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Jan_Duever

Katholiken fordern Neuanfang von der Kirche

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Julius
vor 23 Stunden schrieb rorro:

Und welche Interviews hat er da gegeben?

 

Wer hätte ihn vor Erreichen des Beamtenstatus schon interviewen wollen?

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Julius
vor 53 Minuten schrieb rorro:

Aber offenbar hat er sich vor seinem Beamtenstatus doch nicht öffentlich getraut.

 

Oh, der hatte auch schon vor Erreichen des Beamtenstatus die Traute, seine Standpunkte öffentlich zu vertreten. Öffentlichkeit ist doch nicht nur das, was Dir zur Kenntnis gelangt oder wovon Du Kenntnis zu nehmen beliebst. 😆

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rorro

Ich freue mich auf Belege und bin gerne bereit meinen Eindruck zu revidieren.

  • Haha 1

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Julius
vor 37 Minuten schrieb rorro:

Ich freue mich auf Belege und bin gerne bereit meinen Eindruck zu revidieren.

 

Die bleibe ich Dir mit Vergnügen schuldig. Erstens tut es Herrn Seewald nicht den geringsten Abbruch, wenn Du Deinen "Eindruck" nicht revidierst, und zweitens habe ich Dich bei den Gelegenheiten, bei denen ich Herrn Seewald begegnet bin, nicht vermisst. 
Du darfst aber schon davon ausgehen, dass Bischof Fürst 2013 gewusst hat, wen er zum Priester weiht und warum er ihm im Anschluss daran Luft genug gelassen hat, seine akademische Laufbahn fortzusetzen. 😆

Edited by Julius

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Studiosus
vor 30 Minuten schrieb Julius:

Du darfst aber schon davon ausgehen, dass Bischof Fürst 2013 gewusst hat, wen er zum Priester weiht 

 

Davon sollte man eigentlich bei allen Bischöfen ausgehen, ehe sie dem Kandidaten unwiderruflich die Hände auflegen. 

 

Jedenfalls teile ich die Ansicht, dass Msgr. Fürst sehr genau weiß, wen er weiht, und ich muss sagen, dass mich das noch nachdenklicher stimmt als wüsste er es nicht. Und damit meine ich nicht einmal unbedingt Prof. Seewald. Der ist nach meinem Dafürhalten im schlechtesten Sinne Mainstream und tut sich in Interviews mit denselben Phrasen hervor wie es leider ein nicht unerheblicher Teil seiner Kollegen auch tut. Theologie mit Augenzwinkern, wenn man so will. 

 

[Wobei ich sein jüngstes Werk, Dogma im Wandel, eigentlich nicht schlecht fand. Natürlich wiederholt es auf Beistrich und Komma alle Irrtümer der protestantisch dominierten Dogmengeschichte des 19. Jahrhunderts (von Harnack et al.), aber das kann man dem Autor nicht zurechnen. Das ist schlicht state of the art im deutschen Theologiebetrieb. Als vertiefende Literatur durchaus zu empfehlen.]

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Jocke
Gerade eben schrieb Werner001:

Was heißt "konstant?

Homosexualität ist auch eine menschliche Konstante, trotzdem sind die meisten nicht homosexuell.

Allerdings sind wohl deutlich mehr spirituell als homosexuell.

 

Werner

Ich habe deine Bezeichnung aufgenommen: " Also ich glaube schon, dass Spiritualität eine Konstante der menschlichen Natur ist "

Was die menschliche Natur ist, das ist ihr Wesen. Du hast "Konstante" gewählt, also solltest du wissen, was das bedeutet.

Und weißt du, ob Homosexualität einen fließenden Übergang hat und wenn ja, was das dann bedeutet?

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Marcellinus
vor 9 Stunden schrieb rorro:

Kommt nix? Okay.

 

Nicht immer kommt was, was aber in diesem Falle vor allem daran liegt, daß mein ganzer Schreibtisch voller Arbeit liegt. ;)

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Werner001

Ich beabsichtige nicht, hier über HS zu diskutieren 

 

Werner

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barbarosina
Am ‎03‎.‎02‎.‎2019 um 21:59 schrieb OneAndOnlySon:

Die Themen scheinen ja genug aufregungspotential zu besitzen, so altbekannt sie auch sind. Beim Gedanken, dass sich katholische Bischöfe und Kardinäle für die Zulassung von Frauen zur Priesterweihe aussprechen könnten, platzt offensichtlich einigen Premiumkatholen der Kragen. Vielleicht kann die Kirche aus Deutschland ihren finanziellen Einfluss in der Weltkirche nutzen und die Stimmung in ihrem Sinn drehen. Wir sollten uns nicht in vorauseilendem Gehorsam unbedeutender machen als wir sind. 

Guter Gedanke! Meine Meinung war es seit langem, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Frauen wesentliche Anteile der Seelsorge und vor allem der Weihe anvertraut werden. Und es wurde durch viele meiner Erfahrungen bestätigt, dass dies sinnvoll wäre.

Ich freue mich, dass es nun endlich Stimmen gibt, die das auch so wahrnehmen und deutlich werden lassen. 

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist uns da voraus, indem sie laut letztem Konzilsbeschluss Frauen in Afrika für das Diakonat vorsieht.

 

Die orthodoxe Kirche ist-laut -Johannes Paul II. -unser rechter Lungenflügel. Und ein Teil von ihr scheint mit dem Wehen des Hl. Geistes durchaus vorauszugehen, um der römischen Westkirche ein ermutigendes Beispiel zu geben.

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Studiosus
vor 11 Minuten schrieb barbarosina:

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist uns da voraus, indem sie laut letztem Konzilsbeschluss Frauen in Afrika für das Diakonat vorsieht.

 

Und sie sieht dazu eine sakramentale Weihe dieser Frauen vor? Das wäre mir neu.

 

Nicht sakramental geweihte, und somit gerade nicht am ordo partizipierende, Diakoninnen/Diakonissen kennen einige Kirchen des Osten schon längst. Das wäre nichts Neues.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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barbarosina

Mit Weihe der Diakoninnen für das griechisch-orthodoxe Patriarchat in Afrika, ja.

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Studiosus

Protestaktion "Maria 2.0"

 

Einmal abgesehen von der Tatsache, dass ich es unpassend finde, Maria für diese Aktion zu vereinahmen, scheint mir das Thema der Anerkennung von Frauen in der Kirche per se unterstützenswert. Allerdings erreicht man durch einen "Kirchenstreik" nichts. 

 

Bezeichnend ist es da eher, dass das Anliegen der Frauen wieder einmal mit dem altbekannten Forderungskatalog garniert wird, was die Aktion von vorneherein delegitimiert: 

 

Zitat

Zudem treten sie für einen Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche, die Aufhebung des "Pflichtzölibats" und eine Ausrichtung der Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen ein.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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rorro

Ich finde die ständig gehörte Forderung der "Anpassung der Sexualmoral an die Lebenswirklichkeit der Menschen" irgendwie zu einengend. Warum nur die die?

 

Wenn, dann das ganze Programm.

 

Anpassung der Hilfsmoral an die Lebenswirklichkeit der Menschen = Feindesliebe als utopische Forderung abschaffen, Nächstenliebe als Forderung deutlich einschränken

 

Anpassung der Steuermoral an die Lebenswirklichkeit der Menschen = Anpassung an das gelebte Modell so mancher kirchentreuen Katholiken in Südeuropa und Lateinamerika

 

Anpassung der Gotteslehre an die Lebenswirklichkeit der Menschen = daß 3 nicht 1 sein kann und im Leben auch den meisten nichts bringt, hat nicht zuletzt Goethe festgestellt. Die Trinitätslehre versteht eh keiner.

 

Anpassung der Dogmatik an die Lebenswirklichkeit der Menschen = Gott ist gut? Hallo? Jungfrauengeburt? HALLO???? Jesus war mausetot und lebt jetzt wieder und auf ewig?????? WASRAUCHENDIEDASWILLICHAUCH!!!!

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kam
vor 22 Stunden schrieb Studiosus:

Protestaktion "Maria 2.0"

 

Einmal abgesehen von der Tatsache, dass ich es unpassend finde, Maria für diese Aktion zu vereinahmen, scheint mir das Thema der Anerkennung von Frauen in der Kirche per se unterstützenswert. Allerdings erreicht man durch einen "Kirchenstreik" nichts. 

 

Bezeichnend ist es da eher, dass das Anliegen der Frauen wieder einmal mit dem altbekannten Forderungskatalog garniert wird, was die Aktion von vorneherein delegitimiert: 

 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Der Katholik schnackselt auch gern. 

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barbarosina

Streiken würde ich auch nicht..  Die Autokephalen Patriarchate machen es uns vor-sie bleiben bei der Lehre und setzen geweihte Frauen für die Seelsorge und Verkündigung ein.

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kam
vor 4 Stunden schrieb barbarosina:

Streiken würde ich auch nicht..  Die Autokephalen Patriarchate machen es uns vor-sie bleiben bei der Lehre und setzen geweihte Frauen für die Seelsorge und Verkündigung ein.

Besser als bei uns, da machen das ungeweihte Damen.

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rorro
vor 5 Stunden schrieb barbarosina:

Streiken würde ich auch nicht..  Die Autokephalen Patriarchate machen es uns vor-sie bleiben bei der Lehre und setzen geweihte Frauen für die Seelsorge und Verkündigung ein.

 

Nun ja, "die autokephalen" machen das nicht - eine macht es bislang. Und nur weil sie etwas tun, müssen wir es nicht nachmachen. Sehen sie umgekehrt ja genauso.

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Studiosus
vor 3 Minuten schrieb rorro:

 

Nun ja, "die autokephalen" machen das nicht - eine macht es bislang. 

 

Du bist im orthodoxen Bereich firmer als ich. Weißt Du wie der Rechtsstatus dieser Frauen aussieht? Also aus orthodoxer Perspektive, die römische dürfte ja klar sein.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

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Chrysologus
Am 15.2.2019 um 18:35 schrieb Studiosus:

Karriere statt Seelsorge? Laien in der Bistumsleitung. Ein Kommentar von Prof. em. Winfried Aymans.

 

Karriere statt Seelsorge? Winfried Aymans

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

Er recycelt seine Argumente gegen Laien als kirchliche Richter. Hat irgendwie nicht überzeugt.

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rorro
vor 5 Minuten schrieb Studiosus:

 

Du bist im orthodoxen Bereich firmer als ich. Weißt Du wie der Rechtsstatus dieser Frauen aussieht? Also aus orthodoxer Perspektive, die römische dürfte ja klar sein.

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

 

Allein diese Frage ist schon sehr westlich. Die autokephalen Kirchen sind ja genau das, autokephal, so dass es da kein einheitliches Bild geben würde. Ich weiß noch nicht einmal, ob die anderen orthodoxen Kirchen diese Weihe anerkennen und ob sie sakramental intendiert ist.

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barbarosina
Am ‎16‎.‎02‎.‎2019 um 20:48 schrieb rorro:

 

Allein diese Frage ist schon sehr westlich. Die autokephalen Kirchen sind ja genau das, autokephal, so dass es da kein einheitliches Bild geben würde. Ich weiß noch nicht einmal, ob die anderen orthodoxen Kirchen diese Weihe anerkennen und ob sie sakramental intendiert ist.

Geweihte Diakoninnen  wurden bei dem Panorthodoxen Konzil 2016 für Afrika beschlossen. Sprich: Die griechisch orthodoxe Kirche hat das nicht alleine beschlossen.

 

Die griechisch-orthodoxen haben daraufhin Diakoninnen geweiht. 

 

Am ‎16‎.‎02‎.‎2019 um 20:36 schrieb rorro:

 

Nun ja, "die autokephalen" machen das nicht - eine macht es bislang. Und nur weil sie etwas tun, müssen wir es nicht nachmachen. Sehen sie umgekehrt ja genauso.

 

Wir "müssen" es auch nicht "nachmachen", auch wenn andere etwas gut vormachen bei Einhaltung der Lehre. Wir können es aber ansehen, es anerkennen, wohlwollend betrachten und das Gute übernehmen.

 

Eigentlich könnten und sollten beide Lungenflügel der Kirche sich geistig befruchten und einander ergänzen. Das ist jedenfalls das erstrebenswerte Ziel.

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Studiosus

Kardinal Kasper: Was die Kirche in Deutschland wirklich braucht. 

 

https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kasper-brauchen-keine-neuen-debatten-uber-zolibat-und-sexualmoral

 

Daraus:

 

Zitat

Kardinal Walter Kasper hält nichts von neuen Debatten über Zölibat und Sexualmoral. Es bringe nichts, diese altbekannten Streitfragen noch einmal aufzuwerfen, sagte Kasper [...]

 

Zitat

"Glaubensfreude entfachen, das Evangelium verkünden und leben, Glaube, Hoffnung, Liebe wachsen lassen, das muss doch der erste Schritt sein."

 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus. 

 

Edit: Datum bitte in kardinalspurpur im Kalender umkringeln. Ich stimme Kasper hier vollkommen zu.

 

 

Edited by Studiosus

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Werner001

Für "die Kirche in Deutschland" bringt es nichts, wenn sie das diskutiert. Aber die Kirche als solche wird diese Fragen diskutieren müssen.

 

Werner

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