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Mistah Kurtz

„Das ist der natürliche Endpunkt der Reise jedes intelligenten Theologen.“

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Mistah Kurtz

sagt die irische Sängerin Sinead O'Connor zur Bekanntgabe ihrer Konversion. Sie ist jetzt Sr. Shuhada' Davitt und ist stolz darauf endlich Muslim zu sein 

Zitat

All scripture study leads to Islam. Which makes all other scriptures redundant. Wear a Hijab. JUST DO IT.

 

Auf gewisse Art konsequent. Geh nur immer weiter nach links, dann kommst du irgendwann ganz weit rechts an. Und darum ist ein Christentum des "bleeding heart" auch keine Lösung, sondern nur die Verschärfung des Problems. Ein auf die Spitze getriebenes liberales Christentum kommt einer religiösen Selbstauslöschung gleich. 

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kam
vor einer Stunde schrieb Mistah Kurtz:

sagt die irische Sängerin Sinead O'Connor zur Bekanntgabe ihrer Konversion. Sie ist jetzt Sr. Shuhada' Davitt und ist stolz darauf endlich Muslim zu sein 

 

Auf gewisse Art konsequent. Geh nur immer weiter nach links, dann kommst du irgendwann ganz weit rechts an. Und darum ist ein Christentum des "bleeding heart" auch keine Lösung, sondern nur die Verschärfung des Problems. Ein auf die Spitze getriebenes liberales Christentum kommt einer religiösen Selbstauslöschung gleich. 

Sie hat nicht mehr viele Möglichkeiten um aufzufallen. Das muß man nicht philosophisch überhöhen.

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Julius
vor 3 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

Ein auf die Spitze getriebenes liberales Christentum kommt einer religiösen Selbstauslöschung gleich. 

 

Ich weiss zwar nicht, was für Dich ein "auf die Spitze getriebenes liberales Christentum" ist - ich jedenfalls bringe den Begriff nicht in einen Zusammenhang mit Sinead O'Connor und dem "Bischof", der sie zur Priesterin geweiht hat. Den rechne ich allenfalls den frei flatternden, bunten Vögeln zu, die sich in der tridentinischen Operettenszene tummeln.

 

bearbeitet von Julius

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nannyogg57

Sie hat, wie auch immer sie gerade heißt, kein leichtes Leben. Und ziemlich viel Themen dabei abgegrast. 

 

Mir fallen ziemlich viel pilemische Kommentare ein, aber davon nur:

 

1. Ich bin Theologin, nicht Theologe.

 

2. Offensichtlich nicht intelligent.

 

3. Meine Biographie ist auch katholisch geprägt, aber im Großen und Ganzen positiv.

 

4. Ich bin nicht in den Schlagzeilen, warum auch immer.

 

5. Trotzdem werde ich nicht konvertieren.

 

6. Oder deshalb.

 

7. Kann man sich aussuchen.

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kam
vor 2 Stunden schrieb nannyogg57:

Sie hat, wie auch immer sie gerade heißt, kein leichtes Leben. Und ziemlich viel Themen dabei abgegrast. 

 

Mir fallen ziemlich viel pilemische Kommentare ein, aber davon nur:

 

1. Ich bin Theologin, nicht Theologe.

 

2. Offensichtlich nicht intelligent.

 

3. Meine Biographie ist auch katholisch geprägt, aber im Großen und Ganzen positiv.

 

4. Ich bin nicht in den Schlagzeilen, warum auch immer.

 

5. Trotzdem werde ich nicht konvertieren.

 

6. Oder deshalb.

 

7. Kann man sich aussuchen.

Du bist offensichtlich nicht intelligent?

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nannyogg57

Dem Threadtitel logisch folgend.

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Long John Silver
vor 12 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

sagt die irische Sängerin Sinead O'Connor zur Bekanntgabe ihrer Konversion. Sie ist jetzt Sr. Shuhada' Davitt und ist stolz darauf endlich Muslim zu sein 

 

Auf gewisse Art konsequent. Geh nur immer weiter nach links, dann kommst du irgendwann ganz weit rechts an. Und darum ist ein Christentum des "bleeding heart" auch keine Lösung, sondern nur die Verschärfung des Problems. Ein auf die Spitze getriebenes liberales Christentum kommt einer religiösen Selbstauslöschung gleich. 

 

Mir ist nicht klar, was an dieser Frau massgebend sein soll theologisch oder wichtig.

 

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Ennasus
vor 22 Stunden schrieb Mistah Kurtz:

Ein auf die Spitze getriebenes liberales Christentum kommt einer religiösen Selbstauslöschung gleich. 


Warum?
Kannst du das erklären, wie du das meinst?

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Ennasus
vor 21 Stunden schrieb kam:

Sie hat nicht mehr viele Möglichkeiten um aufzufallen. Das muß man nicht philosophisch überhöhen.


Ich glaube auch nicht, dass man es philosophisch überhöhen muss.
Allerdings ist es auch kein Grund, das Suchen eines offensichtlich sehr verletzten Menschen abzuwerten.

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Flo77
vor 21 Minuten schrieb Ennasus:


Ich glaube auch nicht, dass man es philosophisch überhöhen muss.
Allerdings ist es auch kein Grund, das Suchen eines offensichtlich sehr verletzten Menschen abzuwerten.

Wenn jemand zum Islam konvertieren will, sehe ich das eigentlich immer als dringenden Fall für die psychiatrische Zunft an. In diesem Fall deutet auch noch mehr darauf hin, daß das sinnvoll wäre. Aber das ist nur meine Meinung basierend auf dem, was bislang öffentlich ist.

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MartinO

Man kann natürlich fragen, wie sie zu einer Aussage wie "Islam brought me peace. Islam gave me something to believe in" kommt - und damit offenbar impliziert, dass das Christentum dies nicht geschafft hat.

Bzw. ist es sehr fraglich, ob es wirklich die Religion an sich, d.h. die Beschäftigung mit Koran und Hadithen gegenüber Bibel, war, die den Unterschied ausgemacht hat. Oder war es vielmehr die Art und Weise, wie die Menschen, mit denen sie zu tun hatte, ihre Religion lebten?

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Chrysologus

Womöglich ist es auch nur der Reiz des Neuen und Fremden - der sich notwendig irgendwann verliert.

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Long John Silver
vor 26 Minuten schrieb MartinO:

Man kann natürlich fragen, wie sie zu einer Aussage wie "Islam brought me peace. Islam gave me something to believe in" kommt - und damit offenbar impliziert, dass das Christentum dies nicht geschafft hat.

Bzw. ist es sehr fraglich, ob es wirklich die Religion an sich, d.h. die Beschäftigung mit Koran und Hadithen gegenüber Bibel, war, die den Unterschied ausgemacht hat. Oder war es vielmehr die Art und Weise, wie die Menschen, mit denen sie zu tun hatte, ihre Religion lebten?

 

Ich glaube eher, dass die Beweggruende fuer uns gar nicht zu ergruenden ist und wir sollten auch keine Ferndiagnose stellen.  Ich wuerde einfach sagen: sie sucht Halt. und mehr sollte man nicht hinein interpretieren, wenn man die Geschichte von ihr verfolgt. 

 

Jedenfalls hat das ganze nichts mit liberalen Christentum zu und wahrscheinlich nicht mal etwas im entferntesten mit Theologie. 

 

Wenn ihr das nun Frieden bringt, dann moechte ich gern hoffen, dass sie ihn endlich auch darin findet. Grundsaetzlich zerbreche ich mir nicht den Kopf, warum Leute konvertieren, ausser sie werden dadurch aggressiv. 

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Julius
vor 36 Minuten schrieb Chrysologus:

Womöglich ist es auch nur der Reiz des Neuen und Fremden - der sich notwendig irgendwann verliert.

 

Sie ist es zumindest ernsthaft angegangen und von den irischen Muslimen sehr freundlich aufgenommen worden.

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MartinO
vor 37 Minuten schrieb Long John Silver:

 

Ich glaube eher, dass die Beweggruende fuer uns gar nicht zu ergruenden ist und wir sollten auch keine Ferndiagnose stellen.  Ich wuerde einfach sagen: sie sucht Halt. und mehr sollte man nicht hinein interpretieren, wenn man die Geschichte von ihr verfolgt. 

 

 

Das ist richtig, zumal wir weder sie noch die Personen, mit denen sie Kontakt hat, persönlich kennen.

 

Mag sein, dass ich den Christen unter letzteren Unrecht tue. Es ist generell mein Eindruck, dass zu wenige von uns Christen danach fragen, wie das Christentum Menschen Frieden und "etwas, woran sie glauben sollen" geben kann - und ich bin der festen Überzeugung, dass es das kann.

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duesi

Es gibt nunmal Dinge im Islam, die eine gewisse Anziehungskraft haben. Über eine Milliarde Muslime weltweit und etwa 20000 bis 100000 Konvertiten in Deutschland  kann man nicht alle pathologisieren. In einer Zeit, in der ich persönlich auf der Suche war, habe ich mich auch mit dem Koran auseinandergesetzt. Was mich schließlich vom islamischen Glauben abgehalten hat, war die Sure, in der es über die Christen heißt, sie würden behaupten, Jesus hätte gesagt "nehmt euch mich und meine Mutter zu Göttern". Meine Schlussfolgerung war, dass es nicht für die Glaubwürdigkeit einer Schrift spricht, die den Anspruch erhebt, wortwörtlich von Gott diktiert zu sein, wenn sie noch nicht einmal den christlichen Trinitätsglauben richtig wiedergeben kann.

 

Von Konvertiten, die den umgekehrten Weg vom Islam zum Christentum gegangen sind, habe ich gelesen, das ein besonders anziehender Punkt am Christentum Jesu Wahrheitsanspruch im Johannesevangelium ist. Ich denke dementsprechend, dass nicht ein liberales Christentum Grund für eine "Selbstauslöschung des Christentums" ist, sondern ein Misstrauen gegenüber dem christlichen Wahrheitsanspruch. Man kann sowohl als eher liberal denkender Christ wie auch auch als eher konservativ denkender Christ mit Überzeugung für die Wahrheit des christlichen Glaubens eintreten. 

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Mistah Kurtz
vor 4 Stunden schrieb Ennasus:


Warum?
Kannst du das erklären, wie du das meinst?

 

Ich bin zur Zeit im Friaul im Umland der Isonzo-Mündung Birden. Da fehlt mir ein wenig Lust und Geduld dies länger auszuführen. Wenn ich in einer Woche zurück bin, werde ich schauen, mir die Tage darauf mal länger Zeit dafür zu nehmen. 

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Ennasus

:huh:
Birden heißt auf türkisch plötzlich - hab ich gerade beim Googeln gelernt.
Irgendwann hab ich dann auch gefunden, was es sonst noch bedeutet. Interessant - peinlicherweise höre ich das Wort zum ersten Mal.

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Xamanoth
vor 6 Stunden schrieb Ennasus:


Warum?
Kannst du das erklären, wie du das meinst?

Ein Beispiel ist die einem Suizid gleichkommende Aussage im 2. Vatikanum, das auch in anderen Religionen Wahrheit bestehen kann. 

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MartinO
vor 3 Minuten schrieb Xamanoth:

Ein Beispiel ist die einem Suizid gleichkommende Aussage im 2. Vatikanum, das auch in anderen Religionen Wahrheit bestehen kann. 

Darf ich höflich fragen, warum das einem Suizid gleichkommen soll?

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Marcellinus
vor 5 Minuten schrieb MartinO:

Darf ich höflich fragen, warum das einem Suizid gleichkommen soll?

 

Daß es in metaphysischen Fragen nicht nur eine "Wahrheit" geben kann (wenn überhaupt), ist doch im Gegenteil eine ziemlich realistische Erkenntnis. ;)

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Flo77
vor 7 Minuten schrieb Xamanoth:

Ein Beispiel ist die einem Suizid gleichkommende Aussage im 2. Vatikanum, das auch in anderen Religionen Wahrheit bestehen kann. 

Das Problem ist eher, daß aus dieser - im Prinzip korrekten - Aussage eine Gleichwertigkeit der verschiedenen Religionen abgeleitet wird, was dann zum einen in der Idee gipfelt, alle Religionen müssten gleich behandelt werden (der größte Unfug der Menschheitsgeschichte), zum anderen den persönlichen Glauben des lieb(eral)en Christen in die Privatzone und damit in die Bedeutungslosigkeit abdrängt und zum dritten die Idee befeuert es sei gleichgültig, welcher Religion man angehört.

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OneAndOnlySon
vor 3 Stunden schrieb Julius:

 

Sie ist es zumindest ernsthaft angegangen und von den irischen Muslimen sehr freundlich aufgenommen worden.

Lustig, der Mann hat die Kölner Zentralmoschee auf dem Schreibtisch stehen.

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Xamanoth
vor 16 Minuten schrieb MartinO:

Darf ich höflich fragen, warum das einem Suizid gleichkommen soll?

Das Flo hat es ganz gut zusammengefasst. Nulla sancta extra ecclesias. Ich (nur ich!) bin der Weg die Wahrheit und das Leben. Wer sich taufen lässt kann gerettet werden, wer nicht glaubt wird verdammt. In solchen Aussagen- verbunden mit der Bereitschaft diese mit Feuer und Schwert zu verbreiten- lag die Strahlkraft des voraufgeklärten Katholizismus. Eine Kirche, die einer Religion, in der sich nach Christus ein dahergelaufener Kaufmann zum Propheten erklärt auch nur eine Spur von Wahrheit zubilligt, ist tot.

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