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Mistah Kurtz

Die wunderbaren Wege des Herrn Kardinal Marx

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Studiosus
vor 2 Minuten schrieb rince:

Eine geschlossene Frage kann man kurz und prägnant mit Ja/Nein beantworten. 

 

Theologen können sowas nicht, sorry.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Die Angelika
vor 22 Minuten schrieb rince:

Ein Abendland, dessen islamische Prägung deutlich über den Ist-Zustand hinaus gehen würde, bereitet mir tatsächlich Unbehagen.

 

islamisch oder islamistisch?

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Die Angelika
vor 22 Minuten schrieb Suzanne62:
vor 33 Minuten schrieb Die Angelika:

Es grenzt aber mindestens ebenso an Realitätsverweigerung, nicht zu sehen, dass der Begriff "christliches Abendland" heute leider auch als ausgrenzender Kampfbegriff benutzt wird.

Nicht jeder, der den Begriff "christliches Abendland" benutzt, tut dies in ausgrenzender Absicht. Man sollte nicht vergessen, dass es diesen Begriff schon sehr viel länger als die AfD und Pegida gibt.

 

 

Ja und? Was meinst du, weshalb ich schrieb "auch als ausgrenzender Kampfbegriff"?

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Die Angelika
vor 19 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Jippiee, da liegt eine Nazikeule und ich darf sie als erstes schwingen. 

 

*trommelwirbel*

 

Der Betriff "Menschenrasse" wurde auch nicht von den Nazis erfunden und dennoch hat er heute ein Gschmäckle. 

 

 

Mit Verlaub, du bist als Nazikeulenschwinger anscheinend ebenso untalentiert wie als Steinewerfer

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Werner001
5 minutes ago, Die Angelika said:

 

islamisch oder islamistisch?

Inzwischen verschwimmt ja sogar in der Türkei der Unterschied...

 

Werner

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Flo77
vor 2 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

...und es wäre ihm vom Staat verwährt worden, Maria und Josef wegen seiner Beschneidung zu verklagen. Werner, Werner, Werner... du vergisst immer die wirklich wichtigen Punkte.

Weißt Du, ich würde dich gerne sehen, wenn man dir ohne Betäubung mit blanker Klinge gegen Deinen Willen im Schritt herumfuhrwerkt. Wobei ich es eigentlich ganz amüsant finde, daß man die "Historizität der Evangelien bedenkenlos bejaht", aber es anscheinend überhaupt kein Problem ist, daß die Heilige Familie zwar auf der Flucht nach Ägypten ist aber gleichzeitig im Tempel von Jerusalem den Neugeborenen einer Bris unterziehen (die im übrigen nur wenig mit der heutigen Praxis gemein hat). Oder soll der Gläubige glauben, daß man erst unbehelligt nach Jerusalem pilgern konnte und erst danach nach Ägypten gereist ist? Ich will's ja nur verstehen.

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OneAndOnlySon
vor 2 Minuten schrieb Flo77:

Weißt Du, ich würde dich gerne sehen, wenn man dir ohne Betäubung mit blanker Klinge gegen Deinen Willen im Schritt herumfuhrwerkt.

Wenn du wüsstest, welche scharfen Dinger mir schon.... ach lassen wir das. 

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Suzanne62
vor 1 Minute schrieb Die Angelika:

Ja und? Was meinst du, weshalb ich schrieb "auch als ausgrenzender Kampfbegriff"?

 

Da habe ich dich möglicherweise falsch verstanden.

Es kommt wohl darauf an, in welchem Kontext der Begriff benutzt wird.

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Flo77
vor 2 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Wenn du wüsstest, welche scharfen Dinger mir schon.... ach lassen wir das. 

Es ist so toll, wenn man sich die Welt schönlügen kann, weil man selbst nicht betroffen ist. Nicht wahr?

 

Nebenbei: Ich sprach von Klinge, aber wer Pippi Langstrumpf gefrühstückt hat...

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OneAndOnlySon
vor 1 Minute schrieb Flo77:

Es ist so toll, wenn man sich die Welt schönlügen kann, weil man selbst nicht betroffen ist. Nicht wahr?

 

Nebenbei: Ich sprach von Klinge, aber wer Pippi Langstrumpf gefrühstückt hat...

Dann halt wieder ernst und zurück zum Thema: Welche Effekte (positiv wie negativ) erwartest du dir von den Aussagen Kardinal Marx' zum christlichen Abendland bzw. seiner Pectorale-Abnahme auf dem Tempelberg für die Rechte von ungewollt Beschnittenen? 

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Mistah Kurtz
vor 48 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Hast du vielleicht etwas in des guten Paters Argumentation überlesen?

ICh meine, da was von Kreuzrittern gelesen zu haben...

 

Du meinst, die Palästinenser sind so blöd, dass sie glaubten, die beiden Herren würden, hängen sie sich nur das Kreuz um, plötzlich zu Kreuzritter mutieren, aber ohne Kreuz wären sie harmlos? Man muss sich wirklich nicht auf jede örtliche Dummheit einlassen, sonst adelt man sie zu einem gültigen Argument. 

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Mistah Kurtz
vor 22 Minuten schrieb Die Angelika:

 

 

Mit Verlaub, du bist als Nazikeulenschwinger anscheinend ebenso untalentiert wie als Steinewerfer

 

Mit Verlaub: ein so giftiger Ton ist der Diskussion nicht zuträglich. 

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rorro
vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Warum mussten sie überhaupt in diesen Felsendom gehen? Wenn das so heikel ist, hätten die einfach dort nicht hingehen sollen

 

Werner

 

Als den österr. Bischöfen, daß bspw. das Tragen des Pektorale an der Klagemauer nicht gerne gesehen wird (das fand manch orthodoxer Jude auch beim Papst unpassend), sind sie einfach nicht hingegangen.

Das war richtig - und dementsprechend gab es davon keine Bilder, was im Medienzeitalter bedeutet, daß alles, auch diese Entscheidung, faktisch nicht existierte.

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rorro
vor 3 Stunden schrieb mn1217:

Sie waren wirklich jederzeit erkennbar. Wenn sie das Kreuz nicht tragen, werden sie dadurch nicht weniger christlich.

 

Dann bist du dafür, das Pektorale per se abzuschaffen?

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rorro
vor 57 Minuten schrieb Flo77:

Auch an Dich die Frage: Du glaubst, der Kindermord und die Flucht nach Ägypten sind historische Fakten?

 

Ich antworte mal ungefragt (natürlich nur für mich) mit ja.

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rorro
vor 35 Minuten schrieb Die Angelika:

Ja und? Was meinst du, weshalb ich schrieb "auch als ausgrenzender Kampfbegriff"?

 

Auf welchen Begriff trifft das nicht zu?

 

Kampfbegriffe: Erlösung. Himmel. Vater. Jesus. Kreuz.

 

Das war nur ein Femtoanteil der Möglichkeiten.

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Flo77
vor 17 Minuten schrieb OneAndOnlySon:

Dann halt wieder ernst und zurück zum Thema: Welche Effekte (positiv wie negativ) erwartest du dir von den Aussagen Kardinal Marx' zum christlichen Abendland bzw. seiner Pectorale-Abnahme auf dem Tempelberg für die Rechte von ungewollt Beschnittenen? 

Gar keine. Der Episkopat hat sich im Verein mit seinen Gläubigen derart marginalisiert, daß er eh nicht mehr ernstgenommen wird.

 

Insofern glaube ich nicht, daß das Marxsche mit-den-Wölfen-heulen (wie unsere Bischöfe ja ohnehin gerne der Politik einen nachplappern) irgendeine Konsequenz hätte.

 

Für das Selbstbewusstsein der Gläubigen ist sein Verhalten eine Katastrophe, aber das trifft vermutlich ohnehin nur noch Leute, die noch nicht episcopal-entwöhnt sind.

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rorro
vor 35 Minuten schrieb Flo77:

Oder soll der Gläubige glauben, daß man erst unbehelligt nach Jerusalem pilgern konnte und erst danach nach Ägypten gereist ist? Ich will's ja nur verstehen.

 

Ja klar. Auf Schusters Rappen ist man nicht so schnell - und Herodes hat sicher nicht direkt nach einer Woche losgelegt. Nie "Krieg und Frieden" von Tolstoi gelesen? Da erfährt man so einiges über die Effetiktivität von Befehlsketten mit (stiller) Post vor dem Zeitalter der Elektrifizierung.

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Mistah Kurtz

Was übrigens das "christliche Abendland" anbelangt (das wollte ich oben bei meinem Eingangsposting schon anführen, bin dann aber in die Kreuzabnahme in Jerusalem abgetriftet): das ist kein religiöser, sondern ein geographisch-kultureller Begriff. Geprägt bzw. "erfunden" wurde er in der Zeit der Romantik (an der Wende des 18./ 19. Jahrhundert) von Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, besser unter seinem Pseudonym Novalis bekannt, und den Brüdern August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, also von Dichtern, Schriftstellern, Kulturphilosophen, Kunst- und Literaturkritiker, nicht aber von Priestern oder Theologen. Der Begriff zielt nicht auf ein religiöses Bekenntnis und ist auch nicht ausgrenzend, sondern - so wie andere Kulturbegriffe auch - abgrenzend. Das christliche Abendland war ihnen der gemeinsame Kulturraum, der auf einem Gemenge aus romanischem, germanischem und christlichem Erbe beruht. Abgrenzen wollten sie damit die europäische kulturelle Tradition zu dem östlich anschließenden anderen Kulturraum des islamischen Orients, damals auch Morgenland genannt. 

 

Nochmals zum Mitschreiben: christliches Abendland ist primär ein kultureller Definitionsbegriff, er grenzt per se nicht aus, sondern ab, nämlich einen spezifischen Kulturraum von anderen Kulturräumen. Mich ärgert, dass auch von Leuten, von denen man doch annehmen darf, dass ihnen so etwas bekannt ist - und zu diesen ist Marx sicherlich zu rechnen - so getan wird, als ob es hier um einen religiösen Kampfbegriff geht. Das ist einfach eine bildungslose Dummheit. 

Edited by Mistah Kurtz
korrektur und ergänzung
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rorro

Nicolas Gómez Dávila:

 

Zitat

El occidente habrá muerto cuando muera la presencia de Grecia en un alma cristiana.

 

Zu Deutsch:

 

der Okzident (manchmal eben auch mit christlichem Abendland übersetzt) wird gestorben sein mit dem Tod der Gegenwart Griechenlands in einer christlichen Seele.

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Julius
vor 20 Minuten schrieb rorro:

Herodes hat sicher nicht direkt nach einer Woche losgelegt

 

Naja, so aus dem Grab ... (er soll doch ca. 4 Jahre vor Christi Geburt verblichen sein?)

Edited by Julius

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rorro
Gerade eben schrieb Julius:

 

Naja, so aus dem Grab ... (er soll doch ca. 4 Jahr vor Christi Geburt verblichen sein?)

 

Der war schwach.

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Julius
vor 8 Minuten schrieb rorro:

 

Der war schwach.

 

Warum?

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Mistah Kurtz

Vielleicht, weil wir doch alle wissen, das Geburtsjahr Jesu nicht das Jahr "Null" war, wie es der Mönch Dionysius Exiguus für das Jahr 754 ab urbe condita („seit der Gründung Roms“) berechnete. Vielmehr dürfte es, wie auch die Forschung zum "historischen" Jesu meint, in die letzten Jahre des Königs Herodes fallen. Also musste Herodes in der Zeit von Jesu Geburt nicht aus dem Grab wirken, er lief ja noch auf eigenen Beinen herum. 

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Julius
vor 20 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

Vielleicht, weil wir doch alle wissen, ...


Jaja, vielleicht wird ja auch umgekehrt ein Schuh draus:

 

„Unsere Zeitrechnung legt zwar die Vermutung nahe, dass Herodes bei der Geburt Jesu und damit auch zur Zeit des Kindermordes bereits verstorben war. Aber weil das Matthäus Evangelium und das Lukas Evangelium beide übereinstimmend berichten, dass Jesus noch zu Lebzeiten des Herodes geboren wurde, vertraut man dieser Angabe eher, und datiert dann die Geburt Jesu in die letzten Regierungsjahre Herodes des Großen und damit eine Zeit vor 4 v. Christus.“  (Thomas Schumacher)

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