. Nimm einen Bibelvers und schreibe etwas dazu. Eine Geschichte, ein Gebet, eine Auslegung, ... .

 

Herzliche Grüße

Martin

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BIBEL-TEILEN IN SIEBEN SCHRITTEN

 

1. Gott will in unserer Mitte sein.

Wir öffnen uns für Gottes Gegenwart, z.B. durch ein gemeinsames Lied oder ein Gebet.

 

2. Wir lesen den Bibeltext.

Schlagen Sie bitte auf: Das Evangelium nach … Kapitel …

(Wenn alle aufgeschlagen haben:) Wer möchte die Verse … bis … vorlesen?

 

3. Wir verweilen beim Text.

Wir suchen Worte oder kurze Sätze aus und sprechen sie mehrmals laut und betrachend.

Dazwischen legen wir kurze Pausen ein, damit das Wort in uns „einsickern“ kann.

Abschließend ließt jemand den ganzen Text noch einmal vor.

 

4. Wir schweigen für einige Minuten

und lassen Gott in der Stille zu uns sprechen.

 

5. Wir teilen mit, was uns berührt hat.

Welches Wort hat uns persöhnlich angesprochen oder herausgefordert,

erfreut oder unruhig gemacht?

 

6. Wir besprechen, was Gott von uns will.

Wir fragen, wozu Gott uns durch diesen Text vielleicht ermutigen oder anregen will.

Sagt uns der Text etwas im Blick auf die Aufgaben, die heute anstehen?

 

7. Wir beten.

Alle sind eingeladen, Gott mit einfachen Worten zu danken oder zu bitten.

Wir schließen mit einem Gebet oder Lied, das alle können.

 

 

 

Bibel-Teilen

Wie aber kann die Bibel, der biblische Text unser Leben verwandeln? In den letzten Jahren ist im Umgang mit der Bibel festzustellen, dass die klassische Form der Bibelarbeit, die auf Wissensvermittlung ausgerichtet ist, zurücktritt und Formen der Beschäftigung mit der Bibel den Vorzug erhalten, die auf geistliche Erfahrung, Austausch und kreativ-künstlerische Auseinandersetzung zielen. So ist auch das Bibel-Teilen seit Mitte der 80er Jahre in Deutschland bekannt geworden und findet relativ weite Verbreitung. Wichtig ist, dass sich im Laufe der Zeit deutlich gezeigt hat, dass das Bibel-Teilen neben den zahlreichen anderen Methoden primär keine Methode der Bibelarbeit ist, sondern ein gottesdienstlich-meditatives Geschehen ist. Das Bibel-Teilen ersetzt deshalb nicht die herkömmliche Bibelarbeit, sondern ist ein spirituelles Teilhaben und Teilgeben am Evangelium. Durch das gemeinsame Bibel-Teilen können die Grundhaltungen des Glaubens eingeübt werden. Das Bibel-Teilen ist wie eine Schule des Glaubens in dreifacher Hinsicht:

„Das Bibel-Teilen ist eine Schule des Hörens auf das Wort der Schrift, auf die Worte des biblischen Textes in der Stimme der anderen, auf die Erfahrungen der anderen mit den Worten der Bibel.

Das Bibel-Teilen ist eine Schule des Sprechens im ‚Wiederkäuen’ der biblischen Worte, wie es uralte, ehemals klösterliche Meditationspraxis ist, in der schrittweisen Übernahme der Worte der Heiligen Schrift, im Formulieren einer eigenen Antwort (‚in Wort und Tat’) auf die Worte des biblischen Textes.

Das Bibel-Teilen ist eine Schule des Schweigens in der Gegenwart des Auferstandenen, im ‚Klangraum’ des Wortes Gottes, vor dem Wort, durch das uns Gott zu neuen Menschen formen will.“ (Zitat aus einem Arbeitsbuch von Bischof Oswald Hirmer und Prof. Georg Steins, Gemeinschaft im Wort, Seite 72f)

In der Gruppe der Menschen, die sich um das Wort Gottes versammelt, wächst eine Schule des Miteinander-Glaubens und des gegenseitigen Mit-Teilens.

 

Die Gemeinde X macht es so:

• Der PGR beschließt das Auszeit–Projekt und tritt werbend dafür ein. Er lädt alle Vorsitzenden und Verantwortlichen der Gruppen in der Gemeinde

zu einem Treffen ein, wo über das Auszeit–Projekt informiert wird. Dabei wird das Bibel-Teilen praktiziert.

• Jede Gruppe, die sich zur Teilnahme entschließt, benennt eine Person, die für die Leitung des Bibel-Teilen geschult wird (hierfür werden über das

örtliche Bildungswerk Termine im Dekanat angeboten).

• Jede Person, die das Bibel-Teilen für ihre jeweilige Gruppe anleiten möchte, bekommt die Handreichung des Bistums.

• Jede Gruppe der Gemeinde soll für sich prüfen, ob sie während der Fastenzeit 2003 auf Aktivitäten und Planungen verzichtet oder ggf. reduziert

und stattdessen zu den gewohnten Zeiten ihrer Gruppe zum Bibel-Teilen einlädt. Zusätzliche Termine sollten nicht entstehen!

• Gemeindemitglieder, die nicht in Gruppen aktiv sind, treffen sich wöchentlich zum Bibel-Teilen in der Kirche, z.B. als „Frühschicht“ oder anstelle

der sonst üblichen Kreuzwegandacht. Es kann auch zum Bibel-Teilen in kleinen Gruppen eingeladen werden, die sich in der Fastenzeit 2003 zu

diesem Zweck neu zusammenfinden und von ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern angeleitet werden. Alle Interessierten werden zu einem offenen Infoabend eingeladen, z.B. in der Woche vor Aschermittwoch.

• Einmal in der Woche findet eine Wort-Gottes-Feier statt anstelle einer Messfeier.

• Der PGR überlegt, wie das “Wort Gottes” in den sonntäglichen Gottesdiensten besonders herausgestellt werden kann, z.B. besonders gestalteter Evangelienzug, geschmückter Platz vor dem Altar für eine besondere Bibelausgabe, das Evangelium mit biblischen Figuren nachstellen etc.

• Die Kirche wird als spiritueller Raum in der Fastenzeit geöffnet sein (auch außerhalb der Gottesdienstzeiten).

• Im Kirchenraum werden Bänke herausgeräumt und ein Stuhlkreis mit einer gestalteten Mitte gestellt.

• Liturgiekreise, die sich sonst zur Vorbereitung besonderer Gottesdienste in der Fastenzeit treffen, lassen ihre Planungen und teilen stattdessen die Bibel miteinander. Vielleicht hat der Kreis den Mut, von den eigenen Erfahrungen mit dem Text im Sonntagsgottesdienst zu erzählen. So verkün digt sich die Gemeinde das Evangelium gegenseitig.

 

Die Befähigung zum Bibel-Teilen erfordert keine theologische Ausbildung oder spezielle Schulung. Mit einfachsten Mitteln können Jugendliche und Erwachsene lernen, die sieben Schritte in ihrer Gruppe anzuwenden. Die vorliegende Handreichung ist hierbei eine praktische Hilfe. Am einfachsten jedoch erlernt sich das Bibel-Teilen durch praktisches Mittun in einer Gruppe.

Manche machen es vielleicht ähnlich – andere anders...

 

Wie die Sieben Schritte entstanden

An der Südspitze Afrikas liegt das Xhosaland, das in gewaltigen Wellen zum Indischen Ozean hin abfällt. Hier entstand die Methode der Sieben Schritte. Lumko (zu deutsch: Weisheit), das Pastoralinstitut der Bischofskonferenz für das südliche Afrika (SACB), hat bei der Entwicklung der Sieben Schritte und der anderen Methoden des Bibel-Teilens eine wesentliche Rolle gespielt. Die Bischofskonferenz beauftragte das Institut 1977, das Bibelapostolat im südlichen Afrika zu übernehmen. Den Gläubigen sollte der Zugang zur Bibel erleichtert werden, wie es die Konzilsväter gefordert hatten: „Der Zugang zur Heiligen Schrift muss für die an Christus Glaubenden weit offenstehen.“ (Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung, 22)

 

Vier Schritte

1978 lud Bischof Bucher Lumko ein, den Christinnen und Christen in seiner Diözese Betlehem die neue Methode der Bibelarbeit vorzustellen und sie mit ihnen einzuüben. Zwei Xhosa-Schwestern, zwei Xhosa-Katechisten und der spätere Bischof Oswald Hirmer als weißer Missionar machten sich mit einem so genannten Bibel-Bild-Programm auf den Weg. Unterwegs schlug der Katechist Nkabinde vor, zunächst in der Bibel zu lesen, den Text aus dem Gedächtnis zu wiederholen, Stille zu halten und dann „abelama“, d.h. „uns darüber persönlich auszutauschen“. So wurden auf einer Fahrt im Auto die ersten vier Schritte „erfunden“. Sie wurden aufgeschrieben, in Xhosa, Zulu und Sotho übersetzt und vervielfältigt.

 

Gospel sharing

Nach vier Wochen Arbeit in den Gemeinden stellte man fest, dass alle Beteiligten in den Gemeinden ähnliche Erfahrungen gemacht hatten: Zu den vorbereiteten Bild-Programmen war man nicht gekommen. Die Gemeinden hatten sich mit Begeisterung bei den vier Schritten beteiligt, die nur als Einstieg gedacht waren. Die Stille und das “abelama” - der gegenseitige Austausch - schufen eine geistliche Atmosphäre, in der das Wort der Schrift für alle bedeutsam wurde und seine Kraft erfahren werden konnte. Im Laufe eines Jahres wurde die Methode der vier Schritte erprobt, reflektiert und verändert. Allmählich ergab sich die heutige Form.

Durch Hinweise in Pastoralzeitschriften wurden die Lumko-Programme schnell in anderen Ländern Afrikas bekannt, und später dann weltweit.

 

Gemeinschaft im Wort

„Gospel sharing“ wurde immer mehr zu einer Chance für eine Erneuerung der Kirche. Die Teilnehmenden treffen sich nicht nur, um über Jesus zu sprechen oder den ursprünglichen Sinn eines Bibeltextes zu diskutieren. Sie versammeln sich, um mit einer lebendigen Person in Verbindung zu treten, die ihrerseits ihnen entgegen kommt. Die Verheißung Jesu „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20) wird erfahrbare Wirklichkeit. Christus ist gegenwärtig in seinem Wort, das er selbst spricht, wenn die Heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden. (vgl. Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung, 21)

Gospel sharing wird also zu einem neuen Weg, Kirche zu sein. Dies wird auch deutlich im sich verändernden Namen der „Methode“. Aus den vier Schritten wird das „Gospel sharing“. In den Gruppen, die so mit dem Wort Gottes umgehen, verwirklicht sich eine Kirche, in der die „wahre Gleichheit“ und „gemeinsame Würde“ aller Gläubigen konkrete Gestalt gewinnen kann (vgl. Dogmatische Konstitution über die Kirche, 32). „Gemeinschaft im Wort“ entsteht. Alle Teilnehmenden werden als Geistträger und –trägerinnen ernst genommen und üben so ihr priesterliches, prophetisches und königliches Amt als Getaufte aus. Die „Gemeinschaft im Wort“ wird zu einem pastoralen Ereignis, bei dem keimhaft eine neue Kirche von Schwestern und Brüdern sichtbar wird und zu wachsen beginnt. Sie wird zum Ereignis lebendiger Begegnung zwischen Jesus und seiner Kirche, zwischen Gottes Botschaft und der Welt.

 

Wie die Sieben Schritte gehen

Die nachstehenden sieben Schritte haben sich als Weg etabliert. Dennoch sind diese sieben Schritte kein „Muss“. Je nach Situation, nach Gruppenzusammensetzung und nach Zeitrahmen empfiehlt sich ein kreativer Umgang mit der Schrittfolge. So kann es in einem großen Kreis z.B. sinnvoll sein, es beim Lesen und Wiederholen von einzelnen Sätzen zu belassen. In einem Kreis, der das Gespräch zu Anfang einer längeren Tagesordnung führt, kann sich vielleicht noch anfügen: „Das Wort ... hat mich angesprochen, weil ...“ Es gibt viele denkbare Variationen, die erprobt und durchgeführt werden können. Die „Gemeinschaft im Wort“ kennt keine Grenzen.

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Wir haben es schon ein paar mal versucht, über das lesen und über das Bibel-teilen (das ja nur dem Punkt 5 entspricht) hinauszukommen, doch haben wir es auf Dauer nicht geschafft.

 

Würdest du dabei mitmachen, Robert?

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Moni Geschrieben am: 19 Apr 2003, 20:29

 

 

 

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QUOTE (Ketelhohn @ 19 Apr 2003, 20:04)

Moni, armselig klingt da überhaupt nichts. Aber ich will euch nicht in Ruhe gefühlsduseln lassen. Ihr sollt Rechenschaft geben, was die schönen Worte mit eurem Leben zu tun haben. Darin besteht die Verkündigung des Evangeliums. Das würden auch viele verstehen, die so ratlos wie ich vor diesem Bibelteilen stehen – und die auf euer Zeugnis warten. >>>>> Zitat Ketelhohn

 

 

 

 

Gott und ich persönlich wissen sehr wohl,was diese Brocken mit meinem Leben zu tun haben.Und das muss genügen.

 

Ich werde nicht vor anderen,und schon gar nicht hier nähere Erläuterungen abgeben können,zu einzelnen Bibelzitaten,die nur mich und mein Leben betreffen.

 

Und was deine Ratlosigkeit anbelangt lieber Robert:Ist es nicht eher,dass du meinst,durch dein Wissen,wärst du allen überlegen?

Nur DU weißt was richtig oder falsch ist?

 

 

Ich betone hier noch einmal.

Das Bibelteilen in diesem Forum ist für mich ein wichtiger Bestandteil in meinem Alltag geworden.

Ich suche mir bewusst Zitate heraus,die mir helfen meinen Alltag zu meistern,und die ich mit tagsüber immer mal anschauen kann und wiederholen.Sei es in Gedanken,oder durch einen Forumsbesuch.

Diese Zitate sind für mich Gespräche mit Gott.Schimpfen mit Gott.

Misstrauen zu Gott,Hadern mit Gott,und letztendlich MEINE Beziehung zu Gott.

Edited by Moni
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Genau diese Freiheit muss bestehen bleiben. Ich habe immer Bedennken, dass ich einen Druck auf andere ausüben könnte, falls ich mehr schreibe. Oder dass es zur Gewohnheit wird.

 

Im Regelfall ist es für mich so, dass diese Worte mich den ganzen Tag über begleiten. Häufig schreibe ich es mir auf eine Kartei-Karte :blink: und hole die immer wieder mal raus, denn in der Hektik des Alltags vergesse ich das sonst häufig.

 

Zudem ändert sich das Wort im Tagesverlauf manchmal. Bekommt verschiedene Blickwinkel aus Aussichten. Es bleibt nicht statisch.

 

Hilft das etwas beim Verständnis, Robert?

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Nix ist dunkel-auch nicht der Sinn

 

Ich habe nur das Posting von Robert aus dem Bibelteilen Thread genommen.

 

Nicht alle Menschen haben das Glück heute in eine Messe gehen zu können.

Und was bleibt da noch?

Osternachtsmesse per Fernsehen.

Bibelteilen im Forum.

Wenn es auch nicht jedermans Sache ist,mir ist es wichtig!

Sicher. Deshalb haben alle Katholiken den Auftrag den Ostersegen zu allen Kranken, Alten und Behinderten zu tragen, die nicht selbst die Messe mitfeiern konnten. Manchen aus dem Forum würde es übrigens gut tun eine super lange Messe stehend zu feiern, aber bei den leeren Kirchen hier, wird es wohl nie passieren.

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Lieber Martin,

 

5. Wir teilen mit, was uns berührt hat.

6. Wir besprechen, was Gott von uns will.

 

ich habe einen Bibelabend mit „Bibel-Teilen“ bei unserem Pfarrer mitgemacht. Als ich bei 5 etwas mehr diskutieren wollte, wurde ich abgewürgt, da nicht die Zeit zum Diskutieren sei, sondern zum „Hinhören“ und „Stehenlassen“, wenn etwas unklar ist.

 

Also ich flppe bei solch einer Methode aus. Ist nix für mich.

 

Gruss

Erich

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Lieber Erich,

 

ich habe mittlerweile in Bibel-teilen für Männer in Gang gebracht. Da würdest du gut reinpassen, denn da tauschen wir uns recht lebhaft aus - und es dauert immer länger als geplant. :blink:

 

Bibel-teilen ist je nach Gruppe immer anders. Besonders gefällt es mir, wenn es gelingt, in ein freies Gebet überzugehen. Das ist unglaublich, wenn Menschen, die bis dahin ihre Fassade fest aufgerichtet hatten, plötzlich offen sind und eine Gemeinschaft im Glauben entstanden ist.

 

Herzliche Grüße

Martin

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