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Jan94

Spendenorganisationen

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Jan94

Hallo allerseits,

da dies mein erster Beitrag im neuen Jahr 2019 ist, möchte ich Euch allen ein gesegnetes und frohes neues Jahr 2019 wünschen !

Ich umgebe mich in letzter Zeit mit der Frage, wie ich meinen Alltag irgendwo "christlicher" gestalten kann..

Hierbei dachte ich bislang auch an eine monatliche Spende, bislang schwebten mir "Ärzte ohne Grenzen" "Misereor" usw. vor, allerdings hört man über solch große Spendenorganisationen auch viel negatives..

 

Ich möchte schon einigermaßen sichergehen können, dass das gespendete Geld auch dort ankommt, wo es benötigt wird.

Vielleicht habt ihr ja Ideen oder sogar Erfahrungen mit Spendenorganisationen ? 
 

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jouaux

Ich halte die Arbeitsweise von watsi.org für zukunftsweisend. Crowdfunding von einzelnen Projekten. Mitarbeiterzahl nicht höher als die eines mittlständischen Sanitätshauses. Erreichen viel mit wenigen Leuten.

  • Thanks 1

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Studiosus

Spenden wird zunehmend problematischer. Wenn ich spende, so will ich sicherstellen, dass mit meiner Spende (also mit meiner mittelbaren Unterstützung) keine Projekte gefördert werden, die der katholischen Doktrin und Sittenlehre entgegenstehen. Beispielsweise verbietet mir mein Gewissen, "humanitäre" Organisationen zu unterstützen, die Verhütungsmittel ausgeben oder Abtreibungen ermöglichen. Ebenso scheiden sozialistische Projekte in der Dritten Welt aus.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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nannyogg57

Die Jesuitenmission hat ein Projekt in Brasilien unter die Fittiche genommen, das ich unterstütze. Ich kenne die Leute vor Ort persönlich und weiß, dass sie nachhaltig, professionell und verantwortungsvoll handeln. Die Jesuiten sorgen mit ihrem System dafür, dass es keine Verluste mit dem Geld bei der Überweisung gibt.

 

Das ist halt ein punktuelles Handeln von mir, aber um langfristig agieren zu können, sind die Betreiber des Projektes auf zuverlässige Spenden angewiesen: Es handelt sich um Straßenkinder in Brasilien. Es hat keinen Sinn, ein Kind im Projekt aufzunehmen, wenn nicht sicher gestellt ist, dass das Kind nicht ein Jahr später wegen Geldmangel wieder auf die Straße geschickt werden muss.

 

 

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Suzanne62
vor 3 Stunden schrieb Studiosus:

Beispielsweise verbietet mir mein Gewissen, "humanitäre" Organisationen zu unterstützen, die Verhütungsmittel ausgeben oder Abtreibungen ermöglichen.

Was Abteibungen angeht, so kann ich verstehen, dass du das nicht fördern möchtest. Aber, so sagt mir jedenfalls meine Logik, wennaran, uner ich Abtreibungen verhindern möchte, tue ich gut daran, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern - und da macht ja wohl die Ausgabe von Verhütungsmitteln Sinn.

Außerdem kann so besser sichergestellt werden, dass etwa angefangene Ausbildungen nicht wegen einer ungewollten Schwangerschaft abgebrochen werden müssen.

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mn1217

Ich habe ja lange Jahre viel Zeit gespendet. An das DRK. Da ist auch Geld ganz gut aufgehoben, möglichst nicht projektgebunden.

Den großen Organisationen,  auch den kirchlichen,  traue ich noch am Ehesten.

  • Like 1

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gouvernante

Es gibt ja durchaus auch Überprüfungen von Organisationen, Spendensiegel o.ä.

Bei größeren Organisationen (zB den kirchlichen Hilfswerken) ist auch die Ratio Verwaltung zu Spendenzweck gut, bei kleineren ist oft der Verwaltungsanteil unproportional hoch.

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rorro
vor 9 Stunden schrieb Jan94:

Ich umgebe mich in letzter Zeit mit der Frage, wie ich meinen Alltag irgendwo "christlicher" gestalten kann..

Hierbei dachte ich bislang auch an eine monatliche Spende,

 

Was ist daran "christlicher"? Das ist zwar an sich super, aber nichts genuin christliches. Almosengeben gibt es in allen großen Religionen als Tugend.

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Gallowglas
vor 4 Stunden schrieb rorro:

 

Was ist daran "christlicher"? Das ist zwar an sich super, aber nichts genuin christliches. Almosengeben gibt es in allen großen Religionen als Tugend.

direkter Bezug auf die Aussagen dieses "Jesus" vielleicht ? 

sich ein "gutes Gewissen" erkaufen ? 

Anzahlung auf die "Eintrittskarte zum Himmel" ? 

 

btw: es gibt nichts genuin christliches ;)

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Jan94
Am 3.1.2019 um 13:34 schrieb Gallowglas:

direkter Bezug auf die Aussagen dieses "Jesus" vielleicht ? 

sich ein "gutes Gewissen" erkaufen ? 

Anzahlung auf die "Eintrittskarte zum Himmel" ? 

 

btw: es gibt nichts genuin christliches ;)

Genau darum geht es mir nicht..
Ich bin nicht so naiv und denke, dass einmal im Monat 5€ reichen und ich dann leben kann wie sonst wer..

Mein Hintergedanke ist an sich mit dem Geld sinnvolleres anzustellen anstatt mir Dinge davon zu kaufen, die niemand wirklich braucht.

 

Und garantiert kein Freifahrtsschein 🙂  

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rorro
Am 3.1.2019 um 13:34 schrieb Gallowglas:

btw: es gibt nichts genuin christliches ;)

 

Glaubst du.

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Gallowglas
Gerade eben schrieb rorro:

 

Glaubst du.

Ist so ... Alles, wirklich alles, im Christentum ist lediglich Aufgewärmtes von älteren Religionen, es wurde nur gemixt und in eine neue Rahmenhandlung eingefügt.

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Xamanoth
vor 3 Stunden schrieb Gallowglas:

Ist so ... Alles, wirklich alles, im Christentum ist lediglich Aufgewärmtes von älteren Religionen, es wurde nur gemixt und in eine neue Rahmenhandlung eingefügt.

Mit der Aussage kann man auch Shakespeare und Homer dissen...

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Gallowglas
vor 12 Minuten schrieb Xamanoth:

Mit der Aussage kann man auch Shakespeare und Homer dissen...

Weder Homer, noch Shakespeare haben von sich behauptet, etwas absolut Neues erdacht zu haben, was absolut einzigartig und noch nie zuvor bekannt war.
Das Christentum dagegen ...

 

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rorro
vor 3 Stunden schrieb Gallowglas:

Weder Homer, noch Shakespeare haben von sich behauptet, etwas absolut Neues erdacht zu haben, was absolut einzigartig und noch nie zuvor bekannt war.
Das Christentum dagegen ...

 

 

Wo sonst findest Du noch erlösendes und stellvertretendes Leiden? 

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Xamanoth
vor 2 Minuten schrieb rorro:

 

Wo sonst findest Du noch erlösendes und stellvertretendes Leiden? 

In jeder Religion die Opferriten kennt.

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rorro

Ich sprach vom Menschen. Und der Aufforderung an jeden Gläubigen, sich Gott als Opfer hinzugeben. Für die anderen. Damit meint Paulus natürlich nicht zwingend den Tod, wie es in Religionen mit Opferriten üblich ist. 

Ich welcher Religion gibt es noch die Lehre, dass das Leiden des einen Menschen erlösende Funktion für den anderen haben kann (ohne dass dieser das unbedingt wissen muss)?

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Xamanoth
vor 32 Minuten schrieb rorro:

Ich sprach vom Menschen. Und der Aufforderung an jeden Gläubigen, sich Gott als Opfer hinzugeben. Für die anderen. Damit meint Paulus natürlich nicht zwingend den Tod, wie es in Religionen mit Opferriten üblich ist. 

Ich welcher Religion gibt es noch die Lehre, dass das Leiden des einen Menschen erlösende Funktion für den anderen haben kann (ohne dass dieser das unbedingt wissen muss)?

Maya, Azteken, Kali-Kut.... 

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rorro

Nö, die haben Menschen als Sündenböcke geopfert. Das gibt's bei uns nicht.

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Xamanoth
vor einer Stunde schrieb rorro:

Nö, die haben Menschen als Sündenböcke geopfert. Das gibt's bei uns nicht.

Natürlich gibt es das. Diese Opferung eines Menschen als Sündenbock ist doch der Kern des Christentums. Das hat Odin in American Gods treffend kommentiert: Es sind ihre Sünden. Warum sollte Christus dafür büßen?

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Alfons

Menschenopfer könnte ich bestenfalls als Einweg-Spende verbuchen.

 

Bitte zurück zum Thema, der Frage nach vertrauenswürdigen Organisationen, die Spenden entgegennehmen.

 

Alfons als Moderator

 

  • Haha 1

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Suchende7

 

Am ‎06‎.‎01‎.‎2019 um 00:01 schrieb Alfons:

Frage nach vertrauenswürdigen Organisationen, die Spenden entgegennehmen.

 

 

Spenden nimmt so ziemlich jede Organisation gerne entgegen. 

Ich habe ein Patenkind bei Worldvision. Ab 30€ monatlich möglich. Das Geld fließt in die Projektarbeit vor Ort, worüber man jährlich einen Bericht bekommt. Außerdem erhält man gelegentlich Briefe vom Patenkind, kann selbst kleine Geschenke hinsenden oder dorthin reisen und das Kind treffen. 

Ein anderes Projekt von einem Pater den ich selbst persönlich kennenlernen durfte ist im Togo, www.lumenvalley.org , bisher leider nur auf französisch die Seite. 

Wenn es etwas Christliches in der Umgebung sein soll, dann ist jeder Orden dankbar für Spenden, ebenso Hospize. 

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Lothar1962

Der größte Teil meiner regelmäßigen Spenden geht an meine Kirchengemeinde. Die braucht das Geld, weil unsere Kirchensteuern gerade mal ausreichen, unsere hauptamtlichen Pfarrer zu bezahlen. Die Ausgaben in den Kirchengemeinden müssen durch Spenden finanziert werden.

Der Rest teilt sich auf in

- Die RKK Gemeinde St. Laurentius in Bietigheim-Bissingen (da setze ich die Spenden meines verstorbenen Vaters einfach fort)

- Campus für Christus (das hat was mit Tradition zu tun, dort arbeitet ein Freund von uns, sobald der in Rente geht, endet dieses Projekt)

- Aktion Medeor

- Heinz Sielmann Stiftung

- GWUP.org

- und natürlich die Kriegsgräberfürsorge

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