Lothar1962 Geschrieben 17. Mai 2021 Melden Geschrieben 17. Mai 2021 vor 3 Stunden schrieb Chrysologus: Ein abgehalfterter Kardinal hat sich zu Wort gemeldet... Ich mag seine Positionen ja auch nicht, aber ich würde ihn dennoch nicht so bezeichnen. Eines muss man sagen: Er bleibt sich treu. 1 Zitieren
o_aus_h Geschrieben 29. Mai 2021 Melden Geschrieben 29. Mai 2021 Am 26.9.2018 um 14:24 schrieb Christopher: Katholiken ist es verboten, am ev. Abendmahl teilzunehmen - das finde ich, als Katholik, unverständlich. Man muss nicht das Eucharistieverständnis des Anderen übernehmen, Unterschiede zu beseitigen ist ja nicht Ziel der Ökumene, aber man kann doch gemeinsam am Tisch des Herrn sitzen, zu dem er jeden einlädt. Unabhängig von der Konfession. Ich habe mal einen Pfarrer in dTheologieprofessor dazu befragt. Er erklärte mir, das Verbot sei sozusagen eine Vorsichtsmaßnahme, damit der/die unwissende Katholik:in nicht glaubt(!), es könne bei einem evangelischen Abendmahl sakramentales Heil empfangen werden. Meine Gegenfrage, ob ich als informierter (damals noch) römisch-katholischer Christ, dem bewusst sei, dass es sich nur um eine (laut römischer Lehre) unverbindliches Gedächtnis handeln könne, dann doch teilnehmen dürfe, bejahte er das wiederum. Es würde danach also erst einmal um die Einstellung gehen, mit der man teilnimmt, was man sich von der Teilnahme erwartet. Zitieren
Wunibald Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni Zum Stichwort Ökumene grabe ich einen schon etwas älteren Thread aus: Heribert Prantl schreibt über seinen verstorbenen Kollegen Hermann Unterstöger in der Süddeutschen: Ich bin mir sicher, dass seine journalistischen Werke dem Hermann nicht schaden werden drüben in der Ewigkeit. Im Gegenteil. Und da wird ihm auch seine Liebe zur Ökumene nicht schaden. Davon hat er schön erzählt – es war dies eine Geschichte aus dem evangelisch-katholischen Landshut. Dort gab es einen katholischen Siftsprobst, den ziemlich barocken Pfarrherrn von St. Martin und Kastulus, der auf dem Sterbebett gesagt haben soll: „Lachen tät ich, wenn der Luther recht gehabt hätte.“ Die Anekdote ist verbürgt, unter anderem durch den Landshuter Roman Herzog, den früheren Bundespräsidenten, der sie gern erzählte. Auch das sei Ökumene, meinte Unterstöger, und zwar nicht die übelste. Zitieren
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