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Wer glaubt (noch) an die Auferstehung?


rorro

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vor 3 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Die Begründung würde mich interessieren (außer daß man den Kirchen damit einen Gefallen tun will, was vor deutschen Gerichten immer ein Grund ist).

Weil der Humanismus keinen Transzedenzbezug hat. Ist also „nur“ eine Weltanschauung .

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vor 2 Minuten schrieb Xamanoth:

Weil der Humanismus keinen Transzedenzbezug hat. Ist also „nur“ eine Weltanschauung .

 

Den hat der Buddhismus auch nicht.

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Gemeinsam ist allem Buddhisten die Vorstellung von eines ganz normalen Menschen der durch Einsicht und Meditation zur Erleuchtung findet. Keine Transzendenz weit und breit, wobei man noch hinzufügen sollte, daß Transzendenz nochmal etwas anderes ist als Übernatürliches. Das ganze ist, wie vieles bei BverfG nicht durchdacht, sondern wesentlich politischen Interessen geschuldet, und  nachträglich mit fragwürdigen Begriffen dekoriert. Was dabei herauskommt, sollte einen nicht wundern, wissen diese Richter doch, daß sie sich letztlich niemals rechtfertigen müssen, und sei der Blödsinn noch so groß.

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Ob Buddhismus eine klassische Religion ist , ist oder war zumindest teilweise umstritten.

Ich würde ja sagen : Ohne Transzendenz keine Religion, sehe im. Buddhismus aber durchaus transzendente Elemente. ZB das Ziel, das Nirvana zu " erreichen". 

 

Die Auferstehung ist das zentrale Element, dass das Christentum ausmacht. Da heisst die Maus keinen Faden ab.

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Ich würde sagen die erfolgte Auferstehung in Jesus Christus. Rudimente eines Auferstehungsglaubens finden sich nämlich tatsächlich auch im AT. Der Unterschied dürfte wohl wirklich sein, dass die Juden ahnten und hofften, in Christus aber sich diese Hoffnungen konkret erfüllt haben. Weshalb man zwischen Judentum und Christentum auch keine Konkurrenz sehen sollte: Christus ist in jeder Hinsicht die Erfüllung der Hoffnung Israels.

 

[Disclaimer: Selbstverständlich nur aus christlicher Perspektive. Locker bleiben.]

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

bearbeitet von Studiosus
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vor 15 Minuten schrieb Marcellinus:

Gemeinsam ist allem Buddhisten die Vorstellung von eines ganz normalen Menschen der durch Einsicht und Meditation zur Erleuchtung findet. Keine Transzendenz weit und breit, wobei man noch hinzufügen sollte, daß Transzendenz nochmal etwas anderes ist als Übernatürliches. Das ganze ist, wie vieles bei BverfG nicht durchdacht, sondern wesentlich politischen Interessen geschuldet, und  nachträglich mit fragwürdigen Begriffen dekoriert. Was dabei herauskommt, sollte einen nicht wundern, wissen diese Richter doch, daß sie sich letztlich niemals rechtfertigen müssen, und sei der Blödsinn noch so groß.

Selbst wenn vielleicht nicht alle Buddhisten an das Rad der Wiedergeburten und ihre Überwindung im Nirvana glauben, so dürften sie sich doch einig darin sein, dass die Grundzüge der Meditation darin bestehen sollten, das Denken durch Mantras zu defokussieren und auf diese Weise mit allem eins zu werden. Die Behauptung, dass auf diese Weise Erleuchtung möglich sei, ist ein zutiefst transzendentaler Gedanke. Nach Josef-Marie Verlinde ist das auch der entscheidende Unterschied der hinduistischen und buddhistischen Meditation zur christlichen Meditation. In der christlichen Meditation geht es nicht um Auflösung, sondern um Sammlung, nicht um Defokussierung, sondern um Differenzierung und Fokussierung, um sich zur Beziehung mit Gott und dem Nächsten zu öffnen. Dabei wird der Buddhist sowohl den Nächsten als auch sich selbst in seiner höchsten Meditationsstufe als bloße Illusion ansehen und somit auch die Beziehung als eine unnötige Differenzierung ansehen, die ihn nur daran hindert, mit dem Nächsten eins zu werden. Wer glaubt, in solchen Meditationstechniken "Erleuchtung" zu finden, der erfüllt alle Kriterien für eine transzendentale Religion, ohne dass ein Glaube an etwas Übernatürliches hier notwendig ist.

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vor 5 Minuten schrieb mn1217:

Ob Buddhismus eine klassische Religion ist , ist oder war zumindest teilweise umstritten.

Ich würde ja sagen : Ohne Transzendenz keine Religion, sehe im. Buddhismus aber durchaus transzendente Elemente. ZB das Ziel, das Nirvana zu " erreichen". 

 

Nein, das Nirvana ist kein transzendenter „Raum“, kein „Jenseits“, sondern ein Bewußtseinszustand. Die allermeisten Religionen hatten keinen Begriff von Transzendenz, auch das Judentum ursprünglich nicht. Insofern kann man nicht sagen, daß Transzendenz zur Religion gehört. Das ist halt das Problem mit Begriffen, die etwas zu definieren vorgeben, was sich entwickelt hat. Definieren, da hatte Nietzsche schon recht, kann man nur etwas, was keine Geschichte hat. Religionen haben eine.

 

vor 9 Minuten schrieb mn1217:

Die Auferstehung ist das zentrale Element, dass das Christentum ausmacht. Da heisst die Maus keinen Faden ab.

 

Du hast das so treffend unique selling point, Alleinstellungsmerkmal genannt. Ich denke, das trifft es. Daß das nicht für jeden Christen sein wichtigster Punkt sein mag, steht auf einem anderen Blatt.

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vor 9 Minuten schrieb duesi:

Selbst wenn vielleicht nicht alle Buddhisten an das Rad der Wiedergeburten und ihre Überwindung im Nirvana glauben, so dürften sie sich doch einig darin sein, dass die Grundzüge der Meditation darin bestehen sollten, das Denken durch Mantras zu defokussieren und auf diese Weise mit allem eins zu werden. Die Behauptung, dass auf diese Weise Erleuchtung möglich sei, ist ein zutiefst transzendentaler Gedanke. Nach Josef-Marie Verlinde ist das auch der entscheidende Unterschied der hinduistischen und buddhistischen Meditation zur christlichen Meditation. In der christlichen Meditation geht es nicht um Auflösung, sondern um Sammlung, nicht um Defokussierung, sondern um Differenzierung und Fokussierung, um sich zur Beziehung mit Gott und dem Nächsten zu öffnen. Dabei wird der Buddhist sowohl den Nächsten als auch sich selbst in seiner höchsten Meditationsstufe als bloße Illusion ansehen und somit auch die Beziehung als eine unnötige Differenzierung ansehen, die ihn nur daran hindert, mit dem Nächsten eins zu werden. Wer glaubt, in solchen Meditationstechniken "Erleuchtung" zu finden, der erfüllt alle Kriterien für eine transzendentale Religion, ohne dass ein Glaube an etwas Übernatürliches hier notwendig ist.

 

Gehe ich recht, daß das die Meinung eines Christen über den Buddhismus ist? Kein Buddhist würde seinen Nächsten für eine Illusion erklären. Entschuldige, aber diese Meinung dieses Herrn halte ich für Bullshit. Er hat den Buddhismus einfach nicht verstanden.

bearbeitet von Marcellinus
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Gerade eben schrieb Marcellinus:

 

Gehe ich recht, daß das die Meinung eines Christen über den Buddhismus ist? Kein Buddhist würde seinen Nächsten für eine Illusion erklären. Entschuldige, aber diese Meinung dieses Herrn halte ich für Bullshit. Er hat den Buddhismus einfach nicht verstanden.

Also, Josef-Marie Verlinde war lange Jahre Schüler bei einem hinduistischen Guru, also kein Buddhist. Er beschreibt aber in seinem Buch Gemeinsamkeiten buddhistischer und hinduistischer Meditationstechniken. Das war einer der Gründe, weshalb er später dem Hinduismus den Rücken gekehrt hat, weil, nachdem er jahrelang Nächstenliebe als etwas gutes auch im Hinduismus kennen gelernt hatte, sein Guru von ihm bei den fortgeschritteneren Meditiontechnken verlangte, auch das Konzept der Liebe hinter sich zu lassen, weil es letztendlich eine Illusion sei, eine unnötige DIfferenzierung, die ihn davon abhalten würde, zu noch größeren und vollkommeneren Bewusstseinszuständen des Mit-Allem-Eins-Seins zu gelangen.

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Dass das Nirvana ein Zustand ist, weiss ich.  Buddhismus " funktioniert" insgesamt anders als Christentum...

Also, worauf ich hinaus will ist, dass ich in den Religionen, von denen ich weiß, transzendente Elemente sehe.

Ich gehe so weit zu sagen:Da, wo Menschen nach dem " woher kommen wir, wohin gehen wir " fragen, da fängt die Transzendenz an und da fängt auch Religion an. Die diese Transzendenz konkretisiert ( soweit das geht), in Bilder und Worte fasst. 

 

 Christentum ist die Religion, die sagt: Gott ist Mensch geworden. Und dieser Mensch, Jesus, ist gestorben und auferstanden. Und ohne diese Botschaft wären wir keine Christen.

bearbeitet von mn1217
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vor 9 Minuten schrieb duesi:

Also, Josef-Marie Verlinde war lange Jahre Schüler bei einem hinduistischen Guru, also kein Buddhist. Er beschreibt aber in seinem Buch Gemeinsamkeiten buddhistischer und hinduistischer Meditationstechniken. Das war einer der Gründe, weshalb er später dem Hinduismus den Rücken gekehrt hat, weil, nachdem er jahrelang Nächstenliebe als etwas gutes auch im Hinduismus kennen gelernt hatte, sein Guru von ihm bei den fortgeschritteneren Meditiontechnken verlangte, auch das Konzept der Liebe hinter sich zu lassen, weil es letztendlich eine Illusion sei, eine unnötige DIfferenzierung, die ihn davon abhalten würde, zu noch größeren und vollkommeneren Bewusstseinszuständen des Mit-Allem-Eins-Seins zu gelangen.

 

Ja, 1947 geboren in Belgien, Schüler bei einem indischen Guru, Privatsekretär bei Maharishi Mahesh Yogi, dem Begründer der „Transzendentalen Meditation“ (die, die fliegen können), und heute kath. Priester. Ich bleibe bei meiner Einschätzung, daß er den Buddhismus nicht verstanden hat (den Hinduismus vermutlich auch nicht bei den Kontakten).  

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vor 1 Minute schrieb mn1217:

Dass das Nirvana ein Zustand ist, weiss ich.  Buddhismus " funktioniert" insgesamt anders als Christentum...

Also, worauf ich hinaus will ist, dass ich in den Religionen, von denen ich weiß, transzendente Elemente sehe.

Ich gehe so weit zu sagen:Da, wo Menschen nach dem " woher kommen wir, wohin gehen wir " fragen, da fängt die Transzendenz an und da fängt auch Religion an. Die diese Transzendenz konkretisiert ( soweit das geht), in Bilder und Worte fasst. 

 

Kann es sein, daß du Transzendenz mit Spiritualität verwechselst?

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vor 6 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Ja, 1947 geboren in Belgien, Schüler bei einem indischen Guru, Privatsekretär bei Maharishi Mahesh Yogi, dem Begründer der „Transzendentalen Meditation“ (die, die fliegen können), und heute kath. Priester. Ich bleibe bei meiner Einschätzung, daß er den Buddhismus nicht verstanden hat (den Hinduismus vermutlich auch nicht bei den Kontakten).  

Vielleicht hast du recht. Ich meine, es lässt sich auch nicht alles, was er geschrieben hat, hier in Kürze zusammenfassen. Er widmet sich sehr ausführlich den verschiedenen Meditationstechniken: Kundalini, Yoga, Mantras etc. Er hat immerhin ein ganzes Buch darüber geschrieben. Vielleicht ist meine Zusammenfassung fehlerhafter als das Buch. Aber vielleicht, wenn du kurz Zeit hast, erläuterst du mir kurz, was ich an dem buddhistischen "Weg zur Erleuchtung" falsch verstanden habe. Jetzt mal abgesehen von der Aussage, Liebe und Personen seien eine Illusion. Oder kannst mir zumindest eine Buchempfehlung geben, wenn du dich so gut auskennst, dass du einem langjährigen Praktiker der transzendentalen Meditation die Kompetenz absprechen kannst.

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Nein, denke ich nicht. Spiritualität ist individueller, denke ich. Transzendenz eher eine Art " Konzept". Oder eher ein Phänomen, dass die Menschheit begleitet.

Spiritualität hängt damit aber vermutlich zusammen.

bearbeitet von mn1217
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vor 7 Minuten schrieb duesi:

Vielleicht hast du recht. Ich meine, es lässt sich auch nicht alles, was er geschrieben hat, hier in Kürze zusammenfassen. Er widmet sich sehr ausführlich den verschiedenen Meditationstechniken: Kundalini, Yoga, Mantras etc. Er hat immerhin ein ganzes Buch darüber geschrieben. Vielleicht ist meine Zusammenfassung fehlerhafter als das Buch. Aber vielleicht, wenn du kurz Zeit hast, erläuterst du mir kurz, was ich an dem buddhistischen "Weg zur Erleuchtung" falsch verstanden habe. Jetzt mal abgesehen von der Aussage, Liebe und Personen seien eine Illusion. Oder kannst mir zumindest eine Buchempfehlung geben, wenn du dich so gut auskennst, dass du einem langjährigen Praktiker der transzendentalen Meditation die Kompetenz absprechen kannst.

 

Ich bin kein Buddhist, aber dies ist ein erster Eindruck über die vier Wahrheiten und den achtfachen Pfad zur Überwindung des Leidens.

 

Die „Transzentendale Meditation“ war vor allem eine hübsche Geschäftsidee, um die im Westen zu einem bestimmten Zeitpunkt verbreitete Asien-Begeisterung finanziell auszubeuten. Hab das und den Hype darum damals live erlebt. Besonders die Sache mit dem „Fliegen“ war Realsatire pur. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

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vor 19 Minuten schrieb mn1217:

Nein, denke ich nicht. Spiritualität ist individueller, denke ich. Transzendenz eher eine Art " Konzept". Oder eher ein Phänomen, dass die Menschheit begleitet.

Spiritualität hängt damit aber vermutlich zusammen.

 

„Konzept“ war schon richtig, und zwar ein ziemlich spätes. Transzendenz ist eine religiöse Vorstellung, die offenbar vor allem mit dem Christentum aufkommt, bei Augustinus im Zusammenhang mit der Vorstellung, „Gott“ übersteige menschliche Vorstellungskraft, im heutigen Sinne offenbar aber erst im 17. Jh. So alt ist dieses Konzept also noch nicht.

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vor 9 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Ich bin kein Buddhist, aber dies ist ein erster Eindruck über die vier Wahrheiten und den achtfachen Pfad zur Überwindung des Leidens.

 

Die „Transzentendale Meditation“ war vor allem eine hübsche Geschäftsidee, um die im Westen zu einem bestimmten Zeitpunkt verbreitete Asien-Begeisterung finanziell auszubeuten. Hab das und den Hype darum damals live erlebt. Besonders die Sache mit dem „Fliegen“ war Realsatire pur. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Also ganz ehrlich, auf den Wikipedia- Artikel hätte ich auch selbst kommen können. Ich dachte, du würdest dich vertiefter damit auskennen, dass du mein Verständnis mit so viel Überzeugung zurückweisen kannst. Die Tatsache, dass der genannte Guru aus seinen "Erkenntnissen" Geld gemacht hat, belegt nicht, dass er einen "falschen Hinduismus" gelehrt hätte.

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vor 1 Minute schrieb duesi:

Also ganz ehrlich, auf den Wikipedia- Artikel hätte ich auch selbst kommen können. Ich dachte, du würdest dich vertiefter damit auskennen, dass du mein Verständnis mit so viel Überzeugung zurückweisen kannst. Die Tatsache, dass der genannte Guru aus seinen "Erkenntnissen" Geld gemacht hat, belegt nicht, dass er einen "falschen Hinduismus" gelehrt hätte.

 

Du hast über die Buddhismus-Vorstellungen eines kath. Priesters gesprochen, die ich für ein falsches Verständnis des Buddismus halte. Wenn dich die Erfahrungen eines „Westlers“ mit dem Buddhismus interessieren, kann ich dir „Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster“ von Janwillem van de Wetering empfehlen.

 

TM ist eine ganz andere Party und gehört in die Abteilung Esoterik und Geldschneiderei. Die Typen und die Werbung für ihre kostenpflichtigen Veranstaltungen habe ich damals persönlich erlebt. 

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vor 15 Minuten schrieb Marcellinus:

 

„Konzept“ war schon richtig, und zwar ein ziemlich spätes. Transzendenz ist eine religiöse Vorstellung, die offenbar vor allem mit dem Christentum aufkommt, bei Augustinus im Zusammenhang mit der Vorstellung, „Gott“ übersteige menschliche Vorstellungskraft, im heutigen Sinne offenbar aber erst im 17. Jh. So alt ist dieses Konzept also noch nicht.

Naja,das Augustinus das beschrieben hat, heisst nicht, dass es vorher nicht existiert hat. 

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vor 7 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Du hast über die Buddhismus-Vorstellungen eines kath. Priesters gesprochen, die ich für ein falsches Verständnis des Buddismus halte. Wenn dich die Erfahrungen eines „Westlers“ mit dem Buddhismus interessieren, kann ich dir „Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster“ von Janwillem van de Wetering empfehlen.

 

TM ist eine ganz andere Party und gehört in die Abteilung Esoterik und Geldschneiderei. Die Typen und die Werbung für ihre kostenpflichtigen Veranstaltungen habe ich damals persönlich erlebt. 

Danke. Damit kann ich was anfangen. Ich habe übrigens ein sehr großes Interesse an religionsvergleichender Lektüre. Auch wenn ich persönlich mein geistiges Zuhause in der RKK gefunden habe, interessiere ich mich sehr dafür, was  was es in anderen Religionen an Erkenntnissen zu gewinnen gibt. Werde jedoch wahrscheinlich nicht vor April zu diesem Buch kommen. 

bearbeitet von duesi
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vor 13 Minuten schrieb mn1217:

Naja,das Augustinus das beschrieben hat, heisst nicht, dass es vorher nicht existiert hat. 

 

Es „existiert“ überhaupt nicht. Es ist eine Vorstellung (um das Wort „Fantasie“ mal  nicht zu gebrauchen), die sich entwickelt hat, und zwar zu der Form, in der es heute von Theologen verwendet wird, wohl erst in der Neuzeit.

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vor 30 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Du hast über die Buddhismus-Vorstellungen eines kath. Priesters gesprochen, die ich für ein falsches Verständnis des Buddismus halte. Wenn dich die Erfahrungen eines „Westlers“ mit dem Buddhismus interessieren, kann ich dir „Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster“ von Janwillem van de Wetering empfehlen.

 

TM ist eine ganz andere Party und gehört in die Abteilung Esoterik und Geldschneiderei. Die Typen und die Werbung für ihre kostenpflichtigen Veranstaltungen habe ich damals persönlich erlebt. 

Spötter. Was despiktierst du als nächstes? Den Weg zum Clear? (Kostenpunkt aktuell Durchschnitt 60000 Euro, kriegt man aber aufgrund der besseren kognitiven Leistungsfähigkeit schnell wieder rein.

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Der WIkipedia- Artikel hat übrigens, auch wenn ich ihn vorher noch nicht gelesen hatte, meine Vorstellungen eher gestärkt als hinterfragt. Da wird beispielsweise in positivem Ton davon geschrieben, dass die Buddhisten den Wortlaut ihrer Texte nicht so genau nehmen (wohl in Abgrenzung von den fundamentalistischen Christen). Jedoch hat dieses Denken, dass es bei den Hinduisten genauso gibt, zu Analphabetismus geführt. Bei dem Versuch, Bildung in Indien zu etablieren, hat sich Sanskrit, die Sprache der Bagavad Ghita nicht geeignet, weil kein Hindu wirklich daran interessiert war, die religiösen Schriften wirklich zu lesen und zu verstehen. Bibliotheken von Schriften wurden in hinduistischen Klöstern dazu verwendet, um mantrahaft die Regale hin und herzuschieben, und das Rauschen der Regale zur eigenen Meditation zu verwenden. Ein wirklich differenziertes Lesen und Verstehen stand sogar im Gegensatz zur Religion, die den Weg zur Vollkommenheit eher darin sah, sich von jeder Differenzierung zu lösen und mit allem eins zu werden. Bei den Buddhisten gibt es auch Textrasseln oder Gebetsmühlen, bei denen Texte, die niemand versteht und auch nicht verstehen will, mantraartig im Kreis gedreht werden.

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