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Die Angelika

Anschluss an Bündnis Seebrücke

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Werner001

Aktuelles Beispiel: Die Diskussion über die Grundrente.

"Wer 35 Jahre oder länger in die Rente einzahlt, soll mehr als nur die Grundsicherung bekommen" sagt Heil.

67 minus 35 ist 32. Wer also nicht mit spätestens 32 anfängt einzuzahlen (und natürlich keine Unterbrechungen hat), der darf zwar das ganze mitfinanzieren, aber bekommen tut er gerade mal das Nötigste. Das passt nicht zu einem Einwanderungsland. Oder wir lassen nur noch Jugendliche einwandern, aber das wollen wir auch nicht.

 

Werner

 

 

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elad
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Das habe ich auch nicht behauptet. Nur der Frager des besagten Interviews sprach das Thema Braindrain an.

jetzt mal ganz konkret: welche kriterien muessen wann, wo und warum  bei immigranten, fluechtlingen, arbeitssuchenden usw. ueberprueft werden

welche kriterien werden zur zeit, wurden in der vergangenheit und werden in der zukunft ueberprueft

 

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Shubashi
vor 19 Minuten schrieb Werner001:

Aktuelles Beispiel: Die Diskussion über die Grundrente.

"Wer 35 Jahre oder länger in die Rente einzahlt, soll mehr als nur die Grundsicherung bekommen" sagt Heil.

67 minus 35 ist 32. Wer also nicht mit spätestens 32 anfängt einzuzahlen (und natürlich keine Unterbrechungen hat), der darf zwar das ganze mitfinanzieren, aber bekommen tut er gerade mal das Nötigste. Das passt nicht zu einem Einwanderungsland. Oder wir lassen nur noch Jugendliche einwandern, aber das wollen wir auch nicht.

 

Werner

 

 

 

Das ist einfach: man eröffnet eine Diskussion über strukturellen Rassismus, dann bekommen alle im Ausland geborenen ebenfalls Grundrente.

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Werner001
11 minutes ago, Shubashi said:

 

Das ist einfach: man eröffnet eine Diskussion über strukturellen Rassismus, dann bekommen alle im Ausland geborenen ebenfalls Grundrente.

Aber so funktioniert es eben auch nicht. Das System Grundsicherung ist schon nicht schlecht. Aber gleichzeitig muss man den Leuten auch ermöglichen, noch selbst vorzusorgen. Das geht eben nicht, wenn man sie bis zum letzten schröpft. Wir Deutsche sind ja vielleicht ganz stolz auf unseren Sozialstaat und finden den ganz toll, weil wir von klein auf darauf konditioniert werden, aber unter Zuwanderern sieht das ganz anders aus. Die fühlen sich nicht selten (und auch zu recht) ausgenutzt.

 

Werner

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Flo77
vor 27 Minuten schrieb Werner001:

Aber so funktioniert es eben auch nicht. Das System Grundsicherung ist schon nicht schlecht. Aber gleichzeitig muss man den Leuten auch ermöglichen, noch selbst vorzusorgen. Das geht eben nicht, wenn man sie bis zum letzten schröpft. Wir Deutsche sind ja vielleicht ganz stolz auf unseren Sozialstaat und finden den ganz toll, weil wir von klein auf darauf konditioniert werden, aber unter Zuwanderern sieht das ganz anders aus. Die fühlen sich nicht selten (und auch zu recht) ausgenutzt.

Grundsicherung für Einheimische und legale Zuwanderer könnte man theoretisch auch über eine negative Einkommensteuer unter Streichung aller anderen Direktsubventionen (Kindergeld, BuT, etc.) lösen. Aber das ist dann halt eine grobe Lösung die wenig Verwaltungsjobs erfordert...

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Marcellinus
vor 4 Stunden schrieb Shubashi:

Aber das ist eben das seltsame Dilemma:obwohl wir sonst so reguliert sind, gibt es allenfalls vage und widersprüchliche Vorstellungen davon, was "Einwanderungsland" innerhalb der EU überhaupt bedeuten soll und was der Zweck ist.)

 

Wobei du dazusagen mußt, was "überreguliert" in Deutschland bedeutet: Was die eine Hand nicht tun will, läßt die andere liegen. Es ist schlicht bürokratischer Overkill, der sich für jede Frage zuständig fühlt, nur nicht für die nach er eigenen Effizienz, und schon gar nicht nach der eigenen Existenzberechtigung. Das ist die Folge einer jahrzehntelange Politik, die es für den optimalen Ausweis ihrer eigenen Regierungskompetenz hält, möglichst aufwendige Gesetze zu verabschieden.

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Flo77

"Gesetze gibt es nur sehr wenige, aber bei ihren vortrefflichen Einrichtungen genügen diese auch. Denn was sie bei andern Völkern hauptsächlich tadeln, das ist dass sich unzählige Folianten von Gesetzen und Kommentaren derselben immer noch als unzulänglich erweisen. Sie betrachten es als die größte Unbilligkeit, dass Gesetze für die Menschen verbindlich sind, deren Anzahl entweder größer ist, als dass die Leute sie durchzulesen vermöchten, oder dunkler und unklarer, als dass sie von jemand verstanden werden könnten." (Thomas Morus, "Utopia", 1516)

bearbeitet von Flo77

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Moriz
vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Aber so funktioniert es eben auch nicht. Das System Grundsicherung ist schon nicht schlecht. Aber gleichzeitig muss man den Leuten auch ermöglichen, noch selbst vorzusorgen. Das geht eben nicht, wenn man sie bis zum letzten schröpft. Wir Deutsche sind ja vielleicht ganz stolz auf unseren Sozialstaat und finden den ganz toll, weil wir von klein auf darauf konditioniert werden, aber unter Zuwanderern sieht das ganz anders aus. Die fühlen sich nicht selten (und auch zu recht) ausgenutzt.

 

Werner

Die können ja wieder gehen, wenn es ihnen hier nicht passt.

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rorro

Einheimische können auch gehen - und Wohlhabende tun das auch.

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kam
vor 7 Stunden schrieb Shubashi:

 

Das ist einfach: man eröffnet eine Diskussion über strukturellen Rassismus, dann bekommen alle im Ausland geborenen ebenfalls Grundrente.

Man könnte den deutschen Rententopf auch ganz gerecht auf alle Rentner dieser Welt verteilen, dann würde auch niemand mehr einwandern.

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Shubashi

Um noch mal auf den Ausgangsbeitrag, nämlich den Beitrag der Kirchen zu dieser gesellschaftlichen Kontroverse, zurückzukehren:

Dieser aktuelle Beitrag beschäftigt sich mit dem "Kirchenasyl", welches von der Politik wohl inzwischen wieder argwöhnischer betrachtet.

Bisher hatte ich das überwiegend als engagierten Beitrag für absolute Härtefälle betrachtet, zudem ist die Zahl eher klein, gerade mal 550 Fälle bundesweit.

Eine Information irritiert mich jetzt allerdings: 90% der Aufgenommenen sollen Asylbewerber nach Dublin III sein, d.h. es geht um "Abschiebungen" innerhalb der EU, weil ein anderer EU-Staat für den Antrag zuständig ist. Hier erscheint mir das Engagement schon fragwürdig, weil hier eben auch das Misstrauen gegen europäische Partner zur Grundlage extralegalen Handelns wird.

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Werner001

Kanada nimmt 750 Flüchtlinge aus Libyen auf.

Dem öffentlich-rechtlichen "Qualitätsmedium" Tagesschau ist das eine Schlagzeile wert, offensichtlich möchte man uns Kanada mal wieder als nachzueiferndes Vorbild hinstellen.

Liest man die Einzelheiten, stellt man fest, dass die 750 Migranten über einen Zeitraum von 3 Jahren aufgenommen werden.

Wenn man sich mal die Zahlen des Bamf für 2018 anschaut und seinen Rechner bemüht, kommt man darauf, dass in Deutschland 2018 bei den Asylerstanträgen (also ohne Folgeanträge, Familienzusammenführung etc) die Zahl von 750 "Aufnahmen" alle 1,7 Tage erreicht wird.

Und keiner der "Faktenchecker" und "kritischen Journalisten" dieses zwangsgebührenfinanzierten Qualitätsmediums komnmt auf die Idee, das mal kritisch unter die Lupe zu nehmen, bevor man eine Schlagzeile aus dieser lächerlichen Publicityaktion der Kanadier macht.

 

Werner

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rince

Die Vorschläge der Union zur neuen Gestaltung der Asyl- und Flüchtlingspolitik (weniger Instanzen, gemeinsames europäisches Recht, erleichterte Abschiebemöglichkeiten von Lügnern und Kriminellen) lösen erste Weltuntergangsszenarien in den sozialen Medien aus. Einige stellen gar entsetzt fest, die CDU sei eine rechte Partei :lol:

bearbeitet von rince

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Shubashi
vor 13 Minuten schrieb rince:

Die Vorschläge der Union zur neuen Gestaltung der Asyl- und Flüchtlingspolitik (weniger Instanzen, gemeinsames europäisches Recht, erleichterte Abschiebemöglichkeiten von Lügnern und Kriminellen) löst erste Weltuntergangsszenarien in den Medien aus. Einige stellen gar entsetzt fest, die CDU sei eine rechte Partei :lol:

 

Hast Du da was genaueres?

Ich habe dazu eigentlich nur diesen Bericht gefunden, der im Prinzip davon ausgeht, dass es Frau AKK ganz gut gelungen ist, den Unmut der CDU-Basis einzufangen, man nicht groß über Frau Merkel debattierte und eine Arbeitsgruppe aus der Partei heraus Vorschläge entwickelt, wie man mit einem evtl "neuen 2015" effektiver umgehen könnte, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Klingt für mich eigentlich ganz normal und macht weniger Schlagzeilen als die SPD gerade mit ihrem Versuch, die Folgen von Hartz 4 wieder einzufangen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-02/cdu-annegret-kramp-karrenbauer-werkstattgespraech-migration/komplettansicht

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rince
Gerade eben schrieb Chrysologus:

Und wo hast du da was von Weltuntergangsszenarien gelesen?

Oh, ich habe ein Wort vergessen. Ich wollte 'Soziale Medien' schreiben. Da finden es die ersten zum Kotzen, weil die Union nun angeblich auf dem Weg zu einer Koalition mit der AfD sei... Ich werde es korrigieren.

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Shubashi
vor 59 Minuten schrieb rince:

Oh, ich habe ein Wort vergessen. Ich wollte 'Soziale Medien' schreiben. Da finden es die ersten zum Kotzen, weil die Union nun angeblich auf dem Weg zu einer Koalition mit der AfD sei... Ich werde es korrigieren.

 

"Soziale Medien" ist für mich inzwischen das "Buzz-word" (gibt es da eigentlichen ein besseres Wort für auf deusch?) schlechthin. Das kann man als "Beleg" für alles und genau das Gegenteil verwenden.

Ein paar hundert Leute werden also gerade tönen, dass AKK jetzt mit Adolf Höckel die Machtübernahme plant, genau wie ich etliche hundert Stimmen finden werde, dass AKK jetzt endgültig mit Grün-Links auf Gutmenschen-Koalitionskurs sei.

Was fehlt, ist irgendeine qualifizierte Einschätzung, warum beides Quatsch ist.

"Soziale Medien" sind erstmal nur "Rauschen", ob daraus ein "Signal" zu filtern ist, erfordert einen geeigneten "Empfänger" und vor allem gesellschaftliche Akteure, die das "Signal" aufgreifen.

 

(Z.B. dürfte es aktuell sehr viel mehr Nachrichten über die famosen Schätze afrikanischer Prinzen oder Erben geben, oder die sicheren Geldnlagen gegen den Euro-Zusammenbruch gegen Jahresende. Der Aussagewert dieser Meldungen zur Realität ist bekannt. Warum sollte also "Schnucki" aus der Diskussionsspalte der "Tagespest" oder "Armin Röller" aus der Facebook-Gruppe "Angeln Schaalsee-Ost" verläßlich sagen können, welche Auswirkungen das jüngste "Werkstattgespräch" der CDU auf die Bundespolitik hat?)

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Moriz
vor 6 Stunden schrieb Shubashi:

Ein paar hundert Leute werden also gerade tönen, dass AKK jetzt mit Adolf Höckel die Machtübernahme plant, genau wie ich etliche hundert Stimmen finden werde, dass AKK jetzt endgültig mit Grün-Links auf Gutmenschen-Koalitionskurs sei.

Passt doch, die waren damals doch sowohl national als auch sozialistisch - zumindest dem Namen nach. :evil::evil::evil:

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kam
vor 9 Stunden schrieb rince:

Die Vorschläge der Union zur neuen Gestaltung der Asyl- und Flüchtlingspolitik (weniger Instanzen, gemeinsames europäisches Recht, erleichterte Abschiebemöglichkeiten von Lügnern und Kriminellen) lösen erste Weltuntergangsszenarien in den sozialen Medien aus. Einige stellen gar entsetzt fest, die CDU sei eine rechte Partei :lol:

Es schreien nur wenige, die meisten fragen sich eher, warum nicht gleich? Hier wurde gerade festgestellt, daß Abschiebungen zu knapp 50 % daran scheitern, weil die Leute rechtzeitig verschwunden sind. Sozialarbeiter, die offenbar Zugriff auf solche Daten haben, stehen in Verdacht, die Abzuschiebenden vorgewarnt zu haben. Es ist dringend nötig, die Leute mit Zustellung des Abschiebebescheids zu sistieren und natürlich dann auch zügig abzuschieben. Wenn man den abschlägigen Asylbescheid mit der Aufforderung zur Ausreise kombinierte, gäbe es auch nur ein Verfahren. 

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rince
vor 2 Stunden schrieb kam:

Es schreien nur wenige, die meisten fragen sich eher, warum nicht gleich? Hier wurde gerade festgestellt, daß Abschiebungen zu knapp 50 % daran scheitern, weil die Leute rechtzeitig verschwunden sind. Sozialarbeiter, die offenbar Zugriff auf solche Daten haben, stehen in Verdacht, die Abzuschiebenden vorgewarnt zu haben. Es ist dringend nötig, die Leute mit Zustellung des Abschiebebescheids zu sistieren und natürlich dann auch zügig abzuschieben. Wenn man den abschlägigen Asylbescheid mit der Aufforderung zur Ausreise kombinierte, gäbe es auch nur ein Verfahren. 

 Ja, das "warum nicht gleich" hab ich mir auch gedacht. Nur vor 2 Jahren wurde doch jeder, der solche Vorschläge gemacht hat, medial gesteinigt... AKK verkündet "Grenzen dicht machen" als Ultima Ratio. Mutti hat behauptet, das könne man gar nicht... und wer das gefordert hat, war Nazi...

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Werner001

Eigentlich müsste es nun Schlagzeilen geben „AKK will Frauen und Kinder an der Grenze erschießen lassen“

 

Werner

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mn1217

Zumindest ist jetzt klar,  wo sie stehen.

Die Wertung ändert das bei mir nicht.

 

Das man hier im Form nur rechts konservativ,  eventuell noch radikal liberal schreiben darf,ist schon klar. Sonst verabschiedet man sich nämlich aus dem rationalen Dialog. 

Wofür es überhaupt Dialog braucht, geschweige denn ein Diskussiobsforum, wenn nur eine Meinung okay ist,  bleibt mal dahingestellt. 

bearbeitet von mn1217

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Mistah Kurtz
vor einer Stunde schrieb mn1217:

Das man hier im Form nur rechts konservativ,  eventuell noch radikal liberal schreiben darf,ist schon klar.

 

Wieso ist das klar? Mir ist das nämlich nicht klar. Ich finde, dass ich hier alle möglichen Meinungen haben kann. Ich muss nur damit leben, dass meine Meinung von vielen anderen nicht geteilt wird. Was auch kein Beinbruch ist, so lange sich der Widerspruch auf halbwegs zivile Weise äußert. 

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