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Annegret

Feng Shui und Christentum

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Annegret
Zitat

 

Hallo zusammen! Ich habe eine Frage an euch.

Können wir als Christen sich mit Feng Shui beschäftigen? Also zum Beispiel die Theorie für Raumgestaltung von Fengshui-Raumausstattung.de benutzen? *****

Danke für die Antworten ;)

 

 

Werbung entfernt. gouvernante ans Mod

bearbeitet von Annegret

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Frank

Unabhängig davon ob Feng Shui für Christen erlaubt oder gar schädlich ist: Warum sollte man das tun tun?

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Flo77

Christen ist jede Art des Aberglaubens und des abergläubischen Rituals verboten. Feng Shui als ästhetisches Konzept dürfte kein Problem sein, als Mittel zur Wohlstandsförderung etc. erscheint mir Skepsis angebracht.

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Merkur

Wenn man sich professionell mit Raumgestaltung befaßt kommt man wohl nicht um Feng Shui herum. Ich sehe keinen Grund, sich als Christ nicht damit zu befassen. Christentum ist m.E. generell kein Grund dafür, irgendetwas abzulehnen.

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Frank
vor einer Stunde schrieb Merkur:

Wenn man sich professionell mit Raumgestaltung befaßt kommt man wohl nicht um Feng Shui herum. Ich sehe keinen Grund, sich als Christ nicht damit zu befassen. Christentum ist m.E. generell kein Grund dafür, irgendetwas abzulehnen.

Was aber dann in die Richtung geht die Flo angesprochen hat. Als ästhetisches Konzept, ja;  als Philosophie, nein.

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Long John Silver

Feng Shui hat an sich nichts mit Aberglaube zu tun, sondern mit Koerperempfindungen und ein Gefuehl fuer den Raum, in dem man sich befindet. 

 

Natuerlich koennen solche Dinge auch excessiv werden, dann wird es sicher schraeg, wenn sich zu sehr darauf fokussiert wird, aber das ist abei allem so. 

 

Ich habe intuitiv bereits Feng Shui  fuer das Schlafzimmer angewandt, bevor ich das Konzept ueberhaupt kannte (Stellung des Bettes, Durchgang von Tueren und Fenstern etc). Ich  gehe dabei nach meinem Gefuehl, und das sagt mir, ich moechte nicht mit dem Kopf nach Sueden liegen oder Suedosten und ich muss Tuer und Fenster sehen koennen.  Zuhause kann man das immer gut managen, auf Reisen natuerlich ist es nicht beeinflussbar. Ich hatte mal vor Jahren auf einer Reise ein an sich sehr huebsches Zimmer, leider stand das Bett so unguenstig, dass man direkt, wenn man in den Flur kam, darauf sehen konnte, der Bereich war offen,  ich lag genau  im Durchgang zur Eingangstuer. Ganz schlecht. Miserabel, 

 

Natuerlich muss solche Konzepte niemand so empfinden oder anwenden, der es weder so empfindet noch als sinnvoll ansieht.  Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe, ist den Schlafbereich so leer wie moeglich zu halten, auch keine Elektronik, Notebook,  TV, Arbeit oder Dinge, die mit Schlafen nichts zu tun haben.  Geht natuerlich nur, wenn genuegend Platz in der Wohnung da ist.  Frueher musste ich immer in einen Raum pfropfen, Arbeit und Schlafen, weil es nicht anders ging. Jetzt bin ich froh, dass es anders geht und geniesse das auch. 

 

Nun, soweit zu Schlafgewohnheiten. Feng Shui kann auf jeden Fall Tipps geben. Ob man damit was anfangen kann pder will, hat nichts mit Christsein zu tun, sondern mit dem persoenlichen Empfinden. Mehr als das von mir genannte verbinde ich damit nicht, jeder sollte nach dem eigenen Bauch gehen, auch wenn ein Feng Shui-Berater das Gegenteil wuerde vorschlagen. 

bearbeitet von Long John Silver

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Werner001

Feng Shui ist alberner Aberglaube. Es reicht völlig, die Wasseradern unter dem Haus zu beachten und die Erdstrahlen, und seine Betten danach auszurichten. Ein Pendel kann dabei wertvolle Dienste leisten, sofern es aus intelligentem und wasseraderresitentem Metall besteht.

 

Werner

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Long John Silver

Schade, ich hatte eigentlich gedacht, das Thema koennte entspannt betrachtet werden, ohne die Mottenkiste an Vorurteilen zu oeffnen.

 

Das Konzept von Feng Shui als grundsaetzlich sinnlos hinzustellen, halte ich wenig sinnvoll, genauso wie ich fuer wenig sinnvoll halte, Leute laecherlich zu machen, die ihr neues Haus oder ihre Wohnung von einem Pfarrer segnen lassen. 

 

Dass Orte, Wohnungen, ungute Ausstrahlungen haben koennen und sich manche Leute dort nicht aufhalten koennen, ohne das zu merken, ist so. Muss nicht jeder so empfinden. Aber manche kennt sicher das Gefuehl, sich irgendwo sofort zu Hause zu fuehlen oder bei einer Besichtigung eine Immobilie einfach abzulehnen, ohne den genauen Grund zu wissen, obwohl sie eigentlich sehr vorteilhaft ist und genau den Anspruechen genuegt. 

 

Es gibt in der nativen Religion meiner Vaeter auch den Brauch, Gegenden reinigen zu lassen, bestimmte Rituale durchzufuehren. Nun konnte ich ihn noch nicht anwenden lassen, weil ich mich in meinem Haus sehr wohlfuehle und das auch von Anfang an wusste. Ich finde es aber nicht schlecht, sich mal mit Bauweisen zu beschaeftigen oder wie Raeume angeordnet sind oder auch mit der Historie des Grundstuecks oder welche Wirkung Fassaden haben. Das ist so eine Art Hobby von mir, diese anzugucken.

 

Christliche Kirchen sind  auch nach einem bestimmten Bauplan und Konzept errichtet, um eine bestimmte spirituelle Wirkung zu erreichen.  Wie viel Aufhebens allein um die Position und Ausrichtung des Altars gemacht wird, konnte man im Forum in bestimmten Threads interessiert verfolgen :-))

 

bearbeitet von Long John Silver

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Flo77

Ich verstehe, was Du sagen willst, aber ich halte es für schwierig, diese Problematik mit eimen "wissenschaftlichen System" lösen zu wollen.

 

Im Feng Shui z.B. ist der Norden negativ besetzt, weil von dort die Mongolen kamen. Bei uns passt das noch ansatzweise auf's Wetter, aber in manchen Regionen der USA z.B. ergibt das schon kaum noch Sinn.

 

Dazu kommt, daß ich ein großer Fan des japanischen Tatamizimmers bin. Reduziertes, aber nicht langweiliges Mobiliar, Wandschränke, gezielte Dekoration, Ruhe für Auge und Geist. Das kollidiert elementar mit den Vorstellungen meiner Frau von Gemütlichkeit. Interieur und Fassade sind immer auch typabhängig.

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kam
vor 5 Stunden schrieb Flo77:

Ich verstehe, was Du sagen willst, aber ich halte es für schwierig, diese Problematik mit eimen "wissenschaftlichen System" lösen zu wollen.

 

Im Feng Shui z.B. ist der Norden negativ besetzt, weil von dort die Mongolen kamen. Bei uns passt das noch ansatzweise auf's Wetter, aber in manchen Regionen der USA z.B. ergibt das schon kaum noch Sinn.

 

Dazu kommt, daß ich ein großer Fan des japanischen Tatamizimmers bin. Reduziertes, aber nicht langweiliges Mobiliar, Wandschränke, gezielte Dekoration, Ruhe für Auge und Geist. Das kollidiert elementar mit den Vorstellungen meiner Frau von Gemütlichkeit. Interieur und Fassade sind immer auch typabhängig.

Auch im Katholizismus ist der Norden negativ besetzt, Satan gilt als Engel des Nordens.

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Marcellinus
vor 28 Minuten schrieb kam:

Auch im Katholizismus ist der Norden negativ besetzt, Satan gilt als Engel des Nordens.

 

Naheliegend, da wohnen schließlich die pösen Protestanten, allen voran der Schwede (du weißt schon, welcher). Allerdings war im Norden auch lange der Katholizismus negativ besetzt, spätestens seit Magdeburg. Mittlerweile scheint sich das entspannt zu haben, wohl in Ermangelung von Katholiken und Protestanten. ;)

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Flo77
vor 35 Minuten schrieb kam:

Auch im Katholizismus ist der Norden negativ besetzt, Satan gilt als Engel des Nordens.

Seit wann denn das?

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Werner001

Wohnt nicht der Weihnachtsmann im Norden?

 

Werner

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Studiosus

Zumindest wird das Evangelium im alten Ritus symbolhaft nach Norden hin verkündet. Ohne die Deutungsversuche von Amalar bis Jungmann referieren zu wollen kann man kurz sagen, dass die Richtung Norden mit Finsternis assoziiert wird. Das Evangelium leuchtet in die Dunkelheit des Unglaubens hinein.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Flo77

Jedenfalls hat sich bei uns daraus nicht entwickelt, daß unsere Häuser keine Fenster und Türen nach Norden haben dürfen.

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nannyogg57

Bei Hildegard von Bingen liegt die Hölle im Norden. Soweit ich mich erinnere. Da steht ja auch nie die Sonne, was uns betrifft.

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Long John Silver
vor 17 Stunden schrieb Flo77:

Ich verstehe, was Du sagen willst, aber ich halte es für schwierig, diese Problematik mit eimen "wissenschaftlichen System" lösen zu wollen.

 

Im Feng Shui z.B. ist der Norden negativ besetzt, weil von dort die Mongolen kamen. Bei uns passt das noch ansatzweise auf's Wetter, aber in manchen Regionen der USA z.B. ergibt das schon kaum noch Sinn.

 

Dazu kommt, daß ich ein großer Fan des japanischen Tatamizimmers bin. Reduziertes, aber nicht langweiliges Mobiliar, Wandschränke, gezielte Dekoration, Ruhe für Auge und Geist. Das kollidiert elementar mit den Vorstellungen meiner Frau von Gemütlichkeit. Interieur und Fassade sind immer auch typabhängig.

 

Soweit mir bekannt, reichen die Urspruenge des Feng Shui-Konzept bis vor die Anfaengen unserer westlichen Zeitrechnung. Die Himmelsrichtungen waren stets fuer Menschen wichtig beim Errichtungen ihrer Huetten und Haeuser, wegen der klimatischen Verhaeltnisse. Das mit den Mongolen habe ich auch mal gehoert, aber das ist keines der klassischen Konzepte des Feng Shui (von dem es mehrere Auspraegungen gibt. Feng Shui ist ein offenes Konzept, das sehr flexibel ist, )ob ein Hauseingang zum Norden liegt, entscheidet sich nicht wegen der Mongolen, ausserdem ist Norden nicht per se negativ, sondern hat als Himmelsrichtung ihre eigene Wertigkeit. Feng Shui hebelt auch nicht die klimatischen Bedingungen und Wetterverhaeltnisse und landschaftliche Gegebenheiten aus, es versucht vielmehr eine Gesamtkompositon aus allen Gegebenheiten herzustellen). 

 

Nun, was mich stoert, ist, wenn Leute aus dem Westen kommen und eine jahrtausendelange Kultur laecherlich machen. Konzepte des Feng Shui gehoeren unter anderem traditionell zur chinesischen Gartengestaltung, die andererseits auch im Westen viele Bewunderer und Anhaenger hat.

 

Feng Shui als gesamtes Konzept kann nur sehr bedingt in westliche Verhaeltnisse uebertragen werden, weil dahinter eine gesamte Kultur steckt. Da wird man (wie beim Buddhismus light), heraus picken (muessen) notwendigerweise, weil umsetzbar und sinnvoll ist.

 

Um auf  Feng Shui und Christentum zurueck zu kommen: da gibt es wohl die Angst, dass bestimmte Elemente des Feng Shui mit christlichen Glaubenssaetzen kollidieren koennten oder was weiss ich , was dahinter steckt.  

 

 

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Werner001

Wichtig sind Rituale, die bringen Ordnung ins Leben. Wenn einer dafür auf Feng Shui zurückgreifen will, warum nicht. Wichtig ist nur, dass die Rituale nicht zum Zwang werden.

Bei uns zuhause gibt es das orientalische Ritual, am Samstag nachmittag das Haus mit Weihrauch zu räuchern. Der Duft stimmt auf den Sonntag ein.

 

Werner

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