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Clown

Berlin - failing city

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Berg
Gibt es in Trier eine S-Bahn? (Ich war in letzter Zeit zu selten dort um entsprechende Beobachtungen machen zu können). :angry2:

 

Ich glaube, die ham noch nich mal nen Bahnhof oder sowas. Geht alles noch über die Mosel mit Flößen... :unsure:

Schmarrn, einen Bahnhof haben sie, ich bin in den letzten drei Jahren zweimal von dort abgefahren, aber mit dem Fernverkehrszug. Und die Kioskverkäufern waren sehr nett und zuvorkommend. Das sagt aber nichts über das Vorhandensein einer S-Bahn.

 

Nee, sowat ausgefallenes gibbet hier nich. Durch Trier bist du mit dem Auto von Nord nach Süd in 15 Minuten durch. Aber lustige Touribusse - Londonlike im Miniformat. Lohnen sich aber nur, wenn man den Apostel und den Heiligen Rock nicht nach Koblenz verbringt :angry2:

 

Gruß Mona

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Platona
Und einzige Stadt nördlich der Alpen mit einem echten Apostelgrab! Na, wenn das nicht genug Gründe sind.

Gruß Mona

Den Apostel kann man auch nach Koblenz oder Köln schaffen.

Sowas war in christlicheren Zeiten Gang und Gäbe.

Ist also kein Argument.

 

Werner

Dafür haben wir in Kölle drei Weise aus dem Morgenland und eine Kaiserin des HRR, außerdem Albertus Magnus und Duns Scotus. Die Scholastik ist also gut vertreten bei uns.

 

Den Erzbischof hatten wir auch nicht nötig. Der hat sich so schlecht benommen, daß wir ihn 1288 hinausgeschmissen haben.

 

Richtig! Köln!

 

Ich habe die ganze Zeit nach Städten gesucht, wo im Sinne Josefs ein besonders hoher nicht-atheistischer Bevölkerungsanteil mit hoher Zuverlässigkeit des öffentlichen personenverkehrs korrelliert.

 

Wie konnte ich da nur Köln vergessen? Da verkehrt die U-Bahn sogar im Stadtarchiv. Höchst hillig katholische Errungenschaft im josefschen Sinne wie mir scheint.

Tja, die Kölschen wissen, was sich gehört und wie man die Schlagzeilen füllt :angry2::angry2:

Edited by Platona

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Berg
Und einzige Stadt nördlich der Alpen mit einem echten Apostelgrab! Na, wenn das nicht genug Gründe sind.

Gruß Mona

Den Apostel kann man auch nach Koblenz oder Köln schaffen.

Sowas war in christlicheren Zeiten Gang und Gäbe.

Ist also kein Argument.

 

Werner

Dafür haben wir in Kölle drei Weise aus dem Morgenland und eine Kaiserin des HRR, außerdem Albertus Magnus und Duns Scotus. Die Scholastik ist also gut vertreten bei uns.

 

Den Erzbischof hatten wir auch nicht nötig. Der hat sich so schlecht benommen, daß wir ihn 1288 hinausgeschmissen haben.

 

Richtig! Köln!

 

Ich habe die ganze Zeit nach Städten gesucht, wo im Sinne Josefs ein besonders hoher nicht-atheistischer Bevölkerungsanteil mit hoher Zuverlässigkeit des öffentlichen personenverkehrs korrelliert.

 

Wie konnte ich da nur Köln vergessen? Da verkehrt die U-Bahn sogar im Stadtarchiv. Höchst hillig katholische Errungenschaft im josefschen Sinne wie mir scheint.

 

 

Hi, hi

Mona

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rince
Warum laufen in München die S-Bahnen und in Berlin nicht?

An der Einwohnerzahl kann es nicht liegen. München ist mit Umland fast genauso groß wie Berlin.

 

Was mag der Unterschied sein zwischen der

- Erzkatholischen Stadt München

und

- Berlin, der "Hauptstadt des Atheismus"?

 

Zu Erich's Zeiten hätte es das nicht gegeben. Da fuhr die S-Bahn, denn an Sicherheit wurde nicht gespart, um die Gewinninteressen von ein paar Kapitalisten an einem Börsengang zu befriedigen.

jo, und zu Adolfs Zeiten konnte man als Frau auch nachts die S-Bahn benutzen, ohne Angst haben zu müssen. Schon klar...

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Mantelteiler
jo, und zu Adolfs Zeiten konnte man als Frau auch nachts die S-Bahn benutzen, ohne Angst haben zu müssen. Schon klar...

Ich konnte noch nie "als Frau nachts die S-Bahn benutzen"

 

Trotzdem wünsche ich mir weder einen Wowi, noch einen Erich, noch einen Adolf hier her.

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rince
jo, und zu Adolfs Zeiten konnte man als Frau auch nachts die S-Bahn benutzen, ohne Angst haben zu müssen. Schon klar...

Ich konnte noch nie "als Frau nachts die S-Bahn benutzen"

 

Trotzdem wünsche ich mir weder einen Wowi, noch einen Erich, noch einen Adolf hier her.

Aber früher war doch alles besser. :angry2:

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Mantelteiler
Aber früher war doch alles besser. :angry2:

Zu Kaisers Zeit gab es noch keine Autobahnen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... die wurden erst in der Weimarer Republik erfunden...

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kam

Wer sagts denn? Berlin ist spitze: http://www.welt.de/wirtschaft/article45396...Empfaenger.html

 

Irgendwie sind wir die einzigen, die eine arme Hauptstadt haben, in normalen Ländern konzentriert sich dort der Wohlstand. Grüße, KAM

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Clown
Irgendwie sind wir die einzigen, die eine arme Hauptstadt haben, in normalen Ländern konzentriert sich dort der Wohlstand. Grüße, KAM

 

Tja, Berlin ist halt eine Stadt, in der es sich auch arm ganz gut leben lässt.

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kam
Irgendwie sind wir die einzigen, die eine arme Hauptstadt haben, in normalen Ländern konzentriert sich dort der Wohlstand. Grüße, KAM

 

Tja, Berlin ist halt eine Stadt, in der es sich auch arm ganz gut leben lässt.

 

Das ist nicht das Problem.

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AndreasB
Irgendwie sind wir die einzigen, die eine arme Hauptstadt haben, in normalen Ländern konzentriert sich dort der Wohlstand. Grüße, KAM

 

Tja, Berlin ist halt eine Stadt, in der es sich auch arm ganz gut leben lässt.

 

Das ist nicht das Problem.

Was erwartest du, nachdem der Schwarz-Gelbe Senat die Stadt in der Berliner Bankenaffaire zugunsten ihrer Kumpels ruiniert hatten und die Stadt seitdem nur noch im Notbetrieb läuft. Außerdem ist die Deutsche Hauptstadt Frankfurt/M. oder Aachen. Alles andere sind Provisorien. Dazu kommt noch, dass alles rechts der Elbe eigentlich historisch zu Polen gehört. :lol:

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kam
Irgendwie sind wir die einzigen, die eine arme Hauptstadt haben, in normalen Ländern konzentriert sich dort der Wohlstand. Grüße, KAM

 

Tja, Berlin ist halt eine Stadt, in der es sich auch arm ganz gut leben lässt.

 

Das ist nicht das Problem.

Was erwartest du, nachdem der Schwarz-Gelbe Senat die Stadt in der Berliner Bankenaffaire zugunsten ihrer Kumpels ruiniert hatten und die Stadt seitdem nur noch im Notbetrieb läuft. Außerdem ist die Deutsche Hauptstadt Frankfurt/M. oder Aachen. Alles andere sind Provisorien. Dazu kommt noch, dass alles rechts der Elbe eigentlich historisch zu Polen gehört. :lol:

 

Du irrst mal wieder. Schwarz-gelbe Senate hatten mit dem Bankskandal kaum zu tun, es war der rot-schwarze Filz, der seit 2001 von Wowereit auch nicht in den Griff bekommen wurde.

 

http://www.khd-research.net/Politik/BankGesBerlin_1.html

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AndreasB
Irgendwie sind wir die einzigen, die eine arme Hauptstadt haben, in normalen Ländern konzentriert sich dort der Wohlstand. Grüße, KAM

 

Tja, Berlin ist halt eine Stadt, in der es sich auch arm ganz gut leben lässt.

 

Das ist nicht das Problem.

Was erwartest du, nachdem der Schwarz-Gelbe Senat die Stadt in der Berliner Bankenaffaire zugunsten ihrer Kumpels ruiniert hatten und die Stadt seitdem nur noch im Notbetrieb läuft. Außerdem ist die Deutsche Hauptstadt Frankfurt/M. oder Aachen. Alles andere sind Provisorien. Dazu kommt noch, dass alles rechts der Elbe eigentlich historisch zu Polen gehört. :lol:

 

Du irrst mal wieder. Schwarz-gelbe Senate hatten mit dem Bankskandal kaum zu tun, es war der rot-schwarze Filz, der seit 2001 von Wowereit auch nicht in den Griff bekommen wurde.

 

http://www.khd-research.net/Politik/BankGesBerlin_1.html

Stimmt, ist mir dann auch aufgefallen. Aber die SPD ist ja schon länger der rechte Flügel der CDU.

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Epicureus
Die Berliner Migrantenproblematik ist zum guten Teil durch jahrzehntelanges Wegsehen verursacht: http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC...n~Scontent.html

 

Wie macht man es denn besser? Sich auskotzen ist immer gut und schön, vor allem von der Warte des saturierten Intellektuellen aus - ich vermisse aber meistens die richtigen Lösungen. Wer kümmert sich um die geschlagenen Jungs in den Problemfamilien?

 

Was tun?

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kam
Die Berliner Migrantenproblematik ist zum guten Teil durch jahrzehntelanges Wegsehen verursacht: http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC...n~Scontent.html

 

Wie macht man es denn besser? Sich auskotzen ist immer gut und schön, vor allem von der Warte des saturierten Intellektuellen aus - ich vermisse aber meistens die richtigen Lösungen. Wer kümmert sich um die geschlagenen Jungs in den Problemfamilien?

 

Was tun?

 

Mein Vorschlag wäre: Zunächst mal muß man akzeptieren, daß die Integration von Ausländern aus sehr armen muslimischen Regionen nicht innerhalb einer Generation erfolgen kann. Es wird also übergangsweise Parallelwelten geben müssen. In diese muß die abendländische Kulturhefe dann peu a peu eingeimpft werden. Ich halte es für unsinnig, Kinder aus solchen Kreisen in das kalte Wasser des deutschen Kindergarten- und Vorschulsystems zu werfen. Es braucht hier Nationalitätenklassen oder -schulen, die nach zB türkischen Standards unterrichten, und von Klasse 1 bis 13 in ständig zunehmender Weise vom Unterricht in der Muttersprache ins Deutsche übergehen. Es muß sichergestellt sein, daß Fundis aller Arten in diesen Schulen keinen Einfluß erhalten. Erst die nächste Generation kann dann dem deutschen allgemeinen System ausgesetzt werden, beide Schulsysteme können dann ruhig einige Jahrzehnte parallel nebeneinander bestehen. Nur wenn die Einwandererkultur ernstgenommen wird, kommt es nicht zu Demütigungskreisläufen, die dann zu Gewaltausbrüchen führen.

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AndreasB
Die Berliner Migrantenproblematik ist zum guten Teil durch jahrzehntelanges Wegsehen verursacht: http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC...n~Scontent.html

 

Wie macht man es denn besser? Sich auskotzen ist immer gut und schön, vor allem von der Warte des saturierten Intellektuellen aus - ich vermisse aber meistens die richtigen Lösungen. Wer kümmert sich um die geschlagenen Jungs in den Problemfamilien?

 

Was tun?

Das Kind ist nicht nur in den Brunnen gefallen und der Brunnen ist mittlerweile zugeschüttet. Im Übrigen sind die saturierten Intellektuellen ein Teil des Problems, den diese Klientel gehört mit zu den ersten, die sich dagegen verwahren, dass sich Angehörige weniger prestigeträchtiger Milieus in ihrer Nähe niederlassen. Eine gute Durchmischung ist die einzige Lösung, denn wenn in einer Klasse 90% türkisch sprechen und die anderen 10% russisch, welchen Anlass sollten die Schüler noch haben, deutsch zu lernen? Und das, obwohl die Quote deutscher zu ausländischen Schülern in Berlin (sehr grob) 7:1 beträgt, d. h. in einer Klasse mit 40 Schülern gäbe es gerade mal sechs bis sieben ausländische Schüler, da ist der Anreiz deutsch zu lernen und sich deutsch zu benehmen ja gleich viel größer. Aber dann wär ja der Pöbel an den guten Schulen.

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AndreasB

Ohne jetzt die spezifischen Probleme von Sozialarbeitern und Polizei in Neukölln herunterspielen zu wollen, aber meine 24jährige blondgelockte Tochter wohnte bis vor einem halben Jahr allein in der Kienitzer Straße in Berlin Neukölln, ohne jemals behelligt worden zu sein. Von einer deutschen Bronx träumen ja nicht mal mehr die harten Neuköllner Jungs. Und selbst 100 Vorfälle im Monat sind bei der Anzahl der in Neukölln lebenden Menschen (ca. 300.000) noch Einzelfälle, und dass es die Gewalt in Familien in Schöneberg scheinbar nicht gibt, kann auch daran liegen, dass dort weit weniger genau nachgesehen wird...

Und das Zuschustern von Einzelfällen als symptomatisch für eine bestimmte Gruppe nenn ich Propaganda (u. a.).

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Inge
meine 24jährige blondgelockte Tochter wohnte bis vor einem halben Jahr allein in der Kienitzer Straße in Berlin Neukölln

Die Kienitzer ist aber schon wieder fast gutbürgerlich.

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Clown

Neukölln ist eine gute Wohngegend, nur zuweit südlich sollte es nicht sein. Ist leider auch ein aufstrebender Kiez, der bald dem Schicksal von P-Berg anheim fallen wird.

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kam
Neukölln ist eine gute Wohngegend, nur zuweit südlich sollte es nicht sein. Ist leider auch ein aufstrebender Kiez, der bald dem Schicksal von P-Berg anheim fallen wird.

 

Soviel Wohlhabende zum "Gentrifizieren" hat es doch in B gar nicht.

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kam

Offenbar hat man sich in Berlin damit abgefunden, daß dunkle Gestalten beinahe allnächtlich Autos anzünden, 441 bisher. Einer zählt mit: www.brennende-autos.de

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