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gouvernante

Warum Katholiken bleiben

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mn1217
vor 6 Stunden schrieb Xamanoth:

Rorro hat wahrscheinlich recht. Aber diese Denkweise ist mir ein Rätsel. 

 

Warum um sollte man in einer Kirche bleiben, deren Seins-Aussagen man nicht unterschreibt? 

 

Nette Leute treffen kann man auch anderswo. 

 

Ein Freund von mir lässt sich von der Schwester der Braut symbolisch trauen, ein paar Freunde (auch ich) halten eine kurze Ansprache. Mein Vorschlag eine Ziege zu schlachten und Blut auf die Stirm der Brautleute zu streichen wurde leider zurückgewiesen, darauf werde ich zu sprechen kommen müssen.

Wieso denn bloss...?

Ich würde ja vor allem die Brautleute fragen, was sie wollen.

 

OT

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Xamanoth
vor 4 Stunden schrieb mn1217:

Wieso denn bloss...?

Ich würde ja vor allem die Brautleute fragen, was sie wollen.

 

OT

Ich hab ja die Brautläute gefragt. 

Ich habe irgendwo (ich glaube bei Huysman, bin mir aber nicht mehr sicher) dass in der frühen Neuzeit Satanisten mit Ziegenblut einen besonderen Segen ausgesprochen haben.

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Flo77
vor 9 Stunden schrieb Xamanoth:

Ich hab ja die Brautläute gefragt. 

Ich habe irgendwo (ich glaube bei Huysman, bin mir aber nicht mehr sicher) dass in der frühen Neuzeit Satanisten mit Ziegenblut einen besonderen Segen ausgesprochen haben.

Ich bin ja nun unbestritten ein Fan von Riten und Traditionen, aber es ist völlig sinnfrei Riten "nachzuspielen" ohne den entsprechenden Hintergrund zu leben. Und erst recht ist es nicht sinnig ein Ritual anzuwenden, dessen Symbolsprache von den Anwesenden und Teilnehmenden nicht geteilt wird.

Edited by Flo77
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mn1217

Wohl wahr, aber versuch mal, dass Otto Normalbraut beizubringen. Da wird aber sowas von nachgespielt.

 

Katholiken bleiben aber vermutlich nicht nur bis zur Hochzeit.

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Moriz
Am ‎25‎.‎01‎.‎2019 um 14:19 schrieb mn1217:

Wie auch immer, dabei merkt man, wie sehr Menschen an den Traditionen und Orten hängen.

Dazu eine selbst erlebte Geschichte.

Großstadtgemeinde, die Kirche war in den frühen 60-ern abgebrannt und 'modern' wieder aufgebaut worden. Nur der Turm war stehen geblieben. Im ehemaligen Kircheneingang befand sich jetzt eine kleine Kapelle in der wir ein Mittagsgebet angeboten hatten. Eine alte Frau kam vorbei, glücklich in diesen ehemaligen Eingang zu kommen und schwärmte von den vergangenen Zeiten, als sie bei ihrer Hochzeit durch eben diesen Turm in die Kirche eingezogen ist. Man spürte, wie ihr die 'alte' Kirche immer noch fehlte...

Wohlgemerkt: Kirchort und Gemeinde waren die selben geblieben, nur das Kirchengebäude hatte sich (stark) verändert.

 

(Und in einer anderen Stadt hatte man die nach dem 2. Weltkrieg errichtete Notkirche irgendwann aufwendig saniert, damit die - entgegen der ursprünglichen Planungen - noch ein paar Jahrzehnte hält.)

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Long John Silver
Am 25.1.2019 um 08:19 schrieb mn1217:

 

Wie auch immer, dabei merkt man, wie sehr Menschen an den Traditionen und Orten hängen. 

 

 

Ich denke, das ist  zunaechst auch richtig und gut so. Menschen verbinden oft mit  diesen Orten Gefuehle, Ereignisse, Beziehungen, die ihnen wichtig waren und sind. Wenn sie sich freiwillig davon "verabschieden" ist das eine Sache, wenn es zwangsweise geschieht (durch Umstaende von aussen, auf die sie keinen Einfluss haben) ist es meistens ein ein sehr schmerzlicher Bruch. 

 

Heutzutage wird oft getan so, als sei alles einfach auswechselbar, austauschbar, ersetzbar.  So einfach ist es nicht. 

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