Jump to content
Jan_Duever

Katholiken fordern Neuanfang von der Kirche

Recommended Posts

Werner001

@Marcellinus: Also ich glaube schon, dass Spiritualität eine Konstante der menschlichen Natur ist, das bedeutet ja nicht, dass sie jeder haben muss. Sie ist auch nicht anerzogen, denn es gibt völlig unspirituelle Kinder spiritueller Eltern und auch umgekehrt. Dafür gibt es sie quer durch sämtliche Kulturen, und es gab sie sogar schon vor der Entwicklung von Kultur im engeren Sinn.

 

Werner

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Marcellinus
vor einer Stunde schrieb Werner001:

@Marcellinus: Also ich glaube schon, dass Spiritualität eine Konstante der menschlichen Natur ist, das bedeutet ja nicht, dass sie jeder haben muss.

 

Du meinst, so wie die Fähigkeit und der Wunsch, Auto zu fahren? ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mistah Kurtz
vor 59 Minuten schrieb Marcellinus:

Ich wußte, es macht keinen Sinn. 

 

Ja, ich auch. Aber ich habe es dennoch versucht. Sobald es um Religion geht, schrumpft nicht nur bei manchen Gläubigen, sondern auch manchen Ungläubigen Fähigkeit und Wille zur kritischen Reflexion. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Marcellinus
vor 4 Minuten schrieb Mistah Kurtz:

Ja, ich auch. Aber ich habe es dennoch versucht. Sobald es um Religion geht, schrumpft nicht nur bei manchen Gläubigen, sondern auch manchen Ungläubigen Fähigkeit und Wille zur kritischen Reflexion. 

 

Ja, das hätte ich nicht schöner sagen können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Werner001

@Marcellinus: Irgendwie erinnerst du mich gerade an einige verknöcherte Kleriker, die trotz aller Offensichtlichkeit des Gegenteils es bestreiten, dass es eine in der menschlichen Natur festgelegte Homosexualität gibt, weil das nicht in ihr ideologisches Weltbild passt.

 

Werner

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rince
vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

Ich wußte, es macht keinen Sinn. 

Sinn ergeben, nicht machen...

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Marcellinus
vor 28 Minuten schrieb Werner001:

@Marcellinus: Irgendwie erinnerst du mich gerade an einige verknöcherte Kleriker, die trotz aller Offensichtlichkeit des Gegenteils es bestreiten, dass es eine in der menschlichen Natur festgelegte Homosexualität gibt, weil das nicht in ihr ideologisches Weltbild passt.

 

Werner

 

 

Ach weiß du, woran ich in diesem Forum jemanden erinnere oder nicht, ist mir mittlerweile ziemlich gleich. Ich versuche nur verständlich zu machen, daß alle Vorstellungen, Handlungen und Empfindungen der Menschen im Laufe ihrer gesellschaftlichen Entwicklung entstanden sind. Es ist gerade unsere besondere Eigenschaft, daß kaum etwas "in der menschlichen Natur festgelegt ist", sondern daß wir aus "Möglichkeiten" bestehen, von denen sich viele vermutlich noch nicht einmal realisiert haben. Nicht einmal unsere Sprachen sind uns angeboren, sondern müssen erlernt werden, noch viel weniger die Bilder, Wahrnehmungen und Gefühle, mit denen wir uns in dieser Welt zu orientieren versuchen. Es macht keinen Sinn, unsere heutige Wahrnehmungs- und Empfindungswelt in die Vergangenheit zu projizieren, nur weil sie uns heute wichtig ist. Meine Sichtweise ebenso wie deine wären von unseren fernen Vorfahren nicht verstanden worden. Und meine selbst hier und heute nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rince

Das macht der doch mit Absicht! 😞

 

 

  • Haha 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro
vor einer Stunde schrieb Marcellinus:

 

Ach weiß du, woran ich in diesem Forum jemanden erinnere oder nicht, ist mir mittlerweile ziemlich gleich. Ich versuche nur verständlich zu machen, daß alle Vorstellungen, Handlungen und Empfindungen der Menschen im Laufe ihrer gesellschaftlichen Entwicklung entstanden sind. Es ist gerade unsere besondere Eigenschaft, daß kaum etwas "in der menschlichen Natur festgelegt ist", sondern daß wir aus "Möglichkeiten" bestehen, von denen sich viele vermutlich noch nicht einmal realisiert haben. Nicht einmal unsere Sprachen sind uns angeboren, sondern müssen erlernt werden, noch viel weniger die Bilder, Wahrnehmungen und Gefühle, mit denen wir uns in dieser Welt zu orientieren versuchen. Es macht keinen Sinn, unsere heutige Wahrnehmungs- und Empfindungswelt in die Vergangenheit zu projizieren, nur weil sie uns heute wichtig ist. Meine Sichtweise ebenso wie deine wären von unseren fernen Vorfahren nicht verstanden worden. Und meine selbst hier und heute nicht.

 

Da geht viel durcheinander. Meinung (Sichtweise) hat mit Gefühl erst einmal nichts zu tun. Ich weiß nicht, wie weit Du Dich schon mit Emotionspsychologie beschäftigt hast, es gibt bspw. Primär- und Sekundärgefūhle. Dann sah ich bislang bei Dir keine evolutionsbiologische oder entwicklungspsychologische Belege für diese Behauptungen. Auf welche Wissenschaftler rekurrierst Du mit Deinen Behauptungen? 

 

In der Psychotherapie gibt es viele Lehrschulen (TP, VT, PA, LT, ST), die alle ein leicht bis stark untereinander divergierendes Bild der menschlichen Natur haben. Doch keine behauptet, es gäbe gar keine - wie belegst Du das also? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro
Gerade eben schrieb Lothar1962:

 

Leider nicht. Auch hier geht es nicht ohne Registrierung.

 

Ich vermute diese Schranken gehen automatisch hoch, wenn ein Artikel mit einer gewissen Anzahl angeklickt wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro
vor einer Stunde schrieb Chrysologus:

Ein realistischer Blick auf die Lage Prof. Seewald in der WAZ

 

Bei katholisch.de steht eine Art Zusammenfassung (zumindest aus Sicht von katholisch.de). Falls dieser Duktus des Interviews bzw. der Äußerungen stimmt, ist das natürlich interessant: das Gegenüber des Dialogs wird in schlechtes Licht gerückt, um - ja, um was eigentlich? Um die eigene Position zu verbessern? Indem ich den Anderen öffentlich schlechtmache?

 

Ob das so zielführend ist? Und natürlich hat man selbst auch nur "gute Argumente", die, wenn das Gegenüber sie nicht annimmt, am bösen Grundcharakter ("auf Selbsterhaltung getrimmt") scheitern. Die Freiheit, ein Argument nicht so überzeugend zu finden, gibt es in dieser Denkweise nicht.

 

Wenn ich scheitere, ist der andere böse. Okay. Das hilft bestimmt.

 

Nun ja, ist ja ein Prof. für Dogmen, nicht für Rhetorik.

 

(Und ich frage mich, ob der Herr Prof. schon vor seinem Beamtenstatus so geredet hätte)

bearbeitet von rorro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Julius
vor 18 Minuten schrieb rorro:

(Und ich frage mich, ob der Herr Prof. schon vor seinem Beamtenstatus so geredet hätte)

 

Er hätte nicht nur, er HAT. 😆

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro

Und welche Interviews hat er da gegeben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jocke
vor 22 Stunden schrieb Werner001:

@Marcellinus: Also ich glaube schon, dass Spiritualität eine Konstante der menschlichen Natur ist, das bedeutet ja nicht, dass sie jeder haben muss. Sie ist auch nicht anerzogen, denn es gibt völlig unspirituelle Kinder spiritueller Eltern und auch umgekehrt. Dafür gibt es sie quer durch sämtliche Kulturen, und es gab sie sogar schon vor der Entwicklung von Kultur im engeren Sinn.

 

Werner

 

Wenn es eine Konstante wäre, dann muss es auch konstant erscheinen. Das Wunderliche ist so eine Erscheinung. Wer sich nicht religiös äußern möchte, der kann dem Rechnung tragen indem er z. B. in der Wissenschaft das Wunderliche liebt, wie die Welt der Quantenphysik und Besonders das Wundern in der Strigtheorie.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Werner001
Just now, Jocke said:

Wenn es eine Konstante wäre, dann muss es auch konstant erscheinen. Das Wunderliche ist so eine Erscheinung. Wer sich nicht religiös äußern möchte, der kann dem Rechnung tragen indem er z. B. in der Wissenschaft das Wunderliche liebt, wie die Welt der Quantenphysik und Besonders das Wundern in der Strigtheorie.

Was heißt "konstant?

Homosexualität ist auch eine menschliche Konstante, trotzdem sind die meisten nicht homosexuell.

Allerdings sind wohl deutlich mehr spirituell als homosexuell.

 

Werner

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro
vor 19 Stunden schrieb rorro:

 

Da geht viel durcheinander. Meinung (Sichtweise) hat mit Gefühl erst einmal nichts zu tun. Ich weiß nicht, wie weit Du Dich schon mit Emotionspsychologie beschäftigt hast, es gibt bspw. Primär- und Sekundärgefūhle. Dann sah ich bislang bei Dir keine evolutionsbiologische oder entwicklungspsychologische Belege für diese Behauptungen. Auf welche Wissenschaftler rekurrierst Du mit Deinen Behauptungen? 

 

In der Psychotherapie gibt es viele Lehrschulen (TP, VT, PA, LT, ST), die alle ein leicht bis stark untereinander divergierendes Bild der menschlichen Natur haben. Doch keine behauptet, es gäbe gar keine - wie belegst Du das also? 

 

Kommt nix? Okay.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro
vor 17 Stunden schrieb rorro:

Und welche Interviews hat er da gegeben?

 

Keine, nehme ich an. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Spadafora
vor 18 Stunden schrieb rorro:

 

Bei katholisch.de steht eine Art Zusammenfassung (zumindest aus Sicht von katholisch.de). Falls dieser Duktus des Interviews bzw. der Äußerungen stimmt, ist das natürlich interessant: das Gegenüber des Dialogs wird in schlechtes Licht gerückt, um - ja, um was eigentlich? Um die eigene Position zu verbessern? Indem ich den Anderen öffentlich schlechtmache?

 

Ob das so zielführend ist? Und natürlich hat man selbst auch nur "gute Argumente", die, wenn das Gegenüber sie nicht annimmt, am bösen Grundcharakter ("auf Selbsterhaltung getrimmt") scheitern. Die Freiheit, ein Argument nicht so überzeugend zu finden, gibt es in dieser Denkweise nicht.

 

Wenn ich scheitere, ist der andere böse. Okay. Das hilft bestimmt.

 

Nun ja, ist ja ein Prof. für Dogmen, nicht für Rhetorik.

 

(Und ich frage mich, ob der Herr Prof. schon vor seinem Beamtenstatus so geredet hätte)

warum sollte er nicht

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Spadafora
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Keine, nehme ich an. 

ja das ist typisch für gewisse katholische Kreise man beantwortet sich fragen selber oder stellt sie obwohl man davon ausgeht man kennt die Wahrheit  siehe "Dubia Kardinäle"

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Chrysologus

Wer hätte einen Promoventen Mitte 20 interviewen sollen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
rorro
vor 3 Stunden schrieb Chrysologus:

Wer hätte einen Promoventen Mitte 20 interviewen sollen?

 

Ach, irgendein Blatt wird die Meinung eines katholischen Priesters doch bestimmt veröffentlichen, der die Riege seiner Chefs in die Pfanne haut. Aber offenbar hat er sich vor seinem Beamtenstatus doch nicht öffentlich getraut. Also nichts neues unter der Sonne. Alles Feiglinge.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×