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Jan_Duever

Diskussion um die Zölibatsverpflichtung von Priestern

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kam
vor 4 Stunden schrieb Jan_Duever:

*lach* 

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Jan_Duever

Ich denke, es ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung, dass über eine Abschaffung der Zölibatsverpflichtung diskutiert wird.

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Julius

Wird darüber nicht schon lange und andauernd diskutiert? Ich fürchte, Du legst dem Nuntius zu viel in den Mund: Von der "Abschaffung der Zölibatsverpflichtung" hat er ja wohl kein Wort gesagt, oder?

bearbeitet von Julius

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rorro

Es gab schon mehrere Synodenbeschlüsse dazu in den letzten Jahrzehnten. Natürlich wird das den autokratischen Papst nicht kümmern, er hat's ja nicht so damit.

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Werner001
On ‎27‎.‎10‎.‎2018 at 7:50 AM, rorro said:

Es gab schon mehrere Synodenbeschlüsse dazu in den letzten Jahrzehnten. Natürlich wird das den autokratischen Papst nicht kümmern, er hat's ja nicht so damit.

da darf ich das heilige Dogma der Kirche zur Erinnerung zitieren:

„Wer also sagt, der römische Bischof habe nur das Amt einer Aufsicht oder Leitung und nicht die volle und oberste Gewalt der Rechtsbefugnis über die ganze Kirche – und zwar nicht nur in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in dem, was zur Ordnung und Regierung der über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche gehört –; oder wer sagt, er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Gewalt, oder diese seine Gewalt sei nicht ordentlich und unmittelbar, ebenso über die gesamten und die einzelnen Kirchen wie über die gesamten und einzelnen Hirten und Gläubigen, der sei ausgeschlossen.“

 

Der Heilige Geist will also und hat es der Kirche unmissverständlich geoffenbart, dass der Papst autokratisch ist. Dein kritischer Unterton ist häretisch.

 

Werner

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rorro

Häretisch? Habe ich ein Dogma geleugnet? Natürlich darf er das! Ich halte den jetzigen Papst für zutiefst autoritär und autokratisch, um Längen mehr als seinen Vorgänger. Da ist nichts häretisches bei.

Der Papst darf autokratisch sein, muß es aber nicht. Der jetzige sagt er wäre es nicht und würde mehr auf die Bischöfe hören und macht das Gegenteil.

bearbeitet von rorro

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Chrysologus

Zweifeslohne macht Franziskus vom Jurisdiktionsprimat stärker Gebrauch als seine Vorgänger - an anderen Stellen allerdings legt er bestenfalls sein Verhalten offener. Ein Beispiel - die VIII. ordentliche Versammlung der Bischofssynode zum Thema der Priesterausbildung. Die Diskussion über die Zölibatspflicht begann mit einem deutlichen Votum Johannes Pauls II.  für dieselbe, es folgten dann streng nach Rang einige Kuriale, die übrigen Bischöfe wußte, was sie zu sagen hatten. Ähnlichkeiten mit kommunistischen Parteikongressen waren zufällig.Abgestimmt wurde nicht - was die Bischofssynode sagen wollte, das konnte sie aber später im päpstlichen Schreiben Pastores dabo vobis nachlesen, das keinen inhaltlichen Bezug auf die Synodenberatungen erkennen läßt. Sollte es hier einen Dissens zwischen der Meinung der Bischöfe und der des Papstes gegeben haben, sie sind in keiner Weise dokumentiert. Erst Benedikt XVI. begann vorsichtig damit, hier umzusteuern.

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rorro

JP2 war Zentralist und Papst Franziskus ist es nicht minder. Bei JP2 trauten sich die Bischöfe nicht offen zu sprechen,  Franziskus läßt das zu (alles andere wäre angesichts des Internets auch dumm) - wirklich Einfluß haben beide nicht, damals und heute nicht. Beide Päpste umgaben oder umgeben sich mit einer Clique an Einflüsterern, und diese Agenda wird verfolgt. Fertig. Abweichende Stimmen, selbst von der Mehrheit der Weltbischöfe, werden als Störfeuer empfunden. Mehr nicht.

bearbeitet von rorro

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nannyogg57

Welche abweichende Meinung der Mehrheit der Weltbischöfe meinst du?

 

(In einem anderen Thread wird gerade der Theologie Demut gepredigt. Vielleicht bekomme ich noch raus, vor wem in der Kirche ich demütig sein soll. Vor dem Papst sicher nicht, nehme ich mal an. Wäre zu einfach)

bearbeitet von nannyogg57

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rorro
vor einer Stunde schrieb nannyogg57:

Welche abweichende Meinung der Mehrheit der Weltbischöfe meinst du?

 

Bspw. in der US-amerik. Ortskirche: die weit überwiegende Mehrheit der Ortsbischöfe möchte, daß die Vorwürfe von Viganò unvoreingenommen untersucht werden (brauchst Du dafür Links?). Papst Franziskus sagte insbesondere zu Beginn seines Pontifikates, daß der Vatikan mit seiner Kurie den Bischöfen vor Ort wieder mehr dienen solle.

 

Dann schauen wir mal,ob den Worten auch Taten folgen.

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Merkur
vor 8 Minuten schrieb rorro:

 

Z.B. diesen:

Ich habe das das jetzt nur überflogen und bisher nur erkennen können, dass die Bischöfe fordern, das Verhalten von Erzbischof McCarrick zu untersuchen, nicht etwa die von Erzbischof Viganò gegen den Papst erhobenen Vorwürfe.

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Mistah Kurtz
Am 29.10.2018 um 15:41 schrieb Merkur:

Ich habe das das jetzt nur überflogen und bisher nur erkennen können, dass die Bischöfe fordern, das Verhalten von Erzbischof McCarrick zu untersuchen, nicht etwa die von Erzbischof Viganò gegen den Papst erhobenen Vorwürfe.

 

DiNardo calls for conclusive answers to questions raised by Viganò's testimony

 

DiNardo ist Kardinal und Erzbischof von Galveston-Houston und der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz. 

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