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Christen und Pessimismus und Aengste? Unsere Ressourcen


Long John Silver
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Long John Silver

Ich wollte dieses Posting von mir gern in Kirche und Welt einstellen, weil es fuer mich so eine Art Quintessenz ist, wie ich eigentlich leben will. Ich wíll mich nicht dominieren lassen von Nachrichten und Meinungen und Pessimismus und Angst und Twitter-Meldungen und Talkshows und Kommentaren und allen moeglichen Ansichten und Aengsten im Internet.  Dinge passieren,   aber ohne einen inneren Schutz und eine Strategie, damit umzugehen, wird man von ihnen ueberrollt und aufgefressen.

 

Fuer mich ist das wie beschrieben, in den letzten zwei, drei Jahren sehr wichtig geworden, zu pruefen, woher ich meine Ressourcen beziehe, um mit dieser komplizierten Welt umgehen zu koennen, ohne mich vereinnahmen zu lassen fuer alle moeglichen Interessen und Agendas. Christsein als  innere Ressource, als Gegenpol,, als innerer Gegenentwurf  finde ich  eine ganz dringende Sache in einer Welt, in der es  ziemlich hoch  im Kurs steht Angst zu schueren und auch bereitwillig sich Angst einjagen zu lassen. 

 

https://www.mykath.de/topic/31795-moderatorenkritik/?do=findComment&comment=2268338 

 

Ich dachte, es passt eigentlich eher in diesen Bereich als in die Moderatorenkritik, weil es ja die Frage ist: wie leben wir als Christen in einer solchen turbulenten Zeit?

 

Ich wollte dieses Posting von mir gern in Kirche und Welt einstellen, weil es fuer mich so eine Art Quintessenz ist, wie ich eigentlich leben will. Ich wíll mich nicht dominieren lassen von Nachrichten und Meinungen und Pessimismus und Angst und Twitter-Meldungen und Talkshows und Kommentaren und allen moeglichen Ansichten und Aengsten im Internet.  Dinge passieren,   aber ohne einen inneren Schutz und eine Strategie, damit umzugehen, wird man von ihnen ueberrollt und aufgefressen.

 

Fuer mich ist das wie beschrieben, in den letzten zwei, drei Jahren sehr wichtig geworden, zu pruefen, woher ich meine Ressourcen beziehe, um mit dieser komplizierten Welt umgehen zu koennen, ohne mich vereinnahmen zu lassen fuer alle moeglichen Interessen und Agendas. Christsein als  innere Ressource, als Gegenpol,, als innerer Gegenentwurf  finde ich  eine ganz dringende Sache in einer Welt, in der es  ziemlich hoch  im Kurs steht Angst zu schueren und auch bereitwillig sich Angst einjagen zu lassen. 

 

https://www.mykath.de/topic/31795-moderatorenkritik/?do=findComment&comment=2268338

 

Ich dachte, es passt eigentlich eher in diesen Bereich als in die Moderatorenkritik, weil es ja die Frage ist: wie leben wir als Christen in einer solchen turbulenten Zeit?

Edited by Frank
Dark-Mode-Text lesbar gemacht
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Lieber LJS,

 

leider kann ich mit Dir gerade schlecht diskutieren, sämtliche Zitate tauchen in...

vor 6 Minuten schrieb gouvernante:

Bitte einmal Farben umkehren :)

 

Danke!

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Am 30.8.2018 um 10:03 schrieb Long John Silver:

Christsein als  innere Ressource, als Gegenpol,, als innerer Gegenentwurf  finde ich  eine ganz dringende Sache in einer Welt, in der es  ziemlich hoch  im Kurs steht Angst zu schueren und auch bereitwillig sich Angst einjagen zu lassen. 

 

Ich denke, für Christen ist das wirklich eine Möglichkeit, Kraft und innere Orientierung zu finden in einer Situation, die als verwirrend, verunsichernd und bedrohlich empfunden wird. Warum sie so empfunden wird, habe ich lange nicht verstanden: Woher kommt diese Mischung aus Ohnmacht und Angst - bei Menschen, denen es wirtschaftlich besser geht als 95 Prozent der Weltbevölkerung und die in einer Zeit leben, in der es sich besser lebt als in Jahrtausenden zuvor? Durch "Die radikalisierte Gesellschaft" von Ernst-Dieter Lantermann und Axel Hackes Büchlein "Über den Anstand in schwierigen Zeiten" habe ich einiges verstanden. Kein Wohlstand kann verhindern, dass Menschen Angst haben oder ihren Instinkten Raum geben.

Es macht mir Mühe, weil es meinem Lebensgefühl so fern ist, aber ich lerne zu verstehen, wie solche Gefühle und Einstellungen zur Welt sich bilden. Wenn jemand sich ohnmächtig, ausgeliefert und in seinen Bedürfnissen nicht beachtet fühlt, gerät er in Versuchung, seine Ängste in Hass und Geschrei zu verwandeln. Dann wird er beachtet. Oder er gerät in Versuchung, sich für einfache Weltbilder zu engagieren. Wer die Welt in schwarz und weiß aufteilt - und dazu neigen fanatische Vegetarier ebenso wie Ausländerfeinde, Fitness-Verrückte und Gendersprach-Aktivisten (sagt Lantermann) - der schafft sich durch eine Art Selbstradikalisierung den Halt und die Sicherheit in einer Zeit, die ihn verunsichert. 

Natürlich wären auch - das muss ich erwähnen - die fundamentalistischen Ausprägungen des Christentums ein solcher Versuch, die Menschen in Gut und Böse zu sortieren, um sich diesen Halt eines vereinfachten Weltbildes zu verschaffen. Ich bin mir aber recht sicher, dass Du nicht diese Art von Gewissheit meinst. Sondern das, was das Christentum an ethischer Lebensstrategie bereit stellt. Dieses "Sagt den Verzagten: habt Mut. Fürchtet euch nicht" aus Jesaja 35. Dieses "Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet" aus Johannes 13. In dem Sinne - und da könnten wir dutzende Passagen zitieren - ist Christsein ein Programm, die irrationale Angst zu verlernen. Ein Entängstigungsprogramm.

Alfons

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Das ist ein komplexes Thema. Es gibt einige Teilbereiche des Christentums, insbesondere die Mystik, die ich als überaus hilfreich erlebt habe. Andererseits sind in christlichen Gemeinschaften nicht selten Menschen zu finden, die auf mich einen unausgeglichenen Eindruck machen. Besonders befremdlich finde ich die Tendenz, das eigene Urteilsvermögen zugunsten eines nicht schlüssig begründbaren Bibel- oder Lehramtsglauben hintanzustellen.

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vor 1 Minute schrieb Merkur:

Das ist ein komplexes Thema. Es gibt einige Teilbereiche des Christentums, insbesondere die Mystik, die ich als überaus hilfreich erlebt habe. Andererseits sind in christlichen Gemeinschaften nicht selten Menschen zu finden, die auf mich einen unausgeglichenen Eindruck machen. Besonders befremdlich finde ich die Tendenz, das eigene Urteilsvermögen zugunsten eines nicht schlüssig begründbaren Bibel- oder Lehramtsglauben hintanzustellen.

Ich finde es befremdlich wenn man das eigene subjektiv-beschränkte Urteilsvermögen höher Schätzt als das auf wissenschaftlichem Apparat beruhende Lehramt und die offenbarte Schrift.

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vor 2 Minuten schrieb Xamanoth:

Ich finde es befremdlich wenn man das eigene subjektiv-beschränkte Urteilsvermögen höher Schätzt als das auf wissenschaftlichem Apparat beruhende Lehramt und die offenbarte Schrift.

Was ist denn an Lehren wie z.B. Marias immerwährender Jungfräulichkeit "wissenschaftlich begründet"?

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vor 28 Minuten schrieb Suzanne62:

Was ist denn an Lehren wie z.B. Marias immerwährender Jungfräulichkeit "wissenschaftlich begründet"?

Weiß ich nicht. Frag studiosus.

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Long John Silver
vor einer Stunde schrieb Alfons:


Natürlich wären auch - das muss ich erwähnen - die fundamentalistischen Ausprägungen des Christentums ein solcher Versuch, die Menschen in Gut und Böse zu sortieren, um sich diesen Halt eines vereinfachten Weltbildes zu verschaffen. Ich bin mir aber recht sicher, dass Du nicht diese Art von Gewissheit meinst. Sondern das, was das Christentum an ethischer Lebensstrategie bereit stellt. Dieses "Sagt den Verzagten: habt Mut. Fürchtet euch nicht" aus Jesaja 35. Dieses "Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet" aus Johannes 13. In dem Sinne - und da könnten wir dutzende Passagen zitieren - ist Christsein ein Programm, die irrationale Angst zu verlernen. Ein Entängstigungsprogramm.

Alfons

 

Ja, das vor allem auch. Sehr gut gesagt - Entaengstigungsprogramm. 

 

Und dabei ist mir auch wichtig: ich muss nicht jede Information in mich hineinsaugen, ich muss nicht jeden Morgen lesen, was getwittert wurde, ich muss mich nicht in jede Diskussion hinein peitschen lassen, um  "in" zu sein, um zu beweisen, dass ich dazugehoere, zu diesem oder jenem "Lager", zur "Offenen Gesellschaft", zu was weiss ich.  Ich kann mich verweigern dieser Flut von Anforderungen und meinen eigenen Rhythmus entwickeln, wie ich mit den Ereignissen umgehe, muss nicht darauf schauen, welcher Rhythmus mir aufgezwungen werden soll, von dem Medien, der Informationsflut, und von dem, was die anderen meinen, wie man zu reagieren haette.  

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vor 59 Minuten schrieb Suzanne62:

Was ist denn an Lehren wie z.B. Marias immerwährender Jungfräulichkeit "wissenschaftlich begründet"?

 

Das ist weder wissenschaftlich, noch biblisch begründbar.

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Die Wahrheit der Dogmata leitet sich nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen ab, sondern unmittelbar von der Autorität der Kirche, die sie von Christus selbst erhalten hat. Mit Wissenschaft im engeren Sinne hat das nichts zu tun. 

 

Auch die Schrift erhält letztlich ihre normative Kraft nicht aus sich selbst heraus, sondern von ihrer Rekognition durch die Kirche. Dazu Augustinus: "Ich würde dem Evangelium nicht geglaubt haben, wenn mich nicht die Autorität der Kirche dazu drängte" (c. ep. Man. 5,6).

 

 

Ich stimme Xamanoth allerdings zu, dass die intersubjektive Vermittelbarkeit verloren geht, wenn man sich allzu weit von der verbindlichen Lehre der Kirche entfernt. Schließlich hat man dann einen Strauß von Meinungen und Positionen vor sich. Aber kein gemeinsames Glaubensfundament.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Edited by Studiosus
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Wenn ich das Eingangsposting richtig verstanden habe, geht es um das Thema Christentum als Ressource im praktischen Leben. Wenn man diese Ressource nutzen möchte, führt wohl kein Weg darum herum, inhaltlich vom Christentum überzeugt zu sein. Um überzeugt sein zu können, muss man sich zunächst eine Meinung bilden. Wie soll das gehen, wenn man seinem Urteilsvermögen nicht traut?

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Long John Silver
vor 11 Stunden schrieb Merkur:

Wenn ich das Eingangsposting richtig verstanden habe, geht es um das Thema Christentum als Ressource im praktischen Leben. Wenn man diese Ressource nutzen möchte, führt wohl kein Weg darum herum, inhaltlich vom Christentum überzeugt zu sein. Um überzeugt sein zu können, muss man sich zunächst eine Meinung bilden. Wie soll das gehen, wenn man seinem Urteilsvermögen nicht traut?

 

Ja, das ist wohl die Grundvoraussetzung :-)

Edited by Long John Silver
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Ich kann nicht besonders viel zu diesem Thema beitragen, finde es aber extrem interessant. Wie in einem anderen Thread schon mal gebeichtet, habe ich selbst mit Panikattacken und Ängsten zu kämpfen. Die Rückbesinnung auf die Lehren Jesu helfen mir dabei in manchen Phasen, mich wieder zu erden, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mich nicht von meinen irrationalen Ängsten übermannen zu lassen. Auch das Freischaufeln von Zeit im Alltag, die ich bewusst mit Gott verbringe, in der Bibel lese, einfach mal ruhig in der Kirche sitze... das sind alles Ressourcen. 

 

vor 17 Stunden schrieb Long John Silver:

Und dabei ist mir auch wichtig: ich muss nicht jede Information in mich hineinsaugen, ich muss nicht jeden Morgen lesen, was getwittert wurde, ich muss mich nicht in jede Diskussion hinein peitschen lassen, um  "in" zu sein, um zu beweisen, dass ich dazugehoere, zu diesem oder jenem "Lager", zur "Offenen Gesellschaft", zu was weiss ich.  Ich kann mich verweigern dieser Flut von Anforderungen und meinen eigenen Rhythmus entwickeln, wie ich mit den Ereignissen umgehe, muss nicht darauf schauen, welcher Rhythmus mir aufgezwungen werden soll, von dem Medien, der Informationsflut, und von dem, was die anderen meinen, wie man zu reagieren haette.  

 

Genau! Man muss sich vielleicht selbst auch ein bisschen von der Negativität der heutigen Welt abschotten. Durch das Internet kann man, wenn man das zulässt, ständig überhäuft werden von schlechten Nachrichten, von Erwartungen, die man unbedingt erfüllen muss oder von negativen Menschen, die ihren Frust im Internet abladen. Ich finde, dass man gerade als Christ da einen Vorteil hat, weil man direkt an der Quelle zu (Nächsten-)Liebe und Akzeptanz sitzt und man die Dinge teilweise gelassener sehen kann. 

 

Aber, wie bereits gesagt, ich bin da sicher kein Paradebeispiel, sonst hätte ich nicht mit Panik zu tun. 

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Meine letzte Therapeutin nannte meinen Glauben (den sie nicht teilte) eine "wichtige Ressource".

Das würde ich selber zwar nicht so ausdrücken, aber es stimmt.

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Am 31.8.2018 um 19:32 schrieb Merkur:

Wenn ich das Eingangsposting richtig verstanden habe, geht es um das Thema Christentum als Ressource im praktischen Leben. Wenn man diese Ressource nutzen möchte, führt wohl kein Weg darum herum, inhaltlich vom Christentum überzeugt zu sein. Um überzeugt sein zu können, muss man sich zunächst eine Meinung bilden. Wie soll das gehen, wenn man seinem Urteilsvermögen nicht traut?

 

Och, man kann auch eine differentierte Meinung zu seinem eigenen Urteilsvermögen haben. Nach meinem Urteil geht morgens die Sonne auf und abends unter - und doch weiß ich, weil ich anderen vertraue, daß es nicht so ist, sondern daß die Erde sich dreht.

Es ist durchaus redlich erlaubt, bei Fragen der Wahrheit des Glaubens dem kirchlichen Glauben zu vertrauen. Das ist keine Aufgabe der eigenen Meinung, das ist eine Einordnung. Und ja, manchmal auch eine bewußte Unterordnung.

Es gibt auch andere Beispiele: sehr viele Diabetiker fühlen sich nicht krank und merken überhaupt nichts davon. Dennoch folgen sie dem Rat des Arztes, der sie faktisch objektiv für krank erklärt, obwohl Kranksein eben auch ein sehr subjektiver Vorgang ist. Sie ordnen sich unter. Sollen sie das lassen? Nein, natürlich nicht, es lohnt sich im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich bin überzeugt davon, daß es sich sozusagen auf ewig lohnt, dem Glauben der Kirche zu folgen. Es ist bloß so, daß ich dafür - anders als beim Diabetes - keine wiss. Evidenz habe oder bekommen kann.

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vor 12 Minuten schrieb rorro:

Es gibt auch andere Beispiele: sehr viele Diabetiker fühlen sich nicht krank und merken überhaupt nichts davon. Dennoch folgen sie dem Rat des Arztes, der sie faktisch objektiv für krank erklärt, obwohl Kranksein eben auch ein sehr subjektiver Vorgang ist. Sie ordnen sich unter. Sollen sie das lassen?

Natürlich nicht. Die ärztliche Kunst verfügt ja auch über eine Methodik, über die sich Patienten im Regelfall aufgrund ihres Urteilsvermögens eine Meinung gebildet haben. Beispielsweise würde ich der Diagnoses eines Arztes, der irgendwelche Zaubersprüche aufsagt anstatt mich fachgerecht zu untersuchen, kein Vertrauen schenken.

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vor 15 Minuten schrieb rorro:
Am 31.8.2018 um 19:32 schrieb Merkur:

Wenn ich das Eingangsposting richtig verstanden habe, geht es um das Thema Christentum als Ressource im praktischen Leben. Wenn man diese Ressource nutzen möchte, führt wohl kein Weg darum herum, inhaltlich vom Christentum überzeugt zu sein. Um überzeugt sein zu können, muss man sich zunächst eine Meinung bilden. Wie soll das gehen, wenn man seinem Urteilsvermögen nicht traut?

 

Och, man kann auch eine differentierte Meinung zu seinem eigenen Urteilsvermögen haben. Nach meinem Urteil geht morgens die Sonne auf und abends unter - und doch weiß ich, weil ich anderen vertraue, daß es nicht so ist, sondern daß die Erde sich dreht.

Es ist durchaus redlich erlaubt, bei Fragen der Wahrheit des Glaubens dem kirchlichen Glauben zu vertrauen. Das ist keine Aufgabe der eigenen Meinung, das ist eine Einordnung. Und ja, manchmal auch eine bewußte Unterordnung.

Es gibt auch andere Beispiele: sehr viele Diabetiker fühlen sich nicht krank und merken überhaupt nichts davon. Dennoch folgen sie dem Rat des Arztes, der sie faktisch objektiv für krank erklärt, obwohl Kranksein eben auch ein sehr subjektiver Vorgang ist. Sie ordnen sich unter. Sollen sie das lassen? Nein, natürlich nicht, es lohnt sich im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich bin überzeugt davon, daß es sich sozusagen auf ewig lohnt, dem Glauben der Kirche zu folgen. Es ist bloß so, daß ich dafür - anders als beim Diabetes - keine wiss. Evidenz habe oder bekommen kann.

Ein sehr gutes Beispiel!

Du, als Arzt, der Diabetologe zu dem du deinen Patienten überweist, der Ernärungsberater den dieser hinzuzieht - Who ever werden den an Diabetes erkrankten Patienten überzeugen müssen die Ernährung anzupassen, die Therapie einzuhalten etc., etc., etc. Diese Unterordnung wird nicht nach dem Prinzip "Ich trage weisse Arbeitskleidung, du hast zu tun was ich dir sage!" funktionieren. Als Pfleger weiss man das. Du weisst das sicher auch (unterstelle ich mal), manche deiner Kollegen müssen das noch lernen.

Weisse Dienstkleidung hin oder her - die Zeiten wo der Papst mit "Ich trage weisse Arbeitskleidung, du hast zu tun was ich dir sage!" Erfolg haben konnte sind definitiv vorbei. So wie dein Patient überzeugt werden will, warum es gut ist sich deiner Therapie unter zu ordnen, so will ich überzeugt werden warum es richtig ist in Glaubens- oder in Moralfragen mich der Lehre unter zu ordnen.

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